Reviews

Rezension Wärmepumpen

-Werbung- In einer Zeit wo es immer wichtiger wird Energieeffizient zu heizen wollte ich mich natürlich auch mit dem Thema Alternative zur klassischen Öl- oder Gasheizung beschäftigen.
Das Buch „Wärmepumpen“ von Michael Kofler und Tobias Otta, herausgegeben vom Rheinwerk Verlag, bietet hier eine umfassende und detaillierte Einführung in die Welt der Wärmepumpentechnologie.

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Rezension Eventfotografie

-Werbung- Viele Eventfotografen warten sicher schon lange auf solch ein Buch mit dem der Einstieg in die Thematik vereinfacht wird, denn es ist ein sehr großes Gebiet. Die Autoren Anouchka Olszewski und Peter Giefer haben in dem leicht verständlichen Büchelchen „Eventfotografie – Professionell fotografieren auf Veranstaltungen und Feiern“ auf rund 211 Seiten versucht einen praxisorientierten Leitfaden für private und berufliche Events zu liefern. Nach einem kurzen Überblick zum Thema was Eventfotografie ganz allgemein ist kommt ein 6seitiges Kapitel zum Thema Selbstmarketing um dann über die Technik, grundlegende Bildgestaltung zu den verschiedenen Events wie Ausstellungseröffnungen, Messen, Sport, Festivals, Familienfeiern, Partys, Straßenfeste, Fasching und Religiöse Veranstaltungen zum nächsten ca. 10 seitigen Artikel zum Thema Bildbearbeitung und zum Schluss dann noch einige rechtliche Aspekte zu besprechen. In jedem Kapitel gibt es zu den einzelnen Punkten genügend Beispielbilder und Checklisten, wobei man schnell merkt, das sich diese wiederholen und nur gering unterscheiden, das man schnell merkt, das eine eigene Liste hier mehr Sinn macht und man die aus dem Buch nur als Vorlage nehmen sollte. Es wird auch nicht auf jede einzelne Veranstaltungsart in Detail eingegangen, so fehlt zum Beispiel die Konzertfotografie oder politische Veranstaltungen gänzlich. Dies ist aber auch nicht weiter schlimm, weil man sich vieles auch aus den anderen Kapiteln entsprechend herleiten kann.
Im Großen und Ganzen ist das Buch leicht verständlich geschrieben und es macht Spaß es zu überfliegen und sich inspirieren zu lassen. Das Kapitel zur Bildbearbeitung hätte trotz allem etwas umfangreicher sein dürfen um hier auch Alternativsoftware zu Lightroom, arbeiten unterwegs, mobile Apps, Alternative Programme wie z.B. PhotoMechanic, etc. hätten hier sicher noch Ihren Platz gefunden. Ebenso das Präsentieren von Bildern im eigenen Portfolio, Bildauswahl und Präsentation. Für den Einstieg für absolute Neulinge in der Fotografie, die hier Ihre ersten Schritte zu dem Thema machen ist das Buch aber genau richtig. Man bekommt einen großen Überblick und viele inspirierende Bilder. Für Anfänger absolut geeignet und empfehlenswert.

Rezension Reisefotografie

-Werbung- Als Erstes fällt zu dem Buch „Reisefotografie – Praxisnahe Profi-Tipps von der Planung bis zur Nachbearbeitung“ von Thorge Berger aus dem dpunkt Verlag das eher ungewöhnliche Querformat auf. Hierdurch können die sehr schön und stark inspirierenden Fotos besonders zur Geltung gebracht werden. Der Autor geht nach einem kurzen Kapitel zum Thema was Reisefotografie überhaupt ist, der Planung und dem Equipment und Technik dann über zu den Themen wie man Bilder interessant gestalten kann, mit den Mitteln Goldener Schnitt, Symmetrie, Perspektive, Linien, Kontraste, etc. um dann zu beschreiben, was während der Reise alles beachtet werden sollte. Danach geht es dann noch speziell um die Themen wie man Menschen fotografiert und die Unterschiede zu Landschaft, Städte und Wildlife. Im letzten Kapitel geht es dann noch um die Themen des Bilder Entwickelns, Besprechens und wie man das Ganze dann organisiert und richtig für sich nutzt.
Besonders gut hat mir hierbei die reichhaltige Auswahl und die inspirierenden und unterschiedlichen Fotos.
Am Schluß sind die Themen zur Bildorganisation, Bildbearbeitung und ggf. weitere Besonderheiten ein bisschen kurz geraten, aber hierzu gibt es dann ja noch viele andere schöne spezialisierte Bücher. Das Buch bietet auf alle Fälle einen sehr guten Überblick und viele Tipps, die man für seine eigenen Reisen hervorragend umsetzen kann.

 

Review Der eigene Webshop mit Shopify

Wer eigene Produkte oder Dienstleistungen anbieten möchte, wird feststellen, dass man sich hier um eine ganze Menge kümmern muss, damit solch ein eigener Online-Shop aufgebaut ist. Um sich hier entsprechend vorzubereiten und sich einzulesen, habe ich mir das Buch „Der eigene Webshop mit Shopify – Die verständliche Anleitung“ des Autors Jens Jacobson aus dem Verlag Vierfarben geholt. Hier wird einem wirklich alles Schritt für Schritt erklärt und man kann das Buch gut durcharbeiten. Angefangen von einem kleinen Überblick was Onlineshopping überhaupt bedeutet, einem ersten schnellen Überblick und Einrichtung des Shops bei Shopify, dem Aufbau der Grundlagen für solch einen Shop, das Aussehen, Produktdetailseiten, Kategorien und Navigation im Shop, Warenkorb und Check-out, Versand, Kontakt und Service, AGB, Datenschutz, Impressum, Kundendatenbank, Warenwirtschaft, Marketing und Werbung bis hin zur Suchmaschinenoptimierung ist alles auf rund 360 Seiten dabei. Sehr gut hat mir wirklich das Schritt-für-Schritt vorgehen gefallen. Hier kann man nichts vergessen und in Kostenfallen oder rechtliche Probleme geraten. Ebenso vergisst man nicht z.B. die Produktfotos hochzuladen oder gute Texte zum Produkt zu erstellen. Am Anfang wird das Ganze bei einigen Kapiteln aufgelockert durch Interviews mit Shopbetreibern, die einem helfen sollen. An der Stelle hätte ich mir allerdings lieber ein paar Checklisten bzw. Kapitelzusammenfassungen gewünscht wie das „Fazit“ nach Kapitel1. Alles in allem ist das kurzweilig geschriebene Buch, mit vielen Zusatz Infokästchen und gut für Einsteiger aber auch etwas Fortgeschrittene, die es doch etwas genauer und besser wissen wollen hervorragend geeignet.
Für mich ein gutes Buch für Shopify Einsteiger, kleine Unternehmen und Selbstständige. -Werbung-

Review Podcasting

Da ich schon länger daran denke, einen Podcast zu machen wollte ich es richtig lernen um auch die Zuhörer richtig zu erreichen und damit das Hobby nicht so schnell wieder einschläft. Deshalb kam mir das Buch „Podcasting! Von erfahrenen Podcastern lernen“ der Autorin Larissa Vassilian aus dem Rheinwerk Verlag genau recht. Das Buch ist mit knapp 460 Seiten recht umfangreich und fängt ganz vorne bei der Themen- und Namensfindung an, um dann über die Technik, Aufnahmesoftware, Schnitt des Audiomaterials, Musik, Rechtliches, Publizieren und Hosting, Finden und Marketing, Geld verdienen mit Podcasts, Podcasts im Unternehmen bis hin zu Hörertipps ist da alles dabei, was man braucht.
Besonders gut gefallen mir die vielen Zusatzinfos in den Merkkästchen und dass insgesamt alles thematisch offen gehalten ist. Es werden Workflowsgezeigt, die für den Anfänger mit dem Smartphone als Aufnahmegerät ebenso geeignet sind wie den Profi mit mehreren Mikrofonen samt Mischpult und Gästen. Ebenso hat mir gefallen, dass wirklich viele Podcasts zumindest namentlich genannt wurden, sodass man diese als Inspiration nutzen kann.
Was mir ein bisschen gefehlt hat, sind das viele Checklisten und Vorlagen zwar gezeigt wurden, aber an der Stelle hätte sich sicher auch eine Linkliste und die Vorlagen als Template zumindest als PDF angeboten.
Alles in allem ist das Buch ein sehr gelungenes Gesamtwerk und man hat hier keine Probleme schnell und effizient zu seinem einen Podcast zu kommen und es hilft dabei Anfängerfehler und langes herumprobieren zu vermeiden, um so einen wirklich guten Podcast abzuliefern. Nur machen muss man es dann noch selbst. -Werbung-

Rezension Objektfotografie Die große Fotoschule

Egal ob man seine alte Turnschuhsammlung bei Ebay einstellen möchte oder fotografisch etwas anspruchsvoller seine morgendliche Kaffeetasse fotografieren möchte. All das ist unter dem Oberbegriff Objektfotografie zu finden. Um dieses Handwerk etwas genauer zu erlernen habe ich mir das Buch „Objektfotografie, die große Fotoschule“ von Jürgen Herschelmann aus dem allseits beliebten Rheinwerk Verlag mal durchgelesen. Hierbei nimmt einen der Autor schon gleich am Anfang mit und nach je einem Kapitel zum Equipment und dem eingesetzten Licht aus technischer Sicht geht es dann weiter mit den Themen Freisteller, Motivwelten und Setaufbau, Close-ups, Objekte On Location und mit einem Modell inszenieren, Stillleben sowie die verschiedenen Motive und Ihre Eigenarten aufgeteilt in Themengebiete wie Schmuck, Uhren, Kosmetik, Glas und Brillen, Feuer und Rauch, Food, Metall, Interieur, Autos, etc. Im Abschlusskapitel geht es dann noch um die Bildbearbeitung. Mir hat besonders gefallen, dass man bei den meisten Bildern genaue Setaufbauten sowie Kameraeinstellungen mitgeliefert bekommt. So fällt das erstellen eigener Fotos natürlich für den Anfang viel leichter. Ebenso gibt es zwischen den Kapiteln viele Exkurse in denen es teils Setstyling oder eher technische Themen wie Focusstacking geht, aber auch Interviews mit spezialisierten Fotografen in Bereichen wie eben Autos und Interieur. Wer also alles zum Thema Objektfotografie wissen möchte und wie man da am besten anfängt, um wirklich gute Fotos hinzubekommen ist hier sicher und gut aufgehoben. -Werbung-

 

Review Data Science in der Praxis

Ob man es nun wahrhaben möchte oder nicht, das Internet lebt von Daten und wie man diese verarbeitet. Aus diesem Grund sind Data-Science Projekte in der Industrie immer wichtiger. In dem Buch aus dem Rheinwerk Verlag „Data Science in der Praxis – Eine verständliche Einführung in alle wichtigen Verfahren“ wird also leicht Verständlich dieses Feld des Data Mining und der Datenanalyse erklärt. Dabei beschreibt der Autor Tom Alby natürlich nicht nur den theoretischen Aufbau, sondern auch um viele praktische Beispiele, die mit der Data Science Programmiersprache R durchgesprochen werden. Hierbei werden dann praktische Datenanalysen und daraus resultierende Prognosen ebenso wie Clustering und Klassifikation von Daten im Detail erklärt. Aber auch Fragen zum ethischen Umgang mit Daten gerade im Zeitalter der DSGVO werden in eigenen angesprochen. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Aufbau eines Data-Science Projektes nach dem CRISP-DM Prinzip gleich in R programmiert wird. Man kann also gleich praktische Erfahrungen sammeln, die dann für die eigenen Projekte angewendet werden können. Mir persönlich hätte aber noch das ein oder andere praktische Beispiel gefallen, damit das Buch etwas lebendiger wird. Alle notwendigen Informationen sind in dem Buch enthalten und werden gut erklärt, aber man darf nicht vergessen, dass es um den abstrakten Umgang mit mathematisch verarbeiteten Daten geht. Es kommt sehr viel höhere Mathematik bei den Berechnungen zum Einsatz, aber der praktische Zusammenhang am Ende könnte etwas bildlicher und anschaulicher dargestellt werden können.
Alles in allem ist dieses Buch aber sehr empfehlenswert und wer sich beruflich mit dem Thema beschäftigt, wird hier einen guten Einstieg finden. -Werbung-

Rezension Schrift Wahl und Mischung

Nicht nur wegen des eher ungewöhnlichen Formates des Buches im Harteinband sticht das Buch aus dem Rheinwerk Verlag mit knapp 400 Seiten etwas aus der Masse der Typografie Bücher heraus. In dem handfesten Buch „Schrift. Wahl und Mischung“ der Autoren Kai Büschl und Oliver Linke wird ein breites Spektrum an Wissen zum Thema Schrift aka Typografie weiter getragen. Angefangen bei der Geschichte der Schrift, dem technischen Verständnis mit Themen zum Glyphensatz, OpenType, Rasterung und Hinting über den funktionalen Umfang, Schriften beurteilen bis hin zum Auswählen von Schriften in verschiedenen Bereichen wie z.B. unterschiedlichen Schriftformen wie Bücher, Zeitungen oder Plakate, Markentypografie, digital Interfaces aber auch Programmiercode oder Kartografie. Danach geht es dann noch um Themen wie das Mischen von Schriften, das Einrichten von Schriften, also das selbst erstellen von Custom Fonts bis hin zum Suchen und Finden von Schriften. Die Erklärungen hierzu sind sehr kurz und bündig und es werden natürlich sehr viele Schriften vorgestellt und im Detail erklärt. Was mir besonders gut gefallen hat, ist auch die Farbgebung des Buches, welches durchgängig in schwarzweiß auch für Fotos und Grafiken gehalten wurde und als Akzentfarbe ein schönes abgetöntes Orange verwendet wurde. Das strengt die Augen nicht so an, welche durch die wirkliche Vielzahl an Fonts schon viel zu tun haben.
Egal ob als Lehrbuch oder einfach nur zum Stöbern und als Inspiration bei der Schriftsuche und dem Zusammenspiel der Schriften finde ich das Buch wirklich gelungen. -Werbung-