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Adobe XD Plugin Developer

War das ein Tag! Da denkst Du das wird so ein normaler „ich zeig euch ein „Hello World“ und das wars und dann kommts knallhart mit „wir programmieren uns gleich was vernünftiges“. Aber der Reihe nach.

Adobe hat zum Adobe XD Plugin Developer Workshop Tag geladen. Das hört sich schon sehr speziell an, aber da mich als nicht-Developer das schnelle erstellen von UI’s interesiert hat und man mit plugins in Adobe XD nun mal eine ganze Menge machen kann bin auch ich diesem Ruf gefolgt. Anwesend waren rund 25 Leute und der Meetingraum im C-Hub in Mannheim war somit voll.

Nach der kurzen Einführung ging es auch gleich los mit dem erstellen des ersten plugins und einigen Übungen. Das was einem hier innerhalb von 2 Stunden beigebracht wurde dafür würde man bei einer „normalen“ Developer Schulung gleich mal einen Tag brauchen und der Trainer geht dann noch gemütlich rum. Wer also eine gemütlich langweilige Verkaufspräsentation irgendeines Vertrieblers erwartet hatte war hier definitiv falsch. Wissen pur wurde unter Druckbetankung vermittelt. Einfach WOW!

Innerhalb des halben Tages hat man also bereits ein funktionierendes Plugin mit einer Dialogbox und einer Abfrage. Für eingefleischte Developer im Adobe XD Bereich war das natürlich Kinderkram, aber es zeigt auch wie schnell man was herzeigbares sogar als Anfänger erstellen kann. Nur mit ein kleinbisschen Programmiererfahrung.

Um die Mittagszeit haben einige Plugin Developer einmal über Ihre Schultern schauen lassen wie Sie einige bekannte Plugins entwickelt haben bzw. was der workflow dabei war.

Nach der Mittagspause wurde dann an den eigenen Plugin Ideen gebastelt und zusammen mit den erfahrenen XD Developern an Fehlern oder einzelnen Plugin Teilen gearbeitet.

Am späten Nachmittag hat man dann das Ganze nach einigen Plugin Demos zum gemütliche Teil hin ausklingen lassen. Zwischendrin blieb natürlich noch mehr als genug Zeit zum Netzwerken.

Mir ist beim Workshop dann aufgefallen, das man gerade mit plugins viel automatisieren kann. Dadurch kann man XD nicht nur als reines Rapid Prototyping Tool verwenden sondern mit den entsprechenden Plugins auch produktiven Content hinten raus fallen lassen. Hier sind dann natürlich auch diverse Kopplungen an andere Produktive Systeme sei es andere Adobe Produkte, wordpress, Trello, etc. machbar. 

Wer also selbst Lust hat sich tiefer mit dem programmieren von Adobe XD Plugins zu beschäftigen für den habe ich hier noch einige Infoquellen:

 

Wer jetzt nicht so arg der Developer ist, aber dennoch was im Bereich der kreativen Adobe Produkte dazulernen will sollte sich den Adobe Blog oder die diversen Facebook Gruppen und Seiten zu den jeweiligen Produkten genauer anschauen. Hier werden immer wieder entsprechende Veranstaltungen geteilt.

Einen offiziellen Bericht zum Event ist von Ingo Eichel Ingo Eichel auch schon verfasst.

Nette Beobachtung: rund 95% der Teilnehmer hatten ein Macbook dabei. Davon hatte ein Großteil die Kamera mit Gaffa abgeklebt. Drei Leute hatten Lenovo Notebooks und der Rest bunt gemischt samt Surface Geräten. Fast die Hälfte hatte Logitech Mäuse dabei … ob die meinen Artikel gelesen haben?!

 

mechanische Tastatur Qisan Magicforce 68

– Werbung da Link – Wie man ja bereits an meinem letzten Artikel und der Veröffentlichung des Artikels in der ‚ct 21/2018 erkennen kann hat mich das Tastaturfieber erwischt. Schon seit mehreren Jahren habe ich auf der Arbeit die Razer Blackwidow Tournament mit MX-Blue Switchen und habe mir nun für zu Hause die Qisan Magicforce 68 mit Gateron Brown-Switches welche den Cherry MX-Brown doch sehr arg gleichen was den Anschlag angeht aber um einiges leiser sind als die MX-Blue Switche (ohne klick, aber mit taktilem Feedback sprich Andruckpunkt) zugelegt.

Wenn man auf amazon und Co. sucht findet man mehrere Modellausführungen. Ich habe mich für

Gateron Brown-Schalter, 69 Tasten, DE QWERTZ-Layout, Weißgraue Combo-PBT-Tastenkappen

entschieden. Mir war die deutsche DE-QWERTZ Ausführung wichtig. Man kann auch die Internationale noch einfacher bekommen, wobei hier die Tastenkappen sogar wohl durchsichtig sind und sich das gerade bei der Hintergrundbeleuggchtung besser macht (diese hier sind Lichtundurchlässig und sehen nicht ganz so schick dadurch aus) aber das ich meist bei guten Lichtverhältnissen Tippe ist mir persönlich das eher egal. Die Hintergrundbeleuchtung ist im übrigen einfarbig weiss und hat verschiedene Modi wie z.B. eine Art Lichtorgel bei Anschlag, durchlaufed, pulsierend, Dauerhaft leuchtend und eben aus. Ebenso kann die Intensität noch angepasst werden.

Die kleine Bauweise und Abmessungen gefallen mir sehr gut. Das Metallgehäuse macht einen wertigen, stabilen und Gewichtstechnisch guten Eindruck. Die Tastatur nimmt wenig Platz auf dem Schreibtisch weg und die Tasten fühlen sich gut in der Hand an. Manchen ist die Tastatur vielleicht wegen den Abmessungen und fehlendem Nummernblock etwas zu klein, aber mir reicht das da ich den Nummernblock nie verwende. Auf der Tastaturrückseite befindet sich noch ein kleiner Dip-Schalter mit dem man die WIN-Taste und FN-Taste vertauschen kann, Caps-Lock und Links STRG oder auch Win mit ALT vertauschen.

Neben dem Anschlagverhalten der Tasten der gerade für Vielschreiber wie Autoren, Journalisten, etc. besonders interessant ist gefällt mir persönlich die Anpassbarkeit der Tastatur. Wie zu sehen kann man z.B. die Tastenkappen austauschen. Es gibt hier komplette Tastaturkappen Sets oder Einzelkappen je nachdem was man wünscht. Zusätzlich kann man natürlich noch das mitgelieferte weiße USB Kabel gegen ein anderes vielleicht sogar individuell zusammengestelltes austauschen, da es sich hierbei um ein Standard Mini-USB auf Standard USB handelt.

Was soll man sagen dazu ist der Preis mit ca. EUR 60.- (Stand 02/2019) fast unschlagbar. Andere Modelle von Qisan kosten hier ggf. etwas weniger. Auch gibt es natürlich von anderen Herstellern  Tastaturen mit mehr LED Funktionen, Makro, etc. aber als Arbeitstier hab ich mich richtig in das kleine Monster verliebt.

Passwort Verlust und wie man sich davor schützen kann

Und wieder schafft es ein Sicherheitsvorfall in die Presse (u.a. Hier oder Hier): In den sogenannten Collection #1 bis #5 haben Cyber-Kriminelle insgesamt 2.2 Milliarden E-Mail-Adressen und Kennwörter, teilweise mit weiteren Daten wie Kreditkartennummer, Vorname, Nachname und Geburtstag zusammengetragen.

Dann hört man „Die Internetseiten sind doch eh per https verschlüsselt“ oder „aber das betrifft uns in der Firma doch nicht. Wir haben für den Zugang von zu Hause oder unterwegs unsere zwei-Faktor-Authentifikation mit RSA … ” oder ähnliches.Das ist nur zum Teil korrekt. Richtig ist, dass sich niemand nur mit einem Kennwort von Außen in ein entsprechend abgesichertes Firmennetzwerk einloggen kann.Allerdings verwendet man an vielen Stellen eine Anmeldung mit Benutzername und Passwort – und insbesondere im privaten Umfeld ist diese Art der Anmeldung der Standard:

  • Firmenportale bei VMWare, Cisco, Checkpoint, etc.
  • Social Network Facebook, etc.
  • Amazon & Co.
  • privates E-Mail Konto bei GMX, web.de, google, etc.
  • Cloudspeicher Dropbox, etc.

Ob die eigene Identität von dem Leck betroffen ist, kann man mit dem “Identity Leak Checker” des Hasso-Plattner-Institus unter https://sec.hpi.de/ilc/search prüfen. Dort einfach dienstlichen und/oder private E-Mail-Adresse eingeben und prüfen lassen. Der Checker durchsucht darauf seine Datenbank und sendet an die angegebene E-Mail-Adresse einen Report über die gefundenen Daten (natürlich ohne Passwörter).

Und wenn diesen Beitrag so weit gelesen hat, möchte ich euch noch zwei Tipps mit auf den Weg geben:
1. In den (fast) unendlichen Weiten des Internets gibt es sicherlich auch “Identity Leak Checker”, die neben der E-Mail-Adresse auch die Eingabe des Passworts verlangen. Deren Nutzung ist natürlich keine gute Idee!

2.Man kann es den Bösen Buben deutlich schwerer machen, wenn man für jedes Konto bei einem Anbieter ein anderes Kennwort vergebt. Da man sich dutzende von Passwörtern nicht merken kann, empfiehlt sich die Nutzung eines Passwort-Managers, wie er z.B. im Firefox oder in Chrome eingebaut ist. Aber bitte unbedingt den Passwort-Manager mit einem guten Passwort schützen!

3. Zusätzlich hierzu kann man auch privat mit Zweifaktor Authentifizierung arbeiten wie z.B. mit der App basierten Lösung Authy oder einem Hardwarebasierten Yubikey.

Wer darüberhinaus noch wissen möchte wie man unseriöse Websites erkennt kann meinen anderen Beitrag zu dem Thema (nochmal) durchlesen.

Rezension Fronturlaub

Werbung – Der Jungautor Enno Lenze hat mit dem Buch „Fronturlaub“ in dem er erzählt wie er dazu gekommen ist zum einen überhaupt ersteinmal zu einer Zeit wo keiner daran gedacht hat nach Kurdistan zu reisen dies zu tun und seine Eindrücke an der IS-Front festzuhalten.
Hierbei schafft er es mit seiner bildhaften und fesselnden Sprache den Leser mit auf die Reise zu nehmen. Sei es nun das teils unbürokratische Verhalten von Politikern und Staatspersonen, die Ihm Türen öffnen oder tragische Schicksale, die er hautnah erlebt und nicht nur erzählt bekommt. Er ist wirklich mittendrin und dies spürt man regelrecht beim lesen. Das rund 230 Seiten starke Buch hat einen innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann gezogen. Es zeit einem auf wie andersartig und schön andere Länder sein können, wie herzlich es auf der Welt zugeht, aber auch wie grausam.  Der Bericht ist hierbei spannend und kurzweilig erzählt. Nachdem der Autor im ersten Drittel des Buches ein bisschen was über sich geschrieben hat, wie er aufgewachsen ist und wie es zu den ersten Besuchen in Kurdistan im Jahre 2011 gekommen ist. Er besucht Staatsoberhäupter, Soldaten und Ihre Familien und Flüchtlicngscamps. Dabei ist das Buch kein „Kriegsbericht“ und auf gar keinen Fall reißerisch. Es nimmt einen mit in dieses Land, erklärt die Leute und wie es im Kriegsgebiet zugeht, aber auch was sich am Rande politisch und sozial abspielt. 
Wenn man dann z.B. nach mehreren Stunden z.B. in einem Straßencafe gesessen ist und das Buch förmlich verschlungen hat und aufschaut denkt man „wo bin ich hier eigentlich?“ und ist in einer total anderen Welt. Das hatte ich so eigentlich noch nicht erlebt. 
Ich glaube es ist sehr fesselnd, weil es zum einen eine Art Erlebnisbericht aus unserer Zeit ist und nicht irgendetwas historisches, was irgendwie weit weg von einem ist. Man kann es direkt nachvollziehen. Dann weil man was über ein land und dessen Leute lernt mit denen man ansonsten hier in Deutschland noch eher wenig Berührungspunkte hat es sei denn es ist irgendwo ein Multikulti Fest in der Stadt. Und zu guter Letzt sind noch einige Bilder dabei, die dem Ganzen noch etwas mehr Eindrücke verschaffen.
Besonders in Erinnerung ist mir z.B. eine Szene geblieben in der ein Frontkämpfer mit Hawaiihemd dasitzt und als er gefragt wird warum er keine Tarnuniform anhat antwortet er, das er gerade auf dem Weg in den Urlaub war als der Krieg losging und er sich von einem Krieg nicht vorschreiben lasse wann er Urlaub macht. Diese und andere Eindrücke werden hier sehr bildlich beschrieben.
Alles in allem ist es ein flüssig lesbares Buch um sich einen Eindruck über Land und Leute zu verschaffen. Natürlich kann man auf den „nur „230 Seiten nicht alles erzählen und Analysieren und Vergleichen, aber vielleicht wird es ja bald einen zweiten Teil mit mehr Hintergrundinformationen und vielleicht noch mehr Bilder geben. Ich würde mich sehr darüber freuen!
 
Ich habe allerdings einen Punkt abzuziehen, weil in der Mitte des Buches zwar einige Bilder gezeigt werden dies aber meiner Meinung nach VIEL zu wenig ist. Das der Autor auch fotografisch einiges Erlebt hat würde dem Buch ruhig einige zig Seiten mehr mit Fotos gut getan. 

Rezension „Hacking & Security“

-Werbung – DER Kofler war bereits vor vielen Jahren unter den Linux Enthusiasten eines DER Standardwerke im Bereich Linux. So verwundert es nicht, das das geballte Wissen einiger Experten wie eben auch Michael Kofler zu einem neuen Meisterwerk führen.
In dem über 1000 Seiten (in Worten Eintausend Seiten) starken Buch „Hacking & Security – das umfassende Handbuch“ wird das Thema in drei große Teile unterteilt behandelt. In Teil 1 geht es um eine Einführung und die zu verwendenden Tools wie z.B. die Security-Linux Distribution Kali Linux, das einrichten einer eigenen Test- und Lernumgebung sowie die Einführung in diverse Standard Tools wie nmap, Whireshark, Metasploit und Andere. In Teil2 geht es dann um Themen wie Passwörter, WLAN, Sicherheitsprüfungen, Penetrationtesting, Absicherung von u.a. Windows Systemen, Sicherheit von Webanwendungen und Software Exploits. Im 3. und letzten Teil geht es dann um Themen rund um Cloud, Smartphones, IOT, Mobile Security. Wie man an vielen der vorgestellten Tools merkt sollte man zumindest von den Grundlagen her Linux kennen um hier Programme unter Debian oder Ubuntu installieren zu können. Das Buch ist für den erfahrenen Praktiker gemacht, der Sicherheitslücken im eigenen Netzwerk oder in der Firma erkennen bzw. aufdecken möchte und / oder das Netzwerk, die Server und Programme darin sicherer machen möchte. Das gelernte wird sofort umgesetzt und in der Testumgebung ausführlich ausprobiert. Man lernt also sehr gut wo Schwachstellen liegen können und ebenso wie man diese am besten beseitigt. Das Buch ist hierbei SEHR umfangreich deckt dabei aber auch wirklich alle Details ab und man erhält neben der jeweils kurzen theoretischen Einführung auch einen Weg wie man die Schwachstellen findet und eben danach auch schließt. Zusatzinformationen, Tipps wo man weiterführende Infos findet oder ganze Befehlszeilen sind jeweils in grauen Kästchen aufgeführt was das reine lesen sehr erleichtert, weil man danach beim ausprobieren bzw. ausführen diese dann gezielt und schnell wiederfindet. 
Mein persönliches Fazit: Für mich ein wahres Meisterwerk das seinesgleichen sucht. 

das mobile Allround Audio und Video Kit

Wer sich mit dem Thema Videograpie beschäftigt wird oft auf Themen wie Videoaufnahmen mit der DSLR, Rode Mikrofone, etc. stoßen. Das war bisher so der Standard wenn man gute Aufnahmen bis hin zu 4K gedacht hat. Ich wollte allerdings etwas flexibleres haben. Es sollte Mobil sein, mit möglichst vielen meiner Geräte wie DSLR aber auch Smartphones zusammen funktionieren und möglichst nicht nur EINE Funktion haben. Da ich seit den frühen Lokalzeitungsarbeiten die Zoom Geräte kennen und lieben gelernt habe lag es nahe sich doch einmal die aktuellen Modelle und insbesondere das gerade erschienene Zoom H1N anzuschauen. Naja, anschauen ist vielleicht untertrieben ich habs hier bereits im Einsatz und bin begeistert. Das Zoom H1N ist der Nachvolger des bekannten Zoom H1 mobilen Fieldrecorders der schon seit Jahren für um die 100,- zu bekommen ist. Die Aufnahmequalität ist durch die Kreuzförmige Anordnung der Mikrofonkapseln und die gute Abstimmung fast schon legendär. Beim Update haben die Entwickler einige Kleinigkeiten gerade Softwareseitig hinzugefügt, die dem DSLR Videofilmer, dem Reporter, dem Musiker und vielen Anderen gefallen werden. Zum „alten“ Zoom H1 hat sich vom Aufbau her nicht viel geändert. Man findet bei youtube und amazon hierzu mehr als genug Videos, die den H1 im Detail beschreiben und auch diverse Modifikationen wurden hier durchgeführt.

Hinzugekommen gerade für Videofilmer sind Funktionen wie Limiter und LowCut Filter, das in meinen Augen bessere Display, das Aufnahmepegel Rädchen unterhalb der Mikrofone, diverse Softwarefunktionen wie die Automatische Aufnahmefunktion ab einem bestimmten Level, setzen von Markern (schön in der Nachbearbeitung), verlangsamtes abspielen was bei Transkriptionen von Interviews, etc. SEHR hilfreich sein kann und die Funktion Sound Mark mit der man über die LineOut Buchse einen Ton bei Aufnahmestart sowie bei Aufnahmeende in die angeschlossene Kamera ausgeben kann und somit „die Videoklappe“ die einige vieleicht aus Filmaufnahmen simuliert hat und hier auch die Nachbearbeitung um einiges einfacher wird.

Ich habe zu meinem Setup gleich einen kleinen Adapter für das Smartphone (in dem Fall das iPhone X) hinzugefügt. Hier wird der Zoom H1N dann als USB Audiointerface erkannt und man kann dann hierüber anstatt dem internen Mikrofon aufnehmen.

Hier ein kurzer Vergleich auf die Schnelle einmal NUR mit dem im iPhone eingebauten Mkrofon (man beachte den Raumhall) und einmal mit dem angeschlossenen Zoom H1n mit eingeschaltetem Limiter (was man beim klopfen auf die Mikrofone merkt).

Im Gegensatz zu den auf youtube zu findenden Videos mit dem älteren Zoom h1 und auch den älteren iPhones benötigt man hier keine zusätzliche Stromversorgung mehr.  Ebenso kann man so natürlich in Stereo bzw. mit 2 Kanälen gleichzeitig aufnehmen und hat so einen 2-Spur Recorder.

Man kann den Zoom H1N natürlich auch wie gehabt als „normales“ USB Audiointerface nutzen, am Rechner anschliessen und dann hier z.B. günstige Mischpulte oder sonstige Audioquellen anschliessen. Da der zusätzliche Mikrofoneingang am Zoom H1N einen Stereo bzw. 2-Kanal Eingang besitzt kann man diesen natürlich mit einem entsprechenden Splitter auch mit zwei externen Mikrofonen nutzen (siehe z.B. dieses Video in dem der „alte“ Zoom H1 mit zwei Mikrofoneingängen mit XLR-Anschluß sowie einem Splitter am Ausgang für Kopfhörer und gleichzeitigem einspeisen in die Videokamera gezeigt wird).

Man kann sich jetzt natürlich auch einen entsprechenden Adapter für den Anschluß an andere Smartphones (Micro USB) holen.

Wer jetzt den Splitter für Kopfhörer (Stereo Splitter; Kostenpunkt ca. 2,-) und Einspeisung in die Videokamera/DSLR UND den Splitter für zwei zusätzliche externe Mikrofone mit XLR Anschluß UND Adapter zum Anschluß des iPhones verwenden möchte dem kann ich allein schon aus Gewichtsgründen die Verwendung eines Extra Gehäuses empfehlen. Man kann den Zoom H1N mit der 1/4″ Schraube auf der Gehäuserückseite mit einem entsprechenden Adapter auf dem Blitzschuh der DSLR, einem Kamera Rig bzw. Cage oder Kamerastativ befestigen.

Das Schöne an dieser Lösung finde ich ist der günstige Gesamtanschaffungspreis und die flexible mobile Gesamtlösung. Der Zoom H1N ist im Moment um die 120,- zu bekommen (der ältere Zoom H1 als Auslaufmodell teilwese schon unter 80,-) und der Adapter zum Smartphone (falls notwendig) nochmal 8-10,-

Somit hat man mehrere Geräte und ist sehr flexibel:

  • Mikrofon mit analogen (3,5mm Klinke) und digitalem (USB) Ausgang
  • USB Audio Interface mit Anschluß externer analoger Audiogeräte an den Computer
  • Fieldrecorder
  • Video Mikrofon Ersatz (z.B. des Rode Video Mic enfällt)
  • Smartphone AudioInterface / Mikrofon
  • 2-Spur Mischpult

Mein persönliches Fazit: Ideal für Musiker, Reporter / Sprecher, Videographen / Video Filmer, youtuber, etc.

PaletteGear Jeopardy

Wie heißt ein multifuktionales flexibel anpassbares kreatives Eingabegerät welches im Jahr 2013 per Croudfunding ins Leben gerufen wurde? Richtig, PaletteGear!

Ich habe bereits seit einigen Wochen dieses modulare Expert Kit im Einsatz und bin mehr als begeistert. Am Anfang fragt man sich noch wie man den Schieberegler, den Drehknopf und den Taster an das Coremodul anstecen soll und hat we man es vom Grafiktablett oder sostigen „Eingabegeräten“ kennt im Kopf, das man das Layout ja nicht so recht ändern kann und hat dann diesen Wow-Effekt wenn man wirklich realsiert, das man die Module ja vollkommen frei platzieren kann. Von Hause aus arbeiten die Module natürlich wunderbar mit allen Adobe Produkten wie Lightroom, Photoshop, Premiere, etc. zusammen aber auch CaptureOne wird schon unterstützt und stetig kommen neue Programme hinzu. Man kann aber auch andere Programme die per MIDI oder als Joystick erkannt werden ebenso wie Keyboard Shortcuts für die verschiedenen Funktionen verwenden.

PaletteGear dient also als zusätzlicher modularer Controller. Die Funktionen kann man hier aus einer bestehenden Bibliothek wählen oder eben ein eigenes Profil anlegen. Ich habe mir hier einmal ein kurzes Szenario überlegt und umgesetzt.

Das Jeopardy-Szenario

Für einen Vortrag bei dem eine kurze Wartesequenz vorkommt wollte ich gerne auf Knopfdruck die Jeopardy Wartemusik abspielen und bei Bedarf wider stoppen. Ebenso wollte ich jeweils ein Lied weiter springen. Hieraus entstand dann folgendes PaletteGear Profil.

Wie zu sehen verwende ich das Programm Winamp als „Player“ hier kann man natürlich auch jeden anderen Medienplayer verwenden. Dann habe ich mir die Tastenkürzel üer die Internetsuche besorgt und herausgefunden, das man mit B zum nächsten Song springt, X startet bzw. restarted den Song und mit V stoppt man das Ganze. Da ich im Expert Kit nur zwei Taster dabei habe habe ich mir über den Umweg des Drehreglers geholfen da dieser neben der programmierbaren Linksdreh- und rechtsdreh Funktion auch noch einen Druckpunkt hat und somit als Taster „missbraucht“ werden kann. Gleichzeitig hatte ich somit noch einige Extra Funktionen die das Mini-Controllerpaket recht umfangreich gemacht haben.

Danach brauchte ich nur noch den ca. 30 Sekunden langen Jeopardy Theme in die Winamp Playlist laden und konnte den Rest über die Tasten steuern. Das Ganze kann man jetzt natürlich auch mit anderen Medienplayern machen, mehr Modue bzw. Funktionen und Funktionsabläufe hiermit erledigen oder den Funktionsumfang von Programmen sogar erweitern.

über den Tellerrand

Besonders interessant finde ich die Idee gerade bei Vorträgen oder auch in einer Umgebung in der ich nicht erst lange die Maus hin und herschieben will oder kann eine Funktion schnell ausführen und somit Arbeitsabläufe automatisieren zu können. Man kann hier also auch Menschen mit eingeschränkter Motorik helfen oder in anderen Bereichen der Medizin, Entwicklung oder Handwerk helfen. Der Phantasie sind hier eigentlich keinerlei Grenzen gesetzt.

Wer sich das Ganze jetzt einfach mal mit seinem PaletteGear ausprobieren möchte kann sich das PaletteProfil_Jeopardy einfach herunterladen. Es wird aber auch vielleicht demnächst auf der PaletteCommunity Seite auftauchen. Mal schauen.

Achja: Es gibt mittlerweile natürlich auch bei Facebook eine entsprechende Gruppe für PaletteGear User. Auch hier kann man sich natürlich untereinander austauschen und Profile zeigen bzw. Fragen zur Bedienung stellen und sich beantworten.

DIY Hohlkehle

Ob nun im Studio, für den nächsten gebrauchten Artikel, den man Online verkaufen will oder die selbstgehäckelte Klorollenhäkelmütze, die man auf dem eigenen Blog präsentieren möchte man kommt oft an eine sogenannte Hohlkehle zum schattenfreien fotografieren nicht drumherum. Im Studio kann man sich relativ einfach behelfen indem man den Hintergrund Karton etwas von der Wand wegzieht oder sch eben eine Hohlkehle selbst aus Holz baut. Wer aber Zuhause nur kleine Objekte fotorafiert und hierzu dies nur hin und wieder benötigt braucht nicht unbedingt einen dieser Aufnahmetische wie man sie für mehrere zig Euronen findet und die man oft noch anpassen muß.

 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100
 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100
 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100
 
Camera
iPhone 6
Focal Length
4.15mm
Aperture
f/2.2
Exposure
1/33s
ISO
100

Ich habe mir zumindest auf die Schnele eine eigene Hohlkehle aus zwei Holzplatten, zwei Winkelklemmen bzw. Eckspanner aus dem Baumarkt und einigen sog. Leimklammern gebaut. Kosten waren weit unter EUR 10,- und die Platten hatte ich noch von anderen Bastelarbeiten übrig. Die eigentliche Hohlkehle kann entweder ein großer Bastelbogen n einer beliebigen Farbe aus dem Bastelgeschäft oder Baumarkt mit entsprechender Kreativabteilung sein oder auch ein Stück Verschnitt von einem Hintergrund Karton aus dem Fotostudio.

 

Danach braucht man also nur noch die beden Bretter in die Eckspanner einklemmen so das eben ein rechter Winkel entsteht und den Karton mit den Leimklemmen oder Klebeband an diesem so entstandenen Rahmen festkleben. Danach ist die Hohlkehle einsatzbereit. Bauzeit also weniger als 5 Minuten und keinerlei Werkzeug.

Der Vorteil ist, das die Hohlkehle schnell zusammengebaut werden kann, weng Platz wegnimmt, die Klammern noch für viele andere Sachen hergenommen werden können und man eine sehr stabile Auflagefläche auch für schwerere Gegenstände hat. Auch wenn es z.B. bei der Tropfenfotografie oder sonstigem etwas feuchter hergehen sollte ist es nicht schlimm den Karton danach für wenige Cents auszutauschen. Andere fertige Aufnahmetische oder Lichtzelte verzeihen solche Experimente eher nicht so gut. Wer jetzt noch 2 Lampen links und rects an das obere Brett anklemmen möcte kann sich so auch ein Makro- oder Repro Tisch bauen. Darüberhinaus könnte man die Bretter auch direkt anmalen oder mit Tapeten oder sonstigem bekleben um z.B. für Stillife Aufnamen gut vorbereitet zu sein.

Und natürlich kann man das Ganze größer skalieren und sich das Ganze auch in einen Kleiderschrank der so einbauen. Der Phantasie sind hier wie fast immer keine Grenzen gesetzt. Habt Ihr auch selbstgebautes Fotoequiment? Lasst es mich doch gere mal wissen er Kommentar oder Nachricht.

ISO2017 – Die saarländischen Fototage!

Vom 21. und 22. Oktober 2017 ist es in der Kongresshalle Saarbrücken wieder soweit. Die ISO2017 öffnet wieder Ihre Pforten.

Wie auch schon zu den vergangenen ISO Veranstaltungen geht es natürlich ums fotografieren in all seinen Facetten, Formen und Farben. Zum einen geht es natürlich wie immer um die Technik, die neuesten Entwicklungen auf dem Markt und wie man mit dieser Technik umgeht aber auch das Kreative kommt in den Workshops und Vorträgen nicht zu kurz.

Auch ich darf dieses Jahr wieder Tatkräftig mitwirken – freut euch darauf!

Die ISO2017 ist dieses Jahr Bestandteil des Colors of Pop Festivals. Dadurch wird es einen kleinen „Eintritt“ für die Besucher geben – es können so aber alle Bereiche in der Halle besucht werden (u.a. Sneakermarkt, Schallplattenbörse, etc)

weitere Informationen findet Ihr dazu hier:
www.cop2017.de