Rheinwerk

Review Webdesign Das Handbuch zur Webgestaltung

 
Als Ich das Buch Webdesign Das Handbuch zur Webgestaltung von Martin Hahn aus dem Rheinwerk Verlag das erste Mal in Händen hatte ist mir die absolut hochwertige Verarbeitung aufgefallen. Die Bindung ist sehr schön wenn man das Buch aufklappt muss man nicht erst lange umbiegen und Drücken bis man das Buch schön aufgeklappt vor sich hat sondern es fällt schön leicht in Form, aber durch die gute Fadenbindung wirkt das Ganze sehr robust. Das Buch ist auch als Langzeit Begleiter und Nachschlagewerk für Webdesigner gedacht. Dies ist bei dem über 800 Seiten starken Buch auch notwendig. Vom Inhalt her fängt das Buch bei den Prinzipen des Webdesigns an, dann kommt das Projektmanagement, Konzeption, Responsive Webdesign, Architektur, Gestaltungsgrundlagen, Screendesign, Layout, Farbe, Typografie, Bilder, Navigationsdesign, Stile und Trends, Animationen und geht bis zu Website-Typen und diversen Tipps, Tricks und Tools. Somit ist erkennbar, das hier wirklich versucht wurde so ziemlich alles was man zum erstellen von Webseiten von Anfang an benötigt zu finden ist. Das Buch richtet sich an Alle, die sich wirklich intensiv mit dem Thema beschäftigen wollen sei es nun der Privatmensch, der das beste aus seiner Webseite machen möchte oder eben der Webdesigner in einer kleinen Agentur oder ähnliches. Die einzelnen Kapitel sind farblich am oberen Rand jeweils unterschiedlich gestaltet so das man sich schnell von Kapitel zu Kapitel hangeln kann. Es gibt jeweils sehr viele Links zu Beispielmaterialien zum Download und Extra-Infokästchen am Seitenrand mit weiterführenden Links oder Texterklärungen. 
Ein echt Klasse Buch, SEHR umfangreich, aber niemals langweilig. Ein Lehr- und Inspirationsbuch. Als ich die Kapitel durchgearbeitet habe war es schwer am Buch zu bleiben, weil man sofort alles ausprobieren, umsetzen und die weiterführenden Links abklappern möchte. Echt informativ. Da gibts nix zu meckern.

Review WordPress 4

Eigentlich benutze ich das Contentmanagementsystem WordPress schon seit einiger Zeit zum erstellen und verwalten meiner diversen Homepages. Allerdings wollte ich ein Buch in dem einmal so wirklich alles über WordPress drinne steht. Das Buch von Alexander Hetzel „WordPress 4 – Das umfassende Handbuch“ aus dem Rheinwerk Verlag erschien mir da genau richtig.
Ein erster Blick in das rund 940 Seiten starke Buch bestätigte meinen ersten Eindruck – DA steckt was drin!
Aufgeteilt ist das Ganze in 22 Hauptkapitel, die u.a. neben der obligatorischen Einführung samt Überblick, Installation und Administration, Themes und Plugins samt selbst programmierter Themes und Plugins incl. Widgets beinhaltet, HTML und CSS für WordPress, WordPress Optimierungen und Fehlerbeseitigung, Suchmaschinenoptimierung und Marketing sowie Tipps zum schreiben von Blogartikeln, Praxisbeispiele und vieles mehr.
Eigentlich könnte das Buch einen vom Umfang her erschlagen, aber der Autor hat es meiner Meinung nach geschafft das Buch sehr Systematisch auf zu bauen, so das man sich Schritt für Schritt vorarbeiten kann, aber nicht muß. Da ich z.B. schon diverse WordPress Installationen am laufen habe sei es zu Hause in einer virtuellen Testumgebung sowie auf diversen Internetpresenzen habe ich die ersten Kapitel übersprungen und mich mehr mit den Themes und deren Programmierung beschäftigt. ich war aber auch sehr von den Tipps für Blogger, wie man seine Seite bekannter macht und das Ganze z.B. mit Piwik mißt angetan. Auch hat mir gefallen, das zum einen gezeigt wird wie man alles von hand einstellt (HTML, CSS, Backups, etc.) aber dann auch gezeigt wird wie man sich das Leben eben mit Plugins einfacher machen kann. Abgerundet wird das Ganze z.B. durch Tipps für alle Fälle die aus dem Alltag eines Bloggers kommen, Praxisbeispiele mit denen man Seite eigene Internetpräsenz besser aufbauen kann, diverse Tips zum schreiben von Blogartikeln und dem Marlketing und Tracking von Besuchern. Trotz der Menge an Wissen behält man durch die kompakten Kapitel immer den Überblick. Auch der Schreibstil ist niemals trocken oder langatmig und es liest sich immer sehr kurzweilig. 
Für mich ein absolutes MUSS an Lern- und Lesestoff für jeden Blogger. Das Buch ersetzt mindestens 3 einzelne Bücher zum einen ein Buch zum Thema WordPress für Einsteiger, Fortgeschrittene und SEO und Marketing – alles in einem sozusagen. Echt schön, das es das Buch gibt. Danke.

Rezension fotografieren für Blogger

 
Ich bin schon seit mehreren Jahren als Fotograf unterwegs und wollte mich nun aber mal etwas spezieller über das Thema zum Fotografieren fürs bloggen informieren und ob es da ggf. etwas mehr zu beachten gibt. Hier kam mir das Buch „Fotografieren für Blogger“ gerade Recht. Die Autorin Katharina Dielenhein beschreibt hier auf rund 260 Seiten alles was man als Anfänger oder auch Fortgeschrittener wissen sollte. 
Im ersten Drittel des Buches geht es erstmal um die eher technischen Grundlagen, welche Kamera man für was nehmen sollte, welches Zubehör man ggf. braucht, was man über Licht und Belichtung wissen sollte, etc. Im zweiten größeren Abschnitt geht es dann um die verschiedenen gängigen Aufnahmebereiche der Bloggerthemen wie Food & kochen, Fashion & Beauty, Porträt & Familie, Living & Lifestyle, DIY & Design, Reise & erleben um dann im letzten größeren Abschnitt das Thema wie man die Bilder für das Veröffentlichen vorbereitet abzuschließen  Ich persönlich hatte an dieser Stelle einige Schwierigkeiten meine Ideen für Fotos von Gegenständen (Gadgets, Reviews), Veranstaltungen und Events (die nicht mit Reisefotografie zu tun haben) und Fotoprojekte zur allgemeinen thematischen Unterstützung (Richtung Stockfotografie) ein zu ordnen aber man findet hier dann doch das ein oder andere Kapitel wo das passt. Ebenso fehlen natürlich andere Bereiche wie Technik, Sport, Wirtschaft, etc. Was mir gut gefallen hat sind die verschiedenen Blogger, die zu einigen der Themen gepasst haben mit eingebaut und als „Best Practice“ Einschüben gefeatured sind. Wenn man noch so gar keine Ahnung hat was und wie man fotografieren soll gibt es in jedem der Bereiche auch eine kurze Liste mit Equipment, die man ggf. braucht was nützlich sein kann. Wer schon etwas erfahrener ist oder eh schon seine Fotoausrüstung hat wird auf das ein oder andere auch verzichten können oder bei z.B. DIY Projekten den Reflektor zum aufhellen von Gegenständen auch mit einem weißen Blatt oder einer großen weißen Platte selbst basteln können. Ein bisschen kurz ist mir das letzte Kapitel zum bearbeiten von Blogfotos geraten, da hier an vielen Stellen von Tonwertkorrektur, Komplementärfarben und Sättigung gesprochen wird aber nicht genug auf deren Wirkung eingegangen wird. Auch hätte mir neben der Schritt-für-Schritt Anleitung wie man eine Collage baut auch gefallen wie man diverse Blogbanner, Überschriftenbilder, etc. auswählt und ggf. mit Text versieht. Ebenso fehlt mir eine Tabelle mit Bildgrößenangaben für die verschiedenen social networks wie Facebook, Twitter, Instagramm, etc. das man so etwas schnell im Zugriff hat. Man findet diese und ähnliche Angaben zwar verteilt im Text, aber man muss es sich dann eher umständlich zusammensuchen. 
Mein Fazit ist, das das Buch sehr gut für Einsteiger geeignet ist die sich auf einen Bereich des bloggens spezialisieren wollen. Wer also nicht mehrere Bücher also eines für das erlernen der Fotografie, eines zur Bildbearbeitung und eines zum Thema Arbeiten in und mit sozialen Netzwerken lesen möchte hat hier ggf. einen Einstieg. 

Rezension Raspberry Pi Der Video-Kurs

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Da ich seit einigen Wochen schon den Kleincomputer Raspberry Pi bin suchte ich natürlich auch eine Möglichkeit etwas dazu zu lernen. Das Videotraining „Raspberry Pi – Der Videokurs für Entdecker und Bastler“ aus dem Rheinwerk Verlag erschien mir dazu sehr interessant. Der Trainer Tobias Hübner ist selbst Lehrer und weiss so wie man den Lehrstoff gut vermittelt. Inhaltlich fängt das Ganze mit einem Überblick über die verschiedenen Versionen des Raspberry Pi und die Installation an, geht dann weiter zu ersten Schritten in der Softwareinstallation, Installation eines Smart-TV Systems, programmieren lernen mit Scratch, Musik machen mit dem Piano-HAT Soundboard, Minecraft steuern mit Python Programmen, Bauteile wie Taster und Wiederstände ansteuern, den Raspberry Pi als Foto- und Videokamera nutzen, Spielekonsolen basteln bis hin zur Steuerung von Motoren und Sensoren in der Robotik und anderen Projekten in Beispielen.
 
So bekommt man hier einen recht breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und kann mit den Raspberry Pi gleich durchstarten. Mir persönlich hat die Art des Trainers Tobias Hübner sehr gut gefallen und das wirklich breite Spektrum. Es wird wirklich sehr behutsam an die Thematik des Programmierens und bastelns herangeführt so das die Berührungsängste falls man noch nie vorher was gebastelt hat oder programmiert hat wegfallen. Man bekommt dann sehr schnell Lust mehr zu machen. 
Ich persönlich hätte mir hier zwar noch ein oder zwei Kapitel mehr mit etwas tiefer gehenden Projekten wie z.B. etwas zu den Themen Hausautomation, eigenes Cloudsystem mit NAS, Serverkomponenten, etc. gewünscht aber ich denke das reicht vielen auch erst einmal um dann selbstständig nach weiteren Projekten zu suchen und umzusetzen. 
Mir persönlich hat die DVD im Gesamten sehr gut gefallen und es macht Spaß Sie sich anzuschauen und dazu seinen Raspberry Pi gleich zu programmieren. Zum Einstieg und Überblick egal ob man nun blutiger Anfänger ist oder bereits ein gewisses Vorwissen besitzt eine gute DVD, die man seinem Kind zusammen mit dem Raspberry Pi schenken kann oder wenn man sich in die Gesamtmaterie einarbeiten will zum Selbststudium gut geeignet ist. 

Review Low-Budget-Fotografie

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Der Fotokurs für Experimentierfreudige steht schön auf der Rückseite und Thomas Kuhn gibt sich in dem Videotraining „Low-Budget-Fotografie“ auch alle Mühe.
Das geht los bei der Studioeinrichtung mit Folien und Hintergründen, Wasserspritzer im Aquarium, eingefrorene Blüten und Früchte, fliegende Objekte, über die Outdoor Fotografie mit Spiegeln und diversen Weichzeichnereffekten bis zu diversen Licht Setups mit nur einem oder zwei Systemblitzen und zu guter letzt diverses Equipment im Eigenbau wie z.B. Aufheller, Abschatter und ein Lichtzelt. Sehr gut hat mir im Gesamten gefallen, das es eben wie ein Fotokurs aufgebaut ist. Das heißt man kann gut und gerne seine eigenen Motive hernehmen und jedes Kapitel durcharbeiten aber sich auch das Fotoequipment zusammenbauen und damit seine eigenen Ideen unabhängig umsetzen.
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Es wird also gezeigt wie man mit wenig Equipment und anstatt teuren Studioblitzen auch mal mit einem Aufsteckblitz und einem Reflektor gute Portraits hin bekommt.
Auf der DVD sind ca. 5 Stunden Gesamtspielzeit untergebracht, was im Verhältnis zu anderen Lehrvideos ein bisschen länger sein könnte. Das liegt aber auch eher daran, das die Videos dann ja eher zum selbst machen anregen und der DIY-Part ist jeweils nur in Grundzügen vorhanden ist. Es sind aber auch keine ich sag mal diese DIY-Bauvideos auf youtube oder so. Der etwas höhere Anspruch an das Thema ist schon gut zu erkennen. Aufwendigere Bauprojekte wie selbst gebaute Reflektoren aus einer Rettungsfolie und PVC Rohren werden aber ebenso wenig angesprochen wie den Bau von „Apfelkisten“ also Sitzgelegenheiten fürs Studio.
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Auch fehlt mir persönlich ein klein bisschen das wirklich experimentelle wie z.B. das man auch mit Vaseline auf einem Filter oder Stahlwolle vor der Linse noch effektvollere Fotos machen könnte. Im gesamten ist die DVD aber sehr lehrreich und auch wenn ich vieles schon kannte und einiges an Ideen vermisst habe, die man natürlich auch als Einzelfälle auf youtube & Co. findet ist das rübergebrachte Wissen zusammen mit der späteren Bearbeitung in der Bildbearbeitung echt eine Menge wert und spart viel Zeit beim suchen und ausprobieren. Die Zielgruppe ist hier klar der Anfänger und Hobbyfotograf mit ein bisschen handwerklichem Geschick, der eben nur hin und wieder eben ein bisschen mehr aus seinen Bilder machen möchte. Auf jeden Fall interessant für Einsteiger und Leute, die nach neuen Ideen einfach suchen und nicht lange in Foren oder Videoportalen herum irren wollen.
P.S.: Ich könnte mir hier gut einen zweiten Teil oder noch weitere Projekte vorstellen. Ideen dazu hab ich genug! Wer Interesse hat kann sich auch gerne bei mir melden.

Review Fotograf und Model

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Der erfolgreiche und erfahrene Fotograf Jens Burger und das Model Tessa Achtermann sind in der Fotoszene sicher keine unbekannten Namen. So passt es natürlich gut, das das Videotraining „Fotograf und Model“ heißt. Klar.
Aufgebaut ist das Training oder besser gesagt das lockere Mitnehmen auf eine Reise von der Idee über das eigentliche Shooting bis hin zur Bildübergabe in mehrere Kapitel. Angefangen von der Model bzw. Fotografenauswahl, den ersten Gesprächen, dem ausarbeiten der Bildidee, das Moodboard, dem Umgang im Studio und am Set über die Visa also wie das MakeUp gemacht wird – hier mit praktischen Tipps fürs Model das man alles nachmachen kann – über die Frisur bis zum Set Aufbau im Studio oder Outdoor, dem erstellen des Moodboards und der Equipmentauswahl, der Lichtführung bis hin zum wichtigen Thema der verschiedensten Posen.
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Es kommen jeweils schön die Sichtweise des Fotografen und auch des Models zur Sprache. Dann kommt das Durchführen des eigentlichen Shootings wo dann all diese Dinge ebenso wie die Vorbereitung aus technischer wie organisatorischer Sicht für solch ein Shooting zusammenkommen. Aber auch Dinge wir Rechtliches bei z.B. einem TfP Shooting und die richtige Bildübergabe und Archivierung der Bilder kommen nicht zu kurz. Jens und Tessa haben hierbei einen sehr lockeren und harmonischen Erzählstil, der einen so richtig schön berieselt. Dabei ist das Ganze weder zu trocken noch zu langatmig. Gut finde ich die Aufteilung der Kapitel. Man hat als Model egal ob Anfänger oder schon etwas Fortgeschrittener andere Fragen bzw. möchte andere Dinge wissen wie der Fotograf.
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Beide Seiten werden hier gleichermaßen betrachtet, für Alle ist hier etwas dabei und da beide zusammen arbeiten macht es auch Sinn eben über den Tellerrand raus zu schauen. Man hat also wirklich von A bis Z alles an Wissen was man zu einem Fotoshooting mit einem Model sei es als Portraitshooting, Paarshooting oder gar Bodouir Shooting braucht.
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Auch Themen wir das klare abstecken der Shootingbereiche und die grundsätzliche Nachbearbeitung in Photoshop kommen nicht zu kurz und Stolpersteine  – wie z.B. der Umgang und das ansprechend des Models – über die man allzu leicht gerade als Anfänger stolpern könnte werden gleich aus dem Weg geräumt. Echt Hut ab, das die Beiden es geschafft haben auch noch mit zwei Outdoor und mehreren Indoor Sets auf 6 Stunden so kurzweilig und richtig schön zu präsentieren.
Mein persönliches Fazit: Ich bin echt begeistert von der Menge an Wissen was einem vermittelt wird! Ein echtes Highlight .

Rezension Panoramafotografie Digitale Fotopraxis

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Der Titel „Panoramafotografie Digitale Fotopraxis“ des erfahrenen Autors Thomas Bredenfeld aus dem Rheinwerk Verlag hat mich vom Thema schon lange interessiert. Eigentlich fotografiere ich ganz andere Dinge und so kam mir das Buch gerade recht. Als ich es dann durchgeblättert habe fand ich es schon auf den ersten Seiten von der fachlichen Tiefe, Lesbarkeit und Verständlichkeit trotz des höheren technischen Anspruches an diese Art der Fotografie bemerkenswert. Es ist ein Fachbuch und zugleich ein sehr Praxisorientiertes Workshopbuch mit dem es echt Spaß macht eigene Panoramabilder zu erstellen. Nach einem kurzen Überblick über das Thema der Panoramabilder, der Geschichte der Panoramen, Kameratechnik und der technischen Gegebenheiten bei Projektionen bei Panoramen geht es dann im zweiten Teil des Buches in den praktischen Teil um die Aufnahmen von Panoramen, Ausrichtung, Schärfe, Belichtungszeit, etc. einen tiefgergehenden Einblick in die Ausrüstung wie z.,B. Stativ oder Panoramakopf bis hin zu diversen Aufnahmetechniken.
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Im 3. Teil geht es dann um die Vorarbeiten wie z.B. die Bildverwaltung der Einzelbilder an sich, Bildkorrekturen, Stitching, Ausgabeformate und Konvertierungen bis hin zur Nachbearbeitung. In den letzten beiden Teilen geht es dann um die Ausgabe der Bilder wie z.B. HTML5 Panoramen oder virtuelle Touren und HDR-Panoramen. Besonders gut haben mir die vielen Praxisbeispiele und aufklappbaren Arbeitsbeispiele im Buch gefallen. Da macht das doch gleich doppelt Spaß. Die Arbeitsbeispiele sind Online abrufbar sodass man die Arbeitsschritte auch selbst nachvollziehen kann. Super gemacht. Bei den Arbeitsbeispielen und über das gesamte Buch verteilt sind auch jeweils das verwendete Equipment vermerkt damit man gleich eine Art Einkaufsführer hat.
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Das Buch ist ein Meisterwerk an Arbeitsbuch und liebevoll zusammengetragenen und in langen Arbeitsstunden erstellten Bildern. Herrlich anzuschauen und überaus inspirierend. Egal ob man nun mit einer DSLR oder einem Smartphone fotografiert man wird hiermit einfach noch bessere Bilder erstellen und durchweg zufrieden sein. Hut ab vor so viel Hingabe und Begeisterung. Eine echte Empfehlung für den Bücherschrank und zum täglichen Inspirationsschub.

Review Linux-Unix Programmierung das umfassende Handbuch

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Ich denke in jedem Bücherschrank eines Administrators gehören einige Bücher mit dem Untertitel „Das umfassende Handbuch“. So habe ich mich besonders auf diesen Titel „Linux-Unix Programmierung das umfassende Handbuch“ gefreut. Die beiden Autoren Jürgen Wolf und Klaus-Jürgen Wolf haben auf über 1400 Seiten (in Worten : Eintausendvierhundert) einen echten Wälzer geschaffen. In den 19 Kapiteln geht es angefangen von der Laufzeitumgebung, Dynamische Daten in C, Eingabe/Ausgabe Funktionen, Dateiattributen, Systeminformationen, Zugriff auf Devices, Systemdateien, Daemons, Signale, Interprozesskommunikation über Threads, Netzwerkprogrammierung, Relationale Datenbanken wie MySQL oder Postgres bis hin zu GTK+, Werkzeuge und Shell Programmierung. Man merkt bereits an dieser Aufzählung, das das gesamte Gebiet natürlich sehr umfangreich ist. Wie man merkt sollte man schon ein bisschen Ahnung von Linux haben damit der Zugang zum Thema an sich einfacher fällt. Allerdings ist dieses Buch durchaus für Linux Anfänger wie auch eben die erfahreneren Administratoren geeignet.

Hierbei fällt auf, das trotz des sagen wir mal stellenweise trockenen Themas das Buch so geschrieben ist, das es nicht zu langatmig und trotzdem interessant bleibt. Alletippen muß.  Beispiele im Buch gibt es als Download so das man das nicht umständlich abDas Buch enthält viele gewohnte Beispiele und man kann diesen gut folgen. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln, da bei so einem umfassenden Handbuch eigentlich kaum Fragen offen bleiben.

Rezension Adobe Photoshop CC Schritt für Schritt zum perfekten Bild

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In dem umfassenden uns ausführlichen Werk  Adobe Photoshop CC Schritt für Schritt zum perfekten Bild von Markus Wäger wird in 13 Kapiteln sehr einfühlsam und für jeden Anfänger verständlich die Techniken in Adobe Photoshop gezeigt mit denen man zu eben seinem perfekten Bild kommen kann. Am Anfang geht es um Grundlagen wie das einrichten und Vertraut machen mit dem Arbveitsbereich, die ganzen Werkzeuge in Photoshop, die Voreinstellungen, Ebenen, Auswalen und Masken. Dann geht es weit     er mit Bildgrößen und Anpassungen wie Zuschneiden, Perspektive korrigieren, Dateiformate und Speicherungen fürs Web. Danach geht es um die ganzen Filter und Effekte sowie Helligkeit und Kontrast, Farbanpassung, Ausbessern und retuschieren sowie Beauty Retusche bei Personen, Freistellen und Besonderheiten bei Haaren, freistellen mit Pfaden und Masken.
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Dann geht es auch schon zu Collagen, Farbgebungen und Looks, um zum Schluß noch etwas anspruchsvollere Kapitel wie die Besonderheiten für Fotografen, Text und Typografie und Farbmanagement zu besprechen. Hierbei wird eben Schritt für Schritt gezeigt wie man eben Bilder aufhellt, den Look anpasst oder eben eine Person vor einem bunten Hintergrund freistellt um Ihn oder Sie in ein anderes Bild zu montieren und dann natürlich noch die Lichtstimmung anzupassen.
Besonders schön ist, das zu den einzelnen Workshops die Bilder zum Download bereitstehen und man so wirklich jeden Schritt erst nachvollziehen kann um die gelernte Technik dann vollkommen auf seine eigenen Bilder anwenden zu können. Ebenso kann man den Schwierigkeitsgrad der Bearbeitungen an einem Hinweis jeweils am Anfang eines jeden Kapitels ablesen und sich so steigern. So wird aus einem Anfänger dann mit leichter Hand ein wahrer Profi. Das Buch ist schön leicht zu lesen, Alle Beispiele sind leicht verständlich und eben mit den Beispielbildern leicht nach zu machen.
Ein echtes Workshop Buch für jeden Anfänger in Sachen Photoshop CC.

Rezension Deutschlands Landschaften

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Zuerst einmal fiel mir das Format des Buches auf. Es ist um einiges größer und fast quadratisch im zugeklappten Zustand, was beim aufklappen und dem anschauen der großformatigen Landschaftsbilder natürlich sehr schön anzuschauen ist.
In dem Buch Deutschlands Landschaften von Mark Robertz aus dem Rheinwerk Verlag geht es in erster Linie um wunderschöne Landschaftsfotos in ganz Deutschland. Dabei hat sich der Fotograf und Autor in fast jedem Bundesland einen entsprechenden Nationalpark gesucht, diesen besucht und hier dann fotografisch sehr schöne Fotos erstellt und den Schaffensprozess hierzu beschrieben.
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Hierbei  erzählt er auf über 380 Seiten worauf es seiner Meinung nach im Detail ankommt wie z.B. der Schutz vor Wind, Sand und dem Wetter z.B. am Meer. Zu jedem Park gibt es zuerst einmal grundsätzliche Informationen zur Lage und wie man am besten zur Location hinkommt. Zu jedem Foto sind dann noch die technischen Daten wie die Verwendete Technik, Filter sowie Einstellungen wie Zeit, Blende und SO Wert als Anhaltspunkt vermerkt. Es ist sehr schön den Bildern einfach in die Landschaften zu folgen und sich ggf. auf entsprechende Fototouren in seiner Nähe vor zu bereiten. Inspiration pur.
Ein bisschen Schade fand ich allerdings, das viel weiße Flächen im Buch bestehen und gerade die schönen großen Bilder an vielen Stellen sicherlich auch über zwei Seiten gedruckt hätten werden können, man dann aber lediglich nur kurz über den mittleren Falz gedruckt hat, was das Bilderlebnis ein ganzes Stück schmälert.
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Auch sind leider nicht bei allen Locations GPS Koordinaten dabei um ggf. ein bisschen besser seine Wanderung oder Fototour selbst dorthin planen kann. Alles in allem sind die Landschaftsaufnahmen allerdings so atemberaubend, das man darüber Getrost hinwegsehen kann. Auch ist es sehr praktisch, das der Autor einige Orte über das Jahr hinweg begleitet hat sodass man auch Besonderheiten über die vier Jahreszeiten mitbekommt.
Alles in Allem ein Buch zur Inspiration und zum Seele baumeln lassen hervorragend geeignet. Wer dann noch Lust auf eine Fototour bekommt und atemberaubende landschaftsaufnahmen machen will hat hiermit ein super Buch erwischt um das beste raus zu holen. Viel Spaß.