Reviews

Review Mein Foto-Planer

-Werbung- Der Mein Foto-Planer von Monika Andrae ist eine Art Planungskalender für einen 12 Monats Zeitraum wobei es egal ist zu welchem Zeitpunkt man im Jahr anfängt. Er dient also dazu fotografische Ziele das Jahr hindurch im Auge zu behalten und eine gewisse Strategie zu planen und abzuarbeiten. Das Buch ist recht klassisch im DIN-A-5 Format, schwarz in der Art eines Moleskine Jahresplaners gehalten und somit recht unauffällig. Hierbei helfen dann immer der Wochen und Monatsplaner am Ende der jeweiligen Periode. Man erstellt sich also am Anfang eines Jahres welches natürlich auch im Mai oder September anfangen kann einen Jahresplan, schreibt dann auf was man die Woche erledigt hat, macht eine monatliche Rückschau und bekommt zwischen drin noch Tipps und kleinere Aufgaben, die einem helfen. Ebenso sind hier am Monatsende Seiten enthalten auf denen man seine Lieblingsbilder festhalten und zusätzliche Notizen machen kann. Somit kann man sehr organisiert ein Kalenderjahr hindurch seine Aufgaben angehen ohne sich zu verzetteln. Die Idee hat mir sehr gefallen und als Geschenk für einen Fotografen, der schon ziemlich alles hat gefällt mir die Idee gerade zum Jahresanfang richtig gut.
Ich hätte mir ggf. hierzu eine App gewünscht die mit dem Buch zusammenarbeitet, denn gerade kleine Aufgaben wie „mein Lieblingsbild“ dann in Textform NOCHMAL in ein Buch schreiben oder ein Bookmark setzen fand ich recht umständlich. Ebenso eine „Mindmap“ analog zeichnen und später arbeitet man eigentlich eher am Rechner….

Alles in allem ist dies aber eine gutes Hilfsmittel und als Geschenk für einen Fotofreund hervorragend geeignet.

Review Buch Businessfotografie

-Werbung- Vielleicht ist der ein oder andere Fotograf ja an dem Punkt das man gefragt wird von den Mitarbeitern der eigenen Firma Fotos zu machen oder das man sich selbstständig mit der Fotografie machen möchte. Das Buch von Alexander Klebe mit dem Titel Businessfotografie aus dem dpunkt Verlag schien mir hier genau das Richtige zum nachlesen der Materie zu sein. Der Autor hat versucht richtig viel Inhalt rein zu bringen. Die Kapitel sind sehr kurzweilig geschrieben und mit vielen Tipps und „Aus dem Alltag“ Kästen versehen. Die „Aus dem Alltag“ Kästen sollen wohl einen Kontext zum täglichen Geschäft geben und hier werden eben Dinge wie „heute hat mich ein Kunde angesprochen. Nach ein paar Minuten waren wir uns einig“ eingeschoben. Dadurch wirkt das Ganze recht vertraut und persönlich. Ebenso gibt es viele Checklisten, die einzelne Kapitel recht gut abschließen. Das Buch fängt mit Themen wie Business Basics, Selbstständigkeit, Künstler vs. Manager, Rechnungen und Angebote an. Danach geht es um Marketing und die Selbstvermarktung, Studio und Technik, Kommunikation und Psychologie beim Shooting, die Praxis beim Shooting selbst und die verschiedenen Business-Porträt Arten im Überblick, die Nachbearbeitung nach dem Fotoshooting und zum Schluß das Thema wie man sein eigener Chef ist. Das Thema wird an vielen Stellen nur in der Oberfläche angekratzt und soll wohl als eine Art Leitfaden für angehende junge Fotografen dienen. Keines der einzelnen Bereiche wird wirklich in der Tiefe betrachtet womit man sich natürlich auch eine Menge einzelner Bücher spart. Um aber die einzelnen Themen wie z.B. die Bildbearbeitung oder Buchhaltung richtig zu erlernen eignet sich das Buch eher nicht. Die Zielgruppe ist hier der geneigte Fotograf, der Stichpunkte und erste Schritte in die einzelnen Bereiche wagt und hier ein bisschen in das Gesamte Thema reinschnuppern möchte. Dies kann auch nicht der Anspruch eines lediglich rund 330 seitigen Buches bei dem dann pro Kapitel lediglich rund 50 Seiten verbleiben sein. Für die Menge an Einzelthemen sind allerdings viele Stichworte abgearbeitet worden.
Im gesamten sicherlich ein interessantes Buch, aber zum Titel passend hätte ich mir noch so 50 Seiten gewünscht in denen einzelne Unterschiedliche Herangehensweisen an die Portraits gezeigt würden da im Buch Pro Bereich nur z.B. ein Lichtsetup vorgestellt wird.
Für angehende Fotografen und Anfänger in dem Bereich ist das Buch wirklich eine Zugewinn, da hier fast alle Bereiche des Jobs abgearbeitet werden.

Review Adobe Premiere Pro CC Das umfassende Handbuch

-Werbung- Was Videobearbeitung angeht bin ich ein absoluter Anfänger. Deshalb habe ich nach einem umfangreichen Buch gesucht um Videos richtig gut bearbeiten zu können. Das Buch Adobe Premiere Pro CC Das umfassende Handbuch vom Autor Robert Klaßen aus dem Rheinwerk Verlag klang hierzu sehr vielversprechend. Zuallererst hat mir der Aufbau sehr gut gefallen. Es ist grob in 3 Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es um den grundsätzlichen Aufbau, Grundlagen, die Arbeitsoberfläche um das Programm kennenzulernen. Im zweiten Teil geht es sehr ausführlich um die eigentliche Arbeit. Also Videos schneiden, Sequenzen und Übergänge erstellen, Effekte und Bewegungsanimationen, Masken, Bildkorrekturen, Audiobearbeitungen, Titel hinzufügen und der Export werden hier im Detail gezeigt. Gut hat mir hierbei gefallen, das viel mit Screenshots gearbeitet wurde und man genau gezeigt bekommt welchen Knopf man drücken muss. Somit ist es auch kein Wunder das von den knapp 490 Seiten sich 300 mit Videoschnitt, Bearbeitung und Ausgabe beschäftigen. Im dritten Teil geht es dann um den reibungslosen Arbeitsablauf. Themen wie Import, Korrekturen mit Adobe Audition, Premiere Pro und die Creative Cloud und ein bisschen Fachkunde finden hier Ihren Platz. Somit ist das Buch wirklich sehr umfassend und lässt kaum Wünsche offen. Allerdings hätte ich mir einen weiteren Teil mit einem kompletten Workflow von vorn bis hinten wie man z.b. ein yt Video, einen Kurzfilm incl. Color Correction und ggf. Eine Art Doch oder Nachrichtenszene gewünscht. Ebenso hätte meiner Meinung nach Adobe Rush als mobile Premiere Pro Variante auch nicht etwas mehr Erwähnung verdient. Das hätte das Ganze wirklich abgerundet. Trotzdem ist das Buch als Arbeits, lern und Nachschlagewerk super geeignet egal ob für Anfänger oder den schon etwas erfahreneren User. Ich hab auf jeden Fall sehr viel gelernt und das Videoschneiden macht jetzt richtig Spass.
Auch das man mit den Beispieldateien aus dem Buch die man natürlich runterladen kann arbeiten kann erleichtert das üben doch gewaltig.

Rezension Adobe Aftereffects CC das umfassende Handbuch

-Werbung- Nachdem ich mich umfassend mit Adobe Premiere beschäftigt hätte wollte ich natürlich auch alles zu After Effects wissen. Das Buch Adobe Aftereffects CC das umfassende Handbuch von Philippe Fontaine ist mit rund 880 Seiten fast doppelt so dick wie das Buch zum Thema Adobe Premiere aber da es hier stark um Animationen geht enthält es einige Abbildungen mehr. Ebenso sind sehr oft zusätzliche Erklärungen und Schritt für Schritt Anleitungen eingebaut sodass das Buch im Grunde aus zwei Büchern besteht. Besonders gut hat mir gefallen das die Screenshots und Arbeitsschritte gut erklärt wurden und man immer weiss wo man hingucken muss ohne gross zu suchen. Auch die Aufteilung des Buches ist sehr gut. Nach einer Grundlagen Einführung und Tour durch das Programm geht es mit dem Importieren der Rohdaten, Komposition und ZeitleisteEbenen, Keyframes, Texte und Rendern weiter. Danach geht es um die etwas anspruchsvolleren Themen Masken, Alphakanàle, Effekte, Korrekturen, Retusche, Motion Tracking, 3D, Expressions. Zu guter Letzt geht es dann noch um den Workflow und das Zusammenspiel mit Adobe Photoshop und Illustrator. Besonders gut haben mir neben der Downloadmöglichkeit des Übungsmaterials die Infokästen mit wichtigen Zusatzinfos gefallen. Es ist wirklich keine Frage unbeantwortet geblieben und den nahen Praxisbezug und die Erfahrung und Liebe des Autors zu dem programmiert wirklich zu spüren. Echt Klasse Buch.

Review Einführung in die Elektrotechnik

-Werbung- Mit dem Buch Einführung in die Elektrotechnik von Marika Höwing aus dem Rheinwerk Verlag hat man auf rund 532 Seiten ein gutes Begleitwerk für das gleichnamige Studium. Hierbei werden alle Bereiche wie Ladung und Potential, Elektrostatik, Gleichstrom, Netwerkberechnungen, magnetische Felder, Wechselstromkreise, Filter und Passivschaltungen sowie Drehstrom abgedeckt. Es werden natürlich alle nötigen Mathematischen Formeln und deren Berechnung an zahlreichen Beispielen samt Lösungen durchberechnet.
Hierbei kommen bei jedem Thema neben den normalen Rechenbeispielen nochmals Extra Übungsaufgaben im Anschluß an das jeweilige Kapitel dran. Hiermit ist das Buch ein gutes Lehrbuch innerhalb des Studiums. Falls das Buch nicht eh schon auf dem Lehrplan als Unterrichtsbuch steht kann es hier als zusätzliches Grundlagen- und Übungsbuch dienen oder falls man sich ausserhalb des Studiums die Grundlagen rund um die Elektrotechnik aneignen möch

Gerade wenn man im DIY Bereich z.B. Solaranlagen oder Verstärkerschaltungen berechnen möchte ist dieses Buch sehr hilfreich.

Ich kann das Buch aus eigener Erfahrung aus meiner Studienzeit nur wärmstens empfehlen.

Review Adobe Photoshop CC Schritt für Schritt

-Werbung- In dem umfassenden uns ausführlichen Werk Adobe Photoshop CC Schritt für Schritt zum perfekten Bild von Markus Wäger wird in 11 Kapiteln sehr einfühlsam und für jeden Anfänger verständlich die Techniken in Adobe Photoshop gezeigt mit denen man zu eben seinem perfekten Bild kommen kann. Am Anfang geht es um Grundlagen wie das einrichten und Vertraut machen mit dem Arbeitsbereich, die ganzen Werkzeuge in Photoshop, die Voreinstellungen, Ebenen, Auswalen und Masken. Danach geht es weiter mit Bildgrößen und Anpassungen wie Zuschneiden, Perspektive korrigieren, Dateiformate und Speicherungen fürs Web. Danach geht es um die ganzen Filter und Effekte sowie Helligkeit und Kontrast, Farbanpassung, Ausbessern und retuschieren sowie Beauty Retusche bei Personen, Freistellen und Besonderheiten bei Haaren, freistellen mit Pfaden und Masken.

Dann geht es auch schon zu Collagen, Farbgebungen und Looks, um zum Schluß noch etwas anspruchsvollere Kapitel wie Filter und Effekte. Hierbei wird Einem Schritt für Schritt gezeigt wie man eben Bilder aufhellt, den Look anpasst oder eben eine Person vor einem bunten Hintergrund freistellt um Ihn oder Sie in ein anderes Bild zu montieren und dann natürlich noch die Lichtstimmung anzupassen.
Besonders gut ist, das zu den einzelnen Workshops die Bilder zum Download bereitstehen und man so wirklich jeden Schritt erst nachvollziehen kann um die gelernte Technik dann vollkommen auf seine eigenen Bilder anwenden zu können. Ebenso kann man den Schwierigkeitsgrad der Bearbeitungen an einem Hinweis jeweils am Anfang eines jeden Kapitels ablesen und sich so steigern. So wird aus einem Anfänger dann mit leichter Hand ein wahrer Profi. Das Buch ist schön leicht zu lesen, Alle Beispiele sind leicht verständlich und eben mit den Beispielbildern leicht nach zu machen.
Der etwas fortgeschrittene Bildbearbeiter wird hier sicherlich einige Themen wie Typografie, umfangreicheres Arbeiten mit Ebenen, Aktionen oder Skripten vermissen, aber das soll hier auch nicht die Zielgruppe sein.
Mein Fazit: Ein echtes Workshop Buch für jeden Anfänger in Sachen Photoshop CC.

Autofotografen Quartett

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Ich bin ja ein Kind der 80er und 90er und da waren Quartett Karten aus dem Schulhof nicht weg zu denken. Insofern hat es mich doch arg gefreut als ich die Seite  „Autofotografen Quartett “ gestoßen bin. Musste ich natürlich haben! Ein paar Tage später kam das kleine Päckchen bei mir an.

Die Aufmachung swe Umverpackung mit dem Goldaufdruck war schon recht ansprechend. Doch letztendlich hat mich natürlich das eigentliche Quartett interessiert!

Ich hab mich sofort wieder als Kind gefühlt. Schöner Druck, die Bilder in glänzend und mit einer anderen Drucktechnik ganz leicht spührbar erhaben AUF die Karte gedruckt. Also ist beim Foto nicht nochmal eine Schicht Klarlack oder so drüber was dem Ganzen einen schicken Look gibt.

In der Schachten ist natürlich noch auf der Rückseite der Deckkarte der Fotografen Index nach Stadt dabei und eine extra Karte mit den Spielregeln. Wie oben zu sehen sind auch einige eher lustige Karten mit dabei und man kann sich die Bilder natürlich auch näher zu Gemüte führen wenn man mag.

Ich selbst bin ja kein Auto-Fotograf fand die Bilder aber durchweg sehr gut. Allerdings hätte ich mir vielleicht noch gewünscht, das auf der Rückseite der Karte ggf. ein bisschen Freitext als „Werbung“ für die einzelnen Fotografen stehen würde und ggf. ein QR Code oder ähnliches, das man die besser im web besuchen kann. Klar, ist so ein Quartett eine eher „analoge“ Sache, schön zu spielen, etc. Aber diesen Mehrwert in die digitale Welt hätte ich schön gefunden.

Nichts desto trotz wollte ich euch dieses Spielkarten Set nicht vor enthalten und ich hoffe, das es nicht das letzte seiner Art sein wird *hint* Ich werde das Kartenspiel auf jeden Fall in meiner Fototasche immer dabei haben man weiß ja nie wanns mal wieder länger dauert…

Neue Kreativtasche von Compagnon

-Werbung- Ich hatte bereits vor ein paar Monaten das Vergnügen eine der ersten Prototypen der jetzt raus gekommenen Folio Reihe von Compagnon in den Händen zu haben und damit ein wenig rumspielen zu können.

Die neuen Folio-Taschen sind wie ich damals schon feststellen durfte für „den Kreativen“ gemacht. Die Inneneinteilung ist für den Designer, digitalen Nomaden, Influencer oder Businessmann, der das „kleine Besteck“ mitnehmen will gedacht. Mir hat gerade die Aufteilung und die Möglichkeit seine Elektronik Gadgets dabei haben zu können besonders gut gefallen. Neben Platz für SD Karten (hier passt auch mal ein USB Stick rein), EC/Visitenkarten, externe HDD/Powerbank und Kabelschlaufen ist zusätzlich auch genug Platz für einen kleinen Block, ein paar Stifte, etc. Also eben alles was man für ein paar Stunden so braucht.

Die komplett in Leder gefertigte Tasche gibt es in in 3 Größen:

Folio 11 – die „Kleinste“ mit Platz für ein Tablet bis 11 Zoll.

Folio 13 – die „Mittlere“ mit Platz für ein Notebook bis 13 Zoll und mit umlaufendem Reißverschluss sowie Tragegriffen

Folio 15 – die „Große“ mit Platz für Notebooks bis ca. 15 Zoll, Tablet und zusätzlich noch mit Umhängegurt

Ich bin oft nur mit dem Tablet oder meinem Lenovo Yoga 260 unterwegs um bei einem Fototreffen, Präsentation, Design-Meeting, etc. was mitschreiben zu können und brauch da nicht die große Notebooktasche oder gar den Trolly. Die Folio macht hier einen schlanken und schicken Eindruck.

Die Folio gibt es in den Farben schwarz, hellbraun und dunkelgrün.

Auf den Bildern sieht man ungefähr die Folio 15 (da es ein Prototyp war wird sich hier noch einiges an den Einteilungen und Details geändert haben, aber die Abmessungen und der Grundaufbu ist wohl derselbe) und hier hatte ich genug Platz für ein Notebook damit Tablet und Smartphone samt sämtlichem Zubehör. Gut zu sehen ist hier auch die durchdachte Einteilung der Fächer und Halteriemchen, etc. Die Folio 13 und 15 haben neben den Tragegriffen auf der Rückseite auch noch die Schlaufe zum Transport mit einem Trolly – SEHR praktisch. Bei meinem Test-Modell war auch im Gegensatz zu dem Modell welches der Taschenfreak gerade ausführlich getestet hat der Reißverschluß Butterweich und sehr leichtgängig. Es ist also davon auszugehen, das sich dieser noch im Laufe der Zeit etwas einspielt. Über die Verarbeitung braucht man an der Stelle glaube ich auch nichts mehr zu sagen. Beste Lederqualität und Verarbeitung wie bereits bei der Messenger Reihe. Einzig der Umhängegurt bzw. die Ösen hätte ich mir auch beim Folio 13 auch noch gewünscht. In der Folio 15 ist meiner Meinung nach sogar Platz statt eines klobigen Netzteils hier eine kompaktere Kamera mit zu nehmen. Allerdings spannt die Tasche dann schon etwas je nach Kameramodell. Hier hätten ein paar Millimeter mehr oder ein bisschen mehr Dehnfalten oder ähnliches nicht geschadet. Aber das ist eher schon ein spezifischer Wunsch anstatt eines Kritikpunktes.

Ich finde die Folio eine super Ergänzung egal ob man nur mal eben zu einem Meeting muß, Abends zum Geschäftsessen, dem Fotostammtisch, etc. die absolute Empfehlung.

weiterführende Links:

Rezension GIMP 2.10 Das umfassende Handbuch

-Werbung- Das über 910 Seiten starke Buch GIMP 2.10 Das umfassende Handbuch ist als Handbuch zum lernen und nachschlagen für das Opensource Bildbearbeitungsprogramm GIMP wahrlich eine Pracht. Ich nutze GIMP schon eine ganze Weile und wollte mich nun so richtig damit beschäftigen. Auch ob und wie sich das Programm im Vergleich zum kommerziellen Tool Adobe Photoshop verhält. Vom Inhalt her ist das Buch sehr klassisch aufgebaut. Nach den Grundlagen geht es mit Bildkorrektur, Farbe und Schwarzweiss, Auswählen und Freistellen, Ebenen, zuschneiden und Bildgröße, Reparieren und Retuschieren, Schärfen und Weichzeichnen, Pfade und Formen, Typographie, Filter und Effekte sowie zum Schluss mit Präsentieren und Weitergeben weiter. Somit ist das Buch bei weitem umfassender als manch andere Bücher, die die Extrameile mit Typographie und das erweitern von GIMP gar nicht erst gehen. Gerade der Abschnitt zu den Plugins hat mir besonders gut gefallen. Ebenso ist das Buch mit vielen Anmerkungen und Extra Info-Kästchen ausgestattet. So ist das nachvollziehen der Arbeitsschritte eine Kleinigkeit und man kommt schnell zu guten Bildergebnissen. Ebenso sind in dem Buch entsprechende kurzweilige Workshops enthalten. Das Beispielmaterial und ein Bonuskapitel zum programmieren in GIMP mit Script-Fu ist auch zum Download vorhanden (ca. 3,5 GB) sodass man die Ergebnisse und Workshops wie in einer Schulung eins-zu-eins nacharbeiten und üben kann.
Das Buch ist gut bebildert und die Bearbeitungsschritte sind hier gut nachvollziehbar. Gerade da die einzelnen Schritte jeweils im Menü und im Bezug zum Bild gezeigt werden.
Für mich hat sich das Buch auf alle Fälle gelohnt. Man kann super damit arbeiten und findet durch die farblichen Seitenmarkierungen schnell die benötigten Kapitel.

Review die kreative Fotoschule

-Werbung – In der kreativen Fotoschule von Markus Wäger geht es um das Fotografieren lernen. Mir ist sofort aufgefallen, das es hier erst einmal nicht bei den Grundlagen am Anfang um die Technik geht sondern zuerst einmal um das Wichtige, nämlich die Wahrnehmung und die Aufnahme ansich. Wer also vorher die ganze Zeit „nur geknipst hat“ oder seine Schnappschüsse verbessern will und das fotografieren erlernen möchte ist hier genau richtig. Wie arbeitet also eine Kamera an sich um das Bild einzufangen, wie hängen Licht, Perspektive, Bildgestaltung, etc. zusammen. Dann geht es natürlich auch um die Kameratechnik, Blende, Zeit, ISO, Kamera, Objektiv, Zubehör. Im zweiten Teil des Buches geht es dann darum wie man in den 4 Schritten Perspektive, Schärfe, Belichtung und Komposition zum guten Bild kommt. Im Dritten und letzten Teil geht es dann noch um die Nachbearbeitung am Rechner und wie man dann in der digitalen Dunkelkammer das Ganze noch abrundet.
Man merkt dem Buch die Erfahrung des Autors an und mir hat besonders die Vielfalt der Beispielbilder und das jeweils z.B. die verschiedenen Perspektiven oder die Stellungen der Lichtquelle oder ähnliches an Einzelaufnahmen gezeigt wird gefallen. Das Buch ist somit hervorragend gerade für den Anfänger geeignet, es wirft nicht zu viel mit Technik um sich und konzentriert sich aus wesentliche um das Fotografieren an sich. Auch liest sich das Buch recht kurzweilig und interessant.Ein gutes Einsteigerbuch oder als Buch zum Verschenken zusätzlich zur neuen Kamera.