Rezension OneNote für Journalisten

 
Das Taschenbuch „OneNote für Journalisten“ von Stefan Malter welches über amazon erhältich ist führt auf über 220 Seiten in das Thema dieses digitalen Notitzblockes ein.
Angefangen vom Aufbau und ersten Schritten in OneNote, organisieren von einzelnen Notizbüchern und Unterabchnitte in OneNote samt Synchonisationsoptionen, Texte und Bilder einfügen und formatieren, bis hin zu Zusatztools wie den Webclipper oder Scan Apps. Der Focus der rund 7 Kapitel liegt dabei im allgemeinen Umgang mit den Programm. Obwohl viele der gezeigten Beispiele eben für Journalisten und Redakteure ist kann man das natürlich auch beliebig auf seine eigene Arbeit anwenden. Es fängt beim einfachen anlegen von Notitzbüchern an, dem formatieren der Texte, einbinden von Bildern, Videos und Tondateien, Tabellen, Arbeiten mit Kategorien, etc. und es ist alles dabei was man auch vom Umgang mit anderen Office Produkten so kennt.
Sehr gut hat mir der allgemeine Aufbau gefallen. Egal ob man nun eher im Radio, TV, Print oder Online unterwegs ist man wird in jedem Bereich fündig. Als kleiner Verbesserungswunsch würde ich mir die Shortcuts als EINE Extraseite zum ausdrucken wünschen. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen, wirkt nicht zu schwer geht aber genug in die Tiefe das es nicht nur Anfänger sondern auch erfahrenere Computerfreaks anspricht.
Sehr gut finde ich, das auch das Zusatzmaterial bzw. Zusatztools mit denen man eben ganze Webseiten sichern kann oder per Smartphone Kamera eine abfotografierte Seite „einscannen“ kann oder der Webclipper mit dem man ganze Seiten aus dem Web als Quelle speichern kann angesprochen werden. Gerade diese Zusatzoptionen machen OneNote eigentlich erst wertvoll. Allerdings muß ich auch sagen, das mir zum Ende hin beim Bonusmaterial so ein paar Tipps und Kniffe die WIRKLICH aus der Redaktionspraxis kommen und einen Workflow zeigen etwas fehlen. Also wie dann z.B. ein ganzes Notitzbuch von z.B. einem Zeitungsjournalisten aussieht, welche Unterabschnitte wann wie befüllt werden und welche Vorlagen und AddIns am Ende wie verwendet wurden.
Nichts desto Trotz bietet OneNote gerade den Journalisten und Pressekollegen aller Ressourcen ziemlich viel gerade im Umgang in größeren Redaktionen mit Funktionen wie das teilen von ganzen Notitzbüchern, etc.
Somit liefert das Buch von Stefan Malter eine solide und gut geschriebene Grundlage.

Review Die Perfekte Mappe

 
Das Buch „Die Perfekte Mappe“ von Andreas Modzelewski und Regine Hellwig-Raub ist eigentlich für angehende Design Studenten und Auszubildende in den Bereichen Kommunikationsdesign, Modedesign, Grafikdesign, Industriedesign, Architektur, Transport Design, etc. gedacht. Für mich war der Bereich Fotografie von besonderem Interesse.
Die Autoren stellen hier im Lehrbuch Stil jeweils nach den entsprechenden Studienrichtungen unterteilt die wichtigen Informationen zusammen die man bereits bei der Auswahl des Studienganges, dem Aufbau der Mappe, der Ideenfindung und Ausarbeitung, den Dos und Don’ts bis hin zur Prüfungsvorbereitung der Mappenpräsentation braucht. Auch Beispiele aus den einzelnen Bereichen mit Vorstellungen von den Mappen von Studenten sind ebenso hilfreich wie Tipps zum zeichnen, Schrift und Grafik, Plastiken, etc. Auf den ersten Blick sind die jeweiligen Infos die für einen selbst wenn man sich auf einen Studiengang eingeschossen hat, recht überschaubar. Aber es hilft auch im gesamten sich über andere Studiengänge zu informieren. Besonders schön fand ich die jeweiligen Beispiele der Mappen einiger Studenten. Hier hätte ich mir allerdings auch mal das Zeigen einer kompletten Mappe gewünscht und nicht nur je 3-4 Bilder aus der Mappe. Ebenso würde man sich ein paar mehr Tipps zu den ersten Studiensemestern passen wo man dann ggf. auch Infos zu verwendeten Tools, Materialien, Büchern und weiterführende Links erfährt. Auch ist der Preis mit Knapp 35,- im Verhältnis zum Informationsgehalt eher im oberen Preissegment anzusiedeln. Alles in Allem ist das Buch aber für angehende DesignstudentInnen ein Zugewinn und man kann etwas beruhigter ins Studentenleben starten.

Review WordPress 4

Eigentlich benutze ich das Contentmanagementsystem WordPress schon seit einiger Zeit zum erstellen und verwalten meiner diversen Homepages. Allerdings wollte ich ein Buch in dem einmal so wirklich alles über WordPress drinne steht. Das Buch von Alexander Hetzel „WordPress 4 – Das umfassende Handbuch“ aus dem Rheinwerk Verlag erschien mir da genau richtig.
Ein erster Blick in das rund 940 Seiten starke Buch bestätigte meinen ersten Eindruck – DA steckt was drin!
Aufgeteilt ist das Ganze in 22 Hauptkapitel, die u.a. neben der obligatorischen Einführung samt Überblick, Installation und Administration, Themes und Plugins samt selbst programmierter Themes und Plugins incl. Widgets beinhaltet, HTML und CSS für WordPress, WordPress Optimierungen und Fehlerbeseitigung, Suchmaschinenoptimierung und Marketing sowie Tipps zum schreiben von Blogartikeln, Praxisbeispiele und vieles mehr.
Eigentlich könnte das Buch einen vom Umfang her erschlagen, aber der Autor hat es meiner Meinung nach geschafft das Buch sehr Systematisch auf zu bauen, so das man sich Schritt für Schritt vorarbeiten kann, aber nicht muß. Da ich z.B. schon diverse WordPress Installationen am laufen habe sei es zu Hause in einer virtuellen Testumgebung sowie auf diversen Internetpresenzen habe ich die ersten Kapitel übersprungen und mich mehr mit den Themes und deren Programmierung beschäftigt. ich war aber auch sehr von den Tipps für Blogger, wie man seine Seite bekannter macht und das Ganze z.B. mit Piwik mißt angetan. Auch hat mir gefallen, das zum einen gezeigt wird wie man alles von hand einstellt (HTML, CSS, Backups, etc.) aber dann auch gezeigt wird wie man sich das Leben eben mit Plugins einfacher machen kann. Abgerundet wird das Ganze z.B. durch Tipps für alle Fälle die aus dem Alltag eines Bloggers kommen, Praxisbeispiele mit denen man Seite eigene Internetpräsenz besser aufbauen kann, diverse Tips zum schreiben von Blogartikeln und dem Marlketing und Tracking von Besuchern. Trotz der Menge an Wissen behält man durch die kompakten Kapitel immer den Überblick. Auch der Schreibstil ist niemals trocken oder langatmig und es liest sich immer sehr kurzweilig. 
Für mich ein absolutes MUSS an Lern- und Lesestoff für jeden Blogger. Das Buch ersetzt mindestens 3 einzelne Bücher zum einen ein Buch zum Thema WordPress für Einsteiger, Fortgeschrittene und SEO und Marketing – alles in einem sozusagen. Echt schön, das es das Buch gibt. Danke.

Review Shopware – Das Handbuch für Entwickler

 

Eigentlich könnte das Buch von Daniel Nögel „Shopware – Das Handbuch für Entwickler“ auch den Untertitel „Kompaktes Handbuch für Anwender und Entwickler“ tragen. In den ersten 2-3 der insgesamt 19 Kapitel des rund 465 Seiten starken Buches aus dem Rheinwerk Verlag geht es nämlich um die Installation und den Umgang des Online Shopsystems. Erst im Laufe der darauf folgenden Kapitel arbeitet man sich Systematisch über die Themen Plugin-Entwicklung, Einkaufswelten-Elemente, Storefront Komponennten, Shopware-Attributsystem, API, Kommandos, Formulare bis hin zur Fehleranalyse, dem Plugin Verkauf und der Mitarbeit am Shopware Projekt. Wer also Shopware in der Tiefe arbeiten und das OpenSource System für seine eigenen Bedürfnisse gestalten möchte kann neben den rund 2000 Plugins, die im Community-Store zu finden sind eben auch eigene schreiben. Somit bietet Shopware wie ein normales Ladengeschäft eine Menge an Möglichkeiten um die „Verkaufsfläche“ zu gestalten und Ein- und Verkäufe zu messen, zu begutachten, etc. Auch wenn das Buch an vielen Stellen durch das Quellennahe programmieren recht trocken daherkommt beinhaltet es doch alles was der Entwickler mit entsprechenden Vorkenntnissen braucht um nicht nur Projekte umzusetzen, sondern auch eigene Plugins zu erstellen und über die Community zu verkaufen. Das Buch ist also hervorragend für Entwickler und entsprechende Programmierer geschrieben.

Rezension 50 Wege zur kreativen Fotografie

 
 
Michael Freeman ist als Autor ein Begriff. Der Bestseller Autor des Werkes „Der fotografische Blick“ hat mit diesem Buch „50 Wege zur kreativen Fotografie“ aus dem mitp Verlag auf über 220 Seiten ein Meisterwerk an Inspiration gepaart mit Lerneffekten geschaffen.
Die Überschriften der Kapitel sind Programm. Keine Regeln, Eine Idee einbetten, Seele & Meinung, Das Übersehene, Hommage, Schock, Zufall, Comedy, Reduzieren, Ausführlicher sein sind nur einige der 50 Kapitelüberschriften. Anhand jeweiliger Meisterwerke der Fotokunst werden dann diese Erfahrungen, Erkenntnisse und fotografische Lebensweisheiten weitergetragen. Allein die Kraft der meisterhaften Fotos ist schon überwältigend. Michael Freeman schafft es dann noch in den dazugehörigen Texten viel Wissen weiter zu geben und das ganze noch spannender und lebendiger erscheinen zu lassen. In kleinen eingestreuten zusätzlichen Informationskästchen gibt es dann noch weitere Stichworte so das man zu den 50 Wegen noch einige Abzweigungen erhält.
 
 
Einige Bildserien werden etwas detaillierter besprochen und auch warum z.B. bei einer Bildserie von Teeblätter Pflückerinnen bei den 70 Bildern die innerhalb von mehreren Minuten entstanden sind eine gewisse Dynamik vorhanden ist und wie die unterschiedlichen Variablen miteinander agieren und das Bild sich dadurch verändert. Somit bleibt das gelernte weder zu abstrakt und technisch aber auch nicht zu philosophisch. Sehr gut hat mir gefallen, das das Buch eben vor Bildern nur so strotzt und die Qualität der Bilder ist wirklich bemerkenswert. Egal ob Inspirationsquelle oder Lehrbuch das Buch eignet sich hier für den Anfänger ebenso wie für den langjährigen Fotografen bzw. Foto Enthusiasten.
Michael Freeman hat meiner Meinung nach wieder ein Meisterwerk abgeliefert. Als Fotograf ist es als sicher nicht verkehrt solch ein Buch in seinem Schrank zu haben. Klare Kaufempfehlung.