Gear

Creative Wacom Stifthalter

-Werbung- Was haben ein Wacom Tablet und ein Kugelschreiber gemeinsam? Richtig, man hält den Stift in der Hand um damit oft was kreatives zu erstellen.
Wenn man in den Kreativpausen den Stift aber aus der Hand legt ist der oft weil man in Gedanken ist, man sich einen Kaffee holt oder einfach Geistig abwesend und schon im nächsten Denkprozess ist nicht mehr da wo man Ihn vermutet und man muß Ihn erst auf oder unter dem Schreibtisch suchen. Wäre es da nicht cool wenn der Stift IMMER am selben Platz ist?

Nun ist mir dieser Pen Holder den viele GTD Enthusiasten und Moleskin Fans wohl kennen über den Weg gelaufen.

Hiermit ist der Wacom Stift, ein Kugelschreiber oder jeder andere Stift an der Stelle wo man Ihn braucht. Und im Gegensatz zu der Methode den Stift hinter das Ohr zu klemmen wo dieser runterfallen kann sitzt der Stift hier immer an derselben Stelle fest und sicher.

Wie zu sehen kann man den Halter auch an andere Kopfbedeckungen anbringen. Und ja, es ist natürlich nur eine Klitzekleinigkeit … aber vieleicht freuts ja jemand. Also, viel Spaß bei weiteren kreatven Ideen.

Markierungsarbeiten

Oft vernachlässigt wie ein gutes Backupkonzept für die eigenen Fotos oder Dokumente ist auch das Thema wie markiere ich meine Sachen?!

Dabei geht es oft garnicht mal so sehr um den Diebstalschutz oder das Wiederauffinden eines Gepäckstückes sondern z.B. das schnelle auffinden eines gegenstandes in der Fototasche oder welcher Akku gehört zu welcher Kamera, welches Steckernetzteil zu welchem Gerät, welcher Objektivdeckel hat welchen Durchmesser oder eben in welcher der 5 Taschen kommt welches Zubehörteil. Aber auch eben wie herum man einen Stecker in den USB Port steckt ohne lange herumprobieren zu müssen.

Dabei kann man oft ausgeklügelte Kombinationen aus Apps und angebrachten Schildchen nehmen oder eine Methode, die sich seit Jahren bewährt hat: Orangener oder Türkisener Lack.

Das kann nun entweder ein Lackstift sein oder Nagellack – je nachdem was einem mehr zusagt. Wichtig ist nur, das es auf lackbasis und die Farben Orange oder Türkis oder sehr Verwandte dieser beiden Farben sind. Warum nicht rot, blau oder schwarz? Ganz einfach, weil sich diese Farben als Zwischenfarben ebenso auf hellen bzw. weißen oder dunklen bzw. schwarzen Flächen eignen. Gerade im Hobbyhandwerkerbereich, im Tonstudio oder die Markierung der gefühlt zig SD Karten der Kamera macht es da einfach wenn man IMMER die Aufschrift lesen kann und nicht erst nach einem anersfarbigen Stift suchen muß. SD Karten können ja manchmal blau oder schwarz sein. Ein Werkzeugkoffer meist schwarz, gelb oder auch mal rot.

Und warum nun Lackstift und kein normaler Wasserfester nicht abwaschbarer Edding? Hier ist immer die Frage nach der Oberfläche. Auf glatten glänzenden Oberflächen sind diese normalen Stifte schlecht lesbar und decken nicht so gut wie (Lack)Stifte.

Auch hält ein Lackstift gut auf Rucksäcken, Stoffen oder anderen Materialien wie Textilklebeband oder Gaffa Tape. Musiker kennen das vielleicht von der Mischpultbeschriftung oder dem Bühnen Rack wo die verschiedenen Kanäle und Eingänge entsprechend markiert werden. Auch Mikrofon- oder Instumentenkabel kann man so gerade für den Bühnenbereich gut markieren. gerade wenn mehrere bands und unterschiedliche Musiker auf einer Veranstaltung unterwegs sind kann dies sehr entspannend sein seine eigenen Kabel, Geräte und Kisten zu finden.

Wie sich unterschiedliche andere Stifte verhalten sieht man z.B. an dem Pica Dry Stift,d er eher für den Handwerker und zum kurzzeitigen Markieren und bemessen ausgelegt ist.

 

Mit diesen Stiften kann man dann unabhängig vom Material auf Holz, Papier oder Metalluntergründen entsprechende markierungen zum schneiden, bohren oder sägen vornehmen. Auch hier würde ich mir ähnlich wie z.B. eine Tintenpatrone eine lackbasierte Mine wünschen, die man austauschen kann … aber vielleicht kommt das ja noch 😉

Achja, und NATÜRLICH muß es in den meisten Fällen nicht schön aussehen. Es soll ja das Equipment markieren und das sind meist Gebrauchsgegenstände. Wenn es nur zur Unterscheidung von mehreren Geräten gehen soll wie z.B. Effektgeräten im Studio oder Ähnlichem kann man die Markierungen auch auf der Batteriedeckeinnenseite machen.

Fazit ist also, das ein orangener oder türkisener Lackstift oder Nagellack ein MustHave für Jeden ist. Es spart Zeit und Nerven beim Suchen. Viel Spaß beim markieren. Wenn jemand eine ebenso günstige, flexible und kleine Alternative hat kann sich ja gerne mal melden. Danke.

Razer Blackwidow Tournament Edition 2014 vs. Razer Blackwidow Lite

-Werbung- Zwei Tastaturen derselben sagen wir mal Gewichtsklasse aber mit Unterschieden im Detail. Im Büro wollte ich meine Razer Blackwidow Tournament Edition 2014 mit Razer Green Switchen (entsprechen Cherry MX Blue) gegen die etwas leisere Razer Blackwidow Lite Tastaur mit Razer Orange Switchen (entsprechen Cherry MX Brown) tauschen da diese doch etwas leiser sind. Ich muß sagen an vielen Stellen war ich doch überrascht. Zum einen durch die massive Bauform bzw. das Gewicht der Blackwidow Lite durch die Metallplatte aber auch weil die Lautstärke wegen der eher offenen Bauform doch lauter als gedacht ist. Das Anschlagverhalten der Tasten ansich ist allerdings super. Leichtgängig aber doch mit dem merklich taktilen Druckpunkt.

Bild1: oben Razer Blackwidow Tournament 2014 Edition – unten Blackwidow Lite

Wie auf den Vergleichsbildern zu sehen ist die Größe gleich sodass auf dem Schreibtisch der Tausch kein Problem war. Die Schrift und die Beleuchtung der Razer Blackwidow Lite finde ich etwas dezenter und angenehmer. Die Beschriftung der Tournament Edition mit den eher SciFi artigen Schrift ist/war doch etwas Gewöhnungsbedürftig.

Was dann aber eher erstaunlich war ist die Tastsache, das die Lautstärke nicht ganz so leise ist wie ich das gedacht habe. Das „KLICK“ der Razer Tournament ist bei der Lite nicht da, aber die Laustärke der Tasten ansich ist gefühlt um ledilich 20-30% leiser und nicht so stark wie gedacht. Auch das unterlegen der O-Ringe hat nicht zu so einem massiven Unterschied beigetragen wie gedacht.

Schade ist, das die Tournament noch den ganz alten Mini USB Anschluß hat während die neuere Lite schon einen USB Micro Anschluß hat. Somit muß man zwangsläufig das USB Kabel tauschen.

Im Langzeit Test der Razer Blackwidow Tournament 2014 Edition muß ich sagen das keinerlei Abnutzung der Gummierung oder so zu sehen ist. Tastenabnutzungen gibt es wegen der Doubleshot Kappen ebenso wie bei der Razer Blackwidow Lite ja nicht was natürlich ein wensentlicher Vorteil ist. Auch das Einstellen der blauweissen tastaturbeleuchtung klappt dank der Razer Synapse Software hervorragend.

Alles in allem ist dieses „Upgrade“ schon gelungen. Letzendlich kommt es auf die Schreibpräferenzen an und wie man im Büro so arbeitet und wie der workflow so ist. Ich werde vielleicht mal schauen ob man das Ganze noch irgendwie dämpfen kann und ob das „ölen und fetten“ der Tasten (lubbed Switche) hier noch was bringt.

Razer Blackwidow Lite Keyboard

Ok, es ist noch nicht allzu lange her mit der letzten Tastatur aber ich habe im Büro bereits seit längerem die Razer Black Widow Tournament Edition 2014 mit den sogenannten Green Switches welche den Cherry MX Blue entsprechen. Sehr schöner Anschlag, sehr robuste Bauweise, aber fürs Büro mit anderen Kollegen ist Sie mir im Laufe der Zeit etwas laut geworden. Nun ergab es sich, das ich ja immer mal schau was es so auf dem Tastaturmarkt so gibt. Was bei mir immer bei dieser Suche gegeben sein musste war

  • mechanische Tasten nach Cherry MX brown Standard
  • Deutsches QWERTZ (ISO-DE) Tastaturlayout
  • abnehmbares Kabel
  • einfaches Design, keine RGB Discobeleuchtung
  • Optional: Makros / programmierbar

Und da kam mir die Razer Blackwidow Lite genau recht.

Deutsches Tastaturlayout, TKL Version, einfarbige Tastenbeleuchtung, die Razer Orange Switche entsprechen Cherry MX brown Tasten, die Kappen sind voll kompatibel, programmierbar über Razer Synapse Software, abnehmbares Kabel, passt also.

Das Gehäuse ist aus Metall und verwindet sich nicht. Die Razer Orange Tasten sind zwar nicht lautlos, aber genauso taktil wie MX Blue bzw. Razer green aber eben ohne das klicken. Somit ist aber eine wesentliche Lautstärkeminderung im Gegensatz zur Razer Tournment mit Razer green Switchen zu merken. Das wird die anderen Bürokollegen freuen.

Die Tastatur ist trotz flachem gehäuse recht hoch. Das Tastaturkabel mit Mikro USB Anschluß ist seitlich angebracht und steht nach hinten ab. Einen Kabelkanal gibt es hier ebensowenig wie bei der älteren Tournament Edition.

Der Tastatur liegen noch farblich passende O-Ringe und ein Keycap Puller bei. Ich habe die O-Ringe testweise an 4 Tasten verbaut aber keinen Lautstärkeunterschied bemerkt. Lediglich das Aufsetzen der Tastenkappe auf dem Stemp wird etwas abgefedert, der Anschlag ist sozusagen etwas weicher aber der Sound kommt hauptsächlich aus dem Switch selbst und da kann man kaum was dämpfen.

Von der Größe her ist die Razer vergleichbar mit der Magicforce wobei diese noch etwas kompakter gebaut ist. Hier im Bild sieht man die Royak Kludge RK61 mit modifizierten Tasten zum Größenvergleich. Auf dem Schreibtisch macht das letztenlich nicht mehr sooo viel aus ich wollte hier nur nicht mehr eine GANZ große Tastatur mit Nummernpad haben da ich wenig Zahlenkolonnen eintippe und eher kurze Wege beim tippen bevorzuge.

Ich würde mir von Razer solch eine Tastatur mit zusätzlicher Bluetooth 5.0 (Stromsparend) mit einer Möglichkeit sein Tablet oder Smartphone nochkant anzuklemmen wirklich wünschen. So sehr ich meine RK61 mag, aber die Akkulaufzeit könnte um einiges höher sein (vielleicht bau ich das irgendwann mal noch um….) und eine ausklappbare Klammer /Halterung um sein Device dran zu hängen wäre praktisch. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Bis dahin ist die Razer Blackwidow Lite wohl mein zukünftiges Büro Arbeitstier und die RK61 wird mich auf allen anderen Wegen begleiten.

 

Kaffeebecher aus Kaffeesatz – der Weducer Coffee-t-go Cup

P Ein Kaffeebecher aus recyceltem Kaffeesatz. Für mich als alten Kaffeejunkie, der auch unterwegs gerne mal einen Kaffee im Auto dabei hat, der dann im Büro oder zu Hause leer getrunken wird, ein MUST-HAVE. Aber wer mich kennt weiß, das ich in Zeiten von Fake-News, Influencer-Perlen, etc. ein eher skeptischer Mensch bin und nicht gleich jedem „Ich versprech Dir die Eierlegende Wollmilchsau“ Geld in den Rachen werfe. Nachdem ich dann aber auf der Webseite von Kaffeeform die Produkte mal näher angeschaut habe, die FAQ dazu gelesen habe und natürlich auch diverse Berichte im Netz dazu gefunden habe wollte ich die Dinger WIRKLICH haben und hab mir den Weducer bestellt!

Nun hab ich die schon ein paar Tage im Einsatz und kann nur sagen WOW!

Hier mal die Details, die mir persönlich besonders aufgefallen sind. Es fing schon damit an als das Paket ansich kam. Da ist man ja im Zeitalter von Fridys-for-Future schnell dabei mit dem Finger auf was zu zeigen. Hier war aber bereits die Verpackung aus nicht behandeltem Karton, das Füllmaterial aus dünnem zerkrumpeltem Papier und die dazugelegten Infoblättchen und der Lieferschein Vorbildlich verpackt. Nix lackiert, lediglich glattgestrichenes Papier soweit ich das erkennen kann.

Das fängt also schonmal gut an. Wie auf dem Bild zu sehen hab ich mir den Doppelpack geholt (man weiss ja nie 😉 ). Nach dem auspacken hält man dann Kaffesatz förmlich in den Händen und der Becher ist wirklich sehr wertig, fast schon massiv, verarbeitet. Es fühlt sich von der Oberfläche weder warm noch kalt an, eine fast seidige Oberfläche und einen guten Gripp. Ich hab den Becher erst mehrmals richtig fest auf den Tisch drauf gehauen, weil ich irgendwie nicht glauben konnte das das Ding so leicht ist aber so massiv. Den Becher kann man auch im Gegensatz zu Pappbechern logischerweise nicht zusammendrücken und wenn der eben mal runter fallen sollte wird der auch so schnell nicht brechen. Gefertigt ist das Ganze aus einer Mischung aus Kaffeesatz, Buchenholzfasern, Stärke, Cellulose und Biopolymeren. Die Becher haben ein ganz leicht duftendes Kaffearoma was mir persönlich sehr gefallen hat. Das gibt dem Ganzen noch einen spezielleren Touch. Ich hab auch gleich mal drauf rumgekaut, weil ich wissen wollte ob man da wie bei normalem Plastik irgendwas eindrücken, abkauen oder so kann, aber da passiert garnix. Es schmeckt auch nix nach Kaffee, es duftet eben nur danach. Ich hab aber auch schon Tee (Earl Grey, Darjeeling) daraus probiert, da schmeckt nix weiter raus, es duftet wie gesagt dann nur eben etwas nach Kaffee was auch hier nicht weiter stört.

Was mir sofort superpositiv aufgefallen ist war der Deckel. Da ist ein Gummiring drin, das wird dann aufgeschraubt mit einer Vierteldrehung (also auch Morgens nicht zigmal einen Schraubverschluß drehen) also äusserst Nervenschonend. Dann ist der Deckel echt dicht. Für mich, der dann noch zig Sachen in der Hand rumträgt, Türen aufschliessen muß, den Rucksack über die Schulter streifen muß, etc. eine echte Morgenerleichterung wenn man weiß, das der Becher einfach nicht so schnell auslaufen kann. Einzig das kleine Trinkloch oben ist auf, aber das stört beim Transport nicht weiter. Da der Deckel aufgeschraubt und nich nur aufgesteckt wird kann man den Becher auch von oben am Deckel rumtragen ohne Angst haben zu müssen, das das abfällt. Der Becher wird wenn Kaffee drin ist auch recht warm, aber nicht heiß.

Von der Isolation her hält sich der Kaffee genauso lange warm wie etwa in einer Keramiktasse, also schon um einiges länger wie im Pappbecher, aber nicht so lange wie in einem Thermobecher oder so. Es sind auch keine scharfen Kanten am Becher, man kann sich nicht schneiden oder so.

Mir sind natürlich auch einige negative Sachen aufgefallen, die nicht ungesagt bleiben sollen. Das größte Problem ist, das der Becher zu klein ist. Ok, das ist eher mit einem schmunzelnden Auge gemeint, aber ich würde mir ehrlich von Herzen wünschen, das es große Becher mit wesentlich mehr als die 300ml Inhalt geben wird. Da passt genau eine Kaffeefüllung irgendeines Schnellrestaurants mit den goldenen Bögen oder der Dame in grün rein, das reicht einem durchschnittlichen Systemadministrator nicht ganz zum aufwachen. So eine typische „Thermobecher“ Form mit ca. 500-700ml wäre perfekt. Ebenso vermisse ich z.B. Kaffeelöffel aus Kaffeesatz mit langem Stil. Wie oft hat man gerade in den hohen Kaffeebechern versucht den Zucker umzurühren und die Standardkaffeelöffel gehen regelrecht unter oder man muß das mit gerade mal zwei Fingern versuchen umzurühren wie auf rohen Eiern tanzend?!
Im Moment behelfe ich mich dank des neuen Weducers damit alles in den Becher zu füllen (ich bin ein mit Milch und viel Zucker Trinker), Deckel drauf, Finger aufs Loch und einmal Cocktailsakermässig rumschütteln, Fertig.
Richtig geil wäre wenn man sich die Tassen und Becher ggf. noch personalisieren könnte, das es die bald in anderen Farben geben wird und ich hoffe, das viele Firmen und Cafes sich die Produkte liefern lassen. Ein Super Konzept.

Dann hab ich das Problem, das mich Kollegen jetzt öfter ansprechen und mich fragen ob mit mir was ist. Ich sitz nämlich da und schnuppere verträumt am Becher, weil der eben nach Kaffee duftet. Ist wie Aromatherapie und ein kleiner Urlaub vom Alltag! Sehr gefährlich wenn der Chef vorbeikommt und man nicht arbeitet … 😉

Aber mal Spaß beiseite … Dieser Kaffeebecher ist in Zeiten des zunehmenden Umweltbewusstseins und der immer selten werdenden wirklichen Innovationen ein echter Zugewinn. Es ist natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es setzt ein Zeichen den selbst erzeugten Müll zumindest teilweise wieder für was sinnvolles wieder zu verwerten.

Ich hoffe in Zukunft mehr von der Firma zu sehen und Danke für dieses Produkt. Liebes Kaffeeform Team, BITTE macht noch viele schicke Produkte aus Kaffeesatz! BITTE!

P.S.: Ich hab mir die Becher ganz normal gekauft und die Firma Kaffeeform hat mich weder dafür bezahlt noch dazu aufgefordert was dazu zu schreiben. Dennoch werde ich den Beitrag hierzu wohl als „Werbung“ deklarieren, da ich ja auf ein kommerzielles Produkt verweise.

 

 

Mach es endlich digital – GTD

Irgendwie ein blöder Titel und irgendwie will es auch keiner so richtig. Aufräumen. Hat schon als Kind keiner gern gemacht. Und deshalb müllt man sich auch Online und im Digitalen alles voll.

Jeder hat auf seinem Rechner zig Spiele wovon er/sie am Ende nur ein oder zwei WIRKLICH spielen. jeder hat zig Schreibprogramme installiert aber im Grunde würde das Betriebssystemeigene Notepad für über 90% der Arbeiten die man damit macht vollkommen ausreichen. Wir surfen zig Stunden im Internet, vergessen aber wieder die wichtige Seite über den Kaffe Siphon wo man gestern das coole video dazu gesehen hat und stellt dann lieber zeitverschwendend die Frage in irgendeinem sozialen Netzwerk wo man so eine Hippster Kaffeemaschine herbekommt, usw.

Irgendwann kommt man dann auf den Trichter: Das muß doch auch einfacher und effizienter gehen. Ja.

Früher hies es immer „schalt Dein Hirn ein“, später gabs und gibt es dazu Methoden wie man sich selbst besser erziehen kann sich und seine digitale Umgebung auzuräumen.

Eines der Schlagwörter zu denen man sich da gerne mal googeln kann ist „GTD“ (steht für „Getting Things Done“) und daraus entstanden dann so Dinge wie Livin in One Textfile, Hippster PDA, Bullet Journal, etc.

Auch diverse Online Tools wie Evernote, Joplin oder Instapaper bilden selbiges ab.

Ziel all dieser Tools und Methoden ist es lediglich, das man den ganzen Ballast an unnötigen Daten um die wirklich wichtigen Informationen ausfiltert.

Das coole ist, das keines dieser Methoden oder Tools einem direkt vorschreibt WIE man WAS zu tun hat, sondern jeder kann das so anwenden und umsetzen wie er will.

Ich sammele z.B. in Joplin in verschiedenen Unterabschnitten Infos, Snippets, Screenshots, Ideen, Texte, etc. Das kann ich dann später viel leichter wiederfinden, auf dem Handy oder Desktop, kann es vor allen Dingen sehr leicht sichern (alles liegt als kleine Dateien in einem Ordner ab) und auf einem anderen Rechner wieder herstellen, etc.

Und wie man an dem Screenshot sieht könnte man das jetzt auch noch verbessern, unterteilen, etc. Aber ich mag lieber flache Hierarchien.

Natürlich kann man damit ganze Rezeptbücher, Malideen, MakeUp und Schminktipps sammeln und organisieren, Checklisten für Einkauf und Urlaub sowie Tabellen für Rechnungen oder andere Dinge im Job anlegen, verteilen, etc. Ist eben genau wie mit einem Pinsel, Schraubendreher oder Küchenmesser – alles super Werkzeuge was aber am Ende rauskommt dafür sind wir selbst verantwortlich.

Ebenso habe ich auch schon seit Jahren immer ein analoges Notizbuch so richtig aus Papier im DIN-A-5 oder A-6 Format dabei und noch meist irgendwo das oben angesprochene Hippster PDA oder wenn man so will ein paar Blätter mit einer Büro-Klammer-Klemme Dingens  zusammengehalten. Kann man dann sogar noch das Altpapier verwenden.

Wie man sieht hat sich nicht viel geändert und man hat sogar das Gefühl wenn man z.B. andere Tools aus anderen Bereichen – hier mein Kombiwinkel – dazu nimmt das alles irgendwie zusammen passt … wie hier in eine Kartentasche aus dem Foto-Bereich.

Ob man dazu jetzt Selbstorganisation, Minimalismus oder GTD sagt es bleibt dasselbe. Einfach locker durch die Hose atmen. Vielleicht hilfts dem ein oder anderen ja. Enjoy.

Smartphone Kameras überbewertet

Alle Jahre wieder geht die Jagd los. Man bekommt von der Werbung suggeriert, das es ein wirklich Neues und suuuupertolles Neues Smartphone gibt, das die Geschwindigkeit NOCH schneller ist, das die Kamera NOCH besser ist … und spätestens ab da rennen wie Fotobegeisterten in den Laden und kaufen das Neueste und Teuerste.

Aber wie ich bereits in einem älteren Artikel gezeigt habe ist der Hype doch etwas übertrieben. Nun gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und bin der Meinung das es alles maßlos übertrieben ist und man im Alltag wirklich keinen Unterschied merkt. Wirklich nicht! Und im wirklich extrem zu testen habe ich hier einmal Bilder eines Lenovo Tab E10 (5 Megapixel Auflösung, 2592×1944 Pixel) und des iPhone X (12 Megapixel Auflösung, 4272×2848 Pixel) einfach mal gegenüber gestellt.  Ich wollte wissen ob der Unterschied der gemachten Fotos zwischen einem günstigen Einsteiger Tablet bei dem Erfahrungsgemäß eh die Kamera eher im Hintergrund steht und dem Flagschiff der Smartphones weit auseinander ist.

Wenn man beim ersten Bild nämlich ehrlich ist und einfach jeweils eine Seite zuhält würde ich sagen „sieht gut aus“. Natürlich haben sich die Lichtverhältnisse während der Aufnahme der Blume auf dem verstaubten Armaturenbrett durch die Bäume im Wind darüber etwas geändert und natürlich ist der Vergleich zwischen den Betriebssystemen und der Verbesserung innerhalb der jeweiligen FotoApp (ich habe bei beiden natürlich die mitgelieferte StandarApp verwendet) nicht Kerzengerade wie bei einem Benchmarktest, soll es auch garnicht sein. Es geht mir hier wie oben beschrieben nur um das was hinten raus kommt, ob das brauchbar ist für z.B. die typischen Bilder in Social Media und das wars auch schon.

Sobald man sich die Fotos natürlich ranzoomt und im Detail anschaut sieht man (siehe Bild 2) natürlich schon rein technisch entsprechende Unterschiede, Pixel Artefakte und Unschärfe kommen zum Vorschein sowie Details gehen bei der geringeren Auflösung des Tablets verloren.

In den wenigsten Fällen kommt das allerdings zum Tragen. Selbst ich als Fotograf mache bei Schnappschüssen keine  Ausschnittsvergrößerungen bei denen man das sehen würde. Für das schnelle Foto vom Essen im Schnellrestaurant oder dem Cocktail Abends an der Bar wären beide Kameras gleichgut geeignet.

Selbst die Farbwiedergabe (siehe Bild 3) ist bei beiden sehr ähnlich, Licht und Schatten werden gut dargestellt und die Farbunterschiede fällt nachdem man Instagram Filter und sonstige Bearbeitungen gemacht hat eh nicht mehr ins Gewicht.

Zum Abschluß nochmal die Ansicht der Bilder auf den jeweiligen Gerätedisplays aufgenommen mit meinem Huawei P Smart. Auch hier hat sich meine Meinung seit dem letzten Test nicht weiter geändert und es war IMHO eine gute Entscheidung das Geld gespart zu haben.

Fazit

Für mich hat dieser Extremtest gezeigt, das wirklich kaum ein Grund besteht sich beim nächsten Smartphone Einkauf von den Werbeversprechen der Hersteller einlullen zu lassen und mich für ein günstiges Gerät zu entscheiden. Die Wichtigkeit der Kamera wird also viel zu überbewertet und in den Geräten egal welcher Preisklasse sind sehr ähnliche Sensoren verbaut bei denen man die Unterschiede nur sieht wenn man nahe rangeht. Auch sind die Unterschiede zwischen dem letztjährigen Modell und den kommenden Modell egal von welchem Hersteller auch so minimal, das sich die Mehrausgaben bei einem „Upgrade“ des bereits bestehenden Modells meist kaum bemerkbar machen. Letztendlich muß es jeder selbst entscheiden und ich freue mich trotz allem schon auf kommende Smartphones, Tablets und was noch so kommen mag. Denn irgendwann werden auch diese meine Geräte einmal kaputt gehen und wer weiß was dann kommt. Enjoy.

 

 

Midi Controller mit Adobe verwenden

-Werbung da Link- Bereits in der vergangenheit habe ich mich ja schon mit dem Thema Alternative Eingabegeräte für Kreative beschäftigt. Produkte wie Loupdeck, Palette Gear, Wacom Grafiktabeletts und andere haben sich hier ja schon etabliert. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Geräten die man noch viel Flexibler einsetzen kann wie nämlich sogenannte MIDI-Controller.

Es gibt hier sehr viele Geräte zur Auswahl wie z.B. Behringer X-Touch Mini oder Korg nanoKontrol 2. Ich habe mich vor einiger Zeit bereits für das worlde Easykontrol 9 entschieden. Dies wird auch unter verschiedenen Bezeichnungen u.a. auch bei amazon von Ammoon angeboten.

Auf das Gerät selbst möchte ich garnicht weiter eighene. Es ähnelt sehr stark den bereits genannten Geräten von Behringer oder Korg. Ich wollte nun diesen MIDI-Controller stellvertretend für alle Midi-Controller zur Steuerung von Adobe Produkten verwenden. Dies geht im Moment male mehr, mal weniger gut.

Für Adobe Lightroom benötigt man z.B. das Plugin MIDI2LR (kostenlos). Es gibt für Windows und Apple IOS Benutzer noch PFixer (kostenpflichtig).

Für Adobe Photoshop scheint es eher schwer zu sein und eher über Umwege, das man den Midi Controller extern mit Tasten belegt und die dann nach Photoshop umleitet. Hierzu habe ich allerdings keinen wirklich brauchbaren Weg gefunden (bisher!).

Für Adobe Audition scheint es bis dato nichts zu geben obwohl man sich eigentlich denkt das ein Audio Programm damit umgehen kann.

Für Adobe Premiere ist dies wiederum kein Problem und wird hier nativ unterstützt.

Alles in allem bleibt es nach wie vor einem selbst überlassen ob er NUR und AUSSCHLIESSLICH z.B. mit Adobe Lightroom und z.B. Loupdeck arbeiten möchte, man recht flexibel mit PaletteGear und einer vielzahl vorgefertigter und selbst erstellbarer profile arbeiten möchte oder mit einem Standard Midi-Controler arbeitet, weil man eh schon aus dem musikalischen bereich das ein oder andere Gerät besitzt und dies hier weiterverwenden kann. Die Möglichkeiten sind da – man muß Sie nur nutzen.

 

Weiterfühende Links zu externen Seiten:

ausführlicher Blogbeitrag zu Midi2LR und dessen Workflow: https://www.making-of-fotografie.de/mof001-lightroom-midicontroller/

Midi mit Adobe Audition: https://www.cinemasound.com/audition-midi-hack/

Midi mit Adobe Premiere: https://helpx.adobe.com/de/premiere-pro/using/control-surface-support.html

Wie man Midi-Controller mit Videosoftware verwendet: https://www.provideocoalition.com/tutorial-using-any-midi-controller-as-a-video-controller-in-your-editing-software/

 

 

Cloudspeicher mit Cloudevo zusammefassen

ich hatte mich ja bereits in meinem Beitrag zum virtuellen NAS etwas näher mit Cloudspeicher beschäftigt. Anscheinend gibt es jetzt ein noch nützliches alternatives Tool namens Cloudevo mit dem man noch einfacher verschiedene (kostenlose) Cloudspeicher von google, 4shared, Dropbox, Onedrive und noch einigen andere mehr zu einem großen Cloudspeicher zusammenfassen und als ein Laufwerk nutzen kann. Hier sind natürlich auch WebDav, SFTP, Cifs/Samba und andere eigene mehr oder weniger generischen Lösungen möglich.

Der Vorteil ist, das man hier GLEICHZEITIG mehrere Cloudspeicher eines Anbieters nutzen kann und nicht jeweils nur ein Speicher verwenden kann und mehrere mischen muß. Wie hier zu sehen habe ich innerhalb weniger Minuten einige neue Accounts angelegt und hatte dann rund 100GB Cloudspeicher for free. Gerade wenn man mal größere Dateien relativ Zeitnah von A nach B transportieren möchte kann das ganz praktisch sein.

Die einfach zu installierende kostenlose App kann u.a. verschlüsselte Container erstellen und die Daten auch im RAID Verbund ablegen. Sicherheit wird hier also groß geschrieben. Verwenden kann man das ganze natürlich auch unter iOS, Android, Linux und als Webapplikation. Man kann auch angeben wieviel lokaler Speicher als Zwischenspeicher genutzt werden soll. Das kann bei der Smartphone Installation wo ggf. der lokale Speicher recht knapp ist interessant sein.

Auch das Anlegen von weiteren Freigaben und benutzern ist hier kein Problem. In der kostenlosen version können bis zu 3 Geräte synchronisiert werden was für viele Anwendungsfälle bereits ausreicht.

Den Synchronisationsfortschritt sieht man in einer kleinen tastleisten App ganz gut. Ich habe hier eigentlich eine ganz gute Direktanbindung über eine synchrone Anbindung mit 155MBit aber die Übertragung hat sich bei ca. 500Kb/s eingependelt. Somit dauert die Synchronisation etwas aber alles in allem recht Zuverlässig. Wer sich nicht erst einen Nextcloud oder Opnecloud Server aufsetzen und ein eigenes NAS betreiben möchte um von überall auf größere Datenmengen zuzugreifen ist hier vielleicht ganz gut bedient.

 

Review Streetfotografie

– Werbung – Das Buch Streetfotografie aus dem Rheinwerk Verlag zeigt auf über 300 Seiten Straßenfotografien vieler Fotografen. Zu jedem Bild gibt es eine vom Fotografen bzw. Autor gewählte Überschrift, einen erklärenden Text zur Entstehungsgeschichte oder Hintergründe bzw. Gedanken zu dem Bild und die technischen Angaben (Belichtungszeit, Blende, verwendete Kamera, etc.). Die Kapitel wurden versucht Thematisch aufzuteilen um eine gewisse Struktur zu erhalten. Hier geht es bei dem entscheidenden Moment los, dann etwas zum schmunzeln, ich sehe doppelt, Spiegelbilder, Geheimnisvolle Silhouetten, Flüchtige Bewegungen Geschichten, die das Leben schreibt, Die Geometrie der Straße, Was sehe ich hier, Weniger ist mehr, gut versteckt, wo Licht ist ist auch Schatten, sowie zu guter Letzt Alles so schön und bunt hier. Man merkt schon an den Überschriften, das die Aufteilung nicht wie in einem klassischen Lehrbuch nach Schwarzweiss, Farbe, Geometrie oder so ist sondern eher nach Gefühlen. Auch fühlt sich das Buch im gesamten eher wie ein Inspirationsbuch an, denn auch viele der erklärenden Texte gehen eher auf die Gefühlsebene des Künstlers zurück und wie man sich Gedanken gemacht hat um das entstandene Foto. Das Buchformat ist mit dem fast quadratischen und sehr großen Format gut zum anschauen geeignet.
Es wird eher wenig erklärt wie man sich technisch vorbereiten kann/sollte, welche Kamera man bräuchte oder wie die Bearbeitung ist. Es geht hier vielmehr um die reine Inspiration.
Zum Schluß gibt es noch ein paar Seiten, die den rechtlichen Aspekt in der Streetfotografie betrachten sowie einige Infos über die insgesamt 10 Fotografen. Ich bin bei dem Buch eher hin und hergerissen. Es sind wirklich viele Streetfotos zu denen man sich inspirieren lassen kann, aber auf der einen Seite fehlen mir entweder die eher technischen Hintergründe wie man solche Fotos macht oder wie dann wirklich die einzelnen Fotos zustande gekommen sind, wie man das angegangen ist oder so und zum anderen wäre mir für ein wirklich reines Inspirationsbuch zu viel Text und technische Infos aussenrum. Ich glaub letztendlich muß es jeder für sich entscheiden.
Wer ein Inspirationsbuch als Geschenk sucht ist hier denke ich genau richtig.