Omori Headshot Shooting 2016

Bereits zum Dritten Mal haben wir uns im Studio von Michael „Omori“ Kirchner in Heidelberg getroffen. Das erste Mal ging es vor drei Jahren eigentlich darum sich als Fotografen für eine Blogparade gegenseitig zu fotografieren. Letztes Mal wurde daraus ein gemütliches gegenseitiges Fotografieren und Michael hat hieraus noch ein nettes Video produziert.

Dieses Mal ging es dann darum, das wir eigentlich Michael mit einem speziellen Thema ablichten sollten.

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Ich habe hieraus für mich die Idee entwickelt endlich mal mit dem Thema „Headshots“ an zu fangen und mir sozusagen die Modelle gleich liefern lassen. Hauke und Kerstin standen neben Michael da gerne parat.

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Es war natürlich wie immer ein lustiger und interessanter Abend und wir haben wohl auch mehr Zeit mit Unterhaltungen wie mit dem eigentlichen fotografieren verbracht, aber irgendwie war das ja auch so schön um einfach mit dem Dickmanns-vernichten auf zu hören…

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Die ersten aber sicherlich noch nicht die letzten Bilder sind im Portfolio unter Headshots zu finden. Enjoy.

Penaddict Pilot V5 Hi-Tecpoint 0.5

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And now to something completly different… oder auch nicht. Ok, wer mich kennt weiss, das ich so ein kleiner Stiftfreak bin. Neulich habe ich meinen Lieblingsblog Penaddict durchgestöbert und nach meinem Einkauf in Frankreich festgestellt, das ich einen Stift ergattert habe, der hier noch garnicht besprochen wurde.

Der Pilot V5 Hi-Tecpoint 0.5

Eigentlich sieht der wie ein normaler Ballpoint Pen aus. Ich habe hier aber im Gegensatz zum Einzelkauf (EUR 3,19) die Variante mit 3 Ersatzpatronen (EUR 2,68 … warum der soviel günstiger MIT Patronen war weiss ich auch nicht) genommen. Zu meiner Freude war der Stift bereits mit einer Tintenpatrone befüllt so das man eigentlich 4 volle Ladungen hat. Wie lange die halten weiss ich noch nicht, aber wahrscheinlich SEHR lange. Ich liebe dünne Schreibspitzen und das „F Fine“ auf der Verpackung hat mich da angesprochen.

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Das Schriftbild ist wie man hier sieht wirklich sehr fein und die 0.5mm sind eher großzügig bemessen ich persönlich würde eher auf 0.3-0.4mm tippen. Gefällt mir also sehr gut. Der Stift hält sich auch gut in der Hand, ist nicht zu rutschig obwohl die Grifffläche eher glatt ist, aber das Plastik wohl einen leicht gummiartigen Character hat. Den Füllstand der Patrone kann man durch das seitliche Fenster im Schaft sehr gut sehen. Alles in allem ein guter Kauf und Preis-Leistungstechnisch eher unschlagbar! Und was nehmt Ihr so für Stifte oder ist das der Standard Werbegeschenk Kugelschreiber?!

Rezension Linux Kommandoreferenz

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Eigentlich kenne ich „den Kofler“ also die sogenannte Linux-Bibel schon seit 20 Jahren seitdem ich mit Suse Linux auf 4 CD’s angefangen habe. Das Buch „Linux Kommandoreferenz Shell-Befehle von A bis Z“ war hier dann eigentlich nur eine Frage der Zeit bis ich es im Regal stehen haben wollte. Der Autor Michael Kofler hat es meiner Meinung nach geschafft auf den 467 Seiten des Buches aus dem Rheinwerk Verlag eine wirklich sinnvolle Ergänzung zu seiner umfangreichen und dicken Linux-Bibel raus zu bringen.

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Aufgeteilt ist das Buch in 4 große Abschnitte: Thematische Kommandoübersicht, Die Kommandos von A bis Z, die Konfigurationsdateien und Tastenkürzel. Bei der Thematischen Kommandoübersicht werden die Kommandos eben Thematisch unterteilt kurz aufgelistet also z.B. Dateien suchen, Bearbeitung von Textdateien, LVM-Kommandos, Netzwerkverwaltung, etc. und darunter dann die jeweiligen Kommandos mit einer kurzen Erklärung was es tut und der Seite später im Buch wo das genauer beschrieben ist. Wenn es hier mal zu Distributionsspezifischen Kommandos kommt steht diese in Klammern mit dabei wie z.B. Suse, RedHat, Fedora, Ubuntu, CentOS, etc. In dem wohl umfangreichsten Kapitel mit über 350 Seiten geht es dann dann um die Befehle im einzelnen. Hier wird jedes Kommando dann im Detail mit den Parametern erläutert und mit sehr viele Beispielen anschaulichst erklärt. Abgerundet wird das Ganze dann durch das Kapitel mit den Konfigurationsdateien. Sehr gut fand ich hierbei z.B. die Hervorhebung bei z.B. /etc/network/interfaces nach IP V4 und IP V6 so das man sich schneller zurechtfinden kann. Auch sehr hilfreich sind Hinweise auf Raspberry-Pi-spezifische Kommandos. In dem relativ kurzen Kapitel über die Tastenkürzel werden eben die wichtigsten Tastenkombinationen zur bash, joe, gnome, mutt oder vi/vim tabellarisch dargestellt. Ich habe dann auf dem hinteren Bucheinschlag noch eine CD gefunden, die in der Buchbeschreibung und im Inhalt nicht weiter beschrieben wurde. Hier ist das komplette Buch nochmals als 2,5MB große PDF Datei zu finden. Wer keinen Internetanschluss hat kann so das Buch als durchsuchbare PDF am Rechner lesen. Meiner Meinung nach ist das durchlesen und ggf. aktive verwenden einer Kommandoreferenz viel effektiver, eine PDF Datei rundet das ganze aber sicherlich ab. Als klitzekleinen Wunsch für eine Zweitauflage bzw. update des Ganzen würde ich mir noch weitere Config-File Beispiele wie z.B. mutt, vim, etc. wünschen aber das geht dann schon eher in die „Advanced“ Schiene des ganzen. Ebenso wird dann bestimmt noch die bessere Erkennbarkeit welche Kommandos es bei Suse, Raspberry-Pi oder Fedora NICHT gibt bzw. wo die Unterschiede liegen geben.

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Mein persönliches Fazit: Wer also Täglich mit Linuxbasierten Betriebssystemen zu tun hat und den großen Kofler schon durchgearbeitet hat wird hiermit seine wahre Freude haben. Aber auch wer eben eine schnell zugreifbare Kommandoreferenz sucht die darüber hinaus noch wertvolle Zusatzinfos zu den einzelnen Kommandos liefert und wo noch Config Dateien erläutert werden wird glücklicher sein. Im Grunde wird genauso wie die Formelsammlung in der Schule, das Tabellenbuch in den wissenschaftlichen Studiengängen diese Kommandoreferenz das Unverzichtbare Grundwerk für alle Linuxer werden. Vielen Dank dafür.

Rezension Photoshop für Fotografen

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Diesen Monat habe ich mir mal das Videotraining „Photoshop für Fotografen“ zu Gemüte geführt. Die erfahrene Trainerin und Buchautorin Maike Jarsetz hat hier eine schöne Zusammenstellung an Themen gefunden. Neben den Basiskorrekturen und dem sogenannten entwickeln mit Camera Raw über verschiedene Techniken in Photoshop unterschieden in Themen zur Landschaftsfotografie, Architektur oder Portraitfotografie bis hin zur Arbeit mit Studioaufnahmen und Fotomontagen bzw. Composings wird das Ganze Spektrum in rund 11 Stunden abgedeckt. Man kann sich die einzelnen Kapitel am Stück hintereinander oder einzeln anschauen je nachdem wie man es braucht. Schön gefallen hat mir, das z.B. bei der Portraitfotografie alles angefangen von der Hautretusche, Hauttöne angleichen bis hin zu Frequenztrennung, Bildlooks und einfügen von Catchlights im Auge besprochen wird. Der Stil der Trainerin ist hier sehr geradeaus und Zielgerichtet.
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Fast alle sogenannten Basiskorrekturen werden in Camera Raw durchgeführt um dann später die spezifischen Retuschen angepasst auf den Aufgabenbereich durch zu führen. In den vorderen Kapiteln werden die Schlüsseltechniken wie z.B. Masken, Ebenen, Verflüssigen, Füllmethoden und Smart Objects besprochen damit man eine entsprechende Grundlage für die darauf folgenden Kapitel und Workflows hat. Hierbei werden die Techniken und deren Unterschiede bei Themenbereichen wie der Landschaftsfotografie wo es mehr um Farben, Luminanz, Schärfe und die Panoramaerstellung geht, der Portraitfotografie bei der es dann mehr um Hauttöne, Licht und Schatten sowie Bildlooks geht, der Architekturfotografie wo es dann eher verstärkt um Perspektive, Schatten und Kontraste sowie HDR geht, der Studio- und Stillife Fotografie wo es auf Flächenretusche, Formen und Lichtreflexe ankommt bis hin zu den Fotomontagen bei denen es dann um das Freistellen, Maskenkanten und Bildfarben geht. In einem Extrakapitel zum Schluss geht es dann nochmal um die Adobe Bridge, Bildformate und das abspeichern für das Web sowie das erstellen von Aktionen.
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Sehr schön ist, das die verwendeten Bilder von Fotolia ebenso mit auf der DVD dabei sind. Ebenso sind die Arbeitsdateien im Photoshop Format zu den einzelnen Kapiteln auch mit auf der DVD. So kann man schön die einzelnen Tutorials mitmachen.
Alles in allem ein sehr schönes Videotraining was man im einzelnen oder im Gesamten schauen kann und die 11 Stunden Gesamtspielzeit werden einem sicher nicht langweilig.

Review Licht Die große Fotoschule

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Eines der wichtigsten Tools innerhalb der Fotografie ist wohl das Licht. Deshalb finde ich es wichtig möglichst viel zu dem Thema zu Wissen und insofern habe ich mich tierisch gefreut das Buch „Licht – Die große Fotoschule“ von Eib Eibelshäuser aus dem Rheinwerk Verlag gerade zu lesen. Der Autor beginnt hierbei sehr klassisch in der Malerei, da hier ja schon die meisten Fundamente für die heutige Fotografie und das gestalten mit Licht geschaffen wurden. Danach arbeitet er sich durch die Epochen von den 1900er Jahren bis hin in die heutige Zeit um dann die diversen Fotografiebereiche wie die Landschaftsfotorafie, Portraits im Freien, blaue Stunde und Mischlicht, Langzeitaufnahmen, Studiolicht, Lichtformer, Blitzlicht sowie Lightpainting mit LEDs, Infrarotfotografie und CGI durch zu arbeiten. Der Autor geht hierbei sehr einfühlsam vor und nimmt sich viel Zeit in den einzelnen Bereichen um die Themen an den Mann und die Frau zu bringen. Das Buch ist durchzogen mit vielen Beispielfotos und unterschiedlichen Lichteinstellungen was die teilweise sehr ausführlichen Texte auflockert. Ebenso auflockernd sind die Exkursionen in den jeweiligen Kapiteln. Zu vielen Bildern sind die technischen Daten, sprich Blende, Objektivangabe, Zeit und Empfindlichkeit angegeben. Das ganze Buch ist wie eine Fotoschule aufgebaut: Man erhält viele Grundlagen und erlebt regelrecht die Facetten des Themas Licht, aber an vielen Stellen wünscht man sich dann doch ggf. ein bisschen mehr zum Thema wie findet man das Richtige Licht um eine Situation gut dar zu stellen, wie sieht es mit den unterschiedlichen Farbtemperaturen für verschiedene Einsatzgebiete aus, etc. Da ist dann letztendlich der Fotograf und dessen Fingerspitzengefühl gefragt das richtige Licht aus zu wählen.

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Ich persönlich komme noch aus der Welt der analogen Fotografie und habe hier viel gelernt als ich meine eigenen schwarzweiss Filme selbst entwickelt habe. Hier wären viele Referenzen möglich gewesen, die leider nicht erwähnt wurden. Im Kapitel zum Studiolicht hätte man ebenso diverse Studiolichtarten für verschiedene Situationen etwas klarer gegenüberstellen können. Ebenso wie z.B. verschiedene Lichtarten sich bei ein und demselben Motiv auswirken können oder wie verschiedenfarbiges Licht in unterschiedlichen Zeiten und Stilrichtungen verwendet wurde. Dies zeigt das dieses Buch als Zielgruppe wirklich Fotobegeisterte hat und ggf. Studierende, die ein zusätzliches Buch zu dem Thema suchen. Was man nämlich aus diesem Wissen herausholt wird einem hier nicht einfach vor gebetet und dieses Buch ist auch kein Workshop-Buch oder ein „schnelle Tipps für schnelle Bilder“ Buch. Das Wissen kann und muss man sich dann schon noch selbst mit der Kamera selbst erarbeiten und das ist natürlich auch gut so wie ich finde.

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Als Fazit kann ich sagen, das dieses Buch eines der wenigen Bücher ist, die sich sehr intensiv mit dem Thema Licht in der Fotografie so eindringlich und grundlegend beschäftigt. Auch wenn man an manchen Stellen den eher theoretischen und nicht-workshopartigen Ansatz merkt bleibt das Buch doch ein bemerkenswertes Buch um Licht in all seiner Herrlichkeit zu verstehen. Ich hatte an unzähligen Stellen Aha-Effekte und kann dieses Buch nur jedem Fotografen ans Herz legen, der mehr Stimmung aus Bildern herausholen möchte.

Razer Photoshop Makro Tastatur

Jeder, der schon etwas länger mit Photoshop arbeitet wrd seine Tastenkombinationen bzw. Shortcuts kennen. Es gibt ja auch spezielle Photoshop Tastaturen bei denen das bereits farblich hinterlegt ist.

Da ich ja nun die Razer Tournament Edition mein eignen nennen darf habe ich mir gedacht ich mache daraus eine Photoshop Tastatur. Hierzu habe ich mir einfach die Tastaturbefehle in Photoshop CC genauer angeschaut. Es geht aber auch jedes andere Cheetsheat zu dem Thema.

 

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Im Grunde genommen ist/war es alles Fleissarbeit.

  • neues Profil „Profil PS“ anlegen und mit einer neuen Tastenkombi (z.B. FN-3) verbinden damit man schnell umschalten kann wenn man Test eingeben möchte
  • Pro Shortcut ein neues Makro aufzeichnen
  • Taste mit Makro belegen

Da die Befehle ja immer gleich sind und die Profile bzw. Makros Online gespeichert werden ist es auch kein Problem die Tastatur an einem anderen Rechner an zu schliessen.

Kleiner Tipp am Rande: Wer so eine oder so eine ähnliche Tastatur mit Makros hat solte ERST einen Satz von sagen wir mal der benötigten Anzahl vorher erstellen und diese benamen. Wenn man nämlich später die Makros schon auf die Tasten belegt hat ist diese Taste ja „Tod“ bzw. mit dem makro belegt und man kann dann keine Buchstaben mehr schreiben … solange dieses Profil aktiv ist. Für das eigentliche arbeiten später in Photoshop ist das ja kein Problem, weil man mit FN zwischen den Tastaturprofilen ja umschalten kann aber solange man diese bearbeitet ist das z.Zt. sonst eher suboptimal.

Nichts desto trotz erleichtert es doch die Arbeit ungemein wenn man nicht STRG + ALT + SHIFT + , drücken muß um das Raster ein zu blenden sondern nur das , da man die Finger nicht ganz so verrenken muß. Somit ist die Tastatur eigentlich keine Gaming Tastatur sondern hervorragend für Photoshop & Co. geeignet! Enjoy!

 

Model M und mechanische Tastaturen

Wer etwas länger im Bereich IT, Systemadministration, Programmierung, etc. unterwegs ist wird sich früher oder später mit dem Thema Tastatur beschäftigen. Was eine Harley für den Biker, ein Ferrari für den Autofan oder die Hilti für den Handwerker ist das ist die IBM Model M Tastatur im Computerbereich. Da die Originaltastatur seit den 90er Jahren eigentlich nicht mehr hergestellt wird sind die sogenannten mechanischen Tastaturen mit Cherry MX Tasten (bevorzugt MX Blue wegen dem „klick“) angesagt. Hier gibt es neben dem Hersteller Cherry natürlich noch einige andere. Ich habe eine Zeitlang gesucht und für mich war folgendes massgeblich.

  • kleine Bauform
  • Form möglichst nahe an der Original Model M Form
  • möglichst ohne „Schnickschnack“ wie unnötig beleuchtete Tastaturköpfe
  • bezahlbar (unter 150,-)

Kleine Bauform bedeutet letztendlich ohne Nummernblock (Tenless Key, TKN) und möglichst wenig Schnickschnack weil ich schnell festgestellt habe, das die mechanischen tastaturen bei den Gamern beliebt sind und die Herstellern legen oft wert auf grell, bunt, etc.

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Alles zusammen genommen bin ich dann bei der Razer Black Widow Tournament Edition gelandet. Mit einem CES2016 Messerabatt hat diese Tastatur weit weniger als 100,- gekostet und hat diverse Vorteile.

  • kleine TKN Bauform
  • abnehmbares USB Kabel (günstig nach kaufbar)
  • modifizierbar mit O-Ringen für etwas leiseres arbeiten in Mehrplatz Büros
  • Makro Tasten und Profile programmierbar (hier kann man sich dann ggf. Photoshop Makros oder sonstiges zusammenbauen)
  • sehr robust und Razer eigene Cherry MX Blue modifizierten Tasten (Razer green) mit kürzerem Hubweg

Alles in allem ist dies meiner Meinung nach ein hervorragendes Preis-Leistungs Verhältnis und man hat über Jahrzehnte etwas von dieser Tastatur.

 

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Die Tastatur ist wie man sieht im Vergleich zu einer Standard Tastaur (hier eine Logitech K200) um einiges kleiner, was Platz auf dem Schreibtisch schafft.

Des weiteren ist Sie auch nicht ZU verspielt. Das leuchtende Logo an der Vorderseite ebenso wie die „M“akrotaste und die „G“amertaste sind dim, oder ganz ausschaltbar. Ansonsten sind die restlichen Tasten schwarz.

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Das mattschwarze samtige Finish (klingt schon so herrlich…) ist unauffällig und zeitlos. Die Tastenkappen selbst können natürlich z.B. zum säubern oder auch zum tauschen gegen individuelle Kappen abgenommen werden.

Wer also als Programmierer, Systemadministrator oder sonstiger Computerarbeiter mehrere Stunden am Tag mit dem tippen verbringt und auf diesen wohligen „klick“ beim schreiben steht der wird mit einer solchen Tastatur viel und lange Freude haben. Enjoy.

 

DIY Stativhalterungen für Handy, Tablet und Co

Oft habe ich das Bedürfnis diverse Gerätschaften wie z.B. mein Tablet oder mein Smartphone direkt an der Kamera zu haben um damit z.B. einen Fernauslöser zu betätigen, beim Tethered Shooting die Bilder sehen zu können oder diverse andere „Teile“ direkt am Stativ zu haben (wasweiss ich z.B. die Kaffeetasse oder eine Wasserflasche…).

Mein Novoflex Tripod Stativ hat hierzu ein 1/4 Zoll Gewinde im Stativkopf. Daran kann ich dann einen Gurt oder wie in diesem Beispiel einen MagicArm anschrauben. An dem MagicArm habe ich dann hier ein Handhalter (auch mit einem 1/4 Zoll Gewinde welches ich normalerweise auf einem Saugnapf habe) befestigt.

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Wie man sieht ist solch ein zusätzliches Gewinde am Stativ unheimlich praktisch. Wenn man nun aber kein Gewinde parat hat und auch keine Löcher bohren möchte oder kleben oder schweissen möchte gibt es noch eine Lösung.

Man kann einfach den Kugel- oder Schwenkkopf oben kurz abschrauben und eine Querstange dazwischen schrauben. An dieser Querstange kann man dann wie bereits gezeigt einen MagigArm, Getränkehalter, Kabel oder sonstiges Equipment befestigen.

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Ebenso kann man auf diesen Schienen die es im Musikbedarf gibt oder die man selbst anfertigen kann (Stange, drei Löcher rein, fertig) auch Blitze und/ oder Lampen anbringen.

Wenn man genug Phantasie hat kann man eine ganze Menge mit diesen Querstangen, MagicArms und dem 1/4 Zoll Gewinde erreichen. Enjoy!

amazon Basic vs Novoflex Tripod Stativ Vergleich

Es mag vielleicht etwas komisch klingen ein amazon basic „Basis Stativ“ für ca. EUR 50,- mit einem TOP-Stativ von Novoflex für ca. EUR 500,- vergleichen zu wollen. Das ist so wie Fiat mit Mercedes oder Medion Notebooks mit DELL oder Lenovo oder Oberwerth Taschen mit Hama vergleichen zu wollen. Da aber immer wieder die Frage kommt „lohnt sich denn eine solche Mehrausgabe? Was kann denn das teure mehr? “ usw. und weil ich gerade beide Stative hier habe habe ich mir gedacht warum nicht beide einmal vergleichen. Dann kann sich später jeder selbst sein Bild machen.

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Die Ausstattung

Beides sind zuerst einmal Dreibeinstative. Beide haben ungefähr dieselbe Arbeitshöhe.

amazon basic Stativ Details:

  • Aluminium-Stativ mit einer maximalen Höhe von 157,5 cm
  • Traglast bis zu 4 kg
  • Mittelsäule
  • Kugelkopf, Schnellwechselplatte und integrierte Libelle
  • Drehverriegelungsknäufe für das schnelle Ausziehen und Verriegeln der Stativbeine
  • Inklusive Tragetasche
  • Größe und/oder Gewicht: 51,6 x 9,5 x 9,5 cm ; 1,6 Kg

Novoflex Tripod Details:

  • TrioPod mit 3-segmentigen Carbonbeinen
  • Auszugslänge der Beine 60cm-161cm
  • inkl. Minibeine zum austauschen
  • Drehverriegelungsknäufe für das schnelle Ausziehen und Verriegeln der Stativbeine
  • Inklusive gepolsteter Tragetasche
  • Größe und/oder Gewicht: 2,5 x 2,5 x 2,5 cm ; 1,4 Kg

Beide haben zu schraubende Stativbeine wobei das Novoflex 4 Segmente hat und das amazon nur 3. Das Novoflex hat dafür keine Mittlere Stativsäule. Dem Novoflex fehlen bei den bei mir mitgelieferten Füßen die Spikes an den Enden der Beine. Diese sind aber seperat erhältlich wenn man Sie benötigt. Beim amazon sind diese Füße zum rausschrauben und die Spikes sind sozusagen dabei.

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Durch die fehlende Mittelsäule kann man die Beine des Novoflex 90 Grad zur Seite wegklappen und unten stört kein Stativkopf oder ähnliches. Dadurch kann man wirklich Bodennah arbeiten. Beim amazon Stativ kann man die Mittelsäule verkehrt herum einbauen hat dann aber meist die Kamera auf dem Kopf.

Verarbeitung und Details.

Das Novoflex ist allein schon von den Materialien her sehr gut verarbeitet und die Carbonbeine haben Ihren eigenen Charme – kein Zweifel. Spitzenmäßige Verarbeitung made in Germany hat schon was!

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Das amazon Stativ ist zwar an vielen Ecken und Kanten nicht sooo Verarbeitet wie man es vom Novoflex kennen würde, aber es ist stabil und erstaunlich robust für die gerade mal knapp 50,- die man ausgibt.

Die beiden Kugelköpfe möchte ich hier nicht weiter vergleichen da ich auf dem Novoflex „nur“ einen Artfremden von Mantona drauf habe und keinen „Originalen“ von Novoflex und zum anderen weil diese ja beliebig bei beiden Stativen austauschbar sind. Nur soviel an dieser Stelle: Beide Stative halten mit beiden Köpfen eine schwerere DSLR Kamera mit 70-200mm Objektiv sicher und die Kugelköpfe halten die Gerätschaften sicher.

Oft machen Details ja das letzte aus wenn es um die Auswahl geht. Das Novoflex ist sehr flexibel, man kann es komplett auseinanderschrauben, hat praktisch drei einzelne Einbeinstative, kann z.B. nur zwei lange Beine und ein kurzes verwenden wenn man nahe an eine Wand ran muß. Ebenso kann man an das 1/4″ Gewinde einen Tragegurt oder andere Anbauteile anbringen. Die Beine des amazon Statives sind nicht austauschbar und man kann die Mittelsäule herausnehmen. Ebenso ist ein Haken am unteren Ende der Mittelsäule wo man was anhängen kann z.B. zum beschweren des Statives damit es einen sichereren Stand bekommt.

Einen weiteren Unterschied habe ich bei den Tragetaschen bemerkt. Die vom amazon Stativ ist einen einfache Hülle und der Trageriemen ist sehr kurz. Auch kann man diesen nicht abnehmen. Die Tragetasche vom Novoflex Stativ ist gut gepolstert, hochwertiger verarbeitet, hat ein extra fach für die Kleinteile und Werkzeug und der Trageriemen ist schön breit, gut verstellbar und hat ein zusätzliches Schulterpolster.

Im Vergleich

Ich glaube es macht hier wirklich die Details den Unterschied. Mit beiden kann man sicher in Urlaub fahren, Kirchen, Schlösser und auf dem Berg fotografieren und kann sicher sein, das die Bilder was werden. Das Novoflex wird man aber ggf. auch noch in 10 Jahren auf den Turm oder den Berg rauftragen, es wird dabei sicher mehrfach die Stufen runtergefallen sein und man wird immer noch diverse Einzelteile nachkaufen können. Das amazon Basic Stativ wird wenn man es pfleglich behandelt sicher auch so lange halten können, aber Sicher ist das eben nicht! Für den Hobbyfotografen ist das sicher nicht weiter tragisch, aber der Berufsfotograf oder wirklich ambitionierte Amateur, der sich WIRKLICH auf sein Equipment verlassen möchte oder MUSS wird hier eher mehr ausgeben wollen. Ob es jetzt wirklich das 10fache sein muß wird jeder selbst für sich entscheiden. Es ist so wie bei der Entscheidung zwischen einem Fiat Panda oder der mercedes S-Klasse. Mit beiden Autos kommt man von A nach B. Ob man die Extras benötigt wird man selbst entscheiden müssen. Ich bin auf jeden Fall mit beiden Stativen auf Ihre eigene Weise glücklich.

 

Das Novoflex Tripod Stativ

Vor einigen Tagen habe ich es geschafft und etwas gewonnen. Das passiert mir nicht so oft und so habe ich mich natürlich RIESIG gefreut. Es war das Novoflex Tripod welches auf Stativfreak.de verlost wurde. Unter http://stativfreak.de/blog/stativfreak-und-novoflex-verlosen-ein-carbon-triopod-stativ/ können hierzu Details nachgesehen werden. Dies ist hier nur mein ganz persönlicher Eindruck und erster Erfahrungswerte.
Direkt am Montag Morgen verschickt, Dienstag Mittag war es da. Ich hatte mich erst gewundert, weil das Paket wirklich sehr leicht war und ich schon gedacht hab der Postbote hat mich verar***t. Hat er aber nicht ich hatte irgendwie nur vergessen, das das Set Carbonbeine hat und fast alle Teile aus sehr leichtem Aluminium sind.
Aber hier erst einmal die Fakten von der Seite Stativfreak.de.
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Das Set besteht aus den folgenden Teilen:
  • TrioPod 3-Bein Stativbasis, einzeln
    (Demogerät – mit ganz leichten Gebrauchsspuren)
    Bestellcode: TRIOPOD
    Preis: € 169,00
  •  Mittelsäule 3-Bein Stativbasis
    (Demogerät – mit ganz leichten Gebrauchsspuren)
    Bestellcode: TRIO CC
    Preis: € 59,00
  • Stativbein Carbon (4 Segmente), 3er-Set
    (Nagelneu aus 2015 – also die guten und neuen Beine!)
    Bestellcode: QLEG C2840 SET3
    Preis: € 329,00
  • Stativbein Mini, 3er-Set
    (Nagelneu)
    Bestellcode: QLEG A1010 Mini SET3
    Preis: € 39,90
  • Stativtasche TrioPod (Schwarz/rot)
  • Distanzscheibe um ein Bein als Einbeinstativ nutzen zu können
Zusätzlich habe ich noch ein Mantona MK3 Kugelkopf (ich glaube zumindest, das es so heisst) auf dem Stativ.

Der erste Eindruck

Ich habe bisher Erfahrung mit meinem vom Vater geerbten Linhoff Stativ, einem Amazon Basics Stativ welches mir gute Dienste im Urlaub geleistet hat und so ein bis zwei sagen wir mal Billigstativen, die nicht so recht stabil sind aber gute Dienste zum halten einer Webcam leisten. Ich benutze ein Stativ viel bei Nachtaufnamen oder im Studio bei Produktfotos. Ich bin aber kein Fotograf, der viel mit Staiven Arbeitet. Ich würde sagen vom Zubehörlevel verwendet ich lediglich in ca. 20-30% der Aufnamen ein Stativ.
Somit spielt dieses in der EUR 500,- Klasse laufende Stativ natürlich GANZ anders mit. Als erstes sah ich die Novoflex Tasche – nicht wirklich sonderlich wichtig vielleicht, aber immerhin – welche schön Groß für ca. 2-3 Stative Platz bietet und noch ein Fach mit Reißverschluss an der Außenseite bietet. Darin ist dann natürlich Platz für die ganzen Anbauteile. Die Tasche ist gefüttert was ein bisschen Stösse abhält auch wenn ich das lieber nicht testen möchte! In meinem Fall kam ja da es ein Demogerät war (siehe diverse Blogbeiträge beim Stativfreak – http://stativfreak.de/blog/systeme/novoflex-triopod/ )  bereits fertig zusammengebaut an. Ein klarer Pluspunkt bei solchen Gewinnen. An dieser Stelle sei davor gewarnt falls sich jemand das Stativ nach seinen eigenen Bedürfnissen zusammenstellt zu erwarten, das es schnell zusammenzubauen ist. Das dauert Konstruktionsbedingt ein paar Minuten, aber die Qualität zeigt sich dann auch richtig. Die Carbonbeine sind wirklich SEHR leicht und man merkt, das der eigentliche Fuß das schwerste daran ist. Man kann den Gummifuß herausdrehen und durch z.B. einen Skifuß oder etwas anderes ersetzen. Der Fuß an sich ist super aber irgendwie hätte ich mir doch so einen Gummifuß wo man dann eine Spitze rausdrehen kann erwartet. Hier hatte ich immer mein altes Linhoff oder das amazon Basic Stativ im Kopf. Aber das ist denke ich auch nicht das Ziel des Statives, da es ja sehr stark anpassbar ist. Wähend andere Stative viele Zielgruppen ansprechen möchte bietet Novoflex mit seinem flexiblen Programm eben individualisierbare Stative mit dem Preis, das man dann von Fall zu Fall „umbauen“ muß. Ich hab mir dann diese Carbonbeine einzeln angeschaut. Herrliches Material, Superstabil, superleicht. Also verbiegen oder so geht nicht so recht. Ich hab meine 95Kg Lebendgewicht drangehängt und auch bei vollem Auszug hat die Verschraubung nicht nachgegeben – auch wenn man wohl niemals so viel Gewicht dranhängen wird 😉
Der eigentliche Stativkopf bzw. die Stativplatte. Stabil, sicher, robust, Einzigartig. So kann man das Teil zusammenfassen. Kann man wirklich nichts sagen. Einzig ein paar Verbesserungsvorschläge falls es mal zu einem Update kommen sollte: Schaden kann z.B. nicht noch 1-2 1/4 Zoll Gewinde, das man hier noch weitere Anbauteile befestigen kann. Das bereits vorhandene Gewinde wird ja bereits gerne für einen Gurt verwendet und man kann hier auch gut einen Magic Arm oder ähnliches anbringen. Allerdings kostet es schon etwas Zeit wenn man z.B. den erhöhten Stativkopf angebracht und eines der Feststellheben an genau der Stelle platziert hat und man das Ganze nochmal umbauen muß. Wenn man das dann z.B. auf sagen wir mal 3000m Höhe in eisiger Kälte auf einem Berg machen muß ist das schon ein bisschen nervig. Ebenso hätte ich mir solch ein Gewinde am Einbeinstativ gewünscht um auch hier eine Schlaufe oder etwas ähnliches anbringen zu können. Es ist zwar nicht wirklich essentiell, aber bei einem so modularen Stativ hätte ich mir hier das bisschen mehr Flexibilität gewünscht. Aber das ist denke ich eher konstruktive Kritik auf hohem Niveau. Aber vielleicht kommt ja die ein oder andere Idee bei Novoflex an ich würde mich da wirklich freuen!
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Dann kommen wir auch schon zu der Dreibein Stativbasis (Tripod CC). Eigentlich eine wirklich coole Konstruktion. Macrofotografen werden hier sicher Ihre Freude dran haben. Schade fand ich hier allerdings zum einen, das man die Feststellhebel nicht noch zusätzlich arretieren kann und wenn man versehentlich doch mal dran kommt und ggf. eine Makroeinstellung gefunden hat dann kann es u.U. schonmal dauern bis man das wieder alles so hingefriemelt hat wie man will. Aber dazu ist denke ich die Platte nicht in erster Linie gedacht. Ein weiteres klitzekleines Manko im gesamten ist die 6-Kantschraube zum sichern der drei blauen Stäbe. Hier ist ein anderer Durchmesser wie bei dem Stativkopf verwendet. Hier hätte man durch die Wahl einer Schraubengröße das ggf. unnötige mitführen mehrerer Sechskantwerkzeuge sparen können. So hat man immer eine kleine Tüte an Werkzeug und Zwischenscheiben dabei. Vielleicht gibt es auch hier einmal konstruktionsbedingt ein Update in den nächsten Jahren…

Das Stativ im gesamten.

Das Stativ ist schon ein echt Klasse Stativ. In der Ausführung die ich nun in Gebrauch habe mit den Carbonbeinen  ist das hervorragen für Architekturfotografen, Landschaftsfotografen oder im Studio geeignet. Es ist Sehr langlebig, zuverlässig und dadurch, das man ja einzelne Beine oder andere Teile austauschen kann äusserst flexibel einsetzbar. Ich denke gerade für diverse Berufsfotografen ist das eine wahre Freude damit zu arbeiten.
Was es nicht ist und auch nicht sein soll ist schnell. Mit den Feststelltasten, den Schräubchen, den Einstellmöglichkeiten, etc. ist es kein Stativ, das man in die Hand nimmt und welches Zack, fertig aufgebaut ist. Ich habe mir z.B. schon zweimal die Hand geklemmt als ich die Beine wieder zusammengeschoben habe was eben an der Konstruktion an sich liegt. Auch werde ich sicher die Sechskantshrauben verfluchen wenn der Inbus mal nicht zur Hand ist. Es ist halt ein Stativ für echte Pfundskerle die was zum Schrauben in der Hand haben wollen!
Man hat hier im Gegensatz zu Metall oder gar Holzstativen eine ganz andere Klasse an Stabilität und Handling in der Hand. Es fühlt sich so „warm“ an wie ein Holzstativ ist aber so robust wie ein Metall Stativ. Durch die flexibilität und Austauschbarkeit der Einzelteile ist es wie eine Art Roboter oder Android superflexibel Einsetzbar. Ich denke die Anwendungsmöglichkeiten sind hier fast unendlich und mein nächster Einsatz bei Nachtaufnamen an diversen Brücken in der Stadt wirkt schon fast gelangweilt aus Sicht eines solchen Profi Statives. Aber ich freu mich drauf!