Guitar Summit 2018

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit in in Mannheim fand das Alljährliche Guitar Summit 2018 statt. Es war wie immer SEHR gut besucht, man konnte viele Marken ausprobieren und an den Food Trucks vor dem Congress Zentrum des Mannheimer Rosengartens gab es gutes zu Essen.

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Mein persönliches Highlight war, das man es u.a. geschafft hat dieses jahr ganz leise auf mehreren Bühnen dem Publikum die neuesten Gitarren, Techniken, etc. vor zu führen. Jeder Besucher konnte sich am Bühnenrand einen Kopfhörer aufsetzen und der Live Performance des Künstlers folgen. Dies gehört wohl zur Regelung des Rosengartens und es wurde meiner Meinung nach brillant umgesetzt. Das Klangvergnügen war in keinster Weise getrübt und das lauteste was man in den hallen gehört hat war der jeweilige Applaus nach den Vorführungen und Auftritten. Auch gab es neben all der Technik auch Dinge, die eher am Rande etwas mit Musik zu tun hatten wie z.B. Hersteller für Gehörschutz und man konnte sich die Technik eines Verstärkers von Grund auf von Universitätsmitarbeitern erklären lassen.

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Hier Elena Seagalova am Sigi Braun Guitars Stand.

Es war u.a. ein großes Vergnügen eine so ruhige Performance von Victor Smolski zu fotografieren OHNE einen Gehörschutz tragen zu müssen.

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Es hat wie immer viel Spaß gemacht und ich kann es nur JEDEM Gitarristen egal ob Hobby, in einer Band oder Profi empfehlen. Es war sehr familiär und jeder hat irgendwie jeden gekannt. Es war nicht so wie man sich eine steife Musikmesse wie z.B. die in Frankfurt vorstellt sondern eher wie eine große Jam Session. Jeder hat Spaß, man probiert neue Sachen aus, trifft sich und verabredet sich vielleicht für spätere Projekte. Einfach ein schönes Wochenende unter Gitarrenverrückten.

Achja, und nicht vergessen: Nächstes Jahr gibts hoffentlich wieder ein Guitar Summit!

Events fotografieren lernen

Immer wieder wenn jemand andere oder auch meine Konzertbilder sieht kommt die Frage

Oh, das will ich auch. Wie kann man das lernen?

Die Antwort ist ganz einfach: machen.

Dann kommt die Frage

aber man muss sich doch da irgendwie anmelden? Das ist mir zu kompliziert.

Naja, von nix kommt nix. Aber der Weg dahin ist eigentlich auch ganz leicht. Man muß es nur angehen. Ich verrate mal einen Trick. Geht einfach auf öffentliche Veranstaltungen und übt dort. Am besten eignen sich hier Volksfeste mit einer Bühne oder Wahlveranstaltungen. Das kann ein Karnevalsumzug, Maifest, Oktoberfest, die Parteiveranstaltung, Geflügelzüchterfest oder sonst was sein. Wichtig ist hierbei wie gesagt, das es öffentlich ist (also am besten draußen auf einem offenen Platz) und das es keinen Eintritt kostet. Somit kann man normal hingehen und Fotos machen. Somit ist die „komplizierte“ Hürde für viele Anfänger erst einmal gar nicht da.

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DANN finden diese Veranstaltungen ja meist bei etwas hellerem Tageslicht statt. Auch die Bühne ist meist noch überdacht oder zumindest außen etwas abgeschattet sodass das Licht auch recht gut ist. Von da kann man sich zur Abenddämmerung und eben den Lichtverhältnissen an der Bühne langsam anpassen, die Kameraeinstellungen prüfen und üben, üben, üben.

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Bei eben solchen Veranstaltungen ist es dann eben nicht so schlimm wenn es eben mal nicht klappt, alle Bilder unscharf sind, weil man den Fokus falsch gesetzt hat, über- oder unterbelichtet ist, etc. weil man eben nicht akkreditiert ist bzw. jemand auf gute Bilder wartet. Man hat also die besten Voraussetzungen ohne Druck sich erst einmal auszuprobieren. Dabei sollte man auch nicht allzu wählerisch sein was die Veranstaltungen ansich angeht. Es geht hierbei darum um das Gefühl in einer Menschenmenge andere Menschen zu fotografieren und die Technik im Griff zu haben.

Das Ziel ist am Ende seine Kamera so zu beherrschen, das man dann im Einsatz in der dunklen Konzerthalle bei lautester Musik direkt vor den Boxen stehend sich nicht vom Getümmel ablenken lässt und gute Fotos macht. Auch wenn man beim Stadtfest oder der Geschäftseinweihung die gespielte Musik ganz und gar nicht mag die Musiker oder der Moderator ist meist ein gutes Übungsobjekt. Es geht darum Emotionen einzufangen, zu lernen wann der richtige Moment ist abzudrücken und wo man sich am besten hinstellt, das weder das Mikrofon im Gesicht ist noch irgendwelche Köpfe. Ebenso lernt man dabei sich unauffällig bei solchen Veranstaltungen zu verhalten und nicht mit Werbeshirt in rot mit gelber „wewewe.ich-bin-der-größte-Fotograf.de“ direkt auf der Bühne vor dem Sänger oder Redner zu stehen sondern eben unauffällig von der Seite. Ebenso lernt man ggf. gerade wenn die Veranstaltungen dann mit der Zeit etwas größer werden und ggf. der ein oder andere Star bzw. Promi z.B. zur Kaufhauseröffnung oder Sache-für-den-guten-Zweck die Werbetrommel rührt wie man mit mehreren Fotografen gemeinsam dasteht und sich gegenseitig genug Raum zum fotografieren gibt, das jeder mal dran kommt.

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Denn wer es dann in den Konzertgraben vor die Bühne geschafft hat und gerade mal die typischen 3 Lieder Zeit hat möglichst viele und gute Bilder zu produzieren wird froh sein vorher eben genug geübt zu haben!

Viel Spaß!

 

der Politiker Gregor Gysi

Ich hatte das große Glück einen Politiker von alten Schlag wie man so schön sagt fotografieren zu können und Ihm ganz nah zu sein. Auch solche Fotos gehören ins Portfolio.

Ich glaube man erkennt sehr gut, das ein solch erfahrener Redner wie Gregor Gysi es versteht für die Kamera zu posieren. Auch das macht es einfach bei solchen Veranstaltungen gute Fotos zu machen.