Reviews

Review Smart Home mit open HAB2

-Werbung- Ich wollte mein Zuhause etwas smarter gestalten und Dinge wie Rolladen, Heizungstemperatur, Licht, etc. automatisiert steuern. Hierzu gibt es ja eine Menge Smarthome Lösungen die eines gemeinsam haben und von einer zentralen Schnittstelle aus gesteuern werden müssen. Hier setzt openHab 2 an, welches als Dach über all den einzelnen Modulen sitzt und sehr individuell gestaltet werrden kann. Das Buch „Smart Home mit open HAB2 der Autorin Marianne Spiller setzt genau hier an und erklärt die Installation der frei verfügbaren Software und wie man anhand eines Demohauses verschiedene Komponenten einbindet. Das Buch ist hierbei in die 3 Teile Grundlagen, Einsatz von openHAB 2 im Demohaus und weitere Konzepte und Theorie unterteilt. Im ersten Teil bekommt man schoneinmal einen guten Überblick wie man openHAB 2 auf einem Raspberry Pi, einem Synology NAS System oder einem eignenen Computer unter Windows istalliert um danach die entsprechenden Konfigurationen und Koppelungen mit den einzelnen Modulen zu erstellen.
Im zweiten Teil geht es dann um die Integration von z.B. Phillips Hue Lampensteuerungen, Sensoren und Aktoren z.B. zur Rolladensteuerung, Multimediaintegration zum automatischen Film- und/oder Musikwiedergeben via Kodi, Szenenerstellungen mit Apple HomeKit incl. Sprachsteuerung über Siri und vieles mehr.
Hier wird einem relativ einfach die Angst vor allzu kompliziertem konfigurieren genommen da vieles über ein einfaches Webinterface erklärt wird.
Im letzten Teil welches fast die Hälfte des Buches ausmacht geht es dann ins Detail und die Konfiguration von Items, Actions, Services, Graphen erstellen, Regelwerken, openHAB 2 API und dem Support über die entsprechende Community. Hier ist es dann wirklich eher sehr Techniklastik. Das Buch beschränkt sich bis auf die angesprochenen Beispiele der namenhaften Hersteller auf den reinen Softwarepart. Wer andere Geräte ins Smarthome einbinden will wird dies können, aber es werden hier nicht alle möglichen Konfigurationen aufgeführt da sich auch der Markt sehr rasant und ständig ändern. Aber auch hier gibt es neben bekannten Marken auch diverse Standards bei denen man ggf. etwas mehr z.B. auf WLAN Funktsteckdosen aus dem Baumarkt oder entsprechende Lampen, die man in bestehende Fassungen schrauben kann hätte eingehen können.

Mir hat das Buch trotz der entsprechenden textlastigkeit Spaß gemacht und das einrichten auf dem Raspi ging hiermit leicht von der Hand. Wer sich also kein Gerät von amazon oder google ins haus stellen möchte und die Kontrolle über sein Smarthome behalten möchte ist hier genau richtig.

Rezension Absolut Analog

-Werbung- Das Buch von Monika Andrae und Chris Marquardt „Absolut analog “ beschäftigt sich auf rund 285 Seiten mit der analogen Fotografie. Hier wird zuersteinmal sehr schön und anschaulich einige Grundlagen wie das Filmkorn, Schärfe, Filmtyp sowie Grundlagen der Kameratypen im Hinblick auch auf Belichtungsmöglichkeiten und zu verwendende Filme.
Dann geht es zur Verarbeitung im Fotolabor, die zu verwendenden Chemikalien und die Weiterverarbeitung mit dem Vergrößerer. Dazu kommen natürlich noch Weiterverarbeitungstipps wie z.B. wie man am besten scannt oder scannen läßt und wie man z.B. mit Passpartouts oder Rahmen Bildern noch mehr Ausdruck verleihen kann.
Hierbei dient für mich das Buch als Praxisbuch und Inspirationsbuch. Man lernt hier also im gesammten wie man selbst analoge Fotos macht, diese entwickelt, im Computer einscannt und dort dann auch weiter verarbeitet. Da der Punkt es ausbelichten auf Papier etwas aufwendiger ist und man am Ende meistens doch den entwickelten Film einscannt und digital bearbeitet ist dieser Punkt im Buch fast komplett ausgelassen worden. Der Leser wird allerdings mit diesem Buch viel Freude haben um mit einer analogen Kamera Bilder zu machen und diese bis zur digitalen Nachbearbeitung komplett selbst in der Hand zu haben.
Neben vielen Tipps und Tricks enthält das Buch auch im Anhang viele Bezugsquellen, die gerade bei diesem Hobby überaus hilfreich sein können wenn man nicht Tagelang suchen möchte.
Dem Fotofreund kann man dieses Buch also nur empfehlen und wer eine analoge Kamera im Keller gefunden hat wird damit viel Spaß haben.

Rezension Docker

-Werbung – Da ich viel in virtuellen Umgebungen arbeite wollte ich auch einige Programme bzw. Entwicklungsumgebungen und Schulungsumgebungen erstellen. Das Buch Docker – Das Praxisbuch für Entwickler und DevOps Teams kam mir da gerade recht. Bei Docker handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung um Software-Komponennten innerhalb von Containern ohne den Overhead einer kompletten virtuellen Maschine ausführen zu lassen. Nach Download des rund 500MB großen Paketes war die Installation mit Hilfe des Buches kein Problem und ab da kann man eigentlich alles Mithilfe des Buches durcharbeiten um danach seine eigenen Container zu erstellen. Das rund 426 Seiten starke Buch, welches von Bernd Öggl und dem sehr bekannten Autor Michael Kofler (diverse Linux Bücher) geschrieben wurde und aus dem Rheinwerk Verlag stammt, ist leicht verständlich und klassisch aufgebaut. Zu Anfangs wird nach einer kurzen Einführung die Docker Umgebung installiert und die Grundlagen und Docker-Images erklärt. Danach wird im Kapitel „Werkzeugkasten“ Webserver, Datenbanken, Programmiersprachen sowie Webapplikationen und CMS Systeme angerissen um dann im Praxiskapitel diverse Beispiele erstellt. Das Buch ist allerdings eher für bereits erfahrenere Programmierer im Umgang mit virtuellen Umgebungen gedacht. Auch Linux und der Umgang mit diversen Distributionen sollte man in den Grundzügen kennen. Es ist auch für Anfänger geeignet, allerdings wird man dann an der ein oder anderen Stelle einiges nachlesen müssen. Es handelt sich ja hierbei auch um ein Praxisbuch und kein Grundlagenbuch. Der große Vorteil des Buches ist die Praxisnähe. Es sind wirklich viele Beispiele im Buch enthalten und alle werden gut erklärt. Alle verwendeten Materialien stehen auch zum direkten Download oder per github bereit.
Für mich ist diese Buch eines der besten Docker-Praxisbücher und ich kann es nur jedem Entwickler empfehlen.

Rezension Synology NAS

Das Taschenbuch zu Synology NAS von Autor Dennis Rühmer ist wirklich ein Einsteiger Büchlein und wer noch garnicht weiss wozu man alles ein im Netzwerk verbundener Speicher (NAS) zu Hause oder im Büro einsetzen kann ist hier genau richtig. Erfahrenere Menschen werden gerade in den ersten Kapitel in denen es um die Synology NAS Modelle, den Aufbau und die Installation des NAS Systems sobald man die Festplatten einbaut und die ersten Schritte im sog. DSM, dem Synology DiskManager eher überblättern. Hier wird das NAS sehr genau erklärt ohne technisch zu wirken. Im zweiten Drittel des Buches geht es dann um die verschiedenen Softwarepakete die man installieren kann und die genauere Konfiguration des NAS wie z.B. Zugriffsberechtigungen, Kalender und Adressbuchverwaltung und die Synchronisation mit anderen Diensten sowie Smartphones und Tablets. Auch die Haupt Softwarepakete der DiskStation wie das Audio- und Videostreaming sowie die Fotostation werden eingehend behandelt. Im letzten Drittel geht es dann noch um die Themen Backup, Verschlüsselung und VPN um auch von außen auf Daten zugreifen zu können sowie diverse weitere Dienste wie z.B. die Einrichtung eines Mailservers und der Survailance Station. Alles in Allem ist dieses Buch wirklich sehr gut für Anfänger im Bereich NAS und Einrichtung von Netwerkkomponennten in einem Heimnetzwerk geeignet. Auch wenn viele Sicherheitsthemen angesprochen werden und oft angesprochen wird, das man ein solches NAS natürlich auch in einem Büro mit mehreren Mitarbeitern nutzen kann würde ich hier doch zur Vorsicht raten sobald es um sensible Firmendaten geht (was fast immer der Fall ist) weil die ganzen Zusammenhänge und technischen und rechtlichen Gegebenheiten eher einem erfahrenen Administrator übertragen werden sollten. Auch fehlt meiner Meinung nach ein großes Kapitel zum Thema Installation externer Softwarepakete. Hier kommt das Thema Community-Pakete und andere Paketquellen ins Spiel. Erst damit wird meiner Meinung nach ein solches NAS erst so richtig schick und die Installation eines Browser basierten Office Paketes welches die bearbeiteten Dateien ähnlich wie bei google Docs dann in der eigenen Cloud abspeichert oder die eigene Website, Nextcloud, etc. machen das Ganze erst so richtig spannend. Nichts desto trotz eignet sich das Buch wie bereits erwähnt super für den Anfänger und die rund 30 Euro für ein 350 Seiten starkes Buch sind durchaus gut angelegt.

Rezension Google Data Studio Professionelle Berichte und Dashboards erstellen

 
Werbung – Mit google Data Studio kann man geschäftliche Analysen und Reportings durchführen. Hierzu gibt es noch nicht viele Bücher, deshalb habe ich mich für das Buch aus dem Rheinwerkverlag von den Autoren Sascha Kertzel und Sina Mylluks entschieden.
Aufgeteilt ist das Buch Google Data Studio: Professionelle Berichte und Dashboards erstellen in insgesamt 14 Kapiteln wobei hier die Einleitung auf Seite 13 anfängt und der Epilog auf 361 anfängt. 
Angefangen von den ersten Schritten, Datenquellen, Dimensionen und Messwerte, Datenvisualisierung, Berichtkomponenten anpassen, Community Connectoren, Berichte, Fallstudien, Vorlagen und diversen Tipps wird das umgehen mit dem komplett Online basierten Tool im einzelnen erklärt.
Hierbei wirkt das Thema an sich relativ trocken und die Erklärungen sind Vielerorts recht technisch. Dies ist gut für Techniker oder sehr technisch versierte User geeignet, der eher Vertrieblich oder Marketing orientierte Mitarbeiter wird hier allerdings etwas Nachholbedarf haben.
Ausser ein paar Beispielen ganz am Anfang der Einführung oder am Ende bei den Fallstudien kommen leider recht wenig Praxisbeispiele dran. Wie man z.B. seine facebook oder Youtube, Instagram oder Twitter Besuche im Detail analysiert wird garnicht angesprochen (nur, das es hierzu entsprechende Connectoren gibt).
Das Buch konzentriert sich im wesentlichen auf die Grundlagen zum Umgang mit dem Online Tool, welches im wesentlichen stark an die bereits bekannten google Docs oder google Analytics vom Aufbau her erinnert. Ebenso geht es stark um den Aufbau solcher Berichte bzw. Reportings und wie man die Daten anpassen kann. An dieser Stelle würde man sich doch VIEL mehr Praxisbeispiele wünschen damit man sieht wie mächtig das Tool sein kann.
Am Ende des Buches im Anhang finden sich noch einige Links wobei auch hier wieder ein paar Praxisbeispiele oder Dashboards wünschenswert wären.
Alles in allem ist natürlich das Thema ansich schon recht umfangreich und es kann einen erschlagen. Insofern ist es nicht verwunderlich, das die Ausführungen etwas haken. Das Buch wird alledings schon wegen des Umfangs und genauer Erklärung im Umgang mit dem Tool zu einem Standardwerk werden.
 

Review Analoge Fotografie

-Werbung- Da ich schon in meiner Kindheit auf analogem 35mm Film mit Vaters Kamera fotografiert habe hat mich das auch heute noch sehr interessiert. da kam mir dieses recht kleine Büchlein von Autor Ludwig Schuster mit dem gleichnamigen Titel „Analoge Fotografie“ aus dem mitp Verlag genau richtig. Obwohl das Thema in allen Einzelheiten sicherlich noch viel umfangreicher ist steht auf den rund 130 Seiten schon eine ganze Menge. Angefangen von der Kameratechnik welche analogen Kameras man heute noch bekommt, welche File und wie man mit Kamera und Film umgeht sind ebenso Thema das entwickeln der Filme im eigenen Labor zu Hause mit Entwickler, Stoppbad und Fixierer bis hin zu den eigentlichen Abzügen auf Papier. Es wird alles ausreichend aber nicht zu arg in die Tiefe angesprochen. Schön fand ich, das z.B. auch die Entwicklung mit Kaffee und Soda angesprochen wird. Als kleines Schmanckerl liegt dem Büchlein noch ein kleiner manuell fotografieren Spickzettel dabei mit dem man auf einen Blick den Zusammenhang zwischen Zeit, Blende, ISO, Belichtungskorrektur und Weissabgleich erfassen kann. Insgesamt ist alles sehr kompakt beschrieben. Wer hier mit dem Hobby anfangen möchte ist hier sicherlich gut bedient und bekommt einen guten Einblick in die Thematik. Allerdings werden Feinheiten wie unterschiedliche Chemikalien und deren Anwendung, diverse Spezialfilme, Unterschiedliche Techniken beim ausbelichten, kunstvolles gestalten mit z.B. Laubblättern und Mehrfachbelichtungen auf dem Fotopapier, etc.  auch wegen der Kompaktheit des Büchelchens nicht weiter angesprochen.
Für einen groben Überblick und damit man mit dem Hobby anfangen kann reicht das Buch aber allemal. Ich kann das Buch jedem als kompakten Einstieg empfehlen, der danach keine Angst hat auch mal selbst einiges auszuprobieren und Mithilfe von z.B. Workshops oder Videos zu dem Thema neben der praktischen Arbeit sein Wissen zu erweitern und so zu schönen selbstentwickelten Bildern vom eigenen 35mm Film zu kommen.

 

Rezension Einstieg in Lightroom Classic und CC – Bilder bearbeiten und organisieren

-Werbung- Das kompakte Taschenbuch von Autor Torsten Kieslich „Einstieg in Lightroom Classic und CC – Bilder bearbeiten und organisieren“ aus dem Rheinwerk Verlag ist mir zum einen ins Auge gesprungen, weil es die gerade aktuellen Lightroom Classic und CC Versionen beinhaltet und zum anderen die Arbeitsschritte gut und genau auch für den Einstieg erklärt. Nach einem Schnelleinstieg in Lightroom und den Grundlagen geht es ganz klassisch mit dem Import der Bilder weiter, danach werden die einzelnen Module in Lightroom also Bibliothek, Entwickeln, Karte, Buch, Diashow, Drucken und Web-Modul im einzelnen besprochen. In jedem Kapitel werden soweit Unterschiede in der Handhabung bestehen diese in Lightrom Classic und Lightroom CC beschrieben. Da Lightroom in erster Linie zum organisieren und der ersten Verbesserung der Bilder gedacht ist wird dies hier in einzelnen Schritten für alle Arten von Bildern erklärt. Sehr gut hat mir hier gefallen, das jeweils die Menueinträge oder unterschiedlichen Einstellungen jeweils mit Screenshots aus dem Programm gezeigt werden so das man nicht lange in irgendwelchen Untermenus suchen muss. Zusätzlich sind im Text jeweils oftmals Tastaturkürzel angegeben. Ebenso git es das Bildmaterial wenn man das direkt mit dem Buch nachvollziehen möchte als Download dazu. Auch sehr praktisch ist, das der Autor jeweils z.B. verschiedene Reglereinstellungen durchführt und das jeweils so bearbeitete Bild zeigt. So hat man immer einen Überblick was dieser oder jener Parameter genau macht. Natürlich wird auch die Zusammenarbeit mit Photoshop, das bearbeiten von Vorgaben und einbinden von Plugins und Filtern durchgearbeitet. 
Für mich ist das Buch leicht für Einsteiger Verständlich und Umsteiger oder jemand, der sich fragt wo nun die Unterschiede sind, mit beiden Programmen arbeiten bzw. arbeiten muß und hier besser zwischen den Versionen zurechtkommen möchte, kommt auch sehr weit mit dem Buch. Es ist klar ein Praxisorientiertes Buch, welches aber viel Freiheiten läßt das gelernte gleich mit den eigenen Bildern aus zu probieren.
Alles in allem ist dieses Buch sehr gut dazu geeignet wenn man seine Bilder von dem Zeitpunkt des Auslesens der Speicherkarte bis zum Druck oder Veröffentlichung im Internet mit Lightroom bearbeiten möchte.

Rezension Studio Licht-Setups und Bildideen für gelungene Porträts

Als Fotograf, der nicht immer bzw. täglich im Studio steht finde ich es immer interessant sich Lichtsetups an zu schauen und auf zu bauen um schnell zu guten Ergebnissen zu kommen wenn es darauf ankommt. Hier kam mir das Buch von Andreas Bübl „Studio Licht-Setups und Bildideen für gelungene Porträts“ aus dem Rheinwerk Verlag ganz recht. Es werden hier nach einer kurzen Runde Basiswissen Studiofotografie so ziemlich alle Bereiche angesprochen vom klassischen Porträt, Beauty, Glamour und fashion, Charakterporträt, Boudoir und Akt, Paare, Kinder, Bewegung und Action abgedeckt. Auch das recht großformatige Buch sorgt dafür, das man an den großen Bildern Spaß hat. Zu jedem Bild wird dann der Aufbau, die Lichtpositionen und das Endergebnis gezeigt. Man kann das also sehr gut genauso im eigenen Heimstudio wie auch im Mietstudio nachbauen. Ebenso werden Variationen einzelner Setups gezeigt. Auch sehr gut ist das zeigen der jeweiligen Lichteinstellungen wenn z.B. bei mehreren Blitzen der eine Blitz etwas heller und der andere Blitz etwas dunkler eingestellt ist. Das wird oft auch mal vergessen und man spart Zeit in einer ggf. aufwendigeren nachbearbeitung am Rechner. An vielen stellen sind noch Tipps wie z.B. Photoshop Tipps zum nachträglichen säubern des Studiobodens oder Bildretusche und Bildlook Tipps gegeben. Das Buch richtet sicher an den Studio Neuling oder experimentierfreudige Fotografe die gerne entsprechende Rezepte schnell umsetzen wollen um Zeit zu sparen.

Rezension Website-Konzeption und Relaunch

 
Ich habe meine Webseite schon eine ganze Weile. Nun ist es hin und wieder Zeit das Ganze mal etwas zu modernisieren und zu schauen was man alles besser machen kann. Da kam mir das Buch „Website-Konzeption und Relaunch“ von Sebastian Erlhofer und Dorothea Brenner aus dem Rheinwerk Verlag gerade recht. 
Die Zielgruppe des Buches sind eher Projektleiter oder Webdesigner, die eher mit Planung und Konzept von KMU Seiten betraut sind und neben der eigentlichen Umsetzung noch etwas Auffrischung im Bereich Planung und Strategie benötigen. Das Buch ist in die 5 Teile Websites kommunizieren, Planen, konzipieren, gestalten und Besucher auf die Website bringen aufgeteilt. Im ersten Teil geht es eher theoretisch um den Aufbau einer Internetseite, HTML, wie Websites gelesen und vom Gehirn wahrgenommen werden, wie Websites mit dem Leser kommunizieren, etc. und man merkt einen etwas tiefer gehenden und lehrhaften Stil des Buches. Es ist sicherlich kein Arbeitsbuch im eigentlichen Sinne sondern vermittelt viel Hintergrundwissen. Im zweiten Teil geht es um Planungsmethoden wie Kanban, Scrum und Tools wie Basecamp, Trello, Redmine und Jira. Hier wie auch an anderen Stelle im Buch hätte mir eine Liste mit weiteren Tools noch gefehlt. Es wird hier leider nur auf „es gibt über 100 auf dem deutschen Markt mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten und Leveln“ hingewiesen. Ebenso sind  eher wenig Checklisten vorhanden was den Stil des Buches aber auch ausmacht. Es geht hier um pralles Wissen. Dies zeigt sich dann auch im 3. Teil in dem es dann um die Struktur, Navigationsaufbau, Informationsarchitektur. Im nächsten Teil geht es dann um entsprechende Gestaltungsregeln, Conten Management Systeme (CMS), Wireframes,  Mockups, Typografie, Bildgestaltung. Im letzten Teil geht es dann darum wie man Besucher auf die Website bringt, Content, SEO, SEA, SEM, etc.
Das Buch vermittelt viel an Wissen zum Aufbau wie das Internet denkt und welche Techniken es hier gibt. Mir hat hier besonders gefallen, das das Buch nicht versucht in eine bestimmte Richtung zu gehen sondern nur die Fakten darlegt. Ob man jetzt bei seiner Seite eher mehr Wert auf Content oder mehr Wert auf SEO legt und in welche Richtung die Marketingstrategie gehen soll lässt das Buch hier völlig offen. Der Leser ist hier auf seine eigenen Strategien und Planungen und im Endeffekt auf die Umsetzung angewiesen. 
Dieses Buch ist eine gute Ergänzung bzw. Hintergrund Buch zum Wissensaufbau.

Das Mantona Light Traveller Reisestativ

Nach einem Aufruf des Foto Distributors Walser GmbH hatte ich das Glück das kleine, leichte Reissestativ Light Traveller von Mantona aus Aluminium ausgiebig testen zu dürfen. Geliefert wird das Ganze sehr kompakt ohne viel Schnickschnack in einem Karton. Das Stativ selbst ist nochmal in einer Nylontasche verstaut was das Transportieren des 1,1Kg leichten und ca. 30cm hohen – im zusammengepackten Zustand – Statives in einem normalen Wanderrucksack z.B. recht praktisch macht.
 
 
Ausgestattet ist das Stativ mit diversen Nivelier Libellen (insgesamt 3 am Stativ) was es einfach macht die Kamera gerade bei Panorama Schwenks auszurichten. Hier hilft auch die Grad-Einteilung auf dem abnehmbaren Kugelkopf. Ein weiteres Highlight ist neben dem Lasthaken zum aufhängen des Rucksackes oder eines anderen Gegengewichtes unterhalb der Basis des Statives auch noch ein abnehmbares Stativbein womit man noch ein Einbeinstativ dabei hat. Der Stativkopf kann hierzu auf das abnehmbare Stativbein geschraubt werden. Die Schnellwechselplatte ist mit dem Arca-Swiss System kompatibel.
 
 
Alle drei Stativbeine sind mit Moosgummi überzogen und die Schraubverbindungen sitzen gut und fest. Im ausgezogenen Zustand und einer Arbeitshöhe von 131cm besitzt das Stativ mit einer darauf montierten DSLR mit Normal-Objektiv einen guten und festen Stand. Angegeben sind hier laut Karton, das man 5Kg als maximale Traglast drauf packen kann. Jedes der drei Stativbeine, die jeweils in 5 Segmente unterteilt sind, sitzen fest und auch die Arretierung des Kugelkopfes gibt bei Belastung nicht nach. Man kann das Stativ auch Kopfüber für Bodennahe Makroaufnahmen oder ähnliches verwenden und die Gummifüße geben hier guten Halt. Die Verschlüsse der Beine für das auseinander klappen sind sehr leise gegenüber anderen mir bekannten Modellen was gerade wenn man z.B. Tiere fotografieren möchte und das Stativ noch anpassen möchte eine große Hilfe ist.
 
 
Alles in allem hat mir das Stativ sehr gut gefallen und im Einsatz  auf meinen Streifzügen durch Frankreich und in Städten hat es sich durchaus bewährt. Ich bin gerade was Fotomaterial angeht was etwas stärker als normal beansprucht wird, was auch mal umfällt oder einen Hang runterkullert immer etwas skeptisch, aber hier habe ich keine großen Beanstandungen gefunden. Die Verarbeitung ist sehr gut, man hat nicht das Gefühl an irgendeiner Stelle etwas wackeliges oder so zu haben, alle Teile und Verschraubungen sind gut verarbeitet und es gibt keine scharfen Kanten oder ähnliches. Auch lassen sich viele Verschraubungen mit Inbusschlüsseln lösen unr Reparaturen durchführen sodass man nicht gleich das Ganze Stativ wegschmeißen muss wenn mal was dran sein sollte. Ich persönlich hätte mir zwar noch etwas mehr Standfestigkeit bei größeren Windstärken gewünscht, aber im Großen und Ganzen kann man über ein so gut verarbeitetes Stativ welches dazu noch einen günstigen Preis von rund 80,- hat nichts negatives sagen.
 
Achja, wer sich jetzt fragt was das für ein Fotorucksack ist wo das Mantona Light Traveller Reisestativ so gut dazu dran passt der kann sich den entsprechenden Bericht dazu zum kalahari KAPAGO K-71 bei Taschenfreak.de anschauen.