Kaffeebecher aus Kaffeesatz – der Weducer Coffee-t-go Cup

P Ein Kaffeebecher aus recyceltem Kaffeesatz. Für mich als alten Kaffeejunkie, der auch unterwegs gerne mal einen Kaffee im Auto dabei hat, der dann im Büro oder zu Hause leer getrunken wird, ein MUST-HAVE. Aber wer mich kennt weiß, das ich in Zeiten von Fake-News, Influencer-Perlen, etc. ein eher skeptischer Mensch bin und nicht gleich jedem „Ich versprech Dir die Eierlegende Wollmilchsau“ Geld in den Rachen werfe. Nachdem ich dann aber auf der Webseite von Kaffeeform die Produkte mal näher angeschaut habe, die FAQ dazu gelesen habe und natürlich auch diverse Berichte im Netz dazu gefunden habe wollte ich die Dinger WIRKLICH haben und hab mir den Weducer bestellt!

Nun hab ich die schon ein paar Tage im Einsatz und kann nur sagen WOW!

Hier mal die Details, die mir persönlich besonders aufgefallen sind. Es fing schon damit an als das Paket ansich kam. Da ist man ja im Zeitalter von Fridys-for-Future schnell dabei mit dem Finger auf was zu zeigen. Hier war aber bereits die Verpackung aus nicht behandeltem Karton, das Füllmaterial aus dünnem zerkrumpeltem Papier und die dazugelegten Infoblättchen und der Lieferschein Vorbildlich verpackt. Nix lackiert, lediglich glattgestrichenes Papier soweit ich das erkennen kann.

Das fängt also schonmal gut an. Wie auf dem Bild zu sehen hab ich mir den Doppelpack geholt (man weiss ja nie 😉 ). Nach dem auspacken hält man dann Kaffesatz förmlich in den Händen und der Becher ist wirklich sehr wertig, fast schon massiv, verarbeitet. Es fühlt sich von der Oberfläche weder warm noch kalt an, eine fast seidige Oberfläche und einen guten Gripp. Ich hab den Becher erst mehrmals richtig fest auf den Tisch drauf gehauen, weil ich irgendwie nicht glauben konnte das das Ding so leicht ist aber so massiv. Den Becher kann man auch im Gegensatz zu Pappbechern logischerweise nicht zusammendrücken und wenn der eben mal runter fallen sollte wird der auch so schnell nicht brechen. Gefertigt ist das Ganze aus einer Mischung aus Kaffeesatz, Buchenholzfasern, Stärke, Cellulose und Biopolymeren. Die Becher haben ein ganz leicht duftendes Kaffearoma was mir persönlich sehr gefallen hat. Das gibt dem Ganzen noch einen spezielleren Touch. Ich hab auch gleich mal drauf rumgekaut, weil ich wissen wollte ob man da wie bei normalem Plastik irgendwas eindrücken, abkauen oder so kann, aber da passiert garnix. Es schmeckt auch nix nach Kaffee, es duftet eben nur danach. Ich hab aber auch schon Tee (Earl Grey, Darjeeling) daraus probiert, da schmeckt nix weiter raus, es duftet wie gesagt dann nur eben etwas nach Kaffee was auch hier nicht weiter stört.

Was mir sofort superpositiv aufgefallen ist war der Deckel. Da ist ein Gummiring drin, das wird dann aufgeschraubt mit einer Vierteldrehung (also auch Morgens nicht zigmal einen Schraubverschluß drehen) also äusserst Nervenschonend. Dann ist der Deckel echt dicht. Für mich, der dann noch zig Sachen in der Hand rumträgt, Türen aufschliessen muß, den Rucksack über die Schulter streifen muß, etc. eine echte Morgenerleichterung wenn man weiß, das der Becher einfach nicht so schnell auslaufen kann. Einzig das kleine Trinkloch oben ist auf, aber das stört beim Transport nicht weiter. Da der Deckel aufgeschraubt und nich nur aufgesteckt wird kann man den Becher auch von oben am Deckel rumtragen ohne Angst haben zu müssen, das das abfällt. Der Becher wird wenn Kaffee drin ist auch recht warm, aber nicht heiß.

Von der Isolation her hält sich der Kaffee genauso lange warm wie etwa in einer Keramiktasse, also schon um einiges länger wie im Pappbecher, aber nicht so lange wie in einem Thermobecher oder so. Es sind auch keine scharfen Kanten am Becher, man kann sich nicht schneiden oder so.

Mir sind natürlich auch einige negative Sachen aufgefallen, die nicht ungesagt bleiben sollen. Das größte Problem ist, das der Becher zu klein ist. Ok, das ist eher mit einem schmunzelnden Auge gemeint, aber ich würde mir ehrlich von Herzen wünschen, das es große Becher mit wesentlich mehr als die 300ml Inhalt geben wird. Da passt genau eine Kaffeefüllung irgendeines Schnellrestaurants mit den goldenen Bögen oder der Dame in grün rein, das reicht einem durchschnittlichen Systemadministrator nicht ganz zum aufwachen. So eine typische „Thermobecher“ Form mit ca. 500-700ml wäre perfekt. Ebenso vermisse ich z.B. Kaffeelöffel aus Kaffeesatz mit langem Stil. Wie oft hat man gerade in den hohen Kaffeebechern versucht den Zucker umzurühren und die Standardkaffeelöffel gehen regelrecht unter oder man muß das mit gerade mal zwei Fingern versuchen umzurühren wie auf rohen Eiern tanzend?!
Im Moment behelfe ich mich dank des neuen Weducers damit alles in den Becher zu füllen (ich bin ein mit Milch und viel Zucker Trinker), Deckel drauf, Finger aufs Loch und einmal Cocktailsakermässig rumschütteln, Fertig.
Richtig geil wäre wenn man sich die Tassen und Becher ggf. noch personalisieren könnte, das es die bald in anderen Farben geben wird und ich hoffe, das viele Firmen und Cafes sich die Produkte liefern lassen. Ein Super Konzept.

Dann hab ich das Problem, das mich Kollegen jetzt öfter ansprechen und mich fragen ob mit mir was ist. Ich sitz nämlich da und schnuppere verträumt am Becher, weil der eben nach Kaffee duftet. Ist wie Aromatherapie und ein kleiner Urlaub vom Alltag! Sehr gefährlich wenn der Chef vorbeikommt und man nicht arbeitet … 😉

Aber mal Spaß beiseite … Dieser Kaffeebecher ist in Zeiten des zunehmenden Umweltbewusstseins und der immer selten werdenden wirklichen Innovationen ein echter Zugewinn. Es ist natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es setzt ein Zeichen den selbst erzeugten Müll zumindest teilweise wieder für was sinnvolles wieder zu verwerten.

Ich hoffe in Zukunft mehr von der Firma zu sehen und Danke für dieses Produkt. Liebes Kaffeeform Team, BITTE macht noch viele schicke Produkte aus Kaffeesatz! BITTE!

P.S.: Ich hab mir die Becher ganz normal gekauft und die Firma Kaffeeform hat mich weder dafür bezahlt noch dazu aufgefordert was dazu zu schreiben. Dennoch werde ich den Beitrag hierzu wohl als „Werbung“ deklarieren, da ich ja auf ein kommerzielles Produkt verweise.

 

 

Adobe MAX 2019 Highlights

Die welweit größte Konferenz für Kreative mit über 15.000 Teilnehmern aus 62 Ländern ist die Adobe MAX und Sie findet zur Zeit gerade in Los Angeles vom 4.-6.November statt. Es wird hier neben vielen Vorträgen auch einige Highlights und Neuerungen geben die ich hier einmal kurz zusammenfassen möchte. Auf der MAX werden Erfahrungsgemäß wie in den letzten Jahren z.B. einige Neuigkeiten bzw. Highlights wie z.B. Inhalts-basiertes füllen in Adobe After Effects, der Textur Regler in Lightroom, Update der Creative Cloud Desktop App, das neue Zeichentool Adobe Fresco und Adobe Rush auf Android vorgestellt.

Auch dieses Jahr gibt es viel Neues wie z.B. Adobe Photoshop auf dem iPad. Gerade das mobile Orts-unabhängige Arbeiten wird immer wichtiger und hierzu trägt die Verwendung von Photoshop auf dem iPad natürlich wesentlich bei.

Die Arbeit ist hier sehr ähnlich der Arbeit auf dem Desktop was die Einarbeitung bzw. Eingewöhnung wesentlich beschleunigt.

Auch findet man natürlich all die gewohnten Tools, Ebenen, Pinsel, etc. an den gewohnten Stellen wieder. Neuerungen in Photoshop auf dem iPad sowie Photoshop 2020 werden u.a. inhaltsbasierte Auswahl und Masken sein mit dem das freistellen und Auswählen von Objekten aus einem gegebenen Bild wesentlich einfacher sind. Auch hier hilft Sensei ungemein gut.

Ebenso wird wohl in Photoshop 2020 (hier ist das CC in der Bezeichnung weggefallen) schnell das neue Objektauswahlwerkzeug auffallen mit dem man dann Objekte mit einem Mausklick direkt auswählen kann. Dazu kommt noch das Inhaltsbasierte Füllen sowie das hinzufügen von zusätzlichen Transformationspunkten unter Frei Transformieren – Verformen.

Ein weiterer großer Punkt ist die Vorstellung des Mal- und Zeichenprogrammes Adobe Fresco für Windows.

Dieses Sensei unterstütze Tool integriert sich hervorragend in Adobe Photoshop zur Übername der erstellten Zeichnungen sowie die Einbindung von bereits vorhandenen Photoshop Pinseln und vektorisierter Pinsel.

Das teilen der erstellten Inhalte mit Timelapse Videos direkt in die sozialen Netze ist ebenso möglich wie die
gemeinsame Nutzung mit Kommentarfunktion und In-App Livestreaming soll es ebenso in Zukunft geben.

Erhältlich natürlich auch für Windows Surface und Wacom Mobile Studio Geräten.

Auf der Adobe MAX frisch vorgestellt wurde Adobe Illustrator auf dem iPad als beta Version. Die endgültige Version wird es dann ab Anfang nächsten Jahres geben.

Auch wird die Adobe Creative Cloud Desktop App zur Adobe MAX wieder aktualisiert und hier ist besonders interessant  Integration der Creative Cloud Assets und Adobe Stock in Microsoft Word und Powerpoint. Wie man Adobe Stock in Powerpoint per Plugin integriert habe ich ja bereits beschrieben. Ähnlich sieht es dann mit den anderen Diensten aus.

Ebenso Interessant sind die Themen 3D und AR sodass es kein Wunder ist, das Adobe Aero nun am Start ist.

Die Version 1.0 wird zur MAX gestartet, es sind keine Programmierkenntnisse notwendig und es wird eine intuitives selbsterklärende Oberfläche haben. Achja, und Adobe Photoshop Camera ist auch in der beta auf der MAX draußen und wird bald als Download verfügbar sein.

Weitere Updates mit neuen Features wird es auch über die nächsten Tage und Wochen geben. Mehr dazu natürlich auch im Adobe Blog. Es bleibt spannend.

 

Review Adobe Photoshop CC Schritt für Schritt

-Werbung- In dem umfassenden uns ausführlichen Werk Adobe Photoshop CC Schritt für Schritt zum perfekten Bild von Markus Wäger wird in 11 Kapiteln sehr einfühlsam und für jeden Anfänger verständlich die Techniken in Adobe Photoshop gezeigt mit denen man zu eben seinem perfekten Bild kommen kann. Am Anfang geht es um Grundlagen wie das einrichten und Vertraut machen mit dem Arbeitsbereich, die ganzen Werkzeuge in Photoshop, die Voreinstellungen, Ebenen, Auswalen und Masken. Danach geht es weiter mit Bildgrößen und Anpassungen wie Zuschneiden, Perspektive korrigieren, Dateiformate und Speicherungen fürs Web. Danach geht es um die ganzen Filter und Effekte sowie Helligkeit und Kontrast, Farbanpassung, Ausbessern und retuschieren sowie Beauty Retusche bei Personen, Freistellen und Besonderheiten bei Haaren, freistellen mit Pfaden und Masken.

Dann geht es auch schon zu Collagen, Farbgebungen und Looks, um zum Schluß noch etwas anspruchsvollere Kapitel wie Filter und Effekte. Hierbei wird Einem Schritt für Schritt gezeigt wie man eben Bilder aufhellt, den Look anpasst oder eben eine Person vor einem bunten Hintergrund freistellt um Ihn oder Sie in ein anderes Bild zu montieren und dann natürlich noch die Lichtstimmung anzupassen.
Besonders gut ist, das zu den einzelnen Workshops die Bilder zum Download bereitstehen und man so wirklich jeden Schritt erst nachvollziehen kann um die gelernte Technik dann vollkommen auf seine eigenen Bilder anwenden zu können. Ebenso kann man den Schwierigkeitsgrad der Bearbeitungen an einem Hinweis jeweils am Anfang eines jeden Kapitels ablesen und sich so steigern. So wird aus einem Anfänger dann mit leichter Hand ein wahrer Profi. Das Buch ist schön leicht zu lesen, Alle Beispiele sind leicht verständlich und eben mit den Beispielbildern leicht nach zu machen.
Der etwas fortgeschrittene Bildbearbeiter wird hier sicherlich einige Themen wie Typografie, umfangreicheres Arbeiten mit Ebenen, Aktionen oder Skripten vermissen, aber das soll hier auch nicht die Zielgruppe sein.
Mein Fazit: Ein echtes Workshop Buch für jeden Anfänger in Sachen Photoshop CC.

Adobe Stock in Microsoft Powerpoint

[Werbung] Jeder kennt es: Man ist kurz vor Präsentationsstart und sucht noch Bilder um sein Werk noch besser zu gestalten. Ein Bild sagt schliesslich mehr als 1000 Worte.Das was man präsentiert und als Mitarbeiter, Vortragender, Trainer, etc. zeigt soll dann auch visuell überzeugen und Emotionen wecken. Adobe Stock eignet sich dafür natürlich hervorragend.

Nun will man ja nicht erst lange über eine Webseite ein Foto über eine Suchmaske suchen, das Bild in irgendeinem Ordner ablegen, Microsoft Powerpoint öffnen, das Bild in der Präsentation platzieren, zurechtrücken und dann dann wieder auf die Webseite wechseln um das nächste passende Bild zu suchen. Das ist eher uneffizient und man muß viel zwischen den Applikationen wechseln.

Deshalb gibt es im Microsoft Office Store ein Plugin für Microsoft Powerpoint welches Adobe Stock DIREKT in Powerpoint einbindet.

Dieses einfach herunterladen und in Powerpoint öffnen. Klicken Sie in Powerpoint auf „Einfügen“ in der Menüleiste und wählen Sie das Adobe Stock Add-In (im Office Store kann man danach auch einfach suchen). Dann auf den Unterpunkt „Add-Ins einfügen“ klicken.

Hier im Beispiel habe ich das PlugIn sogar im etwas älteren Office 2016 eingebunden, aber es funktioniert ebenso in Office365.

Man kann dann wie hier im Beispiel einfach ein Stockfoto aussuchen und entweder direkt lizensieren um es verwenden zu können oder um es ersteinmal ausprobieren zu können ob es vom Stil und Inhalt passt auf „Vorschau in Powerpoint“ klicken. Damit wird das Bild mit einem Vermerk versehen in das Powerpoint Dokument übernommen und man kann sich das in der Vorschau anschauen. sobald man die Datei letzendlich lizensiert wird dieser vermerk auch entfernt und man das das Originalbild ohne störenden Inhalt.

Somit ist der Umgang mit Adobe Stock Medien innerhalb Powerpoints wirklich einfach.

Tipps zur Suche in Adobe Stock

Adobe Sensei versteht Boole‘sche Operatoren wie „und“, „oder“ und „kein“ und diese helfen, Suchbegriffe miteinander zu verbinden oder zu modulieren, um Ihre Suche auszuweiten oder noch weiter einzugrenzen.

Sogenannte „Candid“ (aufrichtig/ehrlich) Fotos in Verbindung mit anderen Suchbegriffen liefern lebensnahe Bilder von Menschen in authentischen Alltagssituationen. Bei der Suche nach „Business“ im Gegensatz zu „candid Business“ sieht man sehr gut den Unterschied obwohl beide sich mit demselben Grundthema beschäftigen.

Ebenso können „Conceptual Keywords“ Ihnen die Suche nach Material erleichtern, welches auf bestimmte visuelle Trends eingeht. Denn Adobe Stock kennt auch „Foodies“, die eine „Bucketlist“ an „Stylegoals“ haben.
Mehr dazu findet man z.B. HIER oder HIER.

Mit einer Bildvorlage suchen Sie in Adobe Stock ganz einfach per Drag and Drop.

Ziehen Sie ein Beispielbild von Ihrem Desktop oder aus Adobe Stock in die Suchleiste und lassen Sie sich ähnliches Material vorschlagen.

Der GUITAR SUMMIT 2019

Der GUITAR SUMMIT 2019

Europas größter Gitarren-Event geht in die dritte Runde!

Am 27.09.2019 geht Europas neue Gitarren-Show in die dritte Runde. Der GUITAR SUMMIT – eine Veranstaltung, die sich voll und ganz dem Thema Gitarre widmet. Ein ausgedehntes Wochenende lang, von Freitag bis Sonntag, wird Mannheim zum Mittelpunkt der nationalen und internationalen Gitarrenwelt und steht dabei ganz im Zeichen von E-Gitarren, Akustik-Gitarren, Bässen, Effektpedalen, Amps, Zubehör und natürlich Musik!

Mehrere Tausend Gitarren-Begeisterte werden an diesem Wochenende beim größten europäischen Gitarren-&-Bass-Event in der Location Rosengarten erwartet. Über 450 Marken zeigen auf 4 Etagen Produkte, das stark erweiterte Rahmen-Programm präsentiert sich mit über 100 Workshops auf 7 Bühnen. Erweitert wurde das beliebte Masterclass-Konzept, bei denen Gitarristen und Bassisten in kleinen Gruppen direkt von ihren Idolen lernen können – in diesem Jahr sind schon Wochen vor der Veranstaltung der Großteil der Tickets vergriffen und ein erheblicher Teil der Masterclasses ist ausverkauft. Auch der beliebte Do-It-Yourself-Bereich, wo man unter fachkundiger Anleitung Gitarrenbausätze, Effektpedale und sogar ganze Gitarrenverstärker bauen kann, erfreut sich wieder großer Beliebtheit – auch hier sind nur noch wenige Plätze frei. Kurzentschlossene Pedal-Bauer mögen sich vor Ort melden.

 

Autofotografen Quartett

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Ich bin ja ein Kind der 80er und 90er und da waren Quartett Karten aus dem Schulhof nicht weg zu denken. Insofern hat es mich doch arg gefreut als ich die Seite  „Autofotografen Quartett “ gestoßen bin. Musste ich natürlich haben! Ein paar Tage später kam das kleine Päckchen bei mir an.

Die Aufmachung swe Umverpackung mit dem Goldaufdruck war schon recht ansprechend. Doch letztendlich hat mich natürlich das eigentliche Quartett interessiert!

Ich hab mich sofort wieder als Kind gefühlt. Schöner Druck, die Bilder in glänzend und mit einer anderen Drucktechnik ganz leicht spührbar erhaben AUF die Karte gedruckt. Also ist beim Foto nicht nochmal eine Schicht Klarlack oder so drüber was dem Ganzen einen schicken Look gibt.

In der Schachten ist natürlich noch auf der Rückseite der Deckkarte der Fotografen Index nach Stadt dabei und eine extra Karte mit den Spielregeln. Wie oben zu sehen sind auch einige eher lustige Karten mit dabei und man kann sich die Bilder natürlich auch näher zu Gemüte führen wenn man mag.

Ich selbst bin ja kein Auto-Fotograf fand die Bilder aber durchweg sehr gut. Allerdings hätte ich mir vielleicht noch gewünscht, das auf der Rückseite der Karte ggf. ein bisschen Freitext als „Werbung“ für die einzelnen Fotografen stehen würde und ggf. ein QR Code oder ähnliches, das man die besser im web besuchen kann. Klar, ist so ein Quartett eine eher „analoge“ Sache, schön zu spielen, etc. Aber diesen Mehrwert in die digitale Welt hätte ich schön gefunden.

Nichts desto trotz wollte ich euch dieses Spielkarten Set nicht vor enthalten und ich hoffe, das es nicht das letzte seiner Art sein wird *hint* Ich werde das Kartenspiel auf jeden Fall in meiner Fototasche immer dabei haben man weiß ja nie wanns mal wieder länger dauert…

Adobe Photoshop Script „Save as“ angepasst

Wer in Adobe Photoshop etwas bearbeitet und das dann abspeichern möchte kenn das: Es taucht eine endlos lange Liste an Dateiformaten auf wenn man „speichern unter“ auswählt. Hierzu bietet sich (im Moment jedenfalls, Stand 2019) keine Möglichkeit an diese Liste zu verkleinern, das man z.B. NUR PSD, JPG und PNG zur Auswahl hat – was wohl die gängigsten Formate sind.

Hier hat sich Jürgen Mayr von Photobooth-Deluxe die Mühe gemacht und ein entsprechendes Script zusammengestellt welches beim Aufruf das „speichern unter“ Menu in einer bereinigten Form eben NUR mit den Auswahlmöglichkeiten PSD, JPG oder PNG zur Verfügung stellt.

HIer ein kurzes Video wie das dann aussieht:

Hierzu ist das Script lediglich in den Adobe Photoshop Skriptordner (unter Windows ist das C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CC 2019\Presets\Scripts unter MAC sieht das ähnlich aus) abzulegen. Danach Photoshop neu starten und unter dem Menupunkt „Bearbeiten – Tastaturbefehle“ im Bereich „Datei“ dann im Unterabschnitt „Skripten“ den Befehl „custom save as V1“ auswählen und einer Tastenkombination zuweisen (ich habe hier STRG + ß gewählt, weil ich den „normalen“ speichern unter Dialog noch zusätzlich beibehalten wollte). Danach wird beim Aufruf der vorher festgelegten Tastenkombination das mit dem Skript reduzierte „speichern unter“-Menu aufgerufen. Wie das Ganze dann in Aktion und im Vergleich zum normalen „speichern unter“ aussieht ist dann im kurzen Video oben nochmals zu sehen.

Hier noch eine Info von Jürgen für diejenigen, die das Skript gerne haben wollen:

Gegen eine Spende in beliebiger Höhe an die Aktion www.dein-Sternenkind.eu

Paypal: spende@dein-sternenkind.eu
Verwendungszweck: Photoshopaktion

bekommst man das Script von mir bzw. Jürgen gerne zugeschickt.
Schick Jürgen Mayr von Photobooth-Deluxe oder mir an wonderer [at] gmd [dot] de einfach einen Screenshot von Paypal.
Eine Kurzanleitung wie man das Skript einbindet ist nochmals dem Downloadpaket beigelegt.

 

Mach es endlich digital – GTD

Irgendwie ein blöder Titel und irgendwie will es auch keiner so richtig. Aufräumen. Hat schon als Kind keiner gern gemacht. Und deshalb müllt man sich auch Online und im Digitalen alles voll.

Jeder hat auf seinem Rechner zig Spiele wovon er/sie am Ende nur ein oder zwei WIRKLICH spielen. jeder hat zig Schreibprogramme installiert aber im Grunde würde das Betriebssystemeigene Notepad für über 90% der Arbeiten die man damit macht vollkommen ausreichen. Wir surfen zig Stunden im Internet, vergessen aber wieder die wichtige Seite über den Kaffe Siphon wo man gestern das coole video dazu gesehen hat und stellt dann lieber zeitverschwendend die Frage in irgendeinem sozialen Netzwerk wo man so eine Hippster Kaffeemaschine herbekommt, usw.

Irgendwann kommt man dann auf den Trichter: Das muß doch auch einfacher und effizienter gehen. Ja.

Früher hies es immer „schalt Dein Hirn ein“, später gabs und gibt es dazu Methoden wie man sich selbst besser erziehen kann sich und seine digitale Umgebung auzuräumen.

Eines der Schlagwörter zu denen man sich da gerne mal googeln kann ist „GTD“ (steht für „Getting Things Done“) und daraus entstanden dann so Dinge wie Livin in One Textfile, Hippster PDA, Bullet Journal, etc.

Auch diverse Online Tools wie Evernote, Joplin oder Instapaper bilden selbiges ab.

Ziel all dieser Tools und Methoden ist es lediglich, das man den ganzen Ballast an unnötigen Daten um die wirklich wichtigen Informationen ausfiltert.

Das coole ist, das keines dieser Methoden oder Tools einem direkt vorschreibt WIE man WAS zu tun hat, sondern jeder kann das so anwenden und umsetzen wie er will.

Ich sammele z.B. in Joplin in verschiedenen Unterabschnitten Infos, Snippets, Screenshots, Ideen, Texte, etc. Das kann ich dann später viel leichter wiederfinden, auf dem Handy oder Desktop, kann es vor allen Dingen sehr leicht sichern (alles liegt als kleine Dateien in einem Ordner ab) und auf einem anderen Rechner wieder herstellen, etc.

Und wie man an dem Screenshot sieht könnte man das jetzt auch noch verbessern, unterteilen, etc. Aber ich mag lieber flache Hierarchien.

Natürlich kann man damit ganze Rezeptbücher, Malideen, MakeUp und Schminktipps sammeln und organisieren, Checklisten für Einkauf und Urlaub sowie Tabellen für Rechnungen oder andere Dinge im Job anlegen, verteilen, etc. Ist eben genau wie mit einem Pinsel, Schraubendreher oder Küchenmesser – alles super Werkzeuge was aber am Ende rauskommt dafür sind wir selbst verantwortlich.

Ebenso habe ich auch schon seit Jahren immer ein analoges Notizbuch so richtig aus Papier im DIN-A-5 oder A-6 Format dabei und noch meist irgendwo das oben angesprochene Hippster PDA oder wenn man so will ein paar Blätter mit einer Büro-Klammer-Klemme Dingens  zusammengehalten. Kann man dann sogar noch das Altpapier verwenden.

Wie man sieht hat sich nicht viel geändert und man hat sogar das Gefühl wenn man z.B. andere Tools aus anderen Bereichen – hier mein Kombiwinkel – dazu nimmt das alles irgendwie zusammen passt … wie hier in eine Kartentasche aus dem Foto-Bereich.

Ob man dazu jetzt Selbstorganisation, Minimalismus oder GTD sagt es bleibt dasselbe. Einfach locker durch die Hose atmen. Vielleicht hilfts dem ein oder anderen ja. Enjoy.

Review Deep Learning mit Microsoft Azure

-Werbung- Das Thema KI Netze, Neuronale Netze und die Entwicklung drumherum hat mich so interessiert, das ich mir das Buch „Deep Learning mit Microsoft Azure“ aus dem Rheinwerk Verlag doch mal genauer angeschaut habe. Das Autorentrio Mathew Salvaris, Danielle Dean und Wee Hyong Tok hat hier versucht auf rund 260 Seiten ein komplexes Thema dar zu stellen.
Zuerst wird einem natürlich erst einmal erklärt was KI, Neuronale Netze, Deep Learning, etc. ist. Danach geht es in Teil 2 um die KI-Plattform Azure und dessen Werkzeugkasten. Dann geht es um KI-Netzwerke in der Praxis und zu guter Letzt gibt es noch ein paar Best Practice Ansätze.
Das Buch ist sehr kompakt geschrieben und enthält durch den lehrenden Charakter viele Informationen, die am Ende jedes Kapitels nochmal zusammenfassend dargestellt werden. Gerade die Unterschiede in den verschiedenen Neuronalen Netzen werden gut erklärt. Gut finde ich auch,m das der praktische Bezug im Maschine Learning innerhalb Azure gegeben ist. Was das Buch nicht leistet ist der praktischere Bezug bzw. viele praktische Beispiele. Dies ist auch wegen der Vielfältigkeit von gegebenen Problemstellungen oft schwierig und das Taschenbuchformat von etwas weniger als 300 Seiten würde dann bei weitem überschritten werden. Das Buch ist also ein gutes Einstiegswerk – ggf. mit etwas Vorkenntnissen damit das Thema einfacher ist – in die Thematik Deep Learning, Maschine Learning mit Microsoft Azure sodass man einen guten Überblick hat was man damit alles machen kann.

Smartphone Kameras überbewertet

Alle Jahre wieder geht die Jagd los. Man bekommt von der Werbung suggeriert, das es ein wirklich Neues und suuuupertolles Neues Smartphone gibt, das die Geschwindigkeit NOCH schneller ist, das die Kamera NOCH besser ist … und spätestens ab da rennen wie Fotobegeisterten in den Laden und kaufen das Neueste und Teuerste.

Aber wie ich bereits in einem älteren Artikel gezeigt habe ist der Hype doch etwas übertrieben. Nun gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und bin der Meinung das es alles maßlos übertrieben ist und man im Alltag wirklich keinen Unterschied merkt. Wirklich nicht! Und im wirklich extrem zu testen habe ich hier einmal Bilder eines Lenovo Tab E10 (5 Megapixel Auflösung, 2592×1944 Pixel) und des iPhone X (12 Megapixel Auflösung, 4272×2848 Pixel) einfach mal gegenüber gestellt.  Ich wollte wissen ob der Unterschied der gemachten Fotos zwischen einem günstigen Einsteiger Tablet bei dem Erfahrungsgemäß eh die Kamera eher im Hintergrund steht und dem Flagschiff der Smartphones weit auseinander ist.

Wenn man beim ersten Bild nämlich ehrlich ist und einfach jeweils eine Seite zuhält würde ich sagen „sieht gut aus“. Natürlich haben sich die Lichtverhältnisse während der Aufnahme der Blume auf dem verstaubten Armaturenbrett durch die Bäume im Wind darüber etwas geändert und natürlich ist der Vergleich zwischen den Betriebssystemen und der Verbesserung innerhalb der jeweiligen FotoApp (ich habe bei beiden natürlich die mitgelieferte StandarApp verwendet) nicht Kerzengerade wie bei einem Benchmarktest, soll es auch garnicht sein. Es geht mir hier wie oben beschrieben nur um das was hinten raus kommt, ob das brauchbar ist für z.B. die typischen Bilder in Social Media und das wars auch schon.

Sobald man sich die Fotos natürlich ranzoomt und im Detail anschaut sieht man (siehe Bild 2) natürlich schon rein technisch entsprechende Unterschiede, Pixel Artefakte und Unschärfe kommen zum Vorschein sowie Details gehen bei der geringeren Auflösung des Tablets verloren.

In den wenigsten Fällen kommt das allerdings zum Tragen. Selbst ich als Fotograf mache bei Schnappschüssen keine  Ausschnittsvergrößerungen bei denen man das sehen würde. Für das schnelle Foto vom Essen im Schnellrestaurant oder dem Cocktail Abends an der Bar wären beide Kameras gleichgut geeignet.

Selbst die Farbwiedergabe (siehe Bild 3) ist bei beiden sehr ähnlich, Licht und Schatten werden gut dargestellt und die Farbunterschiede fällt nachdem man Instagram Filter und sonstige Bearbeitungen gemacht hat eh nicht mehr ins Gewicht.

Zum Abschluß nochmal die Ansicht der Bilder auf den jeweiligen Gerätedisplays aufgenommen mit meinem Huawei P Smart. Auch hier hat sich meine Meinung seit dem letzten Test nicht weiter geändert und es war IMHO eine gute Entscheidung das Geld gespart zu haben.

Fazit

Für mich hat dieser Extremtest gezeigt, das wirklich kaum ein Grund besteht sich beim nächsten Smartphone Einkauf von den Werbeversprechen der Hersteller einlullen zu lassen und mich für ein günstiges Gerät zu entscheiden. Die Wichtigkeit der Kamera wird also viel zu überbewertet und in den Geräten egal welcher Preisklasse sind sehr ähnliche Sensoren verbaut bei denen man die Unterschiede nur sieht wenn man nahe rangeht. Auch sind die Unterschiede zwischen dem letztjährigen Modell und den kommenden Modell egal von welchem Hersteller auch so minimal, das sich die Mehrausgaben bei einem „Upgrade“ des bereits bestehenden Modells meist kaum bemerkbar machen. Letztendlich muß es jeder selbst entscheiden und ich freue mich trotz allem schon auf kommende Smartphones, Tablets und was noch so kommen mag. Denn irgendwann werden auch diese meine Geräte einmal kaputt gehen und wer weiß was dann kommt. Enjoy.