Review Shopware – Das Handbuch für Entwickler

 

Eigentlich könnte das Buch von Daniel Nögel „Shopware – Das Handbuch für Entwickler“ auch den Untertitel „Kompaktes Handbuch für Anwender und Entwickler“ tragen. In den ersten 2-3 der insgesamt 19 Kapitel des rund 465 Seiten starken Buches aus dem Rheinwerk Verlag geht es nämlich um die Installation und den Umgang des Online Shopsystems. Erst im Laufe der darauf folgenden Kapitel arbeitet man sich Systematisch über die Themen Plugin-Entwicklung, Einkaufswelten-Elemente, Storefront Komponennten, Shopware-Attributsystem, API, Kommandos, Formulare bis hin zur Fehleranalyse, dem Plugin Verkauf und der Mitarbeit am Shopware Projekt. Wer also Shopware in der Tiefe arbeiten und das OpenSource System für seine eigenen Bedürfnisse gestalten möchte kann neben den rund 2000 Plugins, die im Community-Store zu finden sind eben auch eigene schreiben. Somit bietet Shopware wie ein normales Ladengeschäft eine Menge an Möglichkeiten um die „Verkaufsfläche“ zu gestalten und Ein- und Verkäufe zu messen, zu begutachten, etc. Auch wenn das Buch an vielen Stellen durch das Quellennahe programmieren recht trocken daherkommt beinhaltet es doch alles was der Entwickler mit entsprechenden Vorkenntnissen braucht um nicht nur Projekte umzusetzen, sondern auch eigene Plugins zu erstellen und über die Community zu verkaufen. Das Buch ist also hervorragend für Entwickler und entsprechende Programmierer geschrieben.

Rezension 50 Wege zur kreativen Fotografie

 
 
Michael Freeman ist als Autor ein Begriff. Der Bestseller Autor des Werkes „Der fotografische Blick“ hat mit diesem Buch „50 Wege zur kreativen Fotografie“ aus dem mitp Verlag auf über 220 Seiten ein Meisterwerk an Inspiration gepaart mit Lerneffekten geschaffen.
Die Überschriften der Kapitel sind Programm. Keine Regeln, Eine Idee einbetten, Seele & Meinung, Das Übersehene, Hommage, Schock, Zufall, Comedy, Reduzieren, Ausführlicher sein sind nur einige der 50 Kapitelüberschriften. Anhand jeweiliger Meisterwerke der Fotokunst werden dann diese Erfahrungen, Erkenntnisse und fotografische Lebensweisheiten weitergetragen. Allein die Kraft der meisterhaften Fotos ist schon überwältigend. Michael Freeman schafft es dann noch in den dazugehörigen Texten viel Wissen weiter zu geben und das ganze noch spannender und lebendiger erscheinen zu lassen. In kleinen eingestreuten zusätzlichen Informationskästchen gibt es dann noch weitere Stichworte so das man zu den 50 Wegen noch einige Abzweigungen erhält.
 
 
Einige Bildserien werden etwas detaillierter besprochen und auch warum z.B. bei einer Bildserie von Teeblätter Pflückerinnen bei den 70 Bildern die innerhalb von mehreren Minuten entstanden sind eine gewisse Dynamik vorhanden ist und wie die unterschiedlichen Variablen miteinander agieren und das Bild sich dadurch verändert. Somit bleibt das gelernte weder zu abstrakt und technisch aber auch nicht zu philosophisch. Sehr gut hat mir gefallen, das das Buch eben vor Bildern nur so strotzt und die Qualität der Bilder ist wirklich bemerkenswert. Egal ob Inspirationsquelle oder Lehrbuch das Buch eignet sich hier für den Anfänger ebenso wie für den langjährigen Fotografen bzw. Foto Enthusiasten.
Michael Freeman hat meiner Meinung nach wieder ein Meisterwerk abgeliefert. Als Fotograf ist es als sicher nicht verkehrt solch ein Buch in seinem Schrank zu haben. Klare Kaufempfehlung.

DIY Tether Table

Wie viele von euch ja schon mitbekommen habe bin ich ein großer Fan davon Sachen erst einmal selbst zu bauen anstatt Sie fertig zu kaufen zumal man Sie wirklich viel zu oft nur wenige Male benötigt. Die Werbung und unser Verhalten verleiten uns aber (leider) allzu oft dazu dieses „Haben wollen“ Gen auszuleben. Ich gehöre auch dazu, mag viele Gadgets, aber habe mir eben auch angewöhnt erst mal zu überlegen ob es nicht auch selbst gebaut geht. Fast IMMER komme ich dann zu dem Schluß, das beim selbst gebauten dann viel mehr Freude dabei ist und man sogar oft noch VIEL flexibler it dem Material umgeht.

So auch mit dem sog. Tether Table oder Tethered Tool Tisch. Viele Fotografen kennen das gerade im Studio aber auch OnLocation. Man braucht einen kleinen Tisch um sein Notebook in Augenhöhe darauf abstellen zu können oder auch nur als Ablage für das ganze Zubehör. Da ist ein kleines Tischchen genau richtig.

Natürlich gibt es da auch fertige Modelle für mehrere hunderte von Euronen. Die sind sicherlich auch sehr gut. Wenn man dann aber eh noch zig Anbauteile braucht, die Hälfte dann passt, die andere Hälfte entweder gar nicht gebraucht wird, nicht für das passen was man damit machen will, etc. … Naja.

Bautechnisch ist das wie man ja sieht eher GANZ einfach: Zwei L-Winkel mit ein paar fertigen Löchern vom Baumarkt, eine Schraube samt (Flügel)-Mutter zum zusammenschrauben. Einen der Winkel an eine Grundplatte geschraubt (hier eine Holzplatte aber man kann da natürlich auch eine Blechplatte oder was aus Plastik nehmen) und den anderen Winkel mit der Mutter dran, fertig. Wer da jetzt was wirklich schweres draufstellen möchte (mein Lenovo Thinpad hat es problemlos getragen und man konnte ohne das es wackelt drauf tippen) der kann noch Unterlegscheiben verwenden dann ist das wirklich bombenfest und stabil.

Ich hab das Ganze gerne auf einem Mikrofonstativ, weil da eine Schraube bereits dran ist und ich nur mit einer Stativmutter das Ganze festschrauben kann. Das Ganze passt aber auch natürlich auf jedes andere Kamera-, Video- oder Lichstativ. Wer will kann da jetzt ähnlich wie bei den diversen anderen Stativhalterungen seinen Ideen freien Lauf lassen, Kabelführungen, Becherhalter, Festplattenhalter, etc. dran anbingen und Spaß haben.

Ich meine nur, das es ein gewaltiger Unterschied ist auch im Profibereich wenn man einfach auf den „Bestell Button“ klickt, mehrere Tage oder gar Wochen später ein Paket bekommt für MEHRERE Hunderte von Euronen, das Zeugs aufbaut und dann doch noch feststellen muß, das das für die kommende Produktion oder für das eigene Studio „nur“ zu 60-70% das ist was man sich vorgestellt hat, zig Anbauteile dazu bestellen muß, diese dann nicht oder nur so halb passen oder das bringen was man will oder man besser gleich selbst los in den Baumarkt geht oder den Praktikanten das Ganze innerhalb weniger Minuten (bei mir hat das glaub ich samt Einkauf eine halbe Stunde gedauert) zusammenbasteln lässt, es am Ende dann eh dasselbe macht aber für nur so ca. 5-8 Euro je nachdem ob man in der Kiste irgendwo noch Schrauben und Muttern rumfliegen hat. Eine „Tischplatte“ gibts beim Baumarkt in der Restekiste umsonst oder man verwertet einfach irgendwas. Selbst wer jetzt GANZ außergewöhnlich irgendwas aus Aluprofilen und Carbon zusammengeschustert wird EINIGES an Geld sparen aber an Erfahrung und Spaß sammeln. Also: Viel Spaß beim nächsten Foto mit DIY.

Die vorher nachher Diskussion

An und für sich ist es eine gute Idee seine bearbeiteten Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren und nach Verbesserungsvorschlägen zu fragen. So kann man dazulernen und sich stetig verbessern. Ein oft angewandtes Mittel dafür ist das ursprüngliche Bild – meist direkt aus der Kamera, also Out-of-Camera bzw. OOC – neben dem fertig bearbeiteten Bild zu zeigen. Also die typischen vorher-nachher Bilder. Dies kann z.B. so aussehen:

Hallo, hier mal ein vorher-nachher Bild. Mir gefällts, euch auch?!

Hierbei wird aber wenn man sich so die Beiträge in den sozialen Netzwerken ansieht ein kleiner, aber feiner Fehler gemacht, der dazu führt das solche Postings eigentlich nichts bringen. Das driftet dann oft in belangloses Diskussionen wie „mir gefällt links also unbearbeitet besser … der Filter ist doof … Colorkey ist hier falsch … etc.“

Wie also sollte ein solches Posting nun aussehen? Ich habe die Erfahrung gemacht, das man am besten immer ein paar Details mit  angeben sollte. Also mit welchen ISO, Blende, Zeit Werten ist das Foto entstanden und noch viel wichtiger die Angabe welche grundsätzlichen Bearbeitungen am Bild durchgeführt worden sind. Nur so kann man gezielt darauf eingehen, Verbesserungsvorschläge machen und einen Einblick in den Workflow des Künstlers bekommen um die Vorgehensweise besser zu verstehen. Zum einen hilft es dann einem ggf. selbst falls man sich z.B. fragt wie der Ansatz zu diesem oder jenem Look bzw. Farbgebung eines Bildes ist, wie die Beautyretusche angefangen wurde oder wo vielleicht beim setzen des einen oder anderen Filters, Kurve, Maske, etc. noch was anderes versucht werden kann. Zum anderen ist es ja auch oft so, das man Stunden und Tagelang an einem Bild rumgemalt hat, zig Ebenen und Filter miteinander verrechnet hat, tausende Retuschearbeiten, Dodge & Burn, etc. durchgeführt hat und am Ende dasitzt mit diesem Blick „Hmm, also so richtig gefällt mir das jetzt aber nicht. Ich weiss aber nicht woran es liegt“ und man dann einfach froh ist wenn jemand mit frischen Augen mal auf das Werk schaut und eine andere und neue Sichtweise einbringt. Deshalb ist es gut bei einem vorher-nachher Vergleich diese Eckdaten mit an zu geben das JEDER etwas davon hat. Ansonsten könnte man nämlich sein Werk auch einfach so in der eigenen Galerie veröffentlichen und gut ist.

In diesem Sinne noch viel Spaß beim Bilder bearbeiten. Enjoy.

 

Rezension Follow me!

Ich wollte EIN Buch mit dem ich lerne am besten auf allen SocialMedia Plattformen noch bekannter zu werden und obwohl sich das Buch (auch) an Unternehmen und professionelle Auftritte richtet erhoffe ich mir durch das Buch „Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.“ Der Autoren Trios Anne Grabs, Karim-Patrick Bannour und Elisabeth Vogl viele Einblicke. Angefangen von den Grundlagen, Social-Media Strategie, Monitoring, den verschiedenen Plattformen wie Facebook, youtube, Instagram, Pinterest sowie Blogs, Xing/LinkedIn, Twitter bis hin zu Snapchat, Whatsup und Co sowie Social Commerce und das Management des Ganzen wird wirklich alles angesprochen. Auch das Thema der sogenannten Influencer wir hier erstmals genauer angesprochen. Mir hat persönlich die farbliche Unterteilung der einzelnen Kapitel gut gefallen um sich schnell zurecht zu finden. Das hilft beim Umfang von rund 590 Seiten doch enorm. Man findet neben den guten und genauen Erklärungen von Marketing Kampagnen, Strategien, Ansätzen in den verschiedenen Plattformen, Fallstricke, Tipps bei Shitstorms, etc. auch viele nützliche Links mit denen man dann auch NACH dem durchlesen des Buches weiterkommt und nicht allein gelassen wird. Jedes der Hauptthemen wie eben Facebook, Instagram oder auch der eigene Blog wird individuell behandelt und beschrieben wie man z.B. seinen eigenen Blog so aufbaut, das er interessant aufgebaut ist, wie man eben einen Blog einrichtet, bekannt macht und für Blogs bei unterschiedlichen Themen schreibt, wie man Bloger Relations aufbaut, mit Blogs Geld verdienen kann und eben dann weiter kommt. An anderer Stelle wie eben bei facebook sieht die Strategie eben mit Seiten und Gruppen etwas anders aus, das schreiben ist anders und eben auch die entsprechenden Marketing Strategien. Ein bisschen Schade fand ich beim durchlesen, das oft die Zielgruppe an den kleinen Unternehmen und und ggf. Einzelpersonen vorbeigeht und sich dann eher an Großunternehmen orientiert. Ist zwar vom Grundansatz sicherlich richtig, aber gerade beim Erstaufbau eher für Viele eine Nummer zu hoch. Auch wird an vielen Stellen über wirklich SEHR aktuelle Technik wie die 360Grad Fotografie als Instrument gesprochen was ggf. in einigen Monaten oder Jahren schon überholt sein kann. An dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr Grundlagen zum Thema Marketing allgemein gewünscht. Das Buch ist wirklich sehr auf Socialmedia und schnelle Ergebnisse ausgelegt. Wer weitere Infos, Grundlagen und langfristige Strategien, Kampagnen und Planungen sucht wird aber auch auf weiteres Lernmaterial im Buch selbst hingewiesen. 
 
Mein Fazit: Ein allumfassendes Social Media Marketing Buch welches für alle die mehr von Facebook, Twitter, Instagram, Blogs & Co. wollen bietet. Die Anschaffung hat sich für mich gelohnt.

Rezension fotografieren für Blogger

 
Ich bin schon seit mehreren Jahren als Fotograf unterwegs und wollte mich nun aber mal etwas spezieller über das Thema zum Fotografieren fürs bloggen informieren und ob es da ggf. etwas mehr zu beachten gibt. Hier kam mir das Buch „Fotografieren für Blogger“ gerade Recht. Die Autorin Katharina Dielenhein beschreibt hier auf rund 260 Seiten alles was man als Anfänger oder auch Fortgeschrittener wissen sollte. 
Im ersten Drittel des Buches geht es erstmal um die eher technischen Grundlagen, welche Kamera man für was nehmen sollte, welches Zubehör man ggf. braucht, was man über Licht und Belichtung wissen sollte, etc. Im zweiten größeren Abschnitt geht es dann um die verschiedenen gängigen Aufnahmebereiche der Bloggerthemen wie Food & kochen, Fashion & Beauty, Porträt & Familie, Living & Lifestyle, DIY & Design, Reise & erleben um dann im letzten größeren Abschnitt das Thema wie man die Bilder für das Veröffentlichen vorbereitet abzuschließen  Ich persönlich hatte an dieser Stelle einige Schwierigkeiten meine Ideen für Fotos von Gegenständen (Gadgets, Reviews), Veranstaltungen und Events (die nicht mit Reisefotografie zu tun haben) und Fotoprojekte zur allgemeinen thematischen Unterstützung (Richtung Stockfotografie) ein zu ordnen aber man findet hier dann doch das ein oder andere Kapitel wo das passt. Ebenso fehlen natürlich andere Bereiche wie Technik, Sport, Wirtschaft, etc. Was mir gut gefallen hat sind die verschiedenen Blogger, die zu einigen der Themen gepasst haben mit eingebaut und als „Best Practice“ Einschüben gefeatured sind. Wenn man noch so gar keine Ahnung hat was und wie man fotografieren soll gibt es in jedem der Bereiche auch eine kurze Liste mit Equipment, die man ggf. braucht was nützlich sein kann. Wer schon etwas erfahrener ist oder eh schon seine Fotoausrüstung hat wird auf das ein oder andere auch verzichten können oder bei z.B. DIY Projekten den Reflektor zum aufhellen von Gegenständen auch mit einem weißen Blatt oder einer großen weißen Platte selbst basteln können. Ein bisschen kurz ist mir das letzte Kapitel zum bearbeiten von Blogfotos geraten, da hier an vielen Stellen von Tonwertkorrektur, Komplementärfarben und Sättigung gesprochen wird aber nicht genug auf deren Wirkung eingegangen wird. Auch hätte mir neben der Schritt-für-Schritt Anleitung wie man eine Collage baut auch gefallen wie man diverse Blogbanner, Überschriftenbilder, etc. auswählt und ggf. mit Text versieht. Ebenso fehlt mir eine Tabelle mit Bildgrößenangaben für die verschiedenen social networks wie Facebook, Twitter, Instagramm, etc. das man so etwas schnell im Zugriff hat. Man findet diese und ähnliche Angaben zwar verteilt im Text, aber man muss es sich dann eher umständlich zusammensuchen. 
Mein Fazit ist, das das Buch sehr gut für Einsteiger geeignet ist die sich auf einen Bereich des bloggens spezialisieren wollen. Wer also nicht mehrere Bücher also eines für das erlernen der Fotografie, eines zur Bildbearbeitung und eines zum Thema Arbeiten in und mit sozialen Netzwerken lesen möchte hat hier ggf. einen Einstieg. 

Rezension IT-Projektmanagement

Hier habe ich mir ein Buch geholt, welches mir in meinem Job helfen soll und ggf. Tipps geben kann wie ich IT-Projekte an denen ich täglich arbeite noch besser zu verstehen und zu erledigen. Das kleine aber feine Taschenbuch „IT-Projektmanagement Was wirklich funktioniert – und was nicht“ von Matthias Geirhos aus dem Rheinwerk Verlag mit gerade mal 230 Seiten kommt mir dabei gerade recht, weil ich nicht viel Zeit und Lust habe wirklich lange und dicke, ausschweifende Bücher dazu zu lesen, sondern eben kurze Infos und Erklärungen zu bekommen um es eben zu machen. Dabei ist es eigentlich egal ob man ein IT-Projekt zur Programmierung irgendeiner Applikation, dem Aufbau einer komplett neuen IT-Infrastruktur oder ein privates Projekt zum Bau eines Stuhls oder dem anlegen eines neuen Kräutergartens hat. Die beschriebenen Methoden und Praktiken passen überall. In den 9 Kapitel angefangen mit der Einführung, warum Projekte scheitern können, Projektablauf, erfolgreiche Projekte, Projektteam, Planung, Controlling, Methoden des Projektmanagement (SCRUM) und ein abschließendes lustiges Kapitel mit dem Titel „Das Märchen vom Projektmanagement“ runden das Ganze ab. Der Autor spricht viel und stark aus der Praxis und versucht mit einer sehr lockeren Art die Thematiken rüber zu bringen ohne zu spezifisch zu werden. Es gibt viele zusätzliche Tipps in grauen Kästen und viele Checklisten und Vorlagen zum direkten verwenden als Download was mir zum schnellen Umsetzen besonders gefallen hat. Auch wenn das Büchlein an vielen Stellen etwas arg lustig und eher oberflächlich geschrieben daherkommt hilft es doch sehr schnell Projekte zu planen und erfolgreich um zu setzen ohne zu lange mit irgendwelchen ausschweifenden Grundlagen zu vergeuden. Auch da viele Probleme und Fallstricke aus der Praxis und als Beispiele beschrieben werden hilft es doch ungemein. Als Einstiegsbuch und Arbeitsbuch hat es mir doch sehr geholfen. 

Rezension Stockfotografie

 
Da es ja schon zu DEM Standardwerk im Bereich Stockfotografie gehört und da ich im Laufe der Jahre viele Bilderserien auf meiner Festplatte angesammelt habe wollte ich nun meine Werke auch der breiteren Öffentlichkeit nicht vorenthalten und habe mir deshalb das Buch „Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos“ von Robert Kneschke geholt. Ich hatte erst mit einem dünnen Taschenbuch gerechnet war dann aber doch fast erschlagen von den über 550 Seiten. Man bekommt aber auch einiges geboten. Erst fängt es mit dem Fotos machen an. Man denkt ja immer, das es einfach ist für Stockfotografie eben Bilder zu machen, aber man sollte hier das Thema eben aus einem anderen Blickwinkel sehen und der Autor bringt einem dieses nahe und erklärt einem wo man hier anhand der Ausrüstung, Beleuchtung, Gestaltungsregeln, Motivwahl, Requisiten, Orte und weiterer Rahmenparameter diese zuerst einmal passend für die ganzen Stock-Anbieter erstellen kann. Im zweiten Teil geht es dann um das Arbeitsabläufe, Bildbearbeitung und Auswahl, Metadaten und Verschlagwortung zum besseren wiederfinden, Archivierung, dem Überblick über die Bilder zu behalten sowie Zusatzinfos zu Themen wie Recht, Versicherungen, Steuern, Einnahmen, etc.
Sehr schön an dem Buch finde ich die unzähligen zu den Themen passenden Fotos und die farbliche Unterteilung der Kapitel um schneller zum Ziel zu kommen. Anhand der Seitenzahlen merkt man auch, das die Gewichtung der Themen fast gleich zu sehen ist, denn beide Teile haben annähernd den gleichen Umfang an Seiten. Es bleibt wirklich kein Thema unbeantwortet und durch die vielen Tipps aus der Praxis, den Linktipps und Vorlagen aus der praxis im Anhang wird das Ganze abgerundet. Auch vom Schreibstil ist das Ganze recht locker geschrieben und es wird trotz des umfangreichen Inhaltes nie langweilig. Für mich letztendlich eine Investition und ein absolutes MUSS für jeden, der seine Bilder im Stockbereich zu Geld machen möchte. 

Rezension Podcasting

Da ich schon seit längerem hin und wieder youtube hangouts mache diese aber oft für unterwegs und zum nebenbei hören eher ungeeignet waren dachte ich mir, das ein Podcast zu meinen Themen Fotografie und ggf. Technik Schnickschnack ganz interessant wäre. Das kleine Taschenbuch mit dem Titel „Podcasting“ von Brigitte Hagedorn aus dem mitp Verlag kam mir dabei gerade recht. Der Aufbau ist recht klassisch angefangen von einer kleinen Übersicht zu dem Thema und das konsumieren, also hören von Podcasts dann geht es um die Themen Technik, welches Equipment man so braucht um den Podcast zum einen aufzunehmen und dann auch Online zur Verfügung zu stellen. Dann geht die Autorin etwas genauer auf den Inhalt, wie man also einen Podcast aufbaut damit er interessant bleibt denn man kann ja neben Monologen auch Interviews, gebaute Beiträge oder Live Berichte machen. Dazu kommen noch solche Dinge wie Intos und Outros und rechtliche Aspekte die man beachten sollte. Darüber hinaus gibts noch Tipps zum Hosting der Podcasts und wie man das ganze vermarktet, das es andere auch finden, Tipps und eine kleine Einführung in eines der meist verwendeten Audioprogramme nämlich Audacity. Mir persönlich haben die zwischen den Kapiteln angesiedelten „Drei Fragen an…“ recht gut gefallen obwohl der Lesefluss oftmals gestört war, da es recht abrubt kommt und auch farblich nicht weiter hervor sticht. Erst dachte ich nach dem durchblättern, das es ein wenig ind er Tiefe fehlen würde, aber nach dem kompletten durchlesen kam ich letztendlich zum Schluß, das man garnicht mehr braucht. Im Grunde genommen ist das Buch ein rundum Sorglos Paket zum Thema Podcasting von Anfang bis zum Ende. Es ist nicht zu langatmig geschrieben und man kann hier einfach Schritt für Schritt die Kapitel durcharbeiten und kommt so schnell zu hörbar guten Ergebnissen. Ebenso ist der Preis von knapp 20,- für die rund 235 Seiten mehr als gut. 

 

Review Aukey Sport Bluetooth Headset

Ich habe mir vor einigen Tagen das Aukey Bluetooth Headset Model EP-B26 besorgt. Der OnEar Bügelkopfhörer eignet sich durch die leichte Bauweise besonders bei Sport und überall wo es auf guten Tragekomfort und Sound ankommt. Der Kopfhörer ansich und die Bügel fühlen sich sehr wertig und stabil an. Der Plastikbügel, der hinten am Kopd anliegt ist flexibel und stabil zugleich und passt sich schön an kleinere und größere Köpfe an ohne Druck auszuüben. Da es ein Bluetooth Kopfhörer ist kann man den hervorragend an seinem Smartphone, Tablet oder Computer verwenden. Laut technischen Daten kann man Ihn 24h zum telefonieren verwenden oder 300h im Standby Modus wobei das eher theoretische Werte sind. Ich habe hier nun fast eine Woche jeden Tag zwischen 4-6 Stunden Musik am Rechner gehört, Videos geschaut und zwischendurch Telefonate damit empfangen ohne einmal neu laden zu müssen.

Ebenso habe ich desöfteren zwischen Laptop, Android und iOS Devices gewechselt und alles funktioniert wunderbar. Der Akku hält also sehr lange. Auf der rechten Kopfhörerseite sind alle Kontrollelemente untergebracht. Hier kann man dann die Lautstärke regeln, Anrufe annehmen bzw. wieder auflegen und Tracks vorwärts und rückwärts schalten. Die Ausenseite des Kopfhörers bzw. die Tasten sind mit einer samtig weichen Gummierung überzogen, die sich sehr gut auch bei schwitzigen Fingern nach dem Sport anfasst und bedienen lässt.Geladen wird das Headset über eine MicroUSB Buchse an einer der Ohrmuscheln über das mitgelieferte USB Kabel oder ein bereits vorhandenes.

 

Im zusammengeklappten Zustand passt das Headset wunderbar in die Hosentasche oder hat in jedem Rucksack oder Notebooktasche Platz. Zusammenfassend kann ich nur sagen, das ich den Kopfhörer super für Sport, Freizeit und zu Hause finde.