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Rezension Fronturlaub

Werbung – Der Jungautor Enno Lenze hat mit dem Buch „Fronturlaub“ in dem er erzählt wie er dazu gekommen ist zum einen überhaupt ersteinmal zu einer Zeit wo keiner daran gedacht hat nach Kurdistan zu reisen dies zu tun und seine Eindrücke an der IS-Front festzuhalten.
Hierbei schafft er es mit seiner bildhaften und fesselnden Sprache den Leser mit auf die Reise zu nehmen. Sei es nun das teils unbürokratische Verhalten von Politikern und Staatspersonen, die Ihm Türen öffnen oder tragische Schicksale, die er hautnah erlebt und nicht nur erzählt bekommt. Er ist wirklich mittendrin und dies spürt man regelrecht beim lesen. Das rund 230 Seiten starke Buch hat einen innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann gezogen. Es zeit einem auf wie andersartig und schön andere Länder sein können, wie herzlich es auf der Welt zugeht, aber auch wie grausam.  Der Bericht ist hierbei spannend und kurzweilig erzählt. Nachdem der Autor im ersten Drittel des Buches ein bisschen was über sich geschrieben hat, wie er aufgewachsen ist und wie es zu den ersten Besuchen in Kurdistan im Jahre 2011 gekommen ist. Er besucht Staatsoberhäupter, Soldaten und Ihre Familien und Flüchtlicngscamps. Dabei ist das Buch kein „Kriegsbericht“ und auf gar keinen Fall reißerisch. Es nimmt einen mit in dieses Land, erklärt die Leute und wie es im Kriegsgebiet zugeht, aber auch was sich am Rande politisch und sozial abspielt. 
Wenn man dann z.B. nach mehreren Stunden z.B. in einem Straßencafe gesessen ist und das Buch förmlich verschlungen hat und aufschaut denkt man „wo bin ich hier eigentlich?“ und ist in einer total anderen Welt. Das hatte ich so eigentlich noch nicht erlebt. 
Ich glaube es ist sehr fesselnd, weil es zum einen eine Art Erlebnisbericht aus unserer Zeit ist und nicht irgendetwas historisches, was irgendwie weit weg von einem ist. Man kann es direkt nachvollziehen. Dann weil man was über ein land und dessen Leute lernt mit denen man ansonsten hier in Deutschland noch eher wenig Berührungspunkte hat es sei denn es ist irgendwo ein Multikulti Fest in der Stadt. Und zu guter Letzt sind noch einige Bilder dabei, die dem Ganzen noch etwas mehr Eindrücke verschaffen.
Besonders in Erinnerung ist mir z.B. eine Szene geblieben in der ein Frontkämpfer mit Hawaiihemd dasitzt und als er gefragt wird warum er keine Tarnuniform anhat antwortet er, das er gerade auf dem Weg in den Urlaub war als der Krieg losging und er sich von einem Krieg nicht vorschreiben lasse wann er Urlaub macht. Diese und andere Eindrücke werden hier sehr bildlich beschrieben.
Alles in allem ist es ein flüssig lesbares Buch um sich einen Eindruck über Land und Leute zu verschaffen. Natürlich kann man auf den „nur „230 Seiten nicht alles erzählen und Analysieren und Vergleichen, aber vielleicht wird es ja bald einen zweiten Teil mit mehr Hintergrundinformationen und vielleicht noch mehr Bilder geben. Ich würde mich sehr darüber freuen!
 
Ich habe allerdings einen Punkt abzuziehen, weil in der Mitte des Buches zwar einige Bilder gezeigt werden dies aber meiner Meinung nach VIEL zu wenig ist. Das der Autor auch fotografisch einiges Erlebt hat würde dem Buch ruhig einige zig Seiten mehr mit Fotos gut getan. 

Rezension „Hacking & Security“

-Werbung – DER Kofler war bereits vor vielen Jahren unter den Linux Enthusiasten eines DER Standardwerke im Bereich Linux. So verwundert es nicht, das das geballte Wissen einiger Experten wie eben auch Michael Kofler zu einem neuen Meisterwerk führen.
In dem über 1000 Seiten (in Worten Eintausend Seiten) starken Buch „Hacking & Security – das umfassende Handbuch“ wird das Thema in drei große Teile unterteilt behandelt. In Teil 1 geht es um eine Einführung und die zu verwendenden Tools wie z.B. die Security-Linux Distribution Kali Linux, das einrichten einer eigenen Test- und Lernumgebung sowie die Einführung in diverse Standard Tools wie nmap, Whireshark, Metasploit und Andere. In Teil2 geht es dann um Themen wie Passwörter, WLAN, Sicherheitsprüfungen, Penetrationtesting, Absicherung von u.a. Windows Systemen, Sicherheit von Webanwendungen und Software Exploits. Im 3. und letzten Teil geht es dann um Themen rund um Cloud, Smartphones, IOT, Mobile Security. Wie man an vielen der vorgestellten Tools merkt sollte man zumindest von den Grundlagen her Linux kennen um hier Programme unter Debian oder Ubuntu installieren zu können. Das Buch ist für den erfahrenen Praktiker gemacht, der Sicherheitslücken im eigenen Netzwerk oder in der Firma erkennen bzw. aufdecken möchte und / oder das Netzwerk, die Server und Programme darin sicherer machen möchte. Das gelernte wird sofort umgesetzt und in der Testumgebung ausführlich ausprobiert. Man lernt also sehr gut wo Schwachstellen liegen können und ebenso wie man diese am besten beseitigt. Das Buch ist hierbei SEHR umfangreich deckt dabei aber auch wirklich alle Details ab und man erhält neben der jeweils kurzen theoretischen Einführung auch einen Weg wie man die Schwachstellen findet und eben danach auch schließt. Zusatzinformationen, Tipps wo man weiterführende Infos findet oder ganze Befehlszeilen sind jeweils in grauen Kästchen aufgeführt was das reine lesen sehr erleichtert, weil man danach beim ausprobieren bzw. ausführen diese dann gezielt und schnell wiederfindet. 
Mein persönliches Fazit: Für mich ein wahres Meisterwerk das seinesgleichen sucht. 

das mobile Allround Audio und Video Kit

Wer sich mit dem Thema Videograpie beschäftigt wird oft auf Themen wie Videoaufnahmen mit der DSLR, Rode Mikrofone, etc. stoßen. Das war bisher so der Standard wenn man gute Aufnahmen bis hin zu 4K gedacht hat. Ich wollte allerdings etwas flexibleres haben. Es sollte Mobil sein, mit möglichst vielen meiner Geräte wie DSLR aber auch Smartphones zusammen funktionieren und möglichst nicht nur EINE Funktion haben. Da ich seit den frühen Lokalzeitungsarbeiten die Zoom Geräte kennen und lieben gelernt habe lag es nahe sich doch einmal die aktuellen Modelle und insbesondere das gerade erschienene Zoom H1N anzuschauen. Naja, anschauen ist vielleicht untertrieben ich habs hier bereits im Einsatz und bin begeistert. Das Zoom H1N ist der Nachvolger des bekannten Zoom H1 mobilen Fieldrecorders der schon seit Jahren für um die 100,- zu bekommen ist. Die Aufnahmequalität ist durch die Kreuzförmige Anordnung der Mikrofonkapseln und die gute Abstimmung fast schon legendär. Beim Update haben die Entwickler einige Kleinigkeiten gerade Softwareseitig hinzugefügt, die dem DSLR Videofilmer, dem Reporter, dem Musiker und vielen Anderen gefallen werden. Zum „alten“ Zoom H1 hat sich vom Aufbau her nicht viel geändert. Man findet bei youtube und amazon hierzu mehr als genug Videos, die den H1 im Detail beschreiben und auch diverse Modifikationen wurden hier durchgeführt.

Hinzugekommen gerade für Videofilmer sind Funktionen wie Limiter und LowCut Filter, das in meinen Augen bessere Display, das Aufnahmepegel Rädchen unterhalb der Mikrofone, diverse Softwarefunktionen wie die Automatische Aufnahmefunktion ab einem bestimmten Level, setzen von Markern (schön in der Nachbearbeitung), verlangsamtes abspielen was bei Transkriptionen von Interviews, etc. SEHR hilfreich sein kann und die Funktion Sound Mark mit der man über die LineOut Buchse einen Ton bei Aufnahmestart sowie bei Aufnahmeende in die angeschlossene Kamera ausgeben kann und somit „die Videoklappe“ die einige vieleicht aus Filmaufnahmen simuliert hat und hier auch die Nachbearbeitung um einiges einfacher wird.

Ich habe zu meinem Setup gleich einen kleinen Adapter für das Smartphone (in dem Fall das iPhone X) hinzugefügt. Hier wird der Zoom H1N dann als USB Audiointerface erkannt und man kann dann hierüber anstatt dem internen Mikrofon aufnehmen.

Hier ein kurzer Vergleich auf die Schnelle einmal NUR mit dem im iPhone eingebauten Mkrofon (man beachte den Raumhall) und einmal mit dem angeschlossenen Zoom H1n mit eingeschaltetem Limiter (was man beim klopfen auf die Mikrofone merkt).

Im Gegensatz zu den auf youtube zu findenden Videos mit dem älteren Zoom h1 und auch den älteren iPhones benötigt man hier keine zusätzliche Stromversorgung mehr.  Ebenso kann man so natürlich in Stereo bzw. mit 2 Kanälen gleichzeitig aufnehmen und hat so einen 2-Spur Recorder.

Man kann den Zoom H1N natürlich auch wie gehabt als „normales“ USB Audiointerface nutzen, am Rechner anschliessen und dann hier z.B. günstige Mischpulte oder sonstige Audioquellen anschliessen. Da der zusätzliche Mikrofoneingang am Zoom H1N einen Stereo bzw. 2-Kanal Eingang besitzt kann man diesen natürlich mit einem entsprechenden Splitter auch mit zwei externen Mikrofonen nutzen (siehe z.B. dieses Video in dem der „alte“ Zoom H1 mit zwei Mikrofoneingängen mit XLR-Anschluß sowie einem Splitter am Ausgang für Kopfhörer und gleichzeitigem einspeisen in die Videokamera gezeigt wird).

Man kann sich jetzt natürlich auch einen entsprechenden Adapter für den Anschluß an andere Smartphones (Micro USB) holen.

Wer jetzt den Splitter für Kopfhörer (Stereo Splitter; Kostenpunkt ca. 2,-) und Einspeisung in die Videokamera/DSLR UND den Splitter für zwei zusätzliche externe Mikrofone mit XLR Anschluß UND Adapter zum Anschluß des iPhones verwenden möchte dem kann ich allein schon aus Gewichtsgründen die Verwendung eines Extra Gehäuses empfehlen. Man kann den Zoom H1N mit der 1/4″ Schraube auf der Gehäuserückseite mit einem entsprechenden Adapter auf dem Blitzschuh der DSLR, einem Kamera Rig bzw. Cage oder Kamerastativ befestigen.

Das Schöne an dieser Lösung finde ich ist der günstige Gesamtanschaffungspreis und die flexible mobile Gesamtlösung. Der Zoom H1N ist im Moment um die 120,- zu bekommen (der ältere Zoom H1 als Auslaufmodell teilwese schon unter 80,-) und der Adapter zum Smartphone (falls notwendig) nochmal 8-10,-

Somit hat man mehrere Geräte und ist sehr flexibel:

  • Mikrofon mit analogen (3,5mm Klinke) und digitalem (USB) Ausgang
  • USB Audio Interface mit Anschluß externer analoger Audiogeräte an den Computer
  • Fieldrecorder
  • Video Mikrofon Ersatz (z.B. des Rode Video Mic enfällt)
  • Smartphone AudioInterface / Mikrofon
  • 2-Spur Mischpult

Mein persönliches Fazit: Ideal für Musiker, Reporter / Sprecher, Videographen / Video Filmer, youtuber, etc.

PaletteGear Jeopardy

Wie heißt ein multifuktionales flexibel anpassbares kreatives Eingabegerät welches im Jahr 2013 per Croudfunding ins Leben gerufen wurde? Richtig, PaletteGear!

Ich habe bereits seit einigen Wochen dieses modulare Expert Kit im Einsatz und bin mehr als begeistert. Am Anfang fragt man sich noch wie man den Schieberegler, den Drehknopf und den Taster an das Coremodul anstecen soll und hat we man es vom Grafiktablett oder sostigen „Eingabegeräten“ kennt im Kopf, das man das Layout ja nicht so recht ändern kann und hat dann diesen Wow-Effekt wenn man wirklich realsiert, das man die Module ja vollkommen frei platzieren kann. Von Hause aus arbeiten die Module natürlich wunderbar mit allen Adobe Produkten wie Lightroom, Photoshop, Premiere, etc. zusammen aber auch CaptureOne wird schon unterstützt und stetig kommen neue Programme hinzu. Man kann aber auch andere Programme die per MIDI oder als Joystick erkannt werden ebenso wie Keyboard Shortcuts für die verschiedenen Funktionen verwenden.

PaletteGear dient also als zusätzlicher modularer Controller. Die Funktionen kann man hier aus einer bestehenden Bibliothek wählen oder eben ein eigenes Profil anlegen. Ich habe mir hier einmal ein kurzes Szenario überlegt und umgesetzt.

Das Jeopardy-Szenario

Für einen Vortrag bei dem eine kurze Wartesequenz vorkommt wollte ich gerne auf Knopfdruck die Jeopardy Wartemusik abspielen und bei Bedarf wider stoppen. Ebenso wollte ich jeweils ein Lied weiter springen. Hieraus entstand dann folgendes PaletteGear Profil.

Wie zu sehen verwende ich das Programm Winamp als „Player“ hier kann man natürlich auch jeden anderen Medienplayer verwenden. Dann habe ich mir die Tastenkürzel üer die Internetsuche besorgt und herausgefunden, das man mit B zum nächsten Song springt, X startet bzw. restarted den Song und mit V stoppt man das Ganze. Da ich im Expert Kit nur zwei Taster dabei habe habe ich mir über den Umweg des Drehreglers geholfen da dieser neben der programmierbaren Linksdreh- und rechtsdreh Funktion auch noch einen Druckpunkt hat und somit als Taster „missbraucht“ werden kann. Gleichzeitig hatte ich somit noch einige Extra Funktionen die das Mini-Controllerpaket recht umfangreich gemacht haben.

Danach brauchte ich nur noch den ca. 30 Sekunden langen Jeopardy Theme in die Winamp Playlist laden und konnte den Rest über die Tasten steuern. Das Ganze kann man jetzt natürlich auch mit anderen Medienplayern machen, mehr Modue bzw. Funktionen und Funktionsabläufe hiermit erledigen oder den Funktionsumfang von Programmen sogar erweitern.

über den Tellerrand

Besonders interessant finde ich die Idee gerade bei Vorträgen oder auch in einer Umgebung in der ich nicht erst lange die Maus hin und herschieben will oder kann eine Funktion schnell ausführen und somit Arbeitsabläufe automatisieren zu können. Man kann hier also auch Menschen mit eingeschränkter Motorik helfen oder in anderen Bereichen der Medizin, Entwicklung oder Handwerk helfen. Der Phantasie sind hier eigentlich keinerlei Grenzen gesetzt.

Wer sich das Ganze jetzt einfach mal mit seinem PaletteGear ausprobieren möchte kann sich das PaletteProfil_Jeopardy einfach herunterladen. Es wird aber auch vielleicht demnächst auf der PaletteCommunity Seite auftauchen. Mal schauen.

Achja: Es gibt mittlerweile natürlich auch bei Facebook eine entsprechende Gruppe für PaletteGear User. Auch hier kann man sich natürlich untereinander austauschen und Profile zeigen bzw. Fragen zur Bedienung stellen und sich beantworten.

DIY Hohlkehle

Ob nun im Studio, für den nächsten gebrauchten Artikel, den man Online verkaufen will oder die selbstgehäckelte Klorollenhäkelmütze, die man auf dem eigenen Blog präsentieren möchte man kommt oft an eine sogenannte Hohlkehle zum schattenfreien fotografieren nicht drumherum. Im Studio kann man sich relativ einfach behelfen indem man den Hintergrund Karton etwas von der Wand wegzieht oder sch eben eine Hohlkehle selbst aus Holz baut. Wer aber Zuhause nur kleine Objekte fotorafiert und hierzu dies nur hin und wieder benötigt braucht nicht unbedingt einen dieser Aufnahmetische wie man sie für mehrere zig Euronen findet und die man oft noch anpassen muß.

 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100
 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100
 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100
 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100

Ich habe mir zumindest auf die Schnele eine eigene Hohlkehle aus zwei Holzplatten, zwei Winkelklemmen bzw. Eckspanner aus dem Baumarkt und einigen sog. Leimklammern gebaut. Kosten waren weit unter EUR 10,- und die Platten hatte ich noch von anderen Bastelarbeiten übrig. Die eigentliche Hohlkehle kann entweder ein großer Bastelbogen n einer beliebigen Farbe aus dem Bastelgeschäft oder Baumarkt mit entsprechender Kreativabteilung sein oder auch ein Stück Verschnitt von einem Hintergrund Karton aus dem Fotostudio.

 

Danach braucht man also nur noch die beden Bretter in die Eckspanner einklemmen so das eben ein rechter Winkel entsteht und den Karton mit den Leimklemmen oder Klebeband an diesem so entstandenen Rahmen festkleben. Danach ist die Hohlkehle einsatzbereit. Bauzeit also weniger als 5 Minuten und keinerlei Werkzeug.

Der Vorteil ist, das die Hohlkehle schnell zusammengebaut werden kann, weng Platz wegnimmt, die Klammern noch für viele andere Sachen hergenommen werden können und man eine sehr stabile Auflagefläche auch für schwerere Gegenstände hat. Auch wenn es z.B. bei der Tropfenfotografie oder sonstigem etwas feuchter hergehen sollte ist es nicht schlimm den Karton danach für wenige Cents auszutauschen. Andere fertige Aufnahmetische oder Lichtzelte verzeihen solche Experimente eher nicht so gut. Wer jetzt noch 2 Lampen links und rects an das obere Brett anklemmen möcte kann sich so auch ein Makro- oder Repro Tisch bauen. Darüberhinaus könnte man die Bretter auch direkt anmalen oder mit Tapeten oder sonstigem bekleben um z.B. für Stillife Aufnamen gut vorbereitet zu sein.

Und natürlich kann man das Ganze größer skalieren und sich das Ganze auch in einen Kleiderschrank der so einbauen. Der Phantasie sind hier wie fast immer keine Grenzen gesetzt. Habt Ihr auch selbstgebautes Fotoequiment? Lasst es mich doch gere mal wissen er Kommentar oder Nachricht.

ISO2017 – Die saarländischen Fototage!

Vom 21. und 22. Oktober 2017 ist es in der Kongresshalle Saarbrücken wieder soweit. Die ISO2017 öffnet wieder Ihre Pforten.

Wie auch schon zu den vergangenen ISO Veranstaltungen geht es natürlich ums fotografieren in all seinen Facetten, Formen und Farben. Zum einen geht es natürlich wie immer um die Technik, die neuesten Entwicklungen auf dem Markt und wie man mit dieser Technik umgeht aber auch das Kreative kommt in den Workshops und Vorträgen nicht zu kurz.

Auch ich darf dieses Jahr wieder Tatkräftig mitwirken – freut euch darauf!

Die ISO2017 ist dieses Jahr Bestandteil des Colors of Pop Festivals. Dadurch wird es einen kleinen „Eintritt“ für die Besucher geben – es können so aber alle Bereiche in der Halle besucht werden (u.a. Sneakermarkt, Schallplattenbörse, etc)

weitere Informationen findet Ihr dazu hier:
www.cop2017.de

Andrew TheBullet Lauer in Mettlach

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
200mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
800
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
200mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
800
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
200mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
800
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
200mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
800
 

Ein kleines aber sehr feines Konzert war es an diesem Abend im „de Keller“ im kleinen Ort Mettlach nahe der französischen Grenze. Es hat schon einen gewissen Charme ersteinmal den Eingang hinter einem Parkplatz eines kleinen Familienhotels zu finden. Ebenso in gelassener und Wohnzimmerartigen Atmosphäre saßen die Gäste dicht nebeneinander auf den umher stehenden Couches und horchten den Klängen der Andrew „The Bullet“ Lauer und seiner Band. Viele der Gäste entweder selbst Musiker wie man im Gespräch nebenbei erfährt oder Kenner der Jazz-Szene. Nach dem beeindruckenden Start seines Debut Albums „My Bass Souls“ in den Jazz Charts von 0 auf Platz 7 konnte man so einiges erwarten und wurde nicht enttäuscht. Selbst kleine technische Fehler werden gekonnt und humoristisch in die Performance eingebaut. Ob nun lautere Rock Riffs oder leisere Töne Er hat alles im Repertoire. Selbst Gitarrenparts auf dem Bass so gekonnt ein zu spielen ist hier kein Problem und verblüfft das Publikum ebenso wie Interpretationen bekannter Songs wie No Diggity oder Higher Ground.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/2.8
Exposure
1/100s
ISO
2000
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/2.8
Exposure
1/100s
ISO
2000
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/2.8
Exposure
1/100s
ISO
2000

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
115mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
4000
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
115mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
4000

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
2500
 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
2500

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
50mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/100s
ISO
5000

Beim reinhören in das Album fällt gleich der gut getroffene und produzierte Sound auf. Es klingt nicht nach Einheitsbrei, die Musiker und Klangenthusiasten unter uns werden den vollen Sound zu schätzen wissen. Die Abmischung ist sehr ausgeglichen und die Kickdrum hat richtig Biss in den Tiefen. Auch für Nicht-Jazz Fans ein Ohrenschmaus.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
135mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/80s
ISO
1600

Mir persönlich gefällt natürlich „alone in the waiting room“. Ich habe hier ähnliche Erfahrungen in Wartehallen von Krankenhäusern Nachts um 3 gemacht und deshalb liegt mir dieses Lied ganz besonders am Herzen. Diese Gemeinsamkeit verbindet mich dann wohl auch mit Andrew „The Bullet“ Lauer. Danke für diesen Song.

 
Camera
Canon EOS 60D
Focal Length
145mm
Aperture
f/4
Exposure
1/100s
ISO
6400

Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

Was macht einen guten Fotografen aus

Was einen GUTEN Fotografen ausmacht darüber kann und wird man sich wohl immer unterhalten. Sei es in den entsprechenden Fachkreisen oder außerhalb. Da ich selbst mit einer Kamera öfters unterwegs bin frage ich mich das natürlich auch hin und wieder mal rein aus Interesse. Oft kommt dann der Satz „nicht die Kamera macht das Bild sondern der Fotograf“ aber ich persönlich möchte hier einen Schritt weiter gehen und sagen wollen, das das Bild einen guten Fotografen macht.

Um das ein bisschen zu verdeutlichen schauen wir uns hierzu mal das folgende Video an:

Was hier denke ich gut zum Ausdruck gekommen ist, ist das es nicht auf das Equipment ankommt, auf die zigtausend Stunden Erfahrung und das perfekte Können der Technik, nicht darauf wie gut man den Bildausschnitt wählen oder das Model führen kann sondern es kommt letztendlich auf das Bild an sich an. Wenn das Bild vor einem genau das ausdrückt was man fotografieren und festhalten möchte, die Stimmung, Licht und Technik ebenso stimmen und eben zum Bild passen dann kommt am Ende ein hervorragendes Bild raus. Das Bild gibt dem Fotografen vor wie es fotografiert werden möchte. Wenn der Fotograf sich darauf einstellen kann und es genauso festhalten kann dann ist es ein guter Fotograf. Etwas philosophisch vielleicht, aber ich finde es doch recht passend. So ist jeder Drummer und jeder Fotograf in genau seinem Genre dann auch im Laufe der Zeit wenn man sich damit intensiv beschäftigt und mit dem Herzen dabei ist ein guter Fotograf bzw. eben Drummer oder Gitarrist oder Sänger oder oder oder.

In diesem Sinne noch viel Spaß.

 

Benimmregeln oder die Model-Blacklist

Es ist immer wieder ein Thema welches die Fotoszene belastet. Der Umgang zwischen Fotograf und Model in der People Fotografie. Besonders wenn es in den Bereich Bikini/Bademode, Dessous, verdeckter Teilakt, Akt geht und sich die Modele noch unsicher sind, der Fotograf unsicher ist und vielleicht nicht mit seinen Hormonen umgehen kann, falsche Signale von beiden Seiten ausgesendet werden, Termine nicht eingehalten werden, Professionalität darunter leidet, etc. All das und mehr kann dann zu einer falschen Erwartungshaltung und Unmut auf beiden Seiten führen. Gerade am Anfang wenn man noch garkeine Erfahrung hat wie man sich überhaupt im Gespräch verhalten soll und der Fotograf einen z.B. dazu auffordert Fotos von sich zu einem Aufnamebereich zu schicken den man garnicht vereinbart hat oder den man auch garnicht möchte ist Vorsicht geboten. Wer eben nur bis Bikini gehen möchte braucht auch keine „Oben-ohne“ Fotos zu schicken. Ebenso wenn auf die Frage ob man eine Begleitperson mitbringen darf mit Ablehnung reagiert wird. Ein seriöser Fotograf wird dies immer gerne zulassen und eben u.U. entsprechende Verhaltensregeln wenn es das Shooting erfordert mit allen zusammen in Ruhe besprechen. Wenn man sich noch gar nicht kennt kann das gegenseitige Nachschauen ob die Bilder einem zusagen, die Chemie stimmt, etc. natürlich auch eine Rolle spielen. Hier kann ggf. eine einfache google-Suche einen guten Überblick verschaffen. Jeder kann sich eine Facebook-Seite anlegen und Fotos hochladen, klar. Aber ein seriöser Fotograf oder auch Model hat hier oft mehrere Plattformen wie z.B. eine eigene Homepage, Instagram, Twitter, etc. Fotoseiten bei Stylished, fotocommunity, flickr, 500px oder ähnliche. Das KANN ggf. dabei helfen wenn man sagen wir mal ein komisches Gefühl hat diese sich genauer an zu schauen und zu vergleichen. Wenn z.B. die Fotoseiten nicht einheitlich gepflegt sind oder die Webseite dauerhaft down ist, Inhalte voneinander arg abweichen, etc. sollte man das hinterfragen ob es da plausible Erklärungen gibt und wenn nicht kann man sich überlegen ob das nicht auch ein Punkt ist sich ggf. einen anderen Fotografen zu suchen. Sobald irgendeine Art von Druck vor oder nach dem Shooting ausgeübt wird sollte man hier auch die Notbremse ziehen.

Ein weiteres absolutes NoGo bei jeder Art der Fotografie mit Modellen ist das Thema anfassen. Ein Fotograf wird und sollte niemals das Model berühren oder gar an Ihr rumtatschen. Gerade wenn man sich nicht kennt. Weder zum wegmachen einer Haarsträhne aus dem Gesicht noch zum einölen zwischen den Beinen wegen dem Licht oder sonst was. Hier sollte eine professionelle Distanz absolutes Muss sein! Wenn hier die Grenze überschritten wird sollte man auch hier schnellstmöglich die Notbremse ziehen und das Shooting abbrechen. Es hat sonst nämlich keinen Sinn sich dann auch noch in die Enge treiben zu lassen und Fotos von sich machen zu lassen, die man garnicht machen wollte. Selbes gilt auch für den Fotografen wenn sich das Model auf einmal anfängt aus zu ziehen, mit den Fotografen arg flirtet oder wenn eben im Vorfeld z.B. verdeckter Akt vereinbart hatte und man dann „nur“ in Dessous vor die Kamera möchte. In dem Fall fühlt sich das Model dann nämlich aus welchen Gründen nicht wohl und es hat dann auch wenig Sinn das Model umstellen zu wollen. Dieser so zusätzlich aufgebaute Druck tut keinem gut und es gehört sich einfach nicht!

Solche und ähnliche Situationen können dazu führen, das z.B. in Social Networks extra Gruppen für Modelle eingerichtet werden in denen dann vor schlechten Erfahrungen berichtet werden kann. Dies hilft oft, das sich Modelle, die sich von falschen oder falsch verstandenen Äußerungen dazu genötigt sahen das Fotoshooting nicht wie geplant abgelaufen zu lassen sich so austauschen können. Hier sollte man gerade als Fotograf selbst wenn man schlechte Erfahrungen mit Modellen gemacht hat oder umgekehrt trotz allem zuerst versuchen das untereinander zu klären und vorsichtig sein was man wie in den sozialen Medien öffentlich wiedergibt. Oft macht der Ton die Musik und selbst wenn man sich unfair behandelt vorkommt hilft es nie dann wild verbal um sich zu hauen, andere zu verunglimpfen oder gar noch zu bedrohen sei es öffentlich in irgendwelchen Kommentaren oder per Privatnachricht. Es schadet letztendlich nur einem selbst, dem eigenen Image und führt letztendlich zu nichts.

Natürlich sollte es erst garnicht soweit kommen und deshalb heißt es immer und nach wie vor sich VORHER miteinander zu unterhalten, die Aufnamebereiche für das Shooting ebenso wie die Randbedingungen ab zu klären und dann mit Spaß beim Shooting super Fotos zu machen. Ich hoffe, das diese Zeilen Fotografen und Modellen etwas helfen, da es leider immer noch und somit viel zu oft vorkommt! Weitere Tipps hierzu gibts übrigens auch auf der gerade von mir angeschauten DVD vom Jens und der Tessa „Fotograf und Model“ und darüberhinaus kann ich noch die Facebookseite „thisisolli“ wärmstens empfehlen. Er hilft hier Modellen sehr gerne noch weiter.