Review Webdesign Das Handbuch zur Webgestaltung

 
Als Ich das Buch Webdesign Das Handbuch zur Webgestaltung von Martin Hahn aus dem Rheinwerk Verlag das erste Mal in Händen hatte ist mir die absolut hochwertige Verarbeitung aufgefallen. Die Bindung ist sehr schön wenn man das Buch aufklappt muss man nicht erst lange umbiegen und Drücken bis man das Buch schön aufgeklappt vor sich hat sondern es fällt schön leicht in Form, aber durch die gute Fadenbindung wirkt das Ganze sehr robust. Das Buch ist auch als Langzeit Begleiter und Nachschlagewerk für Webdesigner gedacht. Dies ist bei dem über 800 Seiten starken Buch auch notwendig. Vom Inhalt her fängt das Buch bei den Prinzipen des Webdesigns an, dann kommt das Projektmanagement, Konzeption, Responsive Webdesign, Architektur, Gestaltungsgrundlagen, Screendesign, Layout, Farbe, Typografie, Bilder, Navigationsdesign, Stile und Trends, Animationen und geht bis zu Website-Typen und diversen Tipps, Tricks und Tools. Somit ist erkennbar, das hier wirklich versucht wurde so ziemlich alles was man zum erstellen von Webseiten von Anfang an benötigt zu finden ist. Das Buch richtet sich an Alle, die sich wirklich intensiv mit dem Thema beschäftigen wollen sei es nun der Privatmensch, der das beste aus seiner Webseite machen möchte oder eben der Webdesigner in einer kleinen Agentur oder ähnliches. Die einzelnen Kapitel sind farblich am oberen Rand jeweils unterschiedlich gestaltet so das man sich schnell von Kapitel zu Kapitel hangeln kann. Es gibt jeweils sehr viele Links zu Beispielmaterialien zum Download und Extra-Infokästchen am Seitenrand mit weiterführenden Links oder Texterklärungen. 
Ein echt Klasse Buch, SEHR umfangreich, aber niemals langweilig. Ein Lehr- und Inspirationsbuch. Als ich die Kapitel durchgearbeitet habe war es schwer am Buch zu bleiben, weil man sofort alles ausprobieren, umsetzen und die weiterführenden Links abklappern möchte. Echt informativ. Da gibts nix zu meckern.

Neue Adobe mobile Apps Updates sorgen für weniger Freizeit

In den letzten Tagen gab es mal wieder einige Updates bei Adobe. Es scheint, das so langsam meine Wünsche in Erfüllung gehen. Zum einen kann man in Adobe Sketch nun Photoshop Pinsel importieren. damit ist auch eine kleine Lücke zwischen den mobilen Apps nämlich hin zu Adobe Capture geschlossen worden. Auch kann man nun Sketch Projekte nun per Link direkt aus der App heraus teilen.

Viel schicker finde ich aber einige Neuerungen bei Adobe Capture. Hier kann man nun seine Assets also Pinsel, Formen, Muster, Farben oder Looks direkt in Instagram und Whatsapp neben Facebook und Twitter direkt teilen. Natürlich kann man auch einen Link zum Asset in der CreativeCloud erstellen der das Ganze als ABR-Datei oder JPG exportieren.

Hiermit ist es also nicht nur möglich seine Werke mit anderen Kreativen innerhalb der CreativeCloud sondern eben auch ausserhalb zu teilen.

Mir gefällt hier eben besonders gut, das ich die die Links zu den Assets natürlich entweder direkt in meine eigenen Assets einbinden kann (natürlich immer mit Verweis auf den Urheber) aber auch eben mit GANZ anderen Programmen wie Enlight auf dem Smartphone oder GIMP unter Linux was mit den Pinseln, Formen oder Mustern anfangen kann.

Und genau DESHALB hab ICH jetzt noch weniger Freizeit, weil ich neben Poppcorn, Bonbons und Lenovo tastaturen alles mögliche in Formen, Farblooks und Mustern umwandele was mir in die Finger kommt! Danke Adobe.

Andrew „The Bullet“ Lauer in Mettlach

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
200mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
800

Ein kleines aber sehr feines Konzert war es an diesem Abend im „de Keller“ im kleinen Ort Mettlach nahe der französischen Grenze. Es hat schon einen gewissen Charme ersteinmal den Eingang hinter einem Parkplatz eines kleinen Familienhotels zu finden. Ebenso in gelassener und Wohnzimmerartigen Atmosphäre saßen die Gäste dicht nebeneinander auf den umher stehenden Couches und horchten den Klängen der Andrew „The Bullet“ Lauer und seiner Band. Viele der Gäste entweder selbst Musiker wie man im Gespräch nebenbei erfährt oder Kenner der Jazz-Szene. Nach dem beeindruckenden Start seines Debut Albums „My Bass Souls“ in den Jazz Charts von 0 auf Platz 7 konnte man so einiges erwarten und wurde nicht enttäuscht. Selbst kleine technische Fehler werden gekonnt und humoristisch in die Performance eingebaut. Ob nun lautere Rock Riffs oder leisere Töne Er hat alles im Repertoire. Selbst Gitarrenparts auf dem Bass so gekonnt ein zu spielen ist hier kein Problem und verblüfft das Publikum ebenso wie Interpretationen bekannter Songs wie No Diggity oder Higher Ground.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/2.8
Exposure
1/100s
ISO
2000

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
115mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
4000

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
2500

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/100s
ISO
5000

Beim reinhören in das Album fällt gleich der gut getroffene und produzierte Sound auf. Es klingt nicht nach Einheitsbrei, die Musiker und Klangenthusiasten unter uns werden den vollen Sound zu schätzen wissen. Die Abmischung ist sehr ausgeglichen und die Kickdrum hat richtig Biss in den Tiefen. Auch für Nicht-Jazz Fans ein Ohrenschmaus.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
135mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
1600
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
135mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
1600

Mir persönlich gefällt natürlich „alone in the waiting room“. Ich habe hier ähnliche Erfahrungen in Wartehallen von Krankenhäusern Nachts um 3 – nicht nur in meiner Eigenschaft als Sanitäter – gemacht und deshalb liegt mir dieses Lied ganz besonders am Herzen. Diese Gemeinsamkeit verbindet mich neben den gemeinsamen Wurzeln in der Gegend rund Zweibrücken dann wohl auch mit Andrew „The Bullet“ Lauer. Danke für diesen Song.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
145mm
Aperture
f/4
Exposure
1/100s
ISO
6400
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
145mm
Aperture
f/4
Exposure
1/100s
ISO
6400

Mehr Bilder gibt es in der Galerie. Hoffe wir sehen und bald mal wieder!

Review Affinity Photo

 
Das Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo wird schon seit einiger als eine günstige Alternative zum Platzhirsch Photoshop gehandelt. Aus diesem Grund habe ich mir das Programm zuerst kostenlos für den Probezeitraum heruntergeladen um es dann zu lizensieren. Um das Programm als eingefleischter Photoshop User nun gebührend nutzen zu können habe ich mir das Buch Affinity Photo Schritt für Schritt zum perfekten Bild von Markus Wäger aus dem Rheinwerk Verlag geholt. Sehr schön fand ich gleich zu Anfang, das man anhand der Schwierigkeitsstufen bei jedem Kapitel weiß wie schwer das jetzt so ist wobei das knapp 320 Seiten starke Buch erst einmal ganz behutsam mit dem öffnen von Bildern, Bildansichten ändern, Farbformate, arbeiten mit dem Malpinsel und anderen Kleinigkeiten anfängt damit man erst einmal ein Gefühl bekommt. In den weiteren Kapiteln geht es dann um Themen wie das zuschneiden von Bildern, Druckformate, Scharfzeichnen, Perspektive korrigieren, Helligkeits- und Kontrastanpassungen, Tonwertkorrekturen, Dunst reduzieren, Farbkorrekturen über Messpunkte, Kurven und Freihand Korrekturen, Färben und kolorieren, Schwarzweiss und keative Bildlooks einstellen, RAW Bearbeitung, HDR, Panorama, Beauty-Retusche samt Haut glätten und Dodge & Burn, Freisteller und Montagen, Haare freistellen, Text und Effekte sowie Makro und Stapelverarbeitung. Jeder Schritt ist hierbei kurz teilweise mit Bildern erklärt und man sieht anhand der Beschreibung auch immer wo man hin klicken muss. Die Beispieldateien sind im Buch als Download hinterlegt. Zu jedem der bearbeiteten Bilder sieht man im Buch jeweils ein Vorher und ein nachher Bild mit der entsprechenden Bearbeitung. Viele Beispiele sind aus der Praxis und selbst für den Hobbyfotografen einfach selbst erstellbar. Auch wenn das Buch gerade für Anfänger geschrieben ist wird auch ein erfahrener Photoshopper so wie ich daran seine Freude haben.
Alles in allem ist das Buch ein sehr gutes und kurzweilig geschriebenes Werk zum erlernen und Arbeiten in Affinity Photo und Windows oder Mac.