DIY

Der Kabelbügel

Ich weiß nicht mehr genau wann es war, aber vor einigen Monaten gab es einen Livestream von verschiedenen Musikstudio-Betreibern bei dem dann jeder sein Studio gezeigt und kurz vorgestellt hat. Innerhalb dieses Streams hing bei einem der Musiker eine Art Kleiderbügel an der Tür und jeder im Stream wollte wissen, was das ist. Das Teil heißt „Cable Wrangler“ und man kann es in diversen Online-Shops unter der Bezeichnung für rund 50,- aus Plastik finden. Nun dachte ich mir, das es das zum einen günstiger und ggf. nachhaltiger und flexibler geben müsste. Gesagt – getan.

Der Kabelbügel

Jaja, ich weiß kein so fancy Name, aber mir geht es eher um die einfache Machbarkeit und das man es recht einfach nachbauen kann.

Mir war es beim Plan wichtig, das man es selbst einfach nachzeichnen und ggf. auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Dazu später noch mehr.

Zum Zeichnen der kreisrunden Ecken habe ich mir ebensolche Gegenstände gesucht, die ich dann einfach aufs Papier gestellt und drumherum gezeichnet habe. Bei den großen Ecken des Dreiecks habe ich eine Parfumflasche (ca. 30mm Durchmesser) genommen und bei den kleinen Kreisen den Decken eines Lippenstifts. Hier habe ich etwas rumsuchen müssen, denn in der ersten Version waren die Kreise zu groß und der Nupsi des Kabelbinders ist rausgerutscht. Hier macht es sich bezahlt erst einmal alles auf Papier zu malen und dann zu probieren.

Wie zu erkennen habe ich die Unterkante des Bügels ca. 220mm lang (breit?) gemacht und die Höhe ca. 180mm. Somit passt die Zeichnung gut auf ein DIN-A4 Blatt und auch später hat dieser Bügel die richtige Größe.

Man braucht wie auf dem Bild oben zu sehen an Werkzeug auch lediglich einen Bleistift, Radiergummi, Lineal, das Cuttermesser um die Rundungen auf der Pappschablone später besser ausschneiden zu können es geht aber auch mit einer Schere, die runden Vorlagen für die Kreise, ein Stück Pappe in DIN-A4 Größe für die Vorlage zum sägen und (nicht auf dem Bild) eine Stichsäge oder ähnliches, ein DIN-A4 großes Stück recht dünnes Holzbrett mit ca. 5mm Dicke (hier gibt es beim Baumarkt beim Holzzuschnitt oft so Restekisten. Ich habe hier eine große Platte aus der ich ca. 10-15 solcher Bügel rausbekomme für EUR 2,-)  und für die Kabel selbst ggf. „Bongo Ties“ oder „Spanngummi mit Kugel„.

Und genau bei den Bongo Ties bzw. den Spanngummies mit Kugel kommt dann ggf. noch  ein Fostnerbohrer oder sonstiger Bohrer mit ca. 17-19mm zum Einsatz. Nachdem man hier alles bis auf die 5 kleinen Kreise ausgesägt hat bohrt man am Ende der Schlitze eben diese Kreislöcher, damit hier die Nupsies der Bongo Ties bzw. die Kugel der Gummispanner drinne hängen.

Ich habe den „Henkel“ oben so gemacht, das selbst wenn nur ein schweres Kabel drin hängt und das Ganze unausbalanciert wäre der Henkel trotzdem nicht soweit rumdreht, das alles runterfällt. Hierzu einfach den „Kreisausschnitt“ etwas über die Hälfte des Kreismittelpunktes reinschieben, das eben etwas mehr als die Hälfte eines Kreises oben im Bogen „fehlt“ damit ist dann genug übrig.

Hier sieht man schön das das Loch groß genug ist, das die Kabel drin hängen können, aber klein genug, das die Kugel der Gummispanner nicht durchrutscht. Ebenso habe ich auch ein paar Kabel einfach so am Stecker mit aufgehängt was auch sehr gut geht.

Letztendlich eignet sich dieser Kabelbügel hervorragend um überall dort wo man mehrere Kabel nicht immer, aber hin und wieder benötigt und diese Griffbereit haben möchte diese gut sortiert auf zu hängen.

Das kann im Musikstudio, Musiker Proberaum, Computerecke oder Büro, Hobbykeller, Fotostudio, etc. sein. Wer als Musiker, Fotograf oder Künstler oft unterwegs ist und für Bühnenauftritte ebenso seine Kabel und ggf. Kostüme dabei hat der hat hier eben doppelten Nutzen, da es ja auch als normaler Kleiderbügel genutzt werden kann. Dadurch, das der Kabelbügel sehr klein ist passt er auch gut ins Handgepäck. In meiner Version hat der Kabelbügel Platz für 5 Kabel, man kann hier sicher auch 6 oder mehr Schlitze rein sägen, aber ich wollte auch noch etwas Stabilität haben und der Kabelbügel sollte entsprechend kompakt sein. Wer hier den Kabelbügel größer und somit breiter dimensioniert kann hier natürlich nach oben skalieren.

Ich hab den Kabelbügel bisher noch nicht eingefärbt bzw. bemalt, aber auch hier kann man das entweder in den Bandfarben machen, passend zum eigenen Style, man kann Band- oder Firmenlogo bzw. Namen draufschreiben, eine eher dezente Farbe oder weiß verwenden und die Oberfläche so gestalten, dass man noch drauf Notizen machen kann oder das Ganze in einem Neonrosa oder Neongelb halten damit der Kabelbügel auch im dunkeln zu sehen ist.

Ebenso kann man das Ganze auch gern aus anderen Materialien versuchen, per CNC aus lasern oder per 3D Druck machen. Der Individualisierung sind hier keine Grenzen gesetzt.

Falls der Kabelbügel aus welchen Gründen mal brechen sollte kann man den weil es ja Holz ist einfach wieder reparieren. Der Original Cable-Wrangler wäre hier bereits Schrott. Auch gibt es aus dem Messwerkzeuge oder Musikerbereich entsprechende Kabelhalter die man an die Wand schraubt und die dann einfach wie eine Art Kamm aussehen. Nachteil hier wäre, das die eben fest an der Wand sind und man sich keine „kleine Auswahl“ an den Arbeitsplatz, das Mikrofon Stativ, den Serverschrank oder Werkbank hängen kann.

Ebenso kann man jetzt natürlich den Kabelbügel in verschiedenen Farben basteln und entweder zu den eigenen Gig’s (vorher bestückt oder unbestückt) mitnehmen, mehrere hintereinander an normalen Kleiderbügel hängen oder een den Platz hinter der eigenen Studiotür optimal ausnutzen und hier mehrere übereinander an die Wand hängen. Auch hier ist der Kabelbügel flexibel einsetzbar.

Aber ich versuche auch immer, das solche Helferlein auch möglichst EINFACH und SCHNELL im DIY Verfahren baubar sind. Am längsten hat die Zeichnung mit knapp 1h gebraucht, weil ich eben die Vorlage mit dem kleineren Loch für die einzelnen Kabel angepasst habe. Die Schablone aus Pappe ausschneiden hat ca. 10 Minuten gedauert. Das aussägen aus dem Holzbrett nochmal 5min. Für also ca. 1-2 Euro (je nach derzeitigem Holzpreis), der Annahme, dass man das Werkzeug als Hobbyhandwerker ggf. zu Hause hat und eben knapp 1,5h Zeitaufwand kann man da doch schon zum einen knapp 50,- sparen und noch individuell anpassen. Die Bongo-Ties bzw. Spanngummis mit Kugel sind optional und individuell (kann man auch aus einem Gummiband und Holzdübeln bauen wenn man will). Viel Spaß.

Wer jetzt sagt „Ich hab aber kein Werkzeug und will aber gerne sowas in der Farbe xy und mit dem Namen xy drauf soooo gerne haben“ darf mich gerne anschreiben. Da findet sich IMMER eine Lösung.

Ach ja, wer sich jetzt als Troll oder Hater betätigen möchte und da was dran auszusetzen hat, das da nicht alles gerade ist, das die Schlitze nicht alle gleich sind, etc. darf das gern für sich behalten. Für MICH ist diese Version ein Gebrauchsgegenstand, welches fast nichts gekostet hat und welches lediglich zur Zweckerfüllung gebaut wurde.

P.S.: Bei Fragen einfach fragen und wenn jemand seinen eigenen Kabelbügel gebaut hat, würde ich mich über eine entsprechende Info freuen (gerne mit Bild).

RockNRoller DIY Tischchen

Für den Transport von Foto-, Video- und Musikequipment hat sich seit Jahren der sog. Rock N Roller als eine Art Standardtool etabliert. Viele Fotografen nutzen diesen ebenso wie bei Filmproduktionen, etc. Es gibt sicherlich mittlerweile einige Ableger dieses flexibel einsetzbaren Rollwagens, aber durch die Vielseitigkeit, das modulare austauschen von Einzelteilen und eben der Möglichkeit diesen Transportwagen auch zu erweitern unheimlich wertvoll.

Wer nur mit einem Fotorucksack, einer Tasche oder einem kleinen Peli Case oder ähnlichem unterwegs ist der wird einen solchen Transportwagen eher weniger vermissen, aber wer z.B. mit mehreren Kameras, Drohnen, Stativen, Lichtequipment, etc. irgendwo draußen in der Natur als Landschaftsfotograf, OnSet/OnLocation oder im Studio flexibel unterwegs sein will um z.B. eine Ablagefläche im Feld oder Wald für das Notebook zu haben und objektive zum Wechseln etwas entspannter wechseln möchte hat hier einen treuen Begleiter.

Da ich das auch zu schätzen weiß und gerne Equipment z.B. bei Nachtaufnahmen in Griffhöhe habe oder auch gerne mal im Studio einen Arbeitswagen neben mir stehen habe wollte ich ein Tisch haben. Da mir die entsprechenden mit Filz überzogenen Einhängebretter mit ca. 70,- etwas zu teuer waren dachte ich, das man das auch selbst bauen kann. gesagt, getan.

Im Grunde genommen habe ich nur ein Regalbrett welches ich noch herumstehen hatte von der Tiefe her zugeschnitten, das dies zwischen die Holme des RockNRoller passen, ein Alurohe mit 8mm Durchmesser zugeschnitten das es durch die bereits vorhandenen Löcher der Holme passt und für diese ca. 30cm langen Rohrstücke an der Unterseite des schwarz lackierten Brettes eine Halterung gebaut damit diese nicht verloren gehen.

Man kann sich da natürlich vollkommen austoben und sich andere Möglichkeiten überlegen. ich wollte es  möglichst einfach und günstig haben. Deshalb habe ich mich z.B. ach für diesen selbst dazugebauten „Verschluß“ der eben nur aus einem Stück Leder welches auch ein Stück Stoff sein kann genommen und an einem weiteren kleineren Stück einen Druckknopf angebracht den ich einfach an das eine Brett drangenagelt habe. Man kann das ganze jetzt natürlich noch einheitlich schwarz streichen dann sieht es auch noch schön aus, aber es ist unter dem Brett wo man es eh nicht sieht weshalb ich es „natur“ belassen habe. Ja, ich bin was das angeht auch etwas faul.

Am Ende habe ich ca. EUR 6,- für das 1m lange Alu-Rohr ausgegeben. Wer noch keine Druckknöpfe samt Werkzeug dazu hat für den kommen nochmal ca. 8-10 Euro dazu. Weitere Kleinteile wie Nägel und Schrauben hatte ich jetzt nicht mit dazugerechnet, aber alles zusammen kostet auf jeden Fall weniger als EUR 20,-

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und man kann jetzt z.B. noch weitere Etagen dazu bauen, einen Kaffeebecherhalter, Magic Arms daran befestigen, etc.

Ich habe auch noch ein weiteres Brett hier ungenutzt liegen, welches ich noch für einen unteren Boden nutzen kann,aber im Moment bin ich mit dem Aufbau super zufrieden.
Weitere DIY Anbauteile werden sicherlich in Zukunft folgen.

 

 

Tooltipp Klebeband und Beschriftung

Ich gebe es zu mir ist keine bessere Überschrift eingefallen, aber das Thema an sich kann für den einen oder anderen schon interessant sein und mit ein bisschen Planung macht das Fotoshooting oder die nächste Aufnahme vom Podcast oder die Homerecording Studio Session nochmal so viel Spaß. Also…

Wer kennt das nicht: Man hat beim Porträtshooting eine Auswahl an Klamotten, die man in einer bestimmten Reihenfolge abfotografieren möchte oder Kameraakkus, Objektive oder sonstiges Zubehör was man sich vielleicht sogar ausgeliehen hat oder welches man in einer geordneten Weise verwenden möchte. Dazu kommen diverse gleich aussehende Koffer und/oder Kästen mit Zubehör, Kabel, etc. Gleiches gilt für den nächsten Podcast mit mehreren Gastrednern, mehreren Mikrofonen und gefühlt zig Kilometer Kabel die an das Mischpult angeschlossen werden wollen und man da dann noch den Überblick behalten will. Zum nächsten Fotoshooting oder Gig mit der Band, nimmt man mal wieder die undurchsichtigen stapelbaren Plastikboxen mit all dem Zubehör mit aber da man die immer neu packt weiß man ja nicht wo was drin ist und muss das neu beschriften. Das CAT5 Kabel für den nächsten Admin Einsatz muß mal schnell zusammengelegt werden und da man ja immer ein 1m, 3m, 5m und 10m Kabel dabei hat will man die dann auch noch schnell unterscheiden. Und so weiter.

Dann fällt meist der Spruch „gib mal was zum Beschriften sonst blick ich hier nicht mehr durch„. Und DANN geht der Spaß los! Man braucht irgendwas Klebebandartiges wo man was draufschreiben kann. DIREKT aufs Equipment möchte man nicht unbedingt rummalen (es sei denn man möchte es dauerhaft markieren worüber ich HIER bereits geschrieben habe). DANN ist großer Rat teuer, denn die Beschriftung soll ja wieder weggehen, man soll es GUT lesen können, es soll also auch nicht verschmieren, etc. Also was tun?

Für mein folgendes BestOf hab ich die Platzierung von der schlechtesten Methode bis zur (zur Zeit) Besten Methode gewählt.
Ausschlaggebend war bei allen Methoden, das man möglichst viele Stiftarten (Bleistift aka Pica Dry Marker (siehe auch HIER) und eine möglichst gute Lesbarkeit egal ob bei gutem oder schlechtem Licht gegeben ist. Zusätzlich sollte die Methode in möglichst vielen Umfeldern bei mir im Computer, Musik bzw. Studiobereich (Live-Mixing, etc.) und Fotobereich (Studio, On Location, Filmproduktionen, etc.) gleich gut verwendbar sein, trotz allem gut kleben, nicht verrutschen oder abgehen und ohne Rückstände verwendbar sein. Zum Test habe ich als Vertreter der Bleistifte (auch bunt) den PicaDry genommen, dann einen normalen Kugelschreiber und die allseits beliebten, weil egal ob auf schwarzem oder grauen Gaffa Tape sichtbaren, orangenen und hellblauen Lackstifte (Marke ist hierbei ebenso egal).

Platz 3: Hansaplast

Meist geht der Griff gerade unterwegs schnell mal zum Verbandskasten und das Gewebeklebeband da raus holen. Ist meistens weiß, also kann man mit einem Marker Stift da wohl gut drauf schreiben. Nachteil ist wie man sieht, das der Klebstoff meist recht weich ist und man mit dem Kugelschreiber je nachdem aus welchem Material das Hansaplast bzw. Wundpflaster ist gar nicht gut schreiben kann und der Lackstift verläuft. Bleistift geht auf den Dingern gleich gar nicht. Einziger Vorteil man hat es eben ZUR NOT in jedem Auto.

Platz 2: Gaffa Tape

In meinem Beispiel habe ich um den Schwierigkeitsgrad etwas zu erhöhen nicht graues oder schwarzes Gaffa genommen sondern das schicke rosafarbene. Das sieht man schon von weitem wenn man das also auf einen schwarzen Koffer klebt weiß man eh wem der gehört, aber außer den Lackstiften hält leider kein anderer Stift darauf. Je nachdem von welcher marke kann solch ein Gaffa bzw. Gewebeband auch recht teuer werden wenn man größere Mengen braucht. Das Gaffatape ist natürlich sehr Reißfest und Wiederstandsfähig, klebt auch sehr gut kann aber auch je nach Art Kleberückstände zurücklassen. Bei etwas zerbrechlicherem Fotoequipment oder Gerätschaften mit feinen Plastikteilen ist hier u.U. Vorsicht geboten.

Platz 1: Papierklebeband

Nicht zu verwechseln mit Maler Crep- oder Maskierungsklebeband ist das sog. Papierklebeband (Packaging Tape Paper). Wie zu sehen kann man da gut mit Kugelschreiber, Lackstift und Bleistift drauf schreiben, es klebt gut ist aber leicht abreißbar. Beim Lösen bleiben keine Kleberückstände zurück und es ist im Verhältnis ebenso am günstigsten (weniger als 2,- pro 50m Rolle). Einziger Nachteil, der mir einfällt ist, das es nicht so robust und Reißfest ist wie Gaffa. Das kann aber auch ein Vorteil sein wenn man z.B. Kabel schnell mal zusammenkleben möchte aber nach dem Verlegen das Klebeband ebenso schnell wieder lösen muss.

Bei der Produktfotografie kann man mal schnell was festkleben und rückstandsfrei wieder entfernen. Markieren auf teuren Steinböden oder an Fenstern lassen sich gut bewerkstelligen. Der Zettel mit den Stücken, die man auf dem Konzert am Abend spielt, lassen sich damit ebenso gut auf dem Boden oder auch auf der Innenseite des Bühnenvorhangs festmachen. Das Shure SM58 Mikrofon kann man damit super am Stativ festkleben wenn der eigentliche Mikrofonhalter kaputtgegangen ist. Bei allen möglichen Szenarien, die ich hier durchgespielt habe, war das Papierklebeband IMMER am flexibelsten einsetzbar. Also ein absoluter Geheimtipp (wer es noch nicht kennt). Wenn man aber am Utility Gürtel oder in der Zubehör-Box mindestens zwei Arten dabei hat, macht die kreative Arbeit gleich doppelt so viel Spaß.

Wenn Du noch andere interessante Helferlein kennst, coole Tipps und Tricks aus dem kreativen Alltag hast oder eine Frage hast lass es mich einfach wissen. Würde mich über Feedback freuen!

Loupedeck CT – The Stand

// For english readers please use Translation Service like google Translate or any other. Thanks. //

Ich nutze das Loupedeck CT nun schon einige Wochen und bin immer mehr begeistert. Bereits ganz am Anfang wurden ja schon viele Presets für eine Menge Programme mitgeliefert, aber mittlerweile gibt es nicht nur einige zusätzliche Custom Profiles zum download sondern man kann sich nun auch selbst für eigene Programme entsprechende Profile basteln und das Loupedeck Tool wird immer weiter entwickelt.

Nun liegt das Loupedeck CT die meiste Zeit flach auf dem Tisch was für die meisten Arbeiten auch vollkommen Ok ist. Allerdings bin ich als Musiker diese leicht erhöhte Mischpultposition gewöhnt und gerade wenn ich mit Adobe Audition oder Audacity arbeite vermisste ich so ein wenig diesen Winkel. Ich hab das Loupedeck CT auch im Laptophalter im Magicarm eingeklemmt genutzt, aber der Coolnessfaktor wollte sich da nicht so richtig einstellen.

Deshalb habe ich mir ein ca. 18mm starkes Buche Leimholz Brett aus dem Baumarkt für sagenhafte EUR 1,- aus der Restekiste geholt und es in die 5 im Bild folgenden Teile geschnitten um einen Loupedeck Stand draus zu bauen. Arbeitszeit: ca. 2-3h.

Wie man sehen kann ist für die beiden identischen Seitenteile lediglich ein Winkelschnitt notwendig. Mit einer Tischkreissäge geht dies perfekt, aber auch mit einer Stichsäge sollte dies funktionieren. Ich habe die Vorderkantenhöhe bewußt mit 4cm etwas höher belassen falls ich hier später z.B. passend zu anderen Geräten noch etwas einbauen möchte (USB Hub, Lichtregelung, etc.).

Auf dem nächsten Bild ist oben die obere Kante, die das Loupedeck CT vor dem herunterrutschen schützt zu sehen. Unten Links die vordere Blende die ich oben ursprünglich etwas angeschrägt habe da ich erst ohne die obere Kante arbeiten wollte. Dies hat aber nicht so gut gehalten weshal diese Kante einfach oben auf gesetzt wurde.

Das größere rechte Teil ist dann an der Hinterseite zur Stabilisierung angebracht.

Die nächsten Bilder zeigen dann das fertige Gestell für das Loupedck CT.

Wie hier bereits zu erkennen habe ich auch das original schwarze Kabel durch ein etwas farbigers ausgetauscht da ich doch öfters mal Geräte wechseln muß und man so schneller das richtige Kabel erwischt.

Ebenfalls habe ich den hinteren Abschluß nicht bis ganz nach oben gezogen. So ist das aufsetzen des Loupedeck CT einfach gehalten und man kann noch eine Kabelführung, Stifthalter, Beleuchtung oder sonstiges Zubehör anbringen.

Man kann auch an den recht dicken Wanduneg erkennen, das man das Loupeck CT auch IN den Rahmen einlassen könnte. Damit hätte man sich die vordere obere Kante gespart und der Abschluß hätte ggf. etwas aufgeräumter gewirkt. Zum einen hatte ich aber keinen entsprechenden Fräser um die ca. 7-8mm aus den beiden Seitenteile heraus zu fräsen, dann wäre es Fräsen in einem Winkel gewesen damit es wirklich ordentlich sitzt und es hätter NUR das Loupedeck CT gepasst. Mit der Kante kann ich auch ein Smartphone, Tablet oder kleines Notebook mit diesem schicken Holzständer verwenden.

Auch hätte man ein nur ca. 10mm starkes Brett nehmen können dann hätte das Loupedeck komplett auf der Kante aufgesessen. Das Reststück welches ich im Baumarkt für EUR 1,- bekommen hatte war aber eben so dick und die Kosten von einer neuen Platte ein Stück abschneiden zu lassen (Zusatzkosten Zuschnitt) wären den Aufwand nicht wert gewesen.

Wer jetzt noch seinen Schreibtisch oder Homestudio hiermit aufwertet wird sicher noch mehr Spaß mit seinem Loupedeck CT haben. Viel Spaß!

Videokonferenz Hintergrund Karten

Wer öfters an Videokonferenzen teilnimmt oder diese durchführt ist sicher schon auf das Problem gestoßen, das ja meist Eine Person redet, alle anderen hören zu. Wenn man dann aber z.B. etwas sagen möchte oder man den Vortragenden auf etwas aufmerksam machen möchte kann das u.U. schwer im Redefluss sein.
Hier gibt es entweder Karten zum hochhalten wie z.B. https://www.amazon.de/dp/B01MYBM520/
 
 
oder als fertige Karten bestellen wie z.B. bei https://videokonferenzkarten.de
 
Eine Option, die ich aber noch nicht weiter gesehen habe und die für den ein oder Anderen zum direkten Einsatz oder zur Weiterentwicklung dienen kann ist diese Karten, als Hintergrundbild einzubinden. Aus diesem Grund habe ich nach den unter CC-BY-SA 4.0 Lizenz stehenden Karten, die unter dem GMK Link oben zu finden sind, entsprechende Hintergründe erstellt.
 
 
Wenn man jetzt während der Videokonferenz öfters die Hintergrund-Karten Grafiken ändern möchte dann geht das ggf. direkt über die entsprechend verwendete Software oder über das Tool OBS. Hier kann man dann einfach verschiedene Szenen mit den entsprechenden Hintergründen anlegen. Über das OBS Plugin virtual Cam kann dann OBS wiederum als Webcam angesteuert werden und ist in der verwendeten Videokonferenz Software sei es Skype, Zoom, Teams oder was anderes als Videoquelle auszuwählen. OBS bietet dann die Möglichkeit die zuvor angelegten Szenen per Tastaturkombination oder per extra Geräten, die ggf. der ein oder andere Gamer oder youtuber eh hat wie z.B. Elgato Streamdeck oder Loupdeck CT, umzuschalten. Wenn jemand eine elegantere Möglichkeit kennt während der Videokonferenz schnell den Hintergrund zu wechseln oder entsprechende Bilder einzublenden kann ja gerne mal Bescheid sagen.
 

Markierungsarbeiten

Oft vernachlässigt wie ein gutes Backupkonzept für die eigenen Fotos oder Dokumente ist auch das Thema wie markiere ich meine Sachen?!

Dabei geht es oft garnicht mal so sehr um den Diebstalschutz oder das Wiederauffinden eines Gepäckstückes sondern z.B. das schnelle auffinden eines gegenstandes in der Fototasche oder welcher Akku gehört zu welcher Kamera, welches Steckernetzteil zu welchem Gerät, welcher Objektivdeckel hat welchen Durchmesser oder eben in welcher der 5 Taschen kommt welches Zubehörteil. Aber auch eben wie herum man einen Stecker in den USB Port steckt ohne lange herumprobieren zu müssen.

Dabei kann man oft ausgeklügelte Kombinationen aus Apps und angebrachten Schildchen nehmen oder eine Methode, die sich seit Jahren bewährt hat: Orangener oder Türkisener Lack.

Das kann nun entweder ein Lackstift sein oder Nagellack – je nachdem was einem mehr zusagt. Wichtig ist nur, das es auf lackbasis und die Farben Orange oder Türkis oder sehr Verwandte dieser beiden Farben sind. Warum nicht rot, blau oder schwarz? Ganz einfach, weil sich diese Farben als Zwischenfarben ebenso auf hellen bzw. weißen oder dunklen bzw. schwarzen Flächen eignen. Gerade im Hobbyhandwerkerbereich, im Tonstudio oder die Markierung der gefühlt zig SD Karten der Kamera macht es da einfach wenn man IMMER die Aufschrift lesen kann und nicht erst nach einem anersfarbigen Stift suchen muß. SD Karten können ja manchmal blau oder schwarz sein. Ein Werkzeugkoffer meist schwarz, gelb oder auch mal rot.

Und warum nun Lackstift und kein normaler Wasserfester nicht abwaschbarer Edding? Hier ist immer die Frage nach der Oberfläche. Auf glatten glänzenden Oberflächen sind diese normalen Stifte schlecht lesbar und decken nicht so gut wie (Lack)Stifte.

Auch hält ein Lackstift gut auf Rucksäcken, Stoffen oder anderen Materialien wie Textilklebeband oder Gaffa Tape. Musiker kennen das vielleicht von der Mischpultbeschriftung oder dem Bühnen Rack wo die verschiedenen Kanäle und Eingänge entsprechend markiert werden. Auch Mikrofon- oder Instumentenkabel kann man so gerade für den Bühnenbereich gut markieren. gerade wenn mehrere bands und unterschiedliche Musiker auf einer Veranstaltung unterwegs sind kann dies sehr entspannend sein seine eigenen Kabel, Geräte und Kisten zu finden.

Wie sich unterschiedliche andere Stifte verhalten sieht man z.B. an dem Pica Dry Stift,d er eher für den Handwerker und zum kurzzeitigen Markieren und bemessen ausgelegt ist.

 

Mit diesen Stiften kann man dann unabhängig vom Material auf Holz, Papier oder Metalluntergründen entsprechende markierungen zum schneiden, bohren oder sägen vornehmen. Auch hier würde ich mir ähnlich wie z.B. eine Tintenpatrone eine lackbasierte Mine wünschen, die man austauschen kann … aber vielleicht kommt das ja noch 😉

Achja, und NATÜRLICH muß es in den meisten Fällen nicht schön aussehen. Es soll ja das Equipment markieren und das sind meist Gebrauchsgegenstände. Wenn es nur zur Unterscheidung von mehreren Geräten gehen soll wie z.B. Effektgeräten im Studio oder Ähnlichem kann man die Markierungen auch auf der Batteriedeckeinnenseite machen.

Fazit ist also, das ein orangener oder türkisener Lackstift oder Nagellack ein MustHave für Jeden ist. Es spart Zeit und Nerven beim Suchen. Viel Spaß beim markieren. Wenn jemand eine ebenso günstige, flexible und kleine Alternative hat kann sich ja gerne mal melden. Danke.

Nachtrag zum Fotojahresplaner

Es gibt ja einige Methoden sich das Jahr hindurch Fotografisch interessant zu halten. Man kann sich ein 365 Tage Projekt vornehmen und JEDEN Tag ein Foto machen und veröffentlichen. Man kann sich dem OCOLOY Projekt stellen, Es gibt Fotoaufgaben Kartensets wie The Bigger Picture oder Inspiracles und man kann sich natürlich einen eigenen Plan machen. Das kann entweder per extra Buch geschehen oder man führt einfach einen elektronischen Kalender mit wöchentlichen Aufgaben bei sich im Smartphone bzw. Computer. Somit hat man in diesem Fall die Aufgabe bzw. Erinnerung immer bei sich und immer im Blick, kann sich kurze Notizen machen oder mit Tools wie Joplin, Evernote oder OneNote die entsprechenden Notizen und Bilder gleich verknüpfen um diese später weiter verarbeiten zu können und das Ganze besser organisieren zu können.

Ich habe hier einmal einen solchen (google)Kalender mit entsprechenden Aufgaben für ein Jahr erstellt. Diese Aufgaben kann man natürlich nach belieben abändern und seinen Bedürfnissen anpassen. Ich habe versucht auch Saisonelle Ereignisse wie Ostern oder Halloween zu beachten und auch ein wenig die Wetter bedingten Gegebenheiten. Diesen Kalender kann man sich also herunterladen und im google Kalender oder Outlook importieren und danach eben nach Bedarf anpassen oder einfach so verwenden. Viel Spaß

Der Kalender kann dann entweder zusammen mit dem Foto-Planer oder einem anderen Tool verknüpft bzw. zusammen verwendet werden. Ganz nach belieben. Somit ist solch ein Kalender sehr flexibel anpassbar und einsetzbar.

 

Mach es endlich digital – GTD

Irgendwie ein blöder Titel und irgendwie will es auch keiner so richtig. Aufräumen. Hat schon als Kind keiner gern gemacht. Und deshalb müllt man sich auch Online und im Digitalen alles voll.

Jeder hat auf seinem Rechner zig Spiele wovon er/sie am Ende nur ein oder zwei WIRKLICH spielen. jeder hat zig Schreibprogramme installiert aber im Grunde würde das Betriebssystemeigene Notepad für über 90% der Arbeiten die man damit macht vollkommen ausreichen. Wir surfen zig Stunden im Internet, vergessen aber wieder die wichtige Seite über den Kaffe Siphon wo man gestern das coole video dazu gesehen hat und stellt dann lieber zeitverschwendend die Frage in irgendeinem sozialen Netzwerk wo man so eine Hippster Kaffeemaschine herbekommt, usw.

Irgendwann kommt man dann auf den Trichter: Das muß doch auch einfacher und effizienter gehen. Ja.

Früher hies es immer „schalt Dein Hirn ein“, später gabs und gibt es dazu Methoden wie man sich selbst besser erziehen kann sich und seine digitale Umgebung auzuräumen.

Eines der Schlagwörter zu denen man sich da gerne mal googeln kann ist „GTD“ (steht für „Getting Things Done“) und daraus entstanden dann so Dinge wie Livin in One Textfile, Hippster PDA, Bullet Journal, etc.

Auch diverse Online Tools wie Evernote, Joplin oder Instapaper bilden selbiges ab.

Ziel all dieser Tools und Methoden ist es lediglich, das man den ganzen Ballast an unnötigen Daten um die wirklich wichtigen Informationen ausfiltert.

Das coole ist, das keines dieser Methoden oder Tools einem direkt vorschreibt WIE man WAS zu tun hat, sondern jeder kann das so anwenden und umsetzen wie er will.

Ich sammele z.B. in Joplin in verschiedenen Unterabschnitten Infos, Snippets, Screenshots, Ideen, Texte, etc. Das kann ich dann später viel leichter wiederfinden, auf dem Handy oder Desktop, kann es vor allen Dingen sehr leicht sichern (alles liegt als kleine Dateien in einem Ordner ab) und auf einem anderen Rechner wieder herstellen, etc.

Und wie man an dem Screenshot sieht könnte man das jetzt auch noch verbessern, unterteilen, etc. Aber ich mag lieber flache Hierarchien.

Natürlich kann man damit ganze Rezeptbücher, Malideen, MakeUp und Schminktipps sammeln und organisieren, Checklisten für Einkauf und Urlaub sowie Tabellen für Rechnungen oder andere Dinge im Job anlegen, verteilen, etc. Ist eben genau wie mit einem Pinsel, Schraubendreher oder Küchenmesser – alles super Werkzeuge was aber am Ende rauskommt dafür sind wir selbst verantwortlich.

Ebenso habe ich auch schon seit Jahren immer ein analoges Notizbuch so richtig aus Papier im DIN-A-5 oder A-6 Format dabei und noch meist irgendwo das oben angesprochene Hippster PDA oder wenn man so will ein paar Blätter mit einer Büro-Klammer-Klemme Dingens  zusammengehalten. Kann man dann sogar noch das Altpapier verwenden.

Wie man sieht hat sich nicht viel geändert und man hat sogar das Gefühl wenn man z.B. andere Tools aus anderen Bereichen – hier mein Kombiwinkel – dazu nimmt das alles irgendwie zusammen passt … wie hier in eine Kartentasche aus dem Foto-Bereich.

Ob man dazu jetzt Selbstorganisation, Minimalismus oder GTD sagt es bleibt dasselbe. Einfach locker durch die Hose atmen. Vielleicht hilfts dem ein oder anderen ja. Enjoy.

Cloudspeicher mit Cloudevo zusammefassen

ich hatte mich ja bereits in meinem Beitrag zum virtuellen NAS etwas näher mit Cloudspeicher beschäftigt. Anscheinend gibt es jetzt ein noch nützliches alternatives Tool namens Cloudevo mit dem man noch einfacher verschiedene (kostenlose) Cloudspeicher von google, 4shared, Dropbox, Onedrive und noch einigen andere mehr zu einem großen Cloudspeicher zusammenfassen und als ein Laufwerk nutzen kann. Hier sind natürlich auch WebDav, SFTP, Cifs/Samba und andere eigene mehr oder weniger generischen Lösungen möglich.

Der Vorteil ist, das man hier GLEICHZEITIG mehrere Cloudspeicher eines Anbieters nutzen kann und nicht jeweils nur ein Speicher verwenden kann und mehrere mischen muß. Wie hier zu sehen habe ich innerhalb weniger Minuten einige neue Accounts angelegt und hatte dann rund 100GB Cloudspeicher for free. Gerade wenn man mal größere Dateien relativ Zeitnah von A nach B transportieren möchte kann das ganz praktisch sein.

Die einfach zu installierende kostenlose App kann u.a. verschlüsselte Container erstellen und die Daten auch im RAID Verbund ablegen. Sicherheit wird hier also groß geschrieben. Verwenden kann man das ganze natürlich auch unter iOS, Android, Linux und als Webapplikation. Man kann auch angeben wieviel lokaler Speicher als Zwischenspeicher genutzt werden soll. Das kann bei der Smartphone Installation wo ggf. der lokale Speicher recht knapp ist interessant sein.

Auch das Anlegen von weiteren Freigaben und benutzern ist hier kein Problem. In der kostenlosen version können bis zu 3 Geräte synchronisiert werden was für viele Anwendungsfälle bereits ausreicht.

Den Synchronisationsfortschritt sieht man in einer kleinen tastleisten App ganz gut. Ich habe hier eigentlich eine ganz gute Direktanbindung über eine synchrone Anbindung mit 155MBit aber die Übertragung hat sich bei ca. 500Kb/s eingependelt. Somit dauert die Synchronisation etwas aber alles in allem recht Zuverlässig. Wer sich nicht erst einen Nextcloud oder Opnecloud Server aufsetzen und ein eigenes NAS betreiben möchte um von überall auf größere Datenmengen zuzugreifen ist hier vielleicht ganz gut bedient.

 

Poppcorn Pinselspitzen mit Adobe Brushes

-Werbung weil Links- ich nutze das Tool Adobe Capture schon eine ganze Zeit und bin immer wieder begeistert. Mit Adobe Brushes welches mittlerweile in die App-Collection Adobe Capture CC integriert wurde kann man sich seine eigenen Pinselspitzen für Photoshop CC und andere Programme selbst erstellen. Das schöne dabei ist u.a. das die mit dem Smartphone erstellte Pinselspitze gleich mit der Adobe Cloud synchronisiert wird und man nicht erst umständlich die Pinselspitze erst irgendwie vom Smartphone auf den Computer transferieren muß oder so.

Vorbereitung: Der Pentel Stift

Man kann im Grunde alles als Vorlage verwenden was sich fotografieren läßt. Ich wollte ein paar Brushes haben, die ich für Stempelarbeiten ebenso wie für künstlerische Schreibarbeiten verwenden kann. Hier gibt es die sog. Pentel Brush Pens, die man z.B. bei amazon oder Jetpens bekommt. Ich habe mir hier zum einen den Pocket Pilot mit Schwammartiger Spitze und einmal den Pentel Standard Brush Pen Medium zum wieder auffüllen (auswechselbarer Tintentank) geholt.

Hiermit habe ich einfach diverse Pinselstrokes auf Papier gemalt. Unter anderen kann man damit sehr realistische Nuppsies selbst malen um diese dann für fliegende Staubpartikel, SciFi artige Partikel in der Luft, Schnee oder andere Partikelchen zu verwenden.

Die beiden Stiftarten verhalten sich hier wegen der unterschiedlichen Spitzen Materialien auch auf Papier unterschiedlich und man erhält schöne Texturen.

Man kann hierbei also ein bisschen rumspielen und verschiedene Formen malen.

Brushes in Adobe Capture CC

Danach öffnet man einfach in Adobe Capture CC den Bereich „Brushes“ und bekommt die Kamera angezeigt. Hier einfach eine Pinselspitze grob auswählen. Dann hat man noch einen Regler mit dem man den Freistellungsgrad einstellen kann. Nachdem man dann das Bild aufgenommen hat kann man noch den Ausschnitt anpassen um die Spitze dann ab zu speichern.

Danach kann man der Spitze noch einen Namen geben unter dem man dann später in z.B. Photoshop diese Spitze dann auch wieder findet.

Achja, mein Favorit ist natürlich mein Poppcorn Brush, der immer wieder gut ankommt.

Gratis Brushpen Download

Und wer jetzt seine eigenen Brushpen Spitzen zusammen mit Adobe Capture CC erstellen möchte, aber keinen Pentel Brushpen Stift zur Verfügung hat für den habe ich hier einmal ein paar meiner Malarbeiten zur kostenlosen Nutzung hinterlegt.

Bild am besten runterladen oder gewünschte Pinselspitze vom Bildschirm abfotografieren – wie man das auch möchte und danach eben in Adobe Capture CC weiter bearbeiten. Enjoy.