Zeitkapsel Jahresrückblick 2016

Johannes hat es bereits auf seinem Blog gepostet, nun auch hier: Es ist wieder mal Zeit für eine Zeitkapsel.

Getreu dem Zeitkapsel Motto: Was war, was ist was wird? blicken Dennis Weissmantel, Johannes Mairhoferund ich blicken zurück auf das Jahr. In Gemütlicher Runde mit Glühwein und Spekulatius 🙂

Wir besprechen was wir in dem Jahr aus fotografischer Sicht erlebt haben, ob die Entwicklung uns gefällt und was wir im kommenden Jahr so vor haben. Weil wir nicht nur von uns über uns quatschen möchten, freuen wir uns wenn ihr dazu kommt und von euren Plänen und Projekten erzählt.

Wir treffen uns Online

  • am 19.12.
  • um 18:00 Uhr

Bisher haben wir diese Zeitkapsel Gespräche als Hangout durchgeführt, da es diese nicht mehr gibt, wird es eine Premiere mit Youtube Live. Wer hier auch gerne dazu was sagen oder zeigen möchte und einfach in der netten Runde mit Anwesend sein mag kann sich gerne melden. Weil wir auf der anderen Seite aber Gewohnheitstiere sind, findet ihr den Teilnahme Link kurz vor Beginn hier: hangout,johannesmairhofer.de

Wir freuen uns auf euch.

Der Wacom Cintiq Killer Yoga 260 – Teil 2 – Der Stift

Die Tage ist er angekommen, der lang ersehnte „Zusatzstift“ für mein Lenovo Yoga 260. Wichtig ist hierbei auf die Teilenummer 4X80H34887 zu achten, da es sonst passieren kann, das man versehentlich den Stift für das Yoga 460er Modell bekommt.

 

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Die Batterie ist schnell in den Stift gedreht und er liegt sehr gut in der Hand. Natürlich ist Dieser viel besser als der im Gerät versenkte und mitgelieferte Stift Für Photoshopper also eine wahre Freude für längeres Arbeiten unterwegs, zum scribbeln, etc. Auch die Gewichtsverteilung innerhalb des Stiftes wo ich mir zuerst etwas Sorgen gemacht hatte, das dieser irgendwie „überkippt“ waren unbegründet. Alles gut.

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Am Anfang dachte ich noch was dieses Loch auf der einen Seite der Stifthalterung welche man an bzw. in den USB Anschluß schieben kann soll. Nach dem ersten Einsatz wußte ich wie cool durchdacht das Ganze ist und man so einen Stifthalter wie man es vom Wacom zu Hause kennt mit dabei hat. Gerade wenn man zwischen Mails schreiben und Bildbearbeitung häufiger wechselt aber nicht immer mit zwei Händen den Stift auf der gut sitzenden Halteposition ziehen möchte macht sich die Hochkantposition doch angenehm bemerkbar. Das es gerade im Stadtcafe oder der Eisdiele noch cool aussieht davon reden wir mal nicht.

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Lenovo ist sich auch hier den Farbakzenten treu geblieben und der Stift hat oben einen roten Ring drauf. Wer dann noch eine Canon Kamera mit einem Objektiv der Profiklasse – auch mit rotem Ring – hat ist somit vollkommen ausgestattet. Leider hat die Rückseite des „Premiumstiftes“ leider keine Radiererfunktion oder ähnliches. Ich persönlich vermisse diese aber auch nicht, weil ich den Stift eh nie umdrehe. Ebenso verdeckt wie man am oberen Bild sieht bei ganz eingeschobenem Stift das Ganze die Kopfhörerbuchse. Man kann das Ganze natürlich etwas nach oben schieben und es ist auch eher nur eine optische Unschönheit, aber vom Handling her … es ist halt jammern auf hohem Niveau 😉

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Die Anordnung der Tasten ist dabei aber nochmal ein anderes Thema. Man kann die Tasten per Wacom Software frei belegen so wie man es ggf. von seinem Wacom Grafiktablet gewohnt ist. Das ist schonmal sehr gut. Allerdings schliessen die Taster doch sehr präzise mit dem eigentlichen Stift ab. So ist es sehr schwer die linke und rechte Maustaste zu unterscheiden bzw. zu erfühlen.

Im gesamten arbeitet es sich aber dennoch SEHR gut mit dem Stift und diese kleinen Schönheitsfehlerchen tun der Arbeitsfreude echt keinen Abbruch. Wer wie gesagt öfters mit Bildbearbeitung zu tun hat und gerade die Grafiktablet Funktionalität häufig nutzt wird auf den rund 40,- günstigen Zusatzstift nicht verzichten wollen. Die Spitze gleitet auch sehr sanft über den Bildschirm und die seidenmatte nicht-spiegelnde Displayoberfläche fühlt sich hierbei noch sanfter an und bietet weniger Wiederstand als ein liegendes Wacom Grafiktablet.

Auch nach einigen Tagen des arbeitens in allen möglichen Situationen muß ich nach wie vor sagen: Top Gerät zu einem Spitzen Preis-Leistungsverhältnis und wenn vielleicht in der nächsten Version der „gute“ Stift noch ohne störende Batterie und zum einschieben ins Gerät dabei kommt dann ist die perfekte Welt echt zum greifen nahe! Aber auch so lebt es sich auf Wolke 7 hervorragend! Lenovo, Ihr habt mir ein super Arbeitsgerät und eine Taubeneier legende Wollmilchsau geliefert. Echt spitze!

Der Wacom Cintiq Killer Yoga 260

Anfang des Jahres hatte ich bereits über mein heiß geliebtes Lenovo Thinkpad X230t als die eierlegende Wollmilchsau für Designer berichtet. Nun bin ich seit einigen Tagen nach wochenlanger Recherche und Konfiguration stolzer Besitzer eines Nagelneuen Lenovo Yoga 260. Hätte ich damals gewusst, das es dieses Gerät ende des Jahres auf dem Markt geben wird hätte ich mir vielleicht das X230t gar nicht erst gekauft, aber da das Yoga eh ein Firmengerät ist habe ich so eben zwei solcher Geräte. Aus diesem Grund vergleiche ich mal diese beiden Generationen gerne miteinander. Es sei noch erwähnt, das ich natürlich auch andere Geräte wie z.B. das Microsoft Surface in Betracht gezogen habe, aber nach Abwägung bin ich dann beim Lenovo geblieben.

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Die Modernisierung

Das Yoga 260 ist ebenso wie das X230t eine Mischung aus einem 12″ (Sub)Notebook und einem Tablet. Im Grunde genommen ist das Yoga 260 der würdige Nachfolger des X230t so wie ich es mir damals schon gewünscht hatte. Allerdings ist beim neueren Yoga das Display einfach um 180 Grad nach hinten zu klappen um den Tablet Modus zu erhalten. Sehr schick ist an dieser Stelle die Geschichte, das hierbei die Tastatur beim umklappen versenkt wird und man so nicht aus versehen eine Taste drückt oder man beim rumschieben an der Tastatur hängen bleibt oder sonst wie unsachgemäß dran hängen bleibt. Ebenso begrüße ich die Entscheidung beim schlichten schwarz geblieben zu sein und sich nicht an den eher verspielten Consumer-Yogas zu orientieren. Danke dafür!

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Ebenso ist das Yoga auch um ein drittel dünner als das x230t (2cm vs. 3cm) wobei die Steifigkeit des Gehäuses nicht darunter leidet und man das Gefühl hat ein sehr robustes Gerät in der Hand zu haben. So wie man es vom Thinkpad einfach gewohnt ist! Auch die wirklich sehr gute Tastatur darf nicht unerwähnt bleiben. Auch da schwächeln viele Mitbewerber.

Das Yoga hat auch im Gegensatz zum X230t eine SSD HDD mit 256 GB Speicherkapazität und 16GB RAM statt der aufgerüsteten 8GB des X230t. An dieser Stelle kann ich sagen, das auch die Aufrüstbarkeit des Yogas im Gegensatz zu manch anderen Herstellern wie Microsoft, HP oder Dell ein wesentliches Entscheidungskriterium war.

Der VGA und HDMI Anschluss des X230t sind einem HDMI Anschluss am Yoga gewichen. Mit der neuen OneLink+ Dock Dockingstation kann ich hier allerdings noch 3 weitere Monitore anschliessen. Auch dieses ausschlaggebende Feature der Dockingstation hatte kaum ein Mitbewerber. An dieser Stelle hätte ich mir lediglich dieselbe von unten Ansteckbare Dockingstation wie beim größeren yoga 460 gewünscht ebenso wie die gleiche Stiftgröße um diese im Notfall im größeren Firmenumfeld schnell mal mit dem Kollegen austauschen zu können (der Stift vom Yoga 460 ist ca. 1cm länger und passt dann nicht in den Schacht…). Hier fand ich es auch etwas Schade, das ich meine „alten“ Netzteile, die ich schon beim T60 und B590 hatte nicht weiter verwenden kann. Da sich ansonsten an den Netzteilen von der Leistung und Aufbau nichts geändert hat fand ich diesen Schritt nicht ganz so schön. Vielleicht gibt es da ja bald einen Adapter 😉

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Besonders habe ich mich dann über die volle Wacom Integration gefreut. Nun kann ich (was noch zu testen ist) die Wacom Stifte meines Grafiktabletts zu Hause und meinen Adobe Kollegen voll und ganz nutzen. Somit würde mein „Standard Wacom“ zu Hause obsolet werden. Auch das der Stift im Gerät verbleibt und dort immer geladen wird ist ein Riesen Pluspunkt. Auch ist der etwas bessere Stift schön und liegt gut in der Hand. Ich habe den Stift am Surface ausprobiert und das Handling und Feeling auf der doch sehr viel glatteren Oberfläche hat mir nicht zugesagt. Auch hier hat sich das Lenovo wieder bewährt.

Als weitere kleine, aber feine Details enthält das Yoga zum Glück immer noch den bekannten Kopfhörer/Mikro Anschluss und man kann diesen OHNE Adapter ganz normal verwenden. Der PCMCIA Slot beim X230t ist einem Smartcard Slot beim Yoga gewichen den man meiner Meinung nach auch weglassen hätte können und hier z.B. einen „Multifunktions Bay“ einbauen hätte können, aber sei es drum. Das Yoga hat zwar „nur“ 2 statt 3 USB Anschlüsse und der LAN Anschluss geht nur per Adapter oder OneLink+ Docking Station, aber das ist nicht weiter wild, da per WLAN und Bluetooth mittlerweile alles wichtige universell umgestellt ist. Auf den nachfolgenden Bilder ist übrigens das X230t immer unter dem Yoga 260. Anhand der Bilder sieht man auch sehr gut wie viel Platz man durch das wegfallen des großen Lüfters und Anschlüsse wie z.B. der VGA- und Netzwerkbuchse spart selbst wenn man sich anstatt des „dicken“ Akkus beim x230t den „Standardakku“ vorstellt. Sehr gut und auch nicht in allen Konkurrenzprodukten ist der eine USB Port, der auch bei ausgeschaltetem Gerät zum laden externer Geräte verwendet werden kann. Dies hat mir persönlich z.B. schon des öfteren den A*** gerettet wenn ich Abends auf dem Nachhauseweg einen dringenden Anruf auf dem Firmenhandy erwartet habe und dieses wegen der Dauertelefonate Tagsüber leer war. Da ist man dann froh eine solche Lösung als „überdimensionale Powerbank“ zu haben.

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Darüber, das sich Performance und Akkulaufzeit wesentlich verbessert haben – es ist schließlich auch eine ganz neue Gerätegeneration – brauchen wir denke ich nicht weiter zu sprechen. Ist einfach Top, Man kann sich hierzu auch gerne die ganzen youtube Videos mit entsprechenden Einzelreviews anschauen, die dann die technischen Details nochmal im einzelnen betrachten. Ebenso, das das Touchpad größer geworden ist und die schicke Tastaturhintergrundbeleuchtung.

Einziges kleines Manko, was „damals“ schon eher Verbesserungswürdig war ist die eingebaute webcam die von der Auflösung her in Zeiten von 4K eher unterirdisch ist und die Lautsprecher, die weder zum Musik hören noch sonstigen Sounds einen brauchbaren Klang mit sich bringen. Im Grunde genommen braucht man dies bei einem solchen Arbeitstier nicht wirklich, aber in der Preisklasse erwartet man doch einen gewissen Standard.

 

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Das Wacom Killer Feature

Und an der Stelle hat es Lenovo meiner Meinung nach echt geschafft! Beim „alten“ x230t war der Stift noch „so halb“ ein Wacom Stift und die Treiber wurden „so halb“ irgendwie unterstützt. Nun sind die Treiber direkt in den Update Prozess eingebunden und man bekommt Administratiosnfreundlich alles per Softwareverteilung schön eingebunden. Ebenso die Anpassung der Tasten am Stift (beim x230t war es noch eine taste, beim Yoga sind es nun wie man es eh gewohnt ist 2 Tasten) über die original Wacom Software super gelöst.

Aus diesem Grund besteht für mich als Photoshopper und „Präsentator“ kein Anlass mein „altes“ Wacom Tablet noch weiter zu verwenden, denn die Genauigkeit des Stifts auf dem samtartig matten Display ist mehr als gut.

Sind wir doch mal ehrlich: Wacom ist was die Grafiktabletts angeht absolute Spitze, aber was die „Zwittergeräte“ mit Display aka Cintiq angeht haben Sie sich immer schon schwer getan. Entweder brauchte man noch vor 1-2 Generationen irgendwelche zusätzlichen Anbauteile oder die Modelle mit Windows mobile (warum gab es da nicht ein vollwertiges Windows) oder Android waren als Notebook Ersatz nur bedingt einsetzbar (Akkulaufzeit, Displayeigenschaften, Integration in bestehende IT Landschaft, Konnektivität, etc.). Insofern wurde hier wohl eine Gewinnbringende Partnerschaft mit einem der besten Notebookhersteller eingegangen. Genau die Richtige Entscheidung auf lange Sicht gesehen.

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Als langjährigen IBM/Lenovo User – über 20 Jahre Erfahrung mit den Gerätschaften – ist mir noch etwas SEHR angenehm aufgefallen: Es wird fast keine überflüssige Software mitgeliefert und vorinstalliert. Wenn man bei anderen Herstellern im Consumerbereich oft irgendwelche Spiele, halbherzige Officesoftwareprodukte die kein Standard sind oder „Systemoptimierungs Tools“ von Drittherstellern auf dem Gerät vorfindet die einem die Festplatte unnötig zumüllen ist hier wirklich nur das notwendigste vorinstalliert. So mögen es die Administratoren.

Fazit: Ich LIEBE das neue Yoga260 und ich hoffe, das diese Art der Subnotebooks / Business Notebooks auch im Zukunft vom Designkonzept im Programm bleiben und die Kooperation mit Wacom noch viele Jahre bestehen bleibt. Ich würde das Yoga 260 immer wieder kaufen und will es nicht mehr als mein alltäglichen Begleiter missen. Wenn man ein bisschen mit dem Gerät als Designer, Photoshopper, etc. gearbeitet hat fragt man sich wirklich ob man ein Wacom Cintiq überhaupt braucht bzw. wer sich sowas noch holt. Mit dem kleinen roten leuchtenden „i Tüpfelchen“ haben sich die Designer von Lenovo einen netten Gag einfallen lassen, der einem im zugeklappten Zustand des Gerätes schön angibt das das Gerät noch an ist. Lustig und informativ zugleich! Weiter so. Ich werde sicher noch im Detail die verschiedenen Wacom Stifte für Designer und Photoshopper im Einsatz vorstellen, aber fürs Erste soll es das erstmal gewesen sein.

Mein Wunsch für die Zukunft an Lenovo (wenn vielleicht doch wieder erwartend da einer mitlesen sollte): Bitte bleibt der Thinkpad aka „Gothicbook“ Serie treu und führt diese mit entsprechenden Neuerungen fort. Wenn langfristig verwendete Optionen wie Netzteile und Dockingstationen standardisiert sind werden euch das Businessuser sicher auch in Zukunft danken und das Preis-Leistungsverhältnis ist eh um einige hundert Euronen pro „Arbeitsplatz“ günstiger als bei diversen Mitbewerbern. Wenn Ihr mir dann noch ein paar schicke Lenovo Aufkleber und z.B. einen Gutschein für ein Gehäusedeckelaufkleber dazulegt – ich such mich immer noch nach einem wirklich passenden Aufkleber Tod und hätte hier gern einen schützenden Adobe oder Lenovo Skin – dann ist auch das Spielkind im Manne befriedigt. Mir bleibt trotz allen Verbesserugsvorschlägen auf hohem Niveau nur noch zum Schluss Danke zu sagen. Danke, das es die Thinkpads gibt. Achja, vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Art Weihnachtsedition mit rotem Gehäuse anstatt dem schwarzen (ich meine dabei eben nicht die SoHo Yoga und sonstigen Modelle, sondern eben die Thinkpads sozusagen als „Sonderedition“) … nur so als Idee…

Mein Wunsch an Wacom: Schaut doch mal ob Ihr von den Grafikstiften mit Batterie drin wieder zurück zu den alten Stiften OHNE zusätzliche Stromversorgung gehen könnt. Die waren natürlich etwas leichter und es gab hier eine breit gefächerte Auswahl an Modellen (z.B. Paintbrush) und vielleicht ergibt sich ja auch hier einmal eine Partnerschaft z.B. mit Parker, Bic oder wasweissich und man hat statt eines 4-farb Kugelschreibers ENDLICH den Grafikstift als eine Option mit drin … wer weiss…

 

 

Die Frage Farbe oder schwarzweiss und die Antwort darauf

Jeder Fotograf oder Künstler kennt das. Man hat ein super Foto und schaut es sich lange an. Dann überlegt man ob man das Ganze nicht auch mal in schwarzweiß (sw) probieren soll und wie das dann so aussieht. Gesagt getan. Nun hat man vermeintlich zwei gute Fotos vor sich und fragt sich „welches ist besser?“.

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An dieser Stelle geht dann meist das Dilemma los. Man grübelt und überlegt und ist sich nicht sicher. Eigentlich sehen Beide ja super aus. Aber irgendeines MUSS doch besser sein. Ich will aber nur das beste Bild her zeigen. Also was tun?!

Dann sieht man oft Postings in den diversen Socialmedia Kanälen wie Flickr, 500px, Instagram, Facebook, google-plus, Pinterest, etc. mit der Überschrift „Farbe oder Schwarzweiß“ oder ähnliches. Das wirkt dann meist schon so wie eine Bauernfängerei, Klickbait oder ähnlich zeitraubendes.

Weil im Grunde genommen ist es egal was andere denken. Es ist doch egal ob man jetzt gefühlt 213423 Stimmen für Schwarzweiß und 214532 Stimmen für Farbe oder umgekehrt bekommt. Das Bild bzw. Foto wurde gemacht als man in einer gewissen Stimmung ist. Welche Tageszeit, Lichtverhältnisse, Windrichtung, Hintergrundmusik, die eine Person im Bild gerade berührt oder eine Sirene im Hintergrund einer Straßenszene, die Nachbearbeitung mit mehr Schärfe im Bild, Vignette, Farbsättigung, Schatten, etc. bis eben hin zur Frage Farbe oder Schwarzweiß. Das ist dann vergleichbar mit der Frage ob der Koch Abends im Restaurant eine Prise mehr Jodsalz oder Meersalz verwendet. Es wird sich die Stimmung zwar markant ändern aber letztendlich macht es dann das Gericht erst zu einer persönlichen Kreation des Kochs.

So ähnlich ist es auch mit dem Foto. Jeder Fotograf steht zu seinem Werk. Welches er zum Schluss auswählt um es der Allgemeinheit bzw. in den Socialmedia Kanälen zu verbreiten ist dann die persönliche Entscheidung. Es sagt eben etwas über die persönliche Einstellung zum Bild und dem Stil des Künstlers aus. Der eine mag am Ende vielleicht eh mehr Schwarzweiss Fotos und ohne es zu merken hat man eh mehr Schwarzweiss statt Farbfotos im Portfolio. Man braucht dazu meiner Meinung nach auch kein Bauchgepinsel, denn meistens sind die so im Vergleich gezeigten Fotos technisch eh auf einem hohen Niveau und man hat dann eher das Gefühl „Jaja, der will nur Likes haben“ aber im Grunde hat es das Bild gar nicht nötig nach Aufmerksamkeit zu gieren, denn es ist gut so wie es eben ist.

Letztendlich ist und sollte es die persönliche Entscheidung des Fotografen sein aus zu suchen welches Bild man letztendlich als DAS Werk präsentiert und nicht vorher jeden Follower im Internet zu Entscheidern bzw. Experten in Sachen Fotografie zu erheben um so zu einem Sklaven des Mainstream zu werden. Wer letztendlich nicht selbst entscheiden welches sein eigenes bestes Werk ist. Jeder Erwachsene sollte in der Lage sein für sich selbst zu entscheiden ob das Bild welches man zeigt und anderen präsentiert eben SEIN Bild ist. Das ist genauso wie als Kind in der Schule wenn man die Aufgabe bekommt „mal mir mal eine Blumenwiese“ Welches Bild man da der Lehrerin oder Kindergärtnerin gezeigt hat hat man selbst ganz allein ausgewählt.

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Letztendlich ist ein herum fragen beim Nachbarn oder im Bekanntenkreis „was gefällt Dir besser?“ nicht sonderlich Zielführend, weil oft von der Tageszeit, der Stimmung und sonstigen Einflüssen abhängt zu welchem der zweit ansonsten gleichen Bilder man tendiert. Die Ergebnisse sind also völlig zufällig und nie repräsentativ. Wenn man nur eines der Bilder jeweils vorgesetzt bekommen würde würde man trotzdem „sieht super schön aus“ sagen. Auch oder gerade weil man eben nicht das Andere kennt. Oder es gefällt Einem eh nicht dann ist es auch egal ob das in Farbe oder Schwarzweiß ist.

Letztendlich sollte der Fotograf aussuchen welchen Look und welche Intension man mit dem Bild ausdrücken will und dann genau das passende Bild dazu auswählen. Wenn man sich nicht sicher ist einfach noch mal eine Nacht drüber schlafen und dann nochmal schauen. Die Entscheidung fällt sicherlich auf das Beste Bild. Enjoy.

Rezension Raspberry Pi Der Video-Kurs

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Da ich seit einigen Wochen schon den Kleincomputer Raspberry Pi bin suchte ich natürlich auch eine Möglichkeit etwas dazu zu lernen. Das Videotraining „Raspberry Pi – Der Videokurs für Entdecker und Bastler“ aus dem Rheinwerk Verlag erschien mir dazu sehr interessant. Der Trainer Tobias Hübner ist selbst Lehrer und weiss so wie man den Lehrstoff gut vermittelt. Inhaltlich fängt das Ganze mit einem Überblick über die verschiedenen Versionen des Raspberry Pi und die Installation an, geht dann weiter zu ersten Schritten in der Softwareinstallation, Installation eines Smart-TV Systems, programmieren lernen mit Scratch, Musik machen mit dem Piano-HAT Soundboard, Minecraft steuern mit Python Programmen, Bauteile wie Taster und Wiederstände ansteuern, den Raspberry Pi als Foto- und Videokamera nutzen, Spielekonsolen basteln bis hin zur Steuerung von Motoren und Sensoren in der Robotik und anderen Projekten in Beispielen.
 
So bekommt man hier einen recht breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und kann mit den Raspberry Pi gleich durchstarten. Mir persönlich hat die Art des Trainers Tobias Hübner sehr gut gefallen und das wirklich breite Spektrum. Es wird wirklich sehr behutsam an die Thematik des Programmierens und bastelns herangeführt so das die Berührungsängste falls man noch nie vorher was gebastelt hat oder programmiert hat wegfallen. Man bekommt dann sehr schnell Lust mehr zu machen. 
Ich persönlich hätte mir hier zwar noch ein oder zwei Kapitel mehr mit etwas tiefer gehenden Projekten wie z.B. etwas zu den Themen Hausautomation, eigenes Cloudsystem mit NAS, Serverkomponenten, etc. gewünscht aber ich denke das reicht vielen auch erst einmal um dann selbstständig nach weiteren Projekten zu suchen und umzusetzen. 
Mir persönlich hat die DVD im Gesamten sehr gut gefallen und es macht Spaß Sie sich anzuschauen und dazu seinen Raspberry Pi gleich zu programmieren. Zum Einstieg und Überblick egal ob man nun blutiger Anfänger ist oder bereits ein gewisses Vorwissen besitzt eine gute DVD, die man seinem Kind zusammen mit dem Raspberry Pi schenken kann oder wenn man sich in die Gesamtmaterie einarbeiten will zum Selbststudium gut geeignet ist. 

Review Das Buch für Ideensucher

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Einmal ein ganz anderes Buch in der Aufmachung und Inhalt ist Das Buch für Ideensucher von Philipp Barth aus dem Rheinwerk Verlag. Danach sucht sicher jeder Kreative sei es schreibend, malend, fotografierend, filmend oder anderweitig nach Ideen suchend. Oft ist es da ja so, das man kreativ sein möchte, aber dieses Potential genau dann wenn man es braucht nicht ausnutzen kann und dann vor dem berühmten leeren Blatt Papier sitzt. Hier setzt das Buch an und gibt einem als eine Art Lesebuch und Lehrbuch viele Tipps angefangen von der Definition und der Richtigen Einstellung zum Ideen finden. Dann geht es darum wie man erst mal anfängt, denn aller Anfang ist schwer. Danach geht es um all die Ideen, die eh schon um einen herum sind diese richtig zu erkennen und zu nutzen, Kreativtechniken in der Praxis anzuwenden, Leitsätze für die Kreativität bis hin zur richtigen Präsentation von Ideen und wie man damit nachhaltig erfolgreich sein kann. 
 
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Das Buch liest sich dabei sehr locker und nicht irgendwie anstrengend. Es macht Spaß die Ideen zum Ideenfinden wie eine Art Roman oder Kochbuch in sich auf zu nehmen. Auch das Buch selbst sticht aus der breiten Masse hervor. 
 
Die Buchseiten und das Buchcover schließen bündig ab und wie in einem Arbeitsbuch sind bereits wichtig erscheinende Textstellen gelb hinterlegt.
 
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Überall im Buch sind Checklisten die man gut umsetzen und für seine Arbeit adaptieren kann. Auch lenken nicht zu viele Grafiken ab. Sie sind jeweils nur am Anfang eines Kapitels sozusagen als Musegeber vorhanden. Jedes Kapitel ist recht kurz und prägnant geschrieben. Trotz der viele Beispiele ist das Buch nicht irgendwie zu speziell und man kann egal ob man nun eine Einmannfirma ist und wasweissich T-Shirts bedruckt oder ein weltweites Unternehmen mit Kreativabteilungen ist von diesen Tipps profitieren. Es erweitert einfach den Horizont ungemein. Selbst wenn man typisch Lustlos mit einem Auftrag dasitzt und so garnicht weiss wo man anfangen soll oder wie man in der Kürze der Zeit überhaupt fertig werden soll findet man mit den Tipps doch noch den roten Faden, die Idee, die Motivation und die richtige Umsetzung. Egal ob es jetzt um eine neue Brötchenform oder ein Auto handelt. Viel Spaß mit neuen Ideen!