IBM Model M Tastatur am Android Smartphone

Ich habe schon seit einiger Zeit meine Razer Black Widow Tastatur im Einsatz und habe nun meine gut gehütete IBM Model M Tastatur aus dem Jahre 1985 – Ja, die Tastatur ist wirklich über 30 Jahre alt und funktioniert super – mal wieder aus dem Schrank geholt und an mein Smartphone und Tablet (Nexus 10) angeschlossen.

img_4232a
Ich hatte bereits einen entsprechenden Adapter von zweimal PS/2 (Tastatur und Maus) auf einen USB Anschluss. Das Ganze dann in den USB-zu-Micro USB Adapter oder auch OTG Adapter und DANN ins Tablet bzw. Smartphone. Wurde bei mir an beiden Geräten ohne Probleme erkannt und funktioniert super auch in Kombination mit dem Touchscreen.

Ist schon irgendwie ein komisches Gefühl mit solch alter und zugleich guter, unkaputtbarer Hardware an fast schon einem Wegwerfartikel an Elektronik zu hantieren. Aber es funktioniert wie gesagt super und schreibt sich auch ebenso.

 

Das Ganze funktioniert natürlich auch wunderbar mit Apple Geräten wie Kollege Volker Weber demonstriert. Herrlich noch mit wirklich guter Hardware arbeiten zu können.

 

Die Model-Blacklist oder wie man sich richtig als Fotograf gegenüber dem Model benehmen sollte

547486_464897416870602_564885786_n

Es ist immer wieder ein Thema welches die Fotoszene belastet. Der Umgang zwischen Fotograf und Model in der People Fotografie. Besonders wenn es in den Bereich Bikini/Bademode, Dessous, verdeckter Teilakt, Akt geht und sich die Modele noch unsicher sind, der Fotograf unsicher ist und vielleicht nicht mit seinen Hormonen umgehen kann, falsche Signale von beiden Seiten ausgesendet werden, Termine nicht eingehalten werden, Professionalität darunter leidet, etc. All das und mehr kann dann zu einer falschen Erwartungshaltung und Unmut auf beiden Seiten führen. Gerade am Anfang wenn man noch garkeine Erfahrung hat wie man sich überhaupt im Gespräch verhalten soll und der Fotograf einen z.B. dazu auffordert Fotos von sich zu einem Aufnamebereich zu schicken den man garnicht vereinbart hat oder den man auch garnicht möchte ist Vorsicht geboten. Wer eben nur bis Bikini gehen möchte braucht auch keine „Oben-ohne“ Fotos zu schicken. Ebenso wenn auf die Frage ob man eine Begleitperson mitbringen darf mit Ablehnung reagiert wird. Ein seriöser Fotograf wird dies immer gerne zulassen und eben u.U. entsprechende Verhaltensregeln wenn es das Shooting erfordert mit allen zusammen in Ruhe besprechen. Wenn man sich noch gar nicht kennt kann das gegenseitige Nachschauen ob die Bilder einem zusagen, die Chemie stimmt, etc. natürlich auch eine Rolle spielen. Hier kann ggf. eine einfache google-Suche einen guten Überblick verschaffen. Jeder kann sich eine Facebook-Seite anlegen und Fotos hochladen, klar. Aber ein seriöser Fotograf oder auch Model hat hier oft mehrere Plattformen wie z.B. eine eigene Homepage, Instagram, Twitter, etc. Fotoseiten bei Stylished, fotocommunity, flickr, 500px oder ähnliche. Das KANN ggf. dabei helfen wenn man sagen wir mal ein komisches Gefühl hat diese sich genauer an zu schauen und zu vergleichen. Wenn z.B. die Fotoseiten nicht einheitlich gepflegt sind oder die Webseite dauerhaft down ist, Inhalte voneinander arg abweichen, etc. sollte man das hinterfragen ob es da plausible Erklärungen gibt und wenn nicht kann man sich überlegen ob das nicht auch ein Punkt ist sich ggf. einen anderen Fotografen zu suchen. Sobald irgendeine Art von Druck vor oder nach dem Shooting ausgeübt wird sollte man hier auch die Notbremse ziehen.

Ein weiteres absolutes NoGo bei jeder Art der Fotografie mit Modellen ist das Thema anfassen. Ein Fotograf wird und sollte niemals das Model berühren oder gar an Ihr rumtatschen. Gerade wenn man sich nicht kennt. Weder zum wegmachen einer Haarsträhne aus dem Gesicht noch zum einölen zwischen den Beinen wegen dem Licht oder sonst was. Hier sollte eine professionelle Distanz absolutes Muss sein! Wenn hier die Grenze überschritten wird sollte man auch hier schnellstmöglich die Notbremse ziehen und das Shooting abbrechen. Es hat sonst nämlich keinen Sinn sich dann auch noch in die Enge treiben zu lassen und Fotos von sich machen zu lassen, die man garnicht machen wollte. Selbes gilt auch für den Fotografen wenn sich das Model auf einmal anfängt aus zu ziehen, mit den Fotografen arg flirtet oder wenn eben im Vorfeld z.B. verdeckter Akt vereinbart hatte und man dann „nur“ in Dessous vor die Kamera möchte. In dem Fall fühlt sich das Model dann nämlich aus welchen Gründen nicht wohl und es hat dann auch wenig Sinn das Model umstellen zu wollen. Dieser so zusätzlich aufgebaute Druck tut keinem gut und es gehört sich einfach nicht!

Solche und ähnliche Situationen können dazu führen, das z.B. in Social Networks extra Gruppen für Modelle eingerichtet werden in denen dann vor schlechten Erfahrungen berichtet werden kann. Dies hilft oft, das sich Modelle, die sich von falschen oder falsch verstandenen Äußerungen dazu genötigt sahen das Fotoshooting nicht wie geplant abgelaufen zu lassen sich so austauschen können. Hier sollte man gerade als Fotograf selbst wenn man schlechte Erfahrungen mit Modellen gemacht hat oder umgekehrt trotz allem zuerst versuchen das untereinander zu klären und vorsichtig sein was man wie in den sozialen Medien öffentlich wiedergibt. Oft macht der Ton die Musik und selbst wenn man sich unfair behandelt vorkommt hilft es nie dann wild verbal um sich zu hauen, andere zu verunglimpfen oder gar noch zu bedrohen sei es öffentlich in irgendwelchen Kommentaren oder per Privatnachricht. Es schadet letztendlich nur einem selbst, dem eigenen Image und führt letztendlich zu nichts.

Natürlich sollte es erst garnicht soweit kommen und deshalb heißt es immer und nach wie vor sich VORHER miteinander zu unterhalten, die Aufnamebereiche für das Shooting ebenso wie die Randbedingungen ab zu klären und dann mit Spaß beim Shooting super Fotos zu machen. Ich hoffe, das diese Zeilen Fotografen und Modellen etwas helfen, da es leider immer noch und somit viel zu oft vorkommt! Weitere Tipps hierzu gibts übrigens auch auf der gerade von mir angeschauten DVD vom Jens und der Tessa „Fotograf und Model“ und darüberhinaus kann ich noch die Facebookseite „thisisolli“ wärmstens empfehlen. Er hilft hier Modellen sehr gerne noch weiter.

Review Low-Budget-Fotografie

9783836244121_267_2d
Der Fotokurs für Experimentierfreudige steht schön auf der Rückseite und Thomas Kuhn gibt sich in dem Videotraining „Low-Budget-Fotografie“ auch alle Mühe.
Das geht los bei der Studioeinrichtung mit Folien und Hintergründen, Wasserspritzer im Aquarium, eingefrorene Blüten und Früchte, fliegende Objekte, über die Outdoor Fotografie mit Spiegeln und diversen Weichzeichnereffekten bis zu diversen Licht Setups mit nur einem oder zwei Systemblitzen und zu guter letzt diverses Equipment im Eigenbau wie z.B. Aufheller, Abschatter und ein Lichtzelt. Sehr gut hat mir im Gesamten gefallen, das es eben wie ein Fotokurs aufgebaut ist. Das heißt man kann gut und gerne seine eigenen Motive hernehmen und jedes Kapitel durcharbeiten aber sich auch das Fotoequipment zusammenbauen und damit seine eigenen Ideen unabhängig umsetzen.
lowbudget01
Es wird also gezeigt wie man mit wenig Equipment und anstatt teuren Studioblitzen auch mal mit einem Aufsteckblitz und einem Reflektor gute Portraits hin bekommt.
Auf der DVD sind ca. 5 Stunden Gesamtspielzeit untergebracht, was im Verhältnis zu anderen Lehrvideos ein bisschen länger sein könnte. Das liegt aber auch eher daran, das die Videos dann ja eher zum selbst machen anregen und der DIY-Part ist jeweils nur in Grundzügen vorhanden ist. Es sind aber auch keine ich sag mal diese DIY-Bauvideos auf youtube oder so. Der etwas höhere Anspruch an das Thema ist schon gut zu erkennen. Aufwendigere Bauprojekte wie selbst gebaute Reflektoren aus einer Rettungsfolie und PVC Rohren werden aber ebenso wenig angesprochen wie den Bau von „Apfelkisten“ also Sitzgelegenheiten fürs Studio.
lowbudget03
Auch fehlt mir persönlich ein klein bisschen das wirklich experimentelle wie z.B. das man auch mit Vaseline auf einem Filter oder Stahlwolle vor der Linse noch effektvollere Fotos machen könnte. Im gesamten ist die DVD aber sehr lehrreich und auch wenn ich vieles schon kannte und einiges an Ideen vermisst habe, die man natürlich auch als Einzelfälle auf youtube & Co. findet ist das rübergebrachte Wissen zusammen mit der späteren Bearbeitung in der Bildbearbeitung echt eine Menge wert und spart viel Zeit beim suchen und ausprobieren. Die Zielgruppe ist hier klar der Anfänger und Hobbyfotograf mit ein bisschen handwerklichem Geschick, der eben nur hin und wieder eben ein bisschen mehr aus seinen Bilder machen möchte. Auf jeden Fall interessant für Einsteiger und Leute, die nach neuen Ideen einfach suchen und nicht lange in Foren oder Videoportalen herum irren wollen.
P.S.: Ich könnte mir hier gut einen zweiten Teil oder noch weitere Projekte vorstellen. Ideen dazu hab ich genug! Wer Interesse hat kann sich auch gerne bei mir melden.

Review Fotograf und Model

 9783836243834_800_2d
Der erfolgreiche und erfahrene Fotograf Jens Burger und das Model Tessa Achtermann sind in der Fotoszene sicher keine unbekannten Namen. So passt es natürlich gut, das das Videotraining „Fotograf und Model“ heißt. Klar.
Aufgebaut ist das Training oder besser gesagt das lockere Mitnehmen auf eine Reise von der Idee über das eigentliche Shooting bis hin zur Bildübergabe in mehrere Kapitel. Angefangen von der Model bzw. Fotografenauswahl, den ersten Gesprächen, dem ausarbeiten der Bildidee, das Moodboard, dem Umgang im Studio und am Set über die Visa also wie das MakeUp gemacht wird – hier mit praktischen Tipps fürs Model das man alles nachmachen kann – über die Frisur bis zum Set Aufbau im Studio oder Outdoor, dem erstellen des Moodboards und der Equipmentauswahl, der Lichtführung bis hin zum wichtigen Thema der verschiedensten Posen.
model-posen02
Es kommen jeweils schön die Sichtweise des Fotografen und auch des Models zur Sprache. Dann kommt das Durchführen des eigentlichen Shootings wo dann all diese Dinge ebenso wie die Vorbereitung aus technischer wie organisatorischer Sicht für solch ein Shooting zusammenkommen. Aber auch Dinge wir Rechtliches bei z.B. einem TfP Shooting und die richtige Bildübergabe und Archivierung der Bilder kommen nicht zu kurz. Jens und Tessa haben hierbei einen sehr lockeren und harmonischen Erzählstil, der einen so richtig schön berieselt. Dabei ist das Ganze weder zu trocken noch zu langatmig. Gut finde ich die Aufteilung der Kapitel. Man hat als Model egal ob Anfänger oder schon etwas Fortgeschrittener andere Fragen bzw. möchte andere Dinge wissen wie der Fotograf.
model-posen04
Beide Seiten werden hier gleichermaßen betrachtet, für Alle ist hier etwas dabei und da beide zusammen arbeiten macht es auch Sinn eben über den Tellerrand raus zu schauen. Man hat also wirklich von A bis Z alles an Wissen was man zu einem Fotoshooting mit einem Model sei es als Portraitshooting, Paarshooting oder gar Bodouir Shooting braucht.
model-posen03
Auch Themen wir das klare abstecken der Shootingbereiche und die grundsätzliche Nachbearbeitung in Photoshop kommen nicht zu kurz und Stolpersteine  – wie z.B. der Umgang und das ansprechend des Models – über die man allzu leicht gerade als Anfänger stolpern könnte werden gleich aus dem Weg geräumt. Echt Hut ab, das die Beiden es geschafft haben auch noch mit zwei Outdoor und mehreren Indoor Sets auf 6 Stunden so kurzweilig und richtig schön zu präsentieren.
Mein persönliches Fazit: Ich bin echt begeistert von der Menge an Wissen was einem vermittelt wird! Ein echtes Highlight .