Allgemein

Die faire Tasche

Als leidenschaftlicher Fotograf ist man ja auch immer so ein kleiner Taschenfreak. Mein Freund der „große“ Taschenfreak hat jetzt auf den sogenannten Fairbag Shop hingewiesen. Als Help-Portrait und Dein-Sternenkind Fotograf freue ich mich immer über solche Projekte, die WIRKLICH was bringen. Jetzt denkt der ein oder Andere „Och, schon wieder so ein Shop wie zig andere auch…“ Aber weit gefehlt! Die Taschen werden aus sogenannten gebrauchten Drucktüchern die beim Offsetdruck anfallen hergestellt. Also eigentlich aus Abfallprodukten. Die Riemen kommen dann von gebrauchten Sicherheitsgurten. Somit wird der Abfallberg verringert.

Ist das schon Alles Bob?

Aber nein Maggy es geht noch weiter!

Das ist ja gigantisch aber was kann man denn noch machen?!

Schau her Maggy!

Obendrauf kommt noch, das im Fairbag Shop Leute beschäftigt werden bei in der normalen Arbeitswelt kaum eine Chance haben wobei es nicht eine Behindertenwerkstätte ist sondern hier eben Menschen arbeiten, die mit dem Arbeitstempo nicht mithalten würden, deren Auffassungsgabe nicht so schnell ist oder deren Belastbarkeit durch z.B. Krebs- oder sonstigen Erkrankung eben vermindert ist. Eine rundum super Sache. Die Taschen sehen echt stylisch aus, wenn man die Umstände nicht kennt unterscheiden die Taschen sich nicht von anderen Taschen auf dem Markt, Sie sind stabil, in deutscher Wertarbeit / Handarbeit hergestellt und … ach, schaut einfach beim entsprechenden Beitrag vom Taschenfreak vorbei. Da ist die Tasche im Detail nochmal beschrieben. Ich finde das ein uneingeschränkt unterstützenswertes Projekt! Bitte mehr davon!

Neue Adobe mobile Apps Updates sorgen für weniger Freizeit

In den letzten Tagen gab es mal wieder einige Updates bei Adobe. Es scheint, das so langsam meine Wünsche in Erfüllung gehen. Zum einen kann man in Adobe Sketch nun Photoshop Pinsel importieren. damit ist auch eine kleine Lücke zwischen den mobilen Apps nämlich hin zu Adobe Capture geschlossen worden. Auch kann man nun Sketch Projekte nun per Link direkt aus der App heraus teilen.

Viel schicker finde ich aber einige Neuerungen bei Adobe Capture. Hier kann man nun seine Assets also Pinsel, Formen, Muster, Farben oder Looks direkt in Instagram und Whatsapp neben Facebook und Twitter direkt teilen. Natürlich kann man auch einen Link zum Asset in der CreativeCloud erstellen der das Ganze als ABR-Datei oder JPG exportieren.

Hiermit ist es also nicht nur möglich seine Werke mit anderen Kreativen innerhalb der CreativeCloud sondern eben auch ausserhalb zu teilen.

Mir gefällt hier eben besonders gut, das ich die die Links zu den Assets natürlich entweder direkt in meine eigenen Assets einbinden kann (natürlich immer mit Verweis auf den Urheber) aber auch eben mit GANZ anderen Programmen wie Enlight auf dem Smartphone oder GIMP unter Linux was mit den Pinseln, Formen oder Mustern anfangen kann.

Und genau DESHALB hab ICH jetzt noch weniger Freizeit, weil ich neben Poppcorn, Bonbons und Lenovo tastaturen alles mögliche in Formen, Farblooks und Mustern umwandele was mir in die Finger kommt! Danke Adobe.

Andrew „The Bullet“ Lauer in Mettlach

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
200mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
800

Ein kleines aber sehr feines Konzert war es an diesem Abend im „de Keller“ im kleinen Ort Mettlach nahe der französischen Grenze. Es hat schon einen gewissen Charme ersteinmal den Eingang hinter einem Parkplatz eines kleinen Familienhotels zu finden. Ebenso in gelassener und Wohnzimmerartigen Atmosphäre saßen die Gäste dicht nebeneinander auf den umher stehenden Couches und horchten den Klängen der Andrew „The Bullet“ Lauer und seiner Band. Viele der Gäste entweder selbst Musiker wie man im Gespräch nebenbei erfährt oder Kenner der Jazz-Szene. Nach dem beeindruckenden Start seines Debut Albums „My Bass Souls“ in den Jazz Charts von 0 auf Platz 7 konnte man so einiges erwarten und wurde nicht enttäuscht. Selbst kleine technische Fehler werden gekonnt und humoristisch in die Performance eingebaut. Ob nun lautere Rock Riffs oder leisere Töne Er hat alles im Repertoire. Selbst Gitarrenparts auf dem Bass so gekonnt ein zu spielen ist hier kein Problem und verblüfft das Publikum ebenso wie Interpretationen bekannter Songs wie No Diggity oder Higher Ground.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/2.8
Exposure
1/100s
ISO
2000

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
115mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
4000

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
2500

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/100s
ISO
5000

Beim reinhören in das Album fällt gleich der gut getroffene und produzierte Sound auf. Es klingt nicht nach Einheitsbrei, die Musiker und Klangenthusiasten unter uns werden den vollen Sound zu schätzen wissen. Die Abmischung ist sehr ausgeglichen und die Kickdrum hat richtig Biss in den Tiefen. Auch für Nicht-Jazz Fans ein Ohrenschmaus.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
135mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
1600
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
135mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
1600

Mir persönlich gefällt natürlich „alone in the waiting room“. Ich habe hier ähnliche Erfahrungen in Wartehallen von Krankenhäusern Nachts um 3 – nicht nur in meiner Eigenschaft als Sanitäter – gemacht und deshalb liegt mir dieses Lied ganz besonders am Herzen. Diese Gemeinsamkeit verbindet mich neben den gemeinsamen Wurzeln in der Gegend rund Zweibrücken dann wohl auch mit Andrew „The Bullet“ Lauer. Danke für diesen Song.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
145mm
Aperture
f/4
Exposure
1/100s
ISO
6400
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
145mm
Aperture
f/4
Exposure
1/100s
ISO
6400

Mehr Bilder gibt es in der Galerie. Hoffe wir sehen und bald mal wieder!

Review Affinity Photo

 
Das Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo wird schon seit einiger als eine günstige Alternative zum Platzhirsch Photoshop gehandelt. Aus diesem Grund habe ich mir das Programm zuerst kostenlos für den Probezeitraum heruntergeladen um es dann zu lizensieren. Um das Programm als eingefleischter Photoshop User nun gebührend nutzen zu können habe ich mir das Buch Affinity Photo Schritt für Schritt zum perfekten Bild von Markus Wäger aus dem Rheinwerk Verlag geholt. Sehr schön fand ich gleich zu Anfang, das man anhand der Schwierigkeitsstufen bei jedem Kapitel weiß wie schwer das jetzt so ist wobei das knapp 320 Seiten starke Buch erst einmal ganz behutsam mit dem öffnen von Bildern, Bildansichten ändern, Farbformate, arbeiten mit dem Malpinsel und anderen Kleinigkeiten anfängt damit man erst einmal ein Gefühl bekommt. In den weiteren Kapiteln geht es dann um Themen wie das zuschneiden von Bildern, Druckformate, Scharfzeichnen, Perspektive korrigieren, Helligkeits- und Kontrastanpassungen, Tonwertkorrekturen, Dunst reduzieren, Farbkorrekturen über Messpunkte, Kurven und Freihand Korrekturen, Färben und kolorieren, Schwarzweiss und keative Bildlooks einstellen, RAW Bearbeitung, HDR, Panorama, Beauty-Retusche samt Haut glätten und Dodge & Burn, Freisteller und Montagen, Haare freistellen, Text und Effekte sowie Makro und Stapelverarbeitung. Jeder Schritt ist hierbei kurz teilweise mit Bildern erklärt und man sieht anhand der Beschreibung auch immer wo man hin klicken muss. Die Beispieldateien sind im Buch als Download hinterlegt. Zu jedem der bearbeiteten Bilder sieht man im Buch jeweils ein Vorher und ein nachher Bild mit der entsprechenden Bearbeitung. Viele Beispiele sind aus der Praxis und selbst für den Hobbyfotografen einfach selbst erstellbar. Auch wenn das Buch gerade für Anfänger geschrieben ist wird auch ein erfahrener Photoshopper so wie ich daran seine Freude haben.
Alles in allem ist das Buch ein sehr gutes und kurzweilig geschriebenes Werk zum erlernen und Arbeiten in Affinity Photo und Windows oder Mac.

Die vorher nachher Diskussion

An und für sich ist es eine gute Idee seine bearbeiteten Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren und nach Verbesserungsvorschlägen zu fragen. So kann man dazulernen und sich stetig verbessern. Ein oft angewandtes Mittel dafür ist das ursprüngliche Bild – meist direkt aus der Kamera, also Out-of-Camera bzw. OOC – neben dem fertig bearbeiteten Bild zu zeigen. Also die typischen vorher-nachher Bilder. Dies kann z.B. so aussehen:

Hallo, hier mal ein vorher-nachher Bild. Mir gefällts, euch auch?!

Hierbei wird aber wenn man sich so die Beiträge in den sozialen Netzwerken ansieht ein kleiner, aber feiner Fehler gemacht, der dazu führt das solche Postings eigentlich nichts bringen. Das driftet dann oft in belangloses Diskussionen wie „mir gefällt links also unbearbeitet besser … der Filter ist doof … Colorkey ist hier falsch … etc.“

Wie also sollte ein solches Posting nun aussehen? Ich habe die Erfahrung gemacht, das man am besten immer ein paar Details mit  angeben sollte. Also mit welchen ISO, Blende, Zeit Werten ist das Foto entstanden und noch viel wichtiger die Angabe welche grundsätzlichen Bearbeitungen am Bild durchgeführt worden sind. Nur so kann man gezielt darauf eingehen, Verbesserungsvorschläge machen und einen Einblick in den Workflow des Künstlers bekommen um die Vorgehensweise besser zu verstehen. Zum einen hilft es dann einem ggf. selbst falls man sich z.B. fragt wie der Ansatz zu diesem oder jenem Look bzw. Farbgebung eines Bildes ist, wie die Beautyretusche angefangen wurde oder wo vielleicht beim setzen des einen oder anderen Filters, Kurve, Maske, etc. noch was anderes versucht werden kann. Zum anderen ist es ja auch oft so, das man Stunden und Tagelang an einem Bild rumgemalt hat, zig Ebenen und Filter miteinander verrechnet hat, tausende Retuschearbeiten, Dodge & Burn, etc. durchgeführt hat und am Ende dasitzt mit diesem Blick „Hmm, also so richtig gefällt mir das jetzt aber nicht. Ich weiss aber nicht woran es liegt“ und man dann einfach froh ist wenn jemand mit frischen Augen mal auf das Werk schaut und eine andere und neue Sichtweise einbringt. Deshalb ist es gut bei einem vorher-nachher Vergleich diese Eckdaten mit an zu geben das JEDER etwas davon hat. Ansonsten könnte man nämlich sein Werk auch einfach so in der eigenen Galerie veröffentlichen und gut ist.

In diesem Sinne noch viel Spaß beim Bilder bearbeiten. Enjoy.

 

Rezension Follow me!

Ich wollte EIN Buch mit dem ich lerne am besten auf allen SocialMedia Plattformen noch bekannter zu werden und obwohl sich das Buch (auch) an Unternehmen und professionelle Auftritte richtet erhoffe ich mir durch das Buch „Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.“ Der Autoren Trios Anne Grabs, Karim-Patrick Bannour und Elisabeth Vogl viele Einblicke. Angefangen von den Grundlagen, Social-Media Strategie, Monitoring, den verschiedenen Plattformen wie Facebook, youtube, Instagram, Pinterest sowie Blogs, Xing/LinkedIn, Twitter bis hin zu Snapchat, Whatsup und Co sowie Social Commerce und das Management des Ganzen wird wirklich alles angesprochen. Auch das Thema der sogenannten Influencer wir hier erstmals genauer angesprochen. Mir hat persönlich die farbliche Unterteilung der einzelnen Kapitel gut gefallen um sich schnell zurecht zu finden. Das hilft beim Umfang von rund 590 Seiten doch enorm. Man findet neben den guten und genauen Erklärungen von Marketing Kampagnen, Strategien, Ansätzen in den verschiedenen Plattformen, Fallstricke, Tipps bei Shitstorms, etc. auch viele nützliche Links mit denen man dann auch NACH dem durchlesen des Buches weiterkommt und nicht allein gelassen wird. Jedes der Hauptthemen wie eben Facebook, Instagram oder auch der eigene Blog wird individuell behandelt und beschrieben wie man z.B. seinen eigenen Blog so aufbaut, das er interessant aufgebaut ist, wie man eben einen Blog einrichtet, bekannt macht und für Blogs bei unterschiedlichen Themen schreibt, wie man Bloger Relations aufbaut, mit Blogs Geld verdienen kann und eben dann weiter kommt. An anderer Stelle wie eben bei facebook sieht die Strategie eben mit Seiten und Gruppen etwas anders aus, das schreiben ist anders und eben auch die entsprechenden Marketing Strategien. Ein bisschen Schade fand ich beim durchlesen, das oft die Zielgruppe an den kleinen Unternehmen und und ggf. Einzelpersonen vorbeigeht und sich dann eher an Großunternehmen orientiert. Ist zwar vom Grundansatz sicherlich richtig, aber gerade beim Erstaufbau eher für Viele eine Nummer zu hoch. Auch wird an vielen Stellen über wirklich SEHR aktuelle Technik wie die 360Grad Fotografie als Instrument gesprochen was ggf. in einigen Monaten oder Jahren schon überholt sein kann. An dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr Grundlagen zum Thema Marketing allgemein gewünscht. Das Buch ist wirklich sehr auf Socialmedia und schnelle Ergebnisse ausgelegt. Wer weitere Infos, Grundlagen und langfristige Strategien, Kampagnen und Planungen sucht wird aber auch auf weiteres Lernmaterial im Buch selbst hingewiesen. 
 
Mein Fazit: Ein allumfassendes Social Media Marketing Buch welches für alle die mehr von Facebook, Twitter, Instagram, Blogs & Co. wollen bietet. Die Anschaffung hat sich für mich gelohnt.

Rezension IT-Projektmanagement

Hier habe ich mir ein Buch geholt, welches mir in meinem Job helfen soll und ggf. Tipps geben kann wie ich IT-Projekte an denen ich täglich arbeite noch besser zu verstehen und zu erledigen. Das kleine aber feine Taschenbuch „IT-Projektmanagement Was wirklich funktioniert – und was nicht“ von Matthias Geirhos aus dem Rheinwerk Verlag mit gerade mal 230 Seiten kommt mir dabei gerade recht, weil ich nicht viel Zeit und Lust habe wirklich lange und dicke, ausschweifende Bücher dazu zu lesen, sondern eben kurze Infos und Erklärungen zu bekommen um es eben zu machen. Dabei ist es eigentlich egal ob man ein IT-Projekt zur Programmierung irgendeiner Applikation, dem Aufbau einer komplett neuen IT-Infrastruktur oder ein privates Projekt zum Bau eines Stuhls oder dem anlegen eines neuen Kräutergartens hat. Die beschriebenen Methoden und Praktiken passen überall. In den 9 Kapitel angefangen mit der Einführung, warum Projekte scheitern können, Projektablauf, erfolgreiche Projekte, Projektteam, Planung, Controlling, Methoden des Projektmanagement (SCRUM) und ein abschließendes lustiges Kapitel mit dem Titel „Das Märchen vom Projektmanagement“ runden das Ganze ab. Der Autor spricht viel und stark aus der Praxis und versucht mit einer sehr lockeren Art die Thematiken rüber zu bringen ohne zu spezifisch zu werden. Es gibt viele zusätzliche Tipps in grauen Kästen und viele Checklisten und Vorlagen zum direkten verwenden als Download was mir zum schnellen Umsetzen besonders gefallen hat. Auch wenn das Büchlein an vielen Stellen etwas arg lustig und eher oberflächlich geschrieben daherkommt hilft es doch sehr schnell Projekte zu planen und erfolgreich um zu setzen ohne zu lange mit irgendwelchen ausschweifenden Grundlagen zu vergeuden. Auch da viele Probleme und Fallstricke aus der Praxis und als Beispiele beschrieben werden hilft es doch ungemein. Als Einstiegsbuch und Arbeitsbuch hat es mir doch sehr geholfen. 

goldene Regeln zum Bilder zeigen

 

Heute zeigt fast jeder jeden Tag ein Selfie, macht im Urlaub Bilder vom Strand und Sonnenuntergang, Mondevents, etc. werden mit der Kamera festgehalten und jedes Abendessen abfotografiert. Das Internet wird also von Abermillionen solcher Fotos durchflutet und kaum einer schaut sich die Bilder noch an. Dann hat man aber ein wirklich schönes Bild wie man sich denkt, lädt es auf seine eigene Website oder in eines der SocialMedia Kanäle wie Facebook, Instagram und Co. hoch und wundert sich dann, das es keiner liked und somit auch merklich nicht weiter wahrnimmt. Warum ist das so? Wie bekomme ich Leute dazu sich gerade mein Bild erstmal an zu schauen.

Aus diesem Grund habe ich einmal ein paar goldene Regeln zusammengestellt wie man am besten vorgehen kann wenn man Bilder im Internet zeigen möchte und diese auch gesehen werden wollen.

1.) weniger ist mehr.

Oft sieht man als Beispiel in diversen Fotogruppen der sozialen Netzwerke, das jemand ein neues Album mit dem Titel „Auftritt der lokalen Schuhplatter Truppe SV 1967 Tröterät“ oder „Hochzeitskonvoi vom letzten Sonntag“ mit 274 einzelnen Fotos posten. Da wird dann wie man es noch aus Großvaters Diaprojektor Zeit kennt JEDES ach so halbwegs abgelichtete Teilchen gezeigt. Aber für wen ist das interessant? Wer möchte wissen warum gerade da ein Zigarettenstummel und ein Bierglas steht? Aus diesem Grund sollte man sich wenn man solche Alben im Internet erstellt immer überlegen ob es nicht sinnvoller ist nur jeweils 5-10 Bilder hier zu zeigen. Zum einen bleibt es spannender und zum anderen schärft man dadurch ja auch seinen eigenen Blick.

Wenn man also zu einem Thema an einem Geburtstag oder im Urlaub mehrere hundert Fotos gemacht hat braucht man die nicht wirklich ALLE zu zeigen, sondern sucht eben die Schönsten raus. Das sind dann eben ca. 10-20 Stück.

Beispiel: Ibanez Guitar Festival

2.) Die Sünden

Es gibt so einige „Fotosünden“ die man gerne zum ausprobieren und experimentieren testet, mit denen man rumspielt und sagt „das will ich auch mal fotografieren“ und die sicher auch genau dafür gut sind, aber die sonst eben nicht weiter interessant für die Allgemeinheit sind. Um selbst Erfahrungen zu sammeln, Spaß am Hobby Fotografie zu haben, das Gespühr zu bekommen, etc. ist alles gut – aber nicht mehr.

Dazu gehören:

  • Colorkey Aufnahmen und Composings
  • vorher – nachher Gegenüberstellungen (wenn es nicht gerade eine schwierige Fotoretusche war und es sich um eine Lightroom oder Photoshop Gruppe handelt)
  • schwarzweiss vs. Farbe „was soll ich nehmen?“ – dazu hatte ich bereits was geschrieben
  • Kristalkugelbilder
  • Freundin auf den Bahngleisen
  • Nachbarin an die Wand gestellt
  • Schnappschuß eines Straßenzuges mit zig Menschen, Häusern, etc. mitten am Tag ohne, das man die Stadt oder den Zusammenhang erkennen kann. Wie sich dann wenn man nachfragen würde raustellen würde ist im hintersten linken Bildwinkel irgendein Ladenschild zu sehen und in DEM Laden hat man im letzten Urlaub einen wunderschönen Schal gekauft …
  • Erst durch die Erklärung erkennt man was es ist

Das sind alles mehr oder weniger langweilige und für andere uninteressante Bilder. Wie oben bereits geschrieben sind diese oft für einen selbst ganz interessant und haben sicher auch Erinnerungswerte, aber für jeden anderen eher uninteressant. Hier kommt es auf die Entscheidung an „ist das Bild an sich WIRKLICH interessant“.

Bitte an der Stelle nicht falsch verstehen! Die Art der Bilder ist für den Fotografen spannend und gerade am Anfang und zum üben witzig, man lernt eine Menge und es macht einfach Freude. Jemand der gerne backt, malt, kocht, töpfert, etc. wird aber eben auch erst ein bisschen üben und DANN das best mögliche Brot, Bild, Gericht, Blumentopf Anderen zeigen bzw. anbieten.

3.) richtig präsentieren

oft bieten Internetseiten und Soziale Netzwerke wie Facebook, google+ und andere ebenso wie Online Bildgalerie Anbieter wie flickr, instagram, 500px, etc. eine wunderbare Plattform wie man seine Bilder präsentieren kann. Aber es macht wenig Sinn diese dann einfach alle an einen Ort hoch zu laden. Man sollte thematisch oder nach Datum abhängig Ordner oder Alben erstellen und in diesen dann die entsprechenden Bilder ablegen. Dabei sollte man dann auch dem entsprechenden Bildtitel dazu angeben. Das freut den Zuschauer und man selbst findet auch später Bilder einfacher wieder.

Diese Struktur kann dann über Online Alben aber auch auf der eigenen Webseite gelten.

Ebenso sollten die Bilder im entsprechenden Ordner/Album stimmig zueinander sein. Wenn man also z.B. vom Parisurlaub in einem Ordner 15 Bilder hat sollte da nicht noch der Kölner Dom mit dabei sein oder so.

Es sollten auch nicht zu viele Bilder pro Album/Ordner/Thema sein. Niemand schaut sich gerne wie man das noch von Opa zu Weihnachten in Erinnerung hat 678 Dias des letzten Sylt Urlaubs an. Da reichen dann eben auch 5 oder so. Genauso ist das in der heutigen modernen Zeit. Je nach Thema liegt in der Kürze die Würze. Wenn es ein Familienalbum ist KANN es vielleicht noch interessant wirken wenn man auch Bilder vom Essen und der Unterkunft vom Urlaub mit dabei hat, aber was man alles mit an den Strand genommen hat oder was alles auf der Pizza war interessiert jemand fremdes eher weniger. Da ist dann interessant wie „schön“ der Ort an sich war, wie fotografisch Anspruchsvoll Dinge festgehalten wurden.

Spätestens wenn man ein fotografisches Portfolio anlegen möchte um z.B. Modelshootings zu bewerben wird man genau vor der Aufgabe stehen nur seine besten Bilder auszuwählen und interessant zusammen zu stellen.

Beispiel: Headshots

 

4.) richtig archivieren

Auch wenn sobald die Bilder Online sind man denkt, das Sie ja nun für ewig dort zu sehen sind muß das nicht so sein. Eine Webseite kann Ihren Dienst einstellen oder die Nutzungsbedingungen so ändern, das man den Dienst nicht mehr nutzen möchte oder man einfach Bilder auf mehreren Plattformen präsentieren möchte. Ebenso darf man nie vergessen, das man ggf. die RAW Dateien der Bilder ja auch irgendwo ablegen möchte. Hierzu gibt es wiederum viele Ansätze und Verfahren (Stichworte hierzu siund u.a. Backup und Archivierung). Nur soviel an dieser Stelle: Eine externe USB Festplatte oder ein kleines NAS Gerät hilft ungemein dazu Nerven zu sparen und der Frage „ich brauch aber JETZT UNBEDINGT das Bild von Oma Gerda … wo finde ich das“ vorzubeugen.

5.) welches Bild soll ich nehmen?

Sehr häufig liest man die Frage nach „welches Foto soll ich nehmen?“ in Foren und Sozialen Netzwerken. Der Fotograf zeigt hier also zwei oder mehr Bilder einer Serie bzw. eines Motivs und kann sich wohl nicht so recht entscheiden welches man nehmen soll oder will nach seiner Aussage einfach Meinungen einholen.

Meine Antwort darauf lautet: DAS mußt DU selbst entscheiden. Es ist DEIN Bild. Mut zur Entscheidung. Steh dazu.

Egal ob als Hobby oder Profi. Man macht Bilder mit seinen Augen und emotional mit dem Herzen. Ebenso sollte man dann eben auch auswählen welches SEIN Bild ist. Was bringt es da, das zig Leute gefragt werden und der eine sagt A und der andere B. An einem anderen Tag, wenn der eine oder andere besser geschlafen hat, mit Freund oder Freundin gestritten hat oder etwas schönes passiert ist wird sich dann eben anders entscheiden. Es liegt aber eben in der Hand des Fotografen SEIN Bild mit genau SEINER Intention rüber zu bringen und seine Persönlichkeit zu zeigen. Das habe ich ja bereits so ähnlich im Beitrag „Farbe oder schwarzweiss“ beschrieben und das gilt natürlich auch für Fotos wo z.B. nur der Farblook etwas verändert wurde oder der Bildschnitt geringfügig abgeändert wurde.

Es hindert ja schliesslich auch keinen daran heute das Bild A zu zeigen bzw. ins Portfolio aufzunehmen und dann in ein paar Tagen Bild B und das dann ggf. auszutauschen.

So macht das präsentieren der eigenen Bilder und auch das anschauen und liken noch mehr Spaß. Enjoy.

Review LoadingBar

Ich bin was man wohl ein Poweruser an technischen Geräten aller Art angeht nennen kann. Es gibt Tage, da ich Berufsbedingt bis zu 4 aktive Smartphones in meiner direkten Nähe habe, die dann auch 24h am Tag funktionieren müssen. Dazu kommen noch 1-2 Tablets und noch andere Gadgets. Da ist es manchmal schwierig genügend Ladestationen für zumindest die Smartphones und Tablets um sich herum zu haben. Nun hat die Firma idesign AG die sogenannte LoadingBar im Sortiment die ich mir mal angeschaut habe. Die LoadingBar ist eigentlich nichts anderes als eine Ladestation für mehrere Geräte aller Art und mit unterschiedlichen Anschlüssen. Sei es das Smartphone, Tablet, Smartwatch, Fernbedienung, Bluetooth Kopfhörer, etc. Dazu sieht die LoadingBar noch sehr schick aus so das man das Teil aus Acrylglas schön im Wohnzimmer platzieren kann. Die LoadingBar gibt es z.Zt. in den drei Farben schwarz, weiss und rot. Ich habe wie zu sehen das Model in schwarz gewählt. Dann gibt es auch 3 verschiedene Größen (LoadingBar basic, LoadingBar U, LoadingBar Double-U) des Standfußes und da habe ich die mittlere Version gewählt. An der Loadingbar kann man Standardmäßig bis zu 5 Geräten die man an den eingebauten Kabeln anschließen kann laden. Dazu kommen noch zwei normale USB Anschlüsse über die weitere Geräte angeschlossen werden können. Auf der Oberseite ist noch die Möglichkeit des Drahtlosen Ladens (induktives Ladesystem Qi 1.0) vorhanden. Im gesamten kann man hier 8 Geräte gleichzeitig laden. Dazu kommt noch der Bluetoothlautsprecher an der Vorderseite mit dem man Musik hören kann oder auch telefonieren bei gekoppeltem Smartphone. 

img_4237a

Nach dem Auspacken der Teile muß man kurz noch die eigentliche LoadingBar auf die Basisplatte stecken und je nach Modell noch die seitlichen zusätzlichen Füße einstecken. Hier sind keinerlei Schrauben oder so notwendig. Einfach einstecken und fertig. Dann noch das mitgelieferte Stromkabel anschließen und fertig ist das System. Schickes Detail an der Stelle ist, das hier noch weiße Stoffhandschuhe dem Paket beilagen für die bessere Pflege des Acrylglases. 

Als schickes Detail ist in der Basis noch ein LED Licht eingebaut, welches im Betrieb die Farbe sanft wechselt. Leider kann man lediglich die Helligkeit in 4 Stufen plus „aus“ wählen, aber nicht z.B. nur eine Farbe oder andere Möglichkeiten wie z.B. eine Art Ambient Light oder die Steuerung des Lichtes per Bluetooth. Da eh schon ein Bluetooth Empfänger vorhanden ist wäre das eigentlich recht schick gewesen. Die selbsteinrollenden Micro USB-Kabel an der Basisrückseite sind recht ordentlich verarbeitet und ausreichend lang. Allerdings kann man die Länge des ausgezogenen Kabels nicht sehr fein einstellen so dass mal eine etwas kürzere oder längere Schlaufe übrig bleibt, was manchmal ein bisschen unschön wirkt, weil das Konzept der LoadingBar ja eine aufgeräumte Ladestation ist. Mit geliefert werden auch 5 Adapterstecker so das man sein iPhone egal ob eines der älteren 4er oder neuere wie das 5-7er Modell bis hin zu einem USB-C Adapter ist alles nötige zum laden dabei.

 

img_4242a

Der Anschluß per Bluetooth gestaltet sich sehr einfach. Einfach im Smartphone oder Tablet nach dem „Loading Bar“ Bluetooth Gerät suchen, verbinden und schon geht es. Der Sound ist jetzt zwar nicht mit größeren Bluetooth Soundwürfeln vergleichbar, aber zum Radio hören und um ein bisschen besseren Sound zu haben ist das schon ganz Ok. Leider kann man hier auch nicht z.B. externe Lautsprecher anschliessen. Auch ist die Lautstärke nicht sonderlich laut, aber trotz allem ausreichend.

img_4246a

Die Ablageflächen der handgearbeiteten Acrylglas Platten sind angenehm und die Kanten sind nicht ganz so hart wie ich befürchtet hatte so gibt es keine Kratzer auf den Gehäusen. Alle Teile passen sehr gut ineinander und das farbige Licht sieht darin edel und schick aus. In dem „U Fach“ in der Mitte kann man auch wunderbar sein Tablet ablegen und durch die seitliche Flügelform auch wieder angenehm entnehmen.

 

img_4238a

Das LED Licht kommt wie man auf dem Bild sieht auch „nur“ aus dem schmalen Bereich unterhalb des Quaders der auf der Basisplatte steckt und im ausgeschalteten Zustand des Bluetooth Lautsprechers glimmt dieser Teil auch ganz leicht rot dauerhaft. Im angeschalteten Zustand leuchtet dieser Teil des Bluetooth Lautsprechers dauerhaft blau. Die Intensität des LED-Lichts welches das Acrylglas durchströmt lässt sich je nach Geschmack in der Intensität mit einem Knopf an der LoadingBar Rückseite anpassen . Gerade für den Betrieb im Wohnzimmer ist das praktisch.

Zusammenfassend lässt sich sagen, das man mit der Loadingbar EINE Ladestation für ALLE seine Geräte mit Bluetooth Lautsprecher und LED-Beleuchtung bekommt. Preislich fängt die basic Variante bei EUR 89,- an, die LoadingBar U kostet dann EUR 109,- und die Double-U Variante kostet dann EUR 129,- (aktuelle Preise laut Loadingbar.info Website).

In naher Zukunft wird es hier auch noch andere Produkte im Sortiment geben man darf also gespannt sein. Ich persönlich bin mit der LoadingBar überaus zufrieden, denn ich kann nun an EINEM Ort ALLE meine Geräte laden und wenn ich dann aus dem Haus gehe diese auch genau an EINEM Ort wiederfinden und muß nicht an irgendwelchen Steckdosen in den Ecken die Geräte zusammensuchen. Der Bluetooth Lautsprecher und das LED-Licht runden das Gesamtkonzept harmonisch ab. Preis-Leistung stimmt auch, also was will man mehr. Wer die Loadingbar nun direkt kaufen will oder sich die einzelnen Modelle nochmal genauer anschauen möchte kann das auf deren Webseite unter LoadingBar.info oder bei amazon oder ebay tun. Enjoy.

Zeitkapsel Jahresrückblick 2016

Johannes hat es bereits auf seinem Blog gepostet, nun auch hier: Es ist wieder mal Zeit für eine Zeitkapsel.

Getreu dem Zeitkapsel Motto: Was war, was ist was wird? blicken Dennis Weissmantel, Johannes Mairhoferund ich blicken zurück auf das Jahr. In Gemütlicher Runde mit Glühwein und Spekulatius 🙂

Wir besprechen was wir in dem Jahr aus fotografischer Sicht erlebt haben, ob die Entwicklung uns gefällt und was wir im kommenden Jahr so vor haben. Weil wir nicht nur von uns über uns quatschen möchten, freuen wir uns wenn ihr dazu kommt und von euren Plänen und Projekten erzählt.

Wir treffen uns Online

  • am 19.12.
  • um 18:00 Uhr

Bisher haben wir diese Zeitkapsel Gespräche als Hangout durchgeführt, da es diese nicht mehr gibt, wird es eine Premiere mit Youtube Live. Wer hier auch gerne dazu was sagen oder zeigen möchte und einfach in der netten Runde mit Anwesend sein mag kann sich gerne melden. Weil wir auf der anderen Seite aber Gewohnheitstiere sind, findet ihr den Teilnahme Link kurz vor Beginn hier: hangout,johannesmairhofer.de

Wir freuen uns auf euch.