Was macht einen guten Fotografen aus

Was einen GUTEN Fotografen ausmacht darüber kann und wird man sich wohl immer unterhalten. Sei es in den entsprechenden Fachkreisen oder außerhalb. Da ich selbst mit einer Kamera öfters unterwegs bin frage ich mich das natürlich auch hin und wieder mal rein aus Interesse. Oft kommt dann der Satz „nicht die Kamera macht das Bild sondern der Fotograf“ aber ich persönlich möchte hier einen Schritt weiter gehen und sagen wollen, das das Bild einen guten Fotografen macht.

Um das ein bisschen zu verdeutlichen schauen wir uns hierzu mal das folgende Video an:

Was hier denke ich gut zum Ausdruck gekommen ist, ist das es nicht auf das Equipment ankommt, auf die zigtausend Stunden Erfahrung und das perfekte Können der Technik, nicht darauf wie gut man den Bildausschnitt wählen oder das Model führen kann sondern es kommt letztendlich auf das Bild an sich an. Wenn das Bild vor einem genau das ausdrückt was man fotografieren und festhalten möchte, die Stimmung, Licht und Technik ebenso stimmen und eben zum Bild passen dann kommt am Ende ein hervorragendes Bild raus. Das Bild gibt dem Fotografen vor wie es fotografiert werden möchte. Wenn der Fotograf sich darauf einstellen kann und es genauso festhalten kann dann ist es ein guter Fotograf. Etwas philosophisch vielleicht, aber ich finde es doch recht passend. So ist jeder Drummer und jeder Fotograf in genau seinem Genre dann auch im Laufe der Zeit wenn man sich damit intensiv beschäftigt und mit dem Herzen dabei ist ein guter Fotograf bzw. eben Drummer oder Gitarrist oder Sänger oder oder oder.

In diesem Sinne noch viel Spaß.

Die DIY Hohlkehle

Der ein oder andere hat ja schon mitbekommen, das ich gerne Dinge selbst baue wenn es nicht sein muß dafür Geld aus zu geben. Dies verbindet mich u.a. mit Internet Größen wie Casey Neistat und Anderen.

Das gilt speziell für Foto Equipment, welches ich nicht tagtäglich brauche, was aber ein Nice to Have Gadget ist, was man aber gerne wenn man es braucht SOFORT da haben möchte. So geht es mir mit einer Hohlkehle für das Fotostudio. Es gibt sicher zig Möglichkeiten wie z.B. mit weißem Brotpapier und einem großen Pappkarton. Ich wollte aber auch in der Lage sein das Ganze etwas stabiler und mehrfach transportabel zu haben. Deshalb habe ich mich für eine simple, aber sehr flexible Lösung entschieden.

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Wie zu sehen braucht man dafür eigentlich nur zwei Eckspanner aus dem Baumarkt mit dem man z.B. Bilderrahmen oder eben Ecken zusammenleimen bzw. halten kann. Dann mehrere dieser Klammern (gibt es auch als große Metallklammern), zwei Holdbretter, je ca. 50cm x 70cm und je nach belieben Hintergrundkarton (Bastelkarton) eben in A1 Größe.

Die Bretter kann man sich entweder zurecht schneiden lassen oder man kann ich auch zwei solcher Bretter aus dem Holzrestebereich suchen, die ungefähr passen und dann auf dieselbe Breite zuschneiden. Das ist wichtig, da man die Eckspanner sonst nicht setzen kann. Wer mag kann auch Bretter mit unterschiedlicher Maserung nehmen, das man das gleich schon als Hintergrund/Untergrund verwenden kann. Man kann die Bretter natürlich noch nach belieben anmalen, mit Folie oder Tapete bekleben oder sonst wie verschönern.

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Der Hauptteil unserer Holhkehle besteht also aus diesen zwei Brettern, die im 90 Grad Winkel mit diesen Eckspannern zusammengehalten werden. Darauf kann man dann mit den Klammern den Bastelkarton oder einen sonstigen Hintergrund spannen. Ich habe die Brettgrößen so gewählt, das wenn ich einen Bastelkarton von 70cm Länge habe, das ich theoretisch zwei davon anbringen kann. Einen an der horizontalen und einen an der vertikalen Seite. Wenn ich nun EINEN solchen Karton verwende dann habe ich an den Brettern jeweils noch Platz um z.B. Lampen oder weitere Props zu befestigen.

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Man kann hier natürlich auch mehrere dieser Bastelkartons in unterschiedlichen Farben hintereinander an dieser Hohlkehle anklemmen und dann zwischendurch schnell den Hintergrund ändern. Wenn man die Holzbretter auch noch beklebt oder angemalt hat vervielfachen sich die Möglichkeiten.

Es gibt z.B. sehr schöne Tapeten mit Ornamenten drauf. Eine solche Rolle (würde für ca. 2 Wandbahnen reichen) kosten zwischen 30-50,- was wenn man im Studio eine ganze Wand damit tapezieren will doch einen gewissen wenn auch nicht gerade großen Kostenfaktor ausmacht. Oft gibt es hier aber bereits ausgepackte Muster-Rollen und wenn man nett fragt schneidet da ein Mitarbeiter auch gerne mal ein ca. 1m langes Stück ab. Das reicht dann also vollkommen um eines unserer Bretter zu tapezieren.

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Wie hier sehr schön zu sehen kann man die Hohlkehle auch schnell mal im Keller oder unterwegs aufbauen. Das Material nimmt wenig Platz weg und die Bretter können natürlich auch anderweitig verwendet werden. Wenn man das Ganze hochkant aufbaut kann man sich damit eine Ecke in einem Raum z.B. für Stilleben oder ähnliches zusammenbauen. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

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Das Beispielbild ist hier natürlich nicht optimal ausgeleuchtet, aber man sieht denke ich sehr gut wo das Ganze hinführt und wer eine schnelle, flexible und kostengünstige Lösung sucht (die Eckklammern kosten ca.  EUR 10,- und die Plastikklammern je ca. EUR 2,- ) ist hier genau richtig. Egal ob für den nächsten eBay Verkauf, den Freisteller vom Smartphone oder der Glühbirne für das nächste Composing oder das Stilleben der Obstschale aus dem Urlaub.

Buchrezension Perfect Exposure – Licht und professionelle Belichtung

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Wenn man sich ein bisschen in der Fotowelt umschaut läuft einem früher oder später der Name Michael Freeman über den Weg. So habe ich mich besonders über das Buch „Perfect Exposure“ aus dem mitp Verlag gefreut. In dem Buch geht es hauptsächlich um Licht und Belichtung und wie dieses in verschiedenen Situationen wirkt. Hierbei zeigt er anhand sehr beeindruckender Bilder die unterschiedlichen Wirkungsweisen und wie man diese einsetzt. Angefangen bei den technischen Grundlagen, dem Umgang mit der Kamera, Dynamikumfang, Rauschen, Kontrast, Belichtungsmessungsmethoden, etc. geht es dann weiter mit Belichtungssituationen, die Er in 12 Typen unterscheidet und genau wieder mit sehr inspirierenden Beispielbildern erklärt. Danach geht es noch um den Stil wie z.B. der Stimmung, High-Key und Low-Key, Zonensystem, Schatten, etc. bis es dann im letzten Kapitel an die Nachbearbeitung mit HDR, etc. geht. Somit zeit er wirklich beeindruckend wie man mit diesen Hilfsmitteln sehr schöne Fotos allein mit dem vorhandenen Licht erstellen kann.
Neben dem Lerneffekt durch die vielen gezeigten Techniken macht das Buch schon allein wegen seiner sehr guten Fotografien unheimlich viel Spaß und ist eine klare Empfehlung für jeden Fotografen. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und angenehm zu lesen.
Das Buch ist eine absolute Kaufempfehlung und meiner Meinung nach neben  „Der Fotografischen Blick“ auch von Michael Freeman sehr empfehlenswert.

Buchreview Analog Fotografieren und entwickeln

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Bereits vor Jahren habe ich mit der Kamera meines Vaters Fotos gemacht, diese im heimischen Keller entwickelt und auf Papier ausbelichtet. Insofern hat es mich gefreut auch nach diesen vielen Jahren ein neues Buch zu dem Thema der analogen Fotografie zu entdecken. Das Buch „analog fotografieren und entwickeln“ von Marc Stache aus dem mitp Verlag verspricht hier einen guten Einblick. Angefangen von der analogen Kamera, dem Film, dem entwickeln, dem Fotolabor bis hin zum Fotopapier, Abzüge samt Tipps zur Retusche und anderen Techniken werden sehr gut dargestellt und man erhält eine Menge praktischer Erfahrungswerte geliefert. Gerade die Techniken, die vor ein paar Jahren noch jeder in seiner Dunkelkammer gelernt hat wie das einlegen des Films in die Filmtrommel, das Glattziehen des aufgehängten Films und das belichten des Fotopapiers mit dem Vergrößerer sind heute fast schon nostalgisches Handwerk, was aber immer noch oder immer wieder eine menge Spaß macht. Zumal, weil man dann erfährt wo die Adobe Photoshop Tools die den Abwedler und Nachbelichter die Lupe und das „beschneiden“ des Bilder nämlich herkommt. Besonders schön fand ich auch den reichhaltigen Überblick egal ob es um die Filme, Die Entwicklungs Chemiekalien oder das Fotopapier geht. Da gibt es ja eine reichhaltige Auswahl mit der man sonst schnell überfordert ist. Abgerundet wird das Ganze durch eine Vielzahl von Beispielbildern bei denen man sich inspirieren lassen kann und eben Details wie das Filmkorn vielleicht sogar das erste Mal sieht.
Man hat mit diesem praktischen Lehr- und Workshop Buch ein wirklich schönes Buch. Hinten im Buch sind natürlich noch diverse Bezugsquellen wo man sich dann ggf. direkt seine Fotolaborausstattung besorgen kann. Eine rundum gelungene Sache.

Review Erfolgreiche Webtexte

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Ich wollte mit dem Buch „Erfolgreiche Webtexte“ von Sabrina Frost aus dem mitp Verlag lernen wie ich meine Texte sozusagen aussagekräftiger und verkaufsstark im Sinne von „wie bringe ich die Texte an den Mann“ schreiben kann. Auf den rund 330 Seiten geht es auch gleich los mit dem inhaltlichen Aufbau der Webseite wie dem Konzept, Zielgruppe, Basistexte, Schreibwerkstatt mit Tipps zu Wortwahl, Textaufbau, etc. bis hin zu SEO, Content Marketing und entsprechende Formate. Da geht es dann auch gleich weiter mit dem Thema Content, was ist guter Content, wie mache ich den Blog mit Gastartikeln, Partnerprogrammen und Storytelling weiter interessant um dann im letzten großen Abschnitt über Social Media und Marketing zu sprechen. Das Buch ist sehr schön und Praxisbezogen aufgebaut und man kann die Tipps sofort auf seine eigene Website anwenden. Es sind viele praktische Tipps und Tools wie Textbausteine, Übersetzungshilfen, etc. runden das Ganze ab. Hierbei geht das Buch nicht allzu tief in die einzelnen bereiche. Schon allein für das Thema SEO gäbe es zig eigene Bücher. Aber man bekommt hier einen guten ersten Einblick mit dem man sofort Erfolge erzielen kann. Auch die vielen Beispielwebseiten geben einen guten Einblick in die Thematik. Wer also eine Webseite sein eigen nennt und diese jetzt verkaufsstark verbessern möchte ist mit diesem Taschenbuch für rund EUR 25,- Neupreis sehr gut bedient. Das Buch ist auch nett und verständlich geschrieben.  Ein gutes Inhalts- und umfangreiches Stichwortverzeichnis runden das Ganze ab.
Ich kann es jedenfalls ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

Rezension Erfolgreiche Blogtexte

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Ich denke mir geht es da so wie vielen Blogschreibern. Manchmal weiß man nicht wie man anfangen soll oder wie man die richtigen Worte finden soll. Ich schreibe oift drauf los, aber frage mich dann immer ob das so überhaupt ankommt. Deshalb habe ich mich mal dafür interessiert meine Schreibe zu verbessern und mir das Buch „Erfolgreiche Blogtexte“ von Susanne Diehm und Lisa Sintermann aus dem mitp Verlag geholt. Das relativ kleine und handliche Taschenbuch verspricht auf rund 150 Seiten Dabei zu helfen. Von den Kapiteln her ist es recht übersichtlich und fängt mit der eigenen Animation zum Schreiben an. Also das man seine Schreibzeit definiert und sich entsprechend motiviert. Dann geht wes weiter mit der Selbstschulung der Kreativität. Also wie das eigene Wohlbefinden die Kreativität positiv beeinflusst und wie man ein Blog-Logbuch erstellt. Dann geht es weiter mit dem Thema der Inspirationsfindung wie z.B. aktuelle Medien, Weltgeschehen, Sport. Politik, Jahreszeiten, Veranstaltungen oder gar Farben, Zitate, etc. Das führt dann über zu diversen Ratschlägen- und Tipps Blogs. Je nach Art findet man so seinen Blog. Im nächsten Kapitel geht es dann nach der Inspiration um das Ideen sammeln, Clustern, Mind-Map, 30-Wort-Methode, serielles Schreiben, Wortgerüst und Storytelling. Zum Schluß geht es dann noch um das gestalten der texte und das überarbeiten und optimieren. Wie schon an den Kapiteln zu erkennen geht es viel um das strukturieren und organisieren des Prozesses des Blog Schreibens. Es werden des öfteren Gerade bei den Themen Clustering und Mind-Map gleich Beispiel Blogtexte mitgeliefert, die die entsprechende Methodik verdeutlichen sollen. Leider ist es oftmals schwer die Unterschiede zu erkennen und auch ab wo der Beispieltext einfach so anfängt. Gut gefallen hat mir, das es jeweils kurze „So gehts…“ Abschnitte gibt, die das Ganze nochmal zusammengefasst darstellen. Alles in allem erhält man einen guten Überblick über einige Methodiken wie man zu besseren Texten kommen kann. An vielen anderen Stellen wird aber mit Beispielen, Anekdoten und Fachbegriffen gearbeitet die teilweise nicht weiter erklärt werden was sich dahinter verbirgt. Alles in allem ist das kleine Taschenbuch gut geeignet um sich einen Blick über diverse Schreib- und Inspirationsmethoden sowie das organisieren des Schreibens zu verschaffen. Für einen Neupreis von knapp 15,- kann man da wirklich nichts verkehrt machen und das Geld ist gut angelegt.

mein neues Saal-Digital Fotobuch

Vor einigen Tagen gab es die Möglichkeit ein Fotobuch von Saal-Digital einfach mal ein Fotobuch zu testen. Zu diesem Zweck hat man einen Gutschein bekommen. Hier nun also mein Review dazu.
Als ich die Mail mit dem Gutscheincode erhalten habe habe ich mich schon sehr gefreut und gleich angefangen meine Bilder zu sortieren. Mein Ziel für dieses Fotobuch war es ein kleines Portfolio Buch zusammen zu stellen was meine zwei Hauptgebiete der Konzert- und Pressefotografie sowie die Personen und Landschaftsfotografie wiederspiegeln sollte.
Die Software
Unter http://www.saal-digital.de/fotobuch/ findet man dann die Software zum Download für Windows oder Mac OS je nachdem was man benötigt. Nach dem Download kann man sich dann ein entsprechendes Projekt anlegen, die Bilder dort hinein laden und das Buch eben gestalten. Hierzu gibt es einige gut gemachte Erklärvideos. Ich habe mir dann ein Standard ca. A4 großes Fotobuch mit der Standardseitenzahl und schwarzem Ledereinband mit Bildern in matt ausgesucht.
Im Grunde genommen ist diese Software sehr intuitiv und selbsterklärend, man kann die Bilder und ggf. Texte frei platzieren, hin und her schieben oder ein vorgefertigtes Layout verwenden und mit diesem arbeiten. Saubere Sache und recht selbsterklärend.
Allerdings fehlt meiner Meinung nach der Software eine gewisse Intelligenz. Dies ist eher nur eine Kleinigkeit und dadurch ist die Software nicht schlechter als irgendeine anderre Software, aber es ist mir aufgefallen und bevor jetzt der ein oder andere drüber stolpert schreib ich das hier mal lieber auf. Zum einen war es nachdem man erst ein Bild in einer gewissen Größe auf der Seite platziert hat schwierig dieses Bild im Nachhinein zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein herumschieben innerhalb des platzierten Rahmens war kein Thema, aber das skalieren war nicht ganz praktikabel. Desweiteiteren sieht man anhand der Fotos das ich alle Bilder bis zum Rand habe drucken lassen. Auf der ersten Seite habe ich das Bild aber nicht genau bis an diese „magnetische“ Kante gezogen. In der Vorschau sieht man das nicht gleich. Hier fehlt eine Art „Plausibilitätzsprüfung“ nach dem Motto „Sie haben von 26 Seiten auf 25 das Bild gleich ausgerichtet soll das auf dieser Seite angepasst werden?“ oder ähnlich.
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Die Marker (magnetisch zum Bildeinpassen) sind nur an der rechten Kante. Wenn man ein Bild z.B. mit einem anderen Bild an der linken Kante zueinander ausgerichtet hat fehlt.
Diese kleinen Fehler hat man aber erst im Nachhinein feststellen können bzw. da man ja auf solche „Fehler“ nicht von der Software aufmerksam gemacht wurde ist es dann doch ein bisschen ärgerlich. Vielleicht ist dies ein Verbesserungsvorschlag.
Was mir noch aufgefallen ist … Ich hatte das Buch zu Hause zusammengestellt und das Projekt samt Bilder hochgeladen. Jetzt bin ich aber einige Tage unterwegs und hätte hier gerne Zugriff auf dieses Projekt von einem ganz anderen Rechner aus. Das kann ich aber nicht wenn ich die Projektdatei nicht auf dem Rechner habe. Hier wäre es schön wenn diese Daten zumindest so, das man grundsätzlich was machen kann. Denn ich kann ohne die Projektdatei z.B. bei einem Auslandseinsatz nicht mal eben schnell das Fotobuch nochmal nachbestellen oder den Text oder Bilder austauschen und nochmal ordern. Vielleicht wird das ja mal überarbeitet es wäre Wünschenswert. Alles in allem ist die Software aber durchaus gelungen und ausreichend zur Erstellung des Fotobuches. Es gibt genügend Vorlagen die man verwednen kann oder so wie bei mir die freie Zusammenstellung.
Das Fotobuch
Am 9.8. kam das Fotobuch und am Samstag darauf konnte ich es von der Poststelle abholen. Es war gut verpackt in einer Folie, in einer Styroportüte und dann im Karton verpackt. Vorbildlich. Als erstes fiel mir das Ledermaterial des Einbandes auf was dann doch SEHR hochwertig und edel wirkt. Was mir dann aber als erstes auffiel ist, das die Schrift bei der ich ein leuchtendes Orange laut Farbpalette ausgewählt hatte eher Gold war. Sieht zwar auch ganz Ok so aus wie ich finde, aber ausgewählt war ja was anderes. Ich hätte es nur sagen wir mal schön gefunden zu Wissen woran man ist.
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Das Buch macht im ersten Eindruck einen guten und wertigen Eindruck. Beim aufklappen fällt gleich der sehr schöne Bildvorteilhafter Falz in der Mitte auf. Es wurde zwar in der Software nicht explizit darauf hingewiesen, aber oft ist es so das wenn man Bilder bis in den Falz drucken lässt, das diese dann später im Buch eher in der Mitte so untergehen und absaufen das man da trotzdem nur die Hälfte sieht – hier ist das nicht so und man hat den vollen Bildgenuß!
Was mir allerdings im Gesammten aufgefallen ist, ist das die die Bilder nicht ganz so scharf sind wie ich es erwartet habe. Ich habe einige Wochen vorher einzelne Bilder aus derselben Serie bei Saal-Digital und Fuji drucken lassen und die sind im gesammten schärfer und nicht so „matschig“. Auch auf der letzten Seite habe ich ein als „sehr gut“ befundenes Bild in der Voransicht der Software klar und scharf dargestellt bekommen, im Buch selbst ist es aber recht unscharf.
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Das trübt dann doch so ein bisschen die Stimmung. Die Verarbeitung des Buches ist gut auch wenn es an der ein oder anderen Stelle auch einen ticken besser sein könnte wie z.B. das das erste Foto auf der Innenseite einen eher unschönen Absatz der Verklebung zum Buchrücken bzw. Einband bildet und die Ecken ein bisschen abstehen. Dies ist wohl der maschinellen Verarbeitung geschuldet, allerdings gibt das doch ein paar Punkte Abzug. Die Bildabzüge im gesamten sind von der Verarbeitung aber gut und auch die Farbwiedergabe hat mir gut gefallen.
Alles in allem ein gelungenes Fotobuch. Ich kann es jedem Hobbyfotografen empfehlen und man wird Spaß daran haben seine Urlaubsbilder oder das letzte Fotoshooting hier verewigt zu sehen. Für den eher professionellen Einsatz würde ich das nur bedingt nutzen wollen, weil der ein oder andere gerade hier als Portfolio Ersatz oder zum Aushändigen an Kunden doch etwas bessere Verarbeitung und höhere Qualitätskontrollen benötigt. Der Gesamteindruck und das Endergebnis sind allerdings durchaus herzeigbar und bei Portfolio Reviews oder ähnlichem macht sich solch ein Buch sehr gut.
Mein Tipp / Erkenntnis zum Schluß: (gilt wahrscheinlich für alle Fotobücher): Erst einmal zum test ein Buch fertig machen mit nicht ganz so viel Seiten so als probe und DANN nochmal das „richtig“ bestellen.
@SaalDigital / #SaalDigital