10 Days After oder Nachtrag zum Trollen und Kommunikationskultur

Als ich auf den Kalender geschaut habe war mir klar, das dieser Artikel genau 10 Tage nach meiner ersten Zusammenfassung zum Thema Trollen im Internet kommen mußte. War zwar Zufall, passt aber.

Heute habe ich diesen offenen Brief über meinen Bekannten Carsten entdeckt. Im Grunde genommen geht es darum, das ein Künstler sich ungerecht behandelt fühlt und in einem offenen Brief darüber seinen Unmut zum Ausdruck bringen möchte um zugleich sein gegenüber davon zu überzeugen was zu ändern. Meine Vorhersage würde hier lauten “Hmm, ich glaub das wird nix!”. Im Grunde ein gut gemeinter Ansatz, aber für das Ziel was man eigentlich verfolgt eher nicht zielführend genug. Ein Sturm im Wasserglas.

Warum? weil solche offene Konfrontationen im Internet nun mal zu keinem Ergebnis führen. Es hat auf Druck noch nie jemand nach gegeben und “Och, klar machen Wir das jetzt so wie SIE es wollen. Kein Problem.” gesagt. Weder im Kaufhaus noch in der Politik und im Internet schon garnicht.

Wie eine solche Krisen-PR besser laufen kann ist von David Kriesel vor einiger Zeit einmal schön dargestellt worden. Auch wenn sich der ein oder andere nicht so für das technische interessiert ist der knapp einstündige Vortrag doch sehr interessant.

Zusammengefasst: IMMER das sachliche Gespräch mit dem gegenüber suchen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Keinen “Shitstorm” oder Trolling im Internet öffentlich anzetteln wenn man ein Ziel verfolgt. Geld sollte bei Verhandlungen nicht die treibende Kraft sein.

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