Fotoevent Lightpainting auf der Grimburg

Ein eher außergewöhnliches Fotoevent für Fotografen und Lightpainting Begeisterte findet am 12.August 2022 auf der Grimburg zwischen Hermeskeil in Rheinland-Pfalz und Weiskirchen im Saarland statt. Die Fotowerkstatt Saarland veranstaltet zusammen mit Nadine und Sascha Becker auch bekannt unter LPM57 dieses Event.

Das Event ist für Fotoanfänger ebenso wie für Profis geeignet, da eine ca. 30minütige Einführung an dem Event alle entsprechenden Dinge erklärt die notwendig sind um danach Atemberaubende Fotos zu bekommen.

Termin: 12.8.2022 ab 21:00
Wo: 54413 Grimburg Kreis Hermeskeil
Kosten: EUR 55,- (via Paypal, Infos gibt es nach der Anmeldung via Formular)

Alle weiteren Infos zum Event sind dann auf der Seite der Fotowerkstat-Saarland zu finden.

 

Vorab Informationen zum Thema Lightpainting allgemein auf dem Online-Fotostaimmtisch

Um noch ein paar allgemeine Infos zusätzlich zu bieten und vorab Fragen zum Thema Lightpainting allgemein zu geben findet am Donnerstag, 21.Juli 2022 um 19Uhr der Onine-Fotostammtisch statt. (Link zum entsprechenden Facebook Event).

Hier können natürlich nicht nur Fragen rund um das Thema Lightpainting im Zusammenhang mit dem Lightpainting-Fotoevent besprochen werden sondern auch alle anderen Fragen rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung.

Hinweis: Der Online-Fotostammtisch finden regelmässig jeden 3. Donnerstag im Monat statt. Wer sich nicht schon in die entsprechende Facebook Gruppe begeben hat in der hier vorab immer über die jeweiligen Themen informiert wird kann sich auch den Link zum google-meet Event auch selbst im Kalender eintragen. Weitere Infos zum Online-Fotostammtisch sind auch unter https://fotowerkstatt-saarland.de/online-digitaler-fotostammtisch/ zu finden. Wir freuen uns!

Linkdump KW 29

 

Es hat wieder ein paar Tage gedauert, bis ich einige nette Links zusammengetragen habe. Viel Spaß damit.

Die Tools der Hacker – https://www.golem.de/news/it-sicherheit-die-lieblingstools-der-hacker-2103-155073.html (incl. Voip, etc.)

Curl ist 23 Jahre alt geworden – https://daniel.haxx.se/blog/2021/03/20/curl-is-23-years-old-today/

Spatial Chat. Eine Art Clubhouse mit Video. Gut geeignet um schnell eine Art virtuelle Messe oder ähnliches aufzubauen. https://spatial.chat

 

Haribo macht Wacken Froh

Ich habe gesündigt. Ich hab mir Gummibärchen gekauft. Und nicht nur eine Tüte sondern eine Kiste. Schließlich wird es nicht oft vorkommen, das eine limitierte Jubiläumsedition in Kooperation mit dem größten Hard Rock Festival Wacken zustande kommt.

Mein Review

Zu kaufen gibts die Sonderedition „Wacken“ ausschließlich beim Festival selbst oder im Haribo Online-Shop. Ich hab mir also gleich 5 Tüten a 175g geholt (man weiß ja nie). Ich hatte erst Zweifel, das die schwarzen Gummibären irgendein ganz dunkles dunkelrot sein könnten, aber hier hat Haribo es geschafft. Die Dinger sind schwarz! Auch gegen das Licht gehalten! So muß das.

Das gefällt schonmal SEHR gut. An der Stelle hätte ich mir noch gewünscht, das das rot auch etwas mehr ins dunkelrot bzw. mit hohem Schwarzanteil gehen würde, aber vom Kontrast her passt es auch so.

Die Verpackung ist typisch Haribo, kein Schnickschnack, keine nervenden „Glutenfrei, Tierversuchsfrei, Genderneutral, ohne Zusätze von wasweissich, etc.“ also wirklich schön schlicht.

Vom Biss her sind die Gummibärchen schön hart. Nicht ZU hart, aber eben mit schön festem Biss. Passt also auch zum Thema.

Geschmacklich passt es auch mit den Geschmacksrichtungen Fassbrause Zitrone (schwarz) und Fassbrause Holunder (rot). Wirklich schöne Kombination wie ich finde. Ich kann mir jetzt schon diverse Festivalgetränke Kreationen mit den Bärchen vorstellen.

Alles in allem eine runde Sache. Ich hatte mir überlegt ggf. eine Tüte so aus Nostalgie gründen aufzuheben und in 20 Jahren bei ebay zu versteigern oder so, aber während ich das hier schreibe ist bereits eine halbe Tüte leer geworden .. ich glaube die 5 Tüten überstehen keinen Monat!

Das Marketing

Danke. Glückwunsch an wen auch immer die Idee hatte „Lass uns doch mal Gummibären auf Wacken packen“. Wie man sieht geht es auch für sagen wir mal wirklich alt eingesessene Firmen sich auch mal was gutes überlegen. nach den ganzen InfluenderEintagsfliegen Produkt wo der Name mehr Grips gekostet hat als das minderwertige Produkt selbst, wo Geiz ist Geil eher im Vordergrund steht als langfristiges Marketing, wo das Produkt und der Kunde zur Nebensache geworden ist. Wacken ist eine kulturelle Institution ebenso wie Haribo. Insofern passt das schonmal wie die Faust aufs Auge.

Dann hier wirklich mit einem EINFACHEN Design wo man eben NUR eine thematisch passende Rezeptur entwickelt hat und die Verpackung ein klein wenig angepasst hat … fertig. Nix mit Fanfaren und Trompeten ein Produkt Monatelang wie bei Indigogo & Co. anpreisen und am Ende kommt nix. Nein, einfach das Produkt rausbringen und ZEITGLEICH die Pressemitteilungen rausschicken, abwarten, fertig. Ich wette das ich nicht der erste alte De*** gewesen bin, der sich da eingedeckt hat nach dem Motto „Wenn die ganzen Wacken Festivalgänger erstmal eingekauft haben krieg ich wieder nix“ hihihi.

Natürlich kenne und liebe ich die Haribo Goldbären seit meiner Kindheit, die auch schon über 40 Jahre her ist und natürlich spielt dieses „Oh, das kennste doch. hach waren das schöne Zeiten. lass mal probieren“ -Gefühl da eine große Rolle. Aber es verbindet ja auch! Die heutige Jugend mit der schnell schnell immer was neues zack zack Mentalität hat vielleicht von Haribo von Opa und Oma gehört, aber ist eher mit so fancy „speziell auf DICH und DEINE Bedürfnisse“ zugeschnittenen Wohlfühlprodukten aufgewachsen. Jetzt gibts halt was wo der Sohn oder Enkel das mal Mama und Papa oder Oma und Opa unter die Nase halten kann (wenn was übrig bleiben sollte bzw. so ne halbe Tüte in der zugeschwitzen Reisetasche ganz unten dann wieder auftaucht beim waschen von Mutti… ) und dann zusammen wohlige Gefühle und dieses „Hach, das waren schöne Zeiten“ zusammen denken. Also eigentlich modernes Marketing so wie es sein soll.

Falls das nicht schon in der Mache ist würd ich mir jetzt nur noch als I-Tüpfelchen so ein T-Shirt in schwarz mit „B * Ä * R“ statt „W * A * C * K * E * N“ und einen kleinen Headbangenden Goldbären drunter wünschen. DAS hatte ich im Haribo Online-Shop irgendwie vermisst.

Auch darf man jetzt natürlich gespannt sein ob es irgendwann sagen wir mal in ein paar Monaten/nächstes Jahr auch eine Andere „Sorte“ als Normale Sorte aber eben in schwarz geben wird, denn vom farblichen Kontrast sieht das schonmal spitze aus.

Es ist wirklich erfrischend mal solch Bodenständiges und vollendetes Marketing ohne lautes Geschreie und rumwedele in den Medien außer eben den „normalen“ Meldungen zu sehen. Danke dafür.

Achja, und wenn Mama und Papa sagen man soll sich gesund ernähren kann man beruhigt sagen „Ich hab viel Obst und Gemüse zu mir genommen“ denn zu den Zutaten zählen neben Sonnenblumenöl und Rettich auch eben diverse Fruchtkonzentrate. Viel Spaß.

P.S.: Das ist keine Werbung. Ich hab mir das Zeug selbst gekauft und schreib hier nur meine Meinung.

ein halbes Jahrhundert

Ich glaube wenn man gerade ein halbes Jahrhundert jung geworden ist wird es Zeit die bisher gesammelten Weisheiten an das Jungvolk zu verbreiten. Ja, Ihr da draußen seid gemeint! Leider ist es in den letzten Jahren irgendwie ausser Mode gekommen auf Weise Menschen zu hören und Ihr Wissen umzusetzen und weiter zu geben, aber ich hab irgendwie noch nicht die Hoffnung aufgegeben. Deshalb hier mal einiges für die Nachwelt.

Apropos Mode … Sobald Ihr auf die Straße geht überlegt euch GENAU was Ihr anzieht. Jungs und Mädels aus er Sturm und Drang Zeit lasst euch gesagt sein Ihr ärgert euch mehr als das es den Lacher wert ist wenn Ihr meint das schicke ausgefallene Outfit was gerade sooooo arg angesagt ist an zu ziehen. Sobald Ihr vor die Tür geht lauft Ihr ja IMMER potentiell Gefahr, das ein Bild von euch im Internet landet UND DA BLEIBT ES AUCH! Irgendein Algorithmus wird euch dann nach 20-30 Jahren verfolgen und diese Jugendsünde wieder ausgraben und euch wird diese Schreckenstat vorgehalten und Ihr werdet euch in grund und Boden schämen (sofern Ihr noch einen halbwegs brauchbaren IQ habt … wer jetzt IQ mit einem SocialNetwork oder Energieriegel in Verbindung bringen will … Ihr seid dann raus). Ihr werden dann eh zum Gespött einer ganzen Generation und jeder wird mit dem Finger auf euch zeigen „Boah, so schei**** ist man früher echt rumgelaufen?! krass“.

Mode war bei den Kids vor 20-30 Jahren eh noch VIEL stärker angesagt und gehörte zur Lebenseinstellung der Teenager als Heute. Dennoch hätte man sich auch damals denken können, das Schulterpolster in Bomberjackenartigen Blousons aus Seide für Männer irgendwann mal aus der Mode kommt und dazu noch überaus dämlich aussieht.

Und Ja, auch ich hatte solche Verwirrungen sogar mit eng anliegenden schwarzweiß gestreiften Leggings und blonden Strähnen. ABER zu früheren Zeiten gabs noch keine digitalen Fotoapparate geschweige denn Handys und so kleben diese Bilder lediglich in den Gehirnen meiner Eltern und der Klassenkameraden.

Sehr interessant ist auch die Entwicklung in der Popkultur. Während Musik viel weichgespühlter geworden ist, kaum innovation bei Sounds, weniger echte Musiker und mehr „ich klicke mir Beats zusammen“ am Computer.

Bei Fernsehserien gabs früher innerhalb von 45 Minuten eine abgeschlossene Geschichte innerhalb eines Geschichtenstrangs. Heute tut sich innerhalb einer Folge einer Serie eigentlich recht wenig, es gibt mehr Dialoge, weniger Szenenwechsel und am Ende weiß man eigentlich nicht was passiert und wie es in der nächten Folge weiter geht.

Früher gab es viele Fernsehshows für die ganze Familie. Man saß mehr miteinander zusammen und schaute sich die Shows an. In den Shows wurde mehr miteinander gelacht anstatt übereinander. Seit den Anfängen von BigBrother und Co. geht es in den Shows aber eher darum sich gegenseitig fertig zu machen. Selbst in irgendwelchen Gameshows bei denen Gruppen gebildet werden ist eigentlich die Frage wer den anderen aus der Gruppe ausgrenzt, damit man sich darüber das M*** zerreißt.

Man hat das Ende des kalten Krieges, Mauerfall, Fremdenhass, Pandemie und gestreifte Leggings sowie blonde Strähnen im Haar mitgemacht. Rauchen gehörte zum guten Ton, Benzin hat noch eine Mark und später lange Zeit um EUR 1,20 gekostet. Zigaretten haben am Automaten DM 4,- gekostet und wenn man am Kiosk welche gekauft hat dann wurde man nicht nach einem Ausweis oder so gefragt. Plastiktüte beim Einkauf kostenlos dazu war selbstverständlich und bunte Plastik Strohhälme in der Cola beim Kindergeburtstag ein Muß. Ich bin noch in die USA gereist ohne von oben bis unten überprüft worden zu sein und 1990 hab ich mir ein Stück der Berliner Mauer selbst mit einem Zimmermannshammer, den ich mir von einem an der Mauer arbeitenden Bauarbeiter geliehen habe abgeklopft. Ich hing an einem Bungie Seil und wurde von einem Brückenkopf in einer Bergwachtstrage abgeseilt, habe Nachts besoffen auf dem Friedhof übernachtet und bin danach pünktlich in der Schule erschienen. Ich bin froh in der Schule Gitarre spielen gelernt zu haben, als Radiomoderator, Sanitäter, Musiker und Fotograf unterwegs sein zu dürfen und im Elektrotechnik Studium meine eigenen Gitarrenverstärker berechnen gelernt zu haben. Danke hier an meine Eltern, die mir das ermöglicht haben, meinem Vater, der mir neben vielem Anderen auch das löten und Handwerken beigebracht hat.

So, und nun bin ich gespannt auf die nächsten 50 Jahre.

Linkdump KW23 2022

Hier mal wieder ein paar interessante Links zum Durchschauen.

808 und TR303 Beatmaking:
https://808303.studio/
https://roland50.studio

TR808 Drum Machine Patterns
https://www.google.de/search?q=tr+808+pattern+sheet&source=hp&iflsig=AINFCbYAAAAAYH985lrZMMR7C4AERWc_EDAbwx2I5MvO&oq=TR808+patter&sclient=gws-wiz

 

Planet Rock:
https://www.youtube.com/watch?v=_rlUQsC8ECk
dazugehöriger Pattern:
https://www.pinterest.de/pin/531143349780660368/

Reuters Zertifikat digitaler Journalismus

Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben den Reuters Schulungskurs „Einführung in den digitalen Journalismus“ abgeschlossen.

So begrüßte mich eben das Letzte Fenster des selbstfahrenden Kurses mit Multiple Choice Zwischenprüfungen. Es ersetzt sicher keine komplette journalistische Ausbildung und es enthält auch nicht wirklich viel tiefergehende Journalistische Grundlagen (Grundlagen schon, aber eben nur GANZ Grundlegende Dinge), aber es ist vielleicht der Weg in die richtige Richtung vom etwas angestaubten Berufsbild hin zum Online-Journalist.

Ich persönlich zähle mich ja zu den freien Journalisten oder Freelancern wie man oft auch sagt. Hier muß man sich ja selbst die Grundlagen, Informationen und Hintergründe des Berufes aneignen. Das führt oft selbst wenn man eben an den Journalstischen Grundsätzen, Presserecht, Verschwiegenheitserklärungen, etc. festhält und sich eben an den Codex hält trotzdem schwer sich neben den fest angestellten Kollegen behaupten zu müssen. Es ist IMMER ein Kampf obwohl es keiner sein müsste. Es gibt mehr als genügend Platz im Journalismus, das auch seriös arbeitende Freie Journalisten, die nicht fest angestellt bei irgendeiner Agentur, Zeitschrift oder Sender sind eben etwas zu den tagtäglichen Nachrichten Beitragen können.

Der ein oder andere etwas erfahrenere „Kollege“ wird jetzt hier natürlich die Nase rümpfen und sich seinen eigenen Teil denken. Aber jedes „Zertifikat“ das mir ein klein wenig hilft auszudrücken, das ich nach den journalistischen Regeln arbeite aber eben NICHT fest angestellt bin, da ich dies aus Passion und Lust am Fotojournalismus, hilft mir das ich mich nicht jedesmal neu erklären muß.

 

 

 

 

Ich freue mich zumindest diesen kleinen Teil jetzt abgeschlossen zu haben und wieder einen zumindest kleinen Teil „nachweisen“ zu können.

Online-Workshop Bildbearbeitung Landschaftsfotos

Ich habe ja bereits schon über unseren monatlich stattfindenden Online-Fotostammtisch geschrieben. In diesem Monat ist das Thema

Bildbearbeitung von Landschaftsfotos

Zusammen mit zwei anderen Kollegen geht es darum Grundsätzliche Bearbeitungen von Landschaftsbildern in Programmunabhängig auf zu zeigen. Es wird an mehreren Fotos also Beispielhaft in gängigen Programmen wie z.B. Adobe Lightroom, Photoshop und anderen Programmen wie z.B. ACDSEE und Anderen Techniken der Bildverbesserung und Retusche praktisch gezeigt. Hier kann und soll man natürlich aktiv mitarbeiten. Wer also eigene Bilder hat die er gerne Bearbeiten möchte und hierzu Live einige Tipps erhalten möchte kann diese gerne zeigen und wir schauen und das dann Gemeinsam an.

Geplant ist der Online-Workshop für Donnerstag, den 19. Mai 2022 um 19:00Uhr (weitere Details stehen in
diesem Blogbeitrag HIER). Zur Eintragung in den entsprechenden Facebook Kalender gehts HIER lang.

direkter Link zum Event: https://meet.google.com/xbo-enpk-agz

Ebenso gibt es noch eine entsprechende Facebookgruppe. Auch hier können vorher aber auch nach dem Workshop Bilder gezeigt werden und sich dazu entsprechende Meinungen, Tipps und Ideen geholt werden. Und natürlich freuen wir uns auf rege Teilnahme, Fragen, Anregungen und auch Vorschläge für zukünftige Online und auch Offline Veranstaltungen die man zusammen machen kann.

 

Der Creative Jam – Capture the Flag Edition

Ein Creative Jam ist ein einzigartiges Kreativ-Event bei dem man sich in einem Wettbewerb fantasievoll miteinander messen kann. Diese Creative Jams finden meist auf Messen oder anderen Veranstaltungen statt da man dies gut mit Vorträgen und anderen Aktivitäten in dem Bereich kombinieren kann. Hierbei treten mehrere Teams gegeneinander an und haben innerhalb einer gewissen Zeit (meist ca. 3-4 Stunden) Zeit ein Thema mithilfe vorgegebener Parameter durch zu führen und am Ende vor einer Jury zu präsentieren. Der Gewinner wird dann durch Abstimmung ermittelt und das Anwesende Publikum macht oft auch mit.

Beim vergangenen Adobe CreativeMeetup im November 2017 war das Thema z.B. „Ich träume meine Gemälde und male meine Träume“ und wurde von 5 völlig unterschiedlichen Teams im Bereich Konzeption, Video und Fotografie/Composing umgesetzt.

Quelle: Adobe CreativeJam November 2017 – Team Layerzlayer: Andreas PreisDennis Schuster aka DXTR the WeirdRafael Alvarez

Das Ganze lässt sich jetzt natürlich auch auf fast alle kreativen Bereiche vom malen, zeichnen, texten, singen, moderieren, fotografieren, komponieren, musizieren, designen, etc. anwenden.

Die „Regeln“

  • Es bilden sich mehrere Teams aus jeweils ca. 3-5 Leuten. Entweder nach gleichen Interessen oder nach dem Losverfahren werden diese zusammengestellt.
  • Es wird ein vorgegebenes Thema innerhalb einer festgelegten Zeit (ca. 3-4h) selbstständig kreativ ein Werk gemeinsam erarbeitet. Wichtig ist, das hierzu die Adobe Creative Cloud Apps verwendet werden.
  • Am Ende wird das Werk welches eine Collage aus Bildern (z.B. aus Adobe Stock), ein Video, eine Zeichnung oder ein sonstiges kreatives Werk sein kann vor dem anwesenden Publikum und der Jury präsentiert.
  • Die Jury entscheidet sich nach kurzer Beratung für einen Sieger und auch das Publikum ermittelt hier einen Publikumssieger.

Weitere Infos auch auf der Adobe Creative Jams Website. #Adobe #CreativeMeetup #CreativeJam

Auf der Behance Creative Jams Seite kann man sich dazu noch weitere Inspiration holen.

#CreativeJam – Capture The Flag Edition (CtF)

Wie sieht das Ganze nun im Internet aus. Hier habe ich die CtF Edition erarbeitet:

Quelle: University-of-Oregon-Creative-Jam – Team Poster Children: Travis Kim & Mary Vertulfo

Es bilden sich mehrere Teams (ca. 3-5 ist hier ein guter Wert, genauso wie oben bereits beschrieben). Alternativ kann man natürlich auch einzeln antreten.

Aus ca. 5-10 vorgegebenen Bildern (oder Texten/Textstellen/Zitate, etc. oder Sounds oder Beispiele aus anderen Bereichen) wird zu einem Thema (siehe obiges Beispiel mit einem Zitat von Vincent Van Gogh) gemeinsam ein entsprechendes Composing erstellt. Die Vorlagen kommen herbei aus EINER gemeinsamen Quelle wie z.B. Adobe Stock, Fotolia oder einer anderen Bilddatenbank wie z.B. Flickr oder ähnliches. Idealerweise falls keine Stock Fotos verwendet werden ist auf die entsprechende Lizensierung (idealerweise CC-Lizensiert) zu achten. Bei flicker oder der google Bildersuche kann man dies angeben das nur solche Fotos verwendet werden.

Pro Werk sind mindestens 2 der vorgegebenen Bilder zu verwenden.

Die Bilder werden auf einer gemeinsamen Plattform wie Behance, flickr, Discord, einer Facebook Gruppe oder einer sonstigen Plattform hochgeladen mit dem Hinweis welches das primär verwendete Bild sein soll (das ist ab jetzt wichtig). Wichtig ist hierbei auch, das nachvollziehbar ist wann GENAU das Bild hochgeladen wurde. Das kann durch den entsprechenden Zeitstempel erfolgen der mit dem Posting veröffentlicht wurde, das kann durch eine Mail an „die Jury“ geschehen in der die Primärbilder mitgeteilt werden.

Jedes Team kann / wird also mehrere Werke erstellen. Wenn ein fertiges Bild aber hochgeladen ist mit einem bestimmten der 5-10 Primärbilder ist diesesverbrannt“ sprich kein anderes Team kann hiernach weitere Werke mit demselben Bild darin hochladen bzw. Punkte dafür bekommen. Wenn in dem Bild 2 der 5 Bilder verwendet worden sind gibt es 2 Punkte, bei 3 Bildern 3, usw.

Ein fertiges Composing wäre z.B. wenn eben mindestens 2 der Primärbilder entsprechend freigestellt und in einen Hintergrund zusammen mit mehreren „Sekundärbildern“ (geben keine Punkte, dienen aber dazu das Gesamtthema besser dar zu stellen) verwendet wurden. Die Jury vergibt dann entsprechend die Punkte. Bei Musik und Video würde es analog zu den Kriterien aussehen.

Jedes Team hat also die Chance 1 bis 5 „Flags“ zu bekommen.

Gewinner ist wer am Ende die meisten Punkte hat.

Hinweis: Hier kommt es also darauf an zum einen die richtige Bildauswahl zu treffen und möglichst schnell zu arbeiten und zum anderen ggf. sogar an mehreren Werken gleichzeitig zu arbeiten, das man im Falle eines Falles nicht alle Energie in ein Werk gesteckt hat, ein anderes Team schneller war und man dann komplett von vorne anfangen muß. Hier kommt es also auf Kreativität und Strategie an.

Wer mit wem und wie zusammen arbeitet ist hierbei jedem Team selbst überlassen.

Beispiel:

Es gibt 3 Teams mit je 5 Teammitgliedern. Das Thema ist „blaue Stunde“ und es sind die Bilder

  1. Ente
  2. Tür
  3. Apfel
  4. Fahrrad
  5. Wasser

zu verwenden. Man einigt sich darauf diese über die google Imagesuche zusammen zu suchen (ich habe hier zur direkten Veranschaulichung entsprechende Adobe Stock Bilder aus dem kostenlosen Bereich verlinkt).

Team 1 weist jedem Einzelnen ein Bild als Primärbild zu, jeder erstellt ein Grundkomposing. Nach 1h gehen alle die Bilder gemeinsam durch, die Sekundärbilder werden eingebaut und man entscheidet welches hochgeladen werden soll und wo noch nachgearbeitet werden soll. Jedes Werk enthält 2 Bilder.

Team 2 weist 3 Mitgliedern je ein Primärbild zu und lässt parallel von einem anderen Mitglied die weiteren Bilder recherchieren und das 5. Mitglied steht auf StandBy um die Korrekturen zu erledigen, die sekundären Bilder mit ein zu bauen und das hochladen zügig zu übernehmen. Es kommen je Werk ca. 2-4 Bilder zum Einsatz

Team 3 versucht jeweils möglichst viele Bilder je Werk ein zu bauen und verwendet je 3-5 Bilder. Jeder bekommt ein Primärbild zugewiesen und kann dann soviele weitere Bilder dazunehmen wie er mag.

Man erkennt an den Beispielen die Vor- und Nachteile ganz gut. Team 2 arbeitet sehr effizient und wird recht wenig Arbeit mit den einzelnen Werken haben und relativ schnell die ersten Werke hochladen können. Nachteil ist, das recht wenig Punkte pro Einzelwerk erzielt werden können.

Team 2 arbeitet noch effizienter, braucht aber durch das Fertigstellen ggf. etwas mehr Zeit, hat aber auch eine höhere Punkteausbeute pro Werk

Team 3 arbeitet zwar eher ineffizient gegenüber den anderen beiden Teams hat aber ggf. die höchste Punkteausbeute pro Werk.

Man sieht in diesem Beispiel ganz gut wie interessant es werden kann im Team zu arbeiten, effizient die Kreativität um zu setzen und den strategischen und Spielerischen Sieg einzufahren.

Wer ein solches #CreativeJam veranstaltet kann dies auch gerne über entsprechende Gruppen verbreiten, bei der Creative Usergroup Saar bei Facebook vorbeischauen oder mir eine Nachricht zukommen lassen. Würde mich freuen von euch zu hören.

Natürlich veranstaltet Adobe selbst auch immer wieder diese Creative Jams. Einfach auf dem Blog, der Facebookseite oder auf youtube vorbeischauen.

 

Linkdump KW 17 2022

Ich habe für diese Woche mal wieder einige interessante Links zusammen gesammelt.

Tipp: Wenn man https://henrikheigl.de/category/linkdump/ eingibt bekommt man ALLE Linkdumps dieser Website aufgerlistet. Viel Spaß.

Textfiles: http://textfiles.com/directory.html
Hier gibts dann den Oldie, but Goldie B.O.F.H. http://www.textfiles.com/humor/COMPUTER/BOFH/

Die Tools der Hacker: https://www.golem.de/news/it-sicherheit-die-lieblingstools-der-hacker-2103-155073.html (incl. Voip, etc.)

schöne Hintergrundmusik https://www.lofi.cafe/

Workshop Bildkritik und Bildaufbau

Ich habe ja bereits schon über unseren monatlich stattfindenden Online-Fotostammtisch geschrieben. In diesem Monat ist das Thema

Bildaufbau und Fotokritik – aber richtig!

Dabei soll es in dem Workshop darum gehen richtig begutachtet, bewertet und daraus dann eine entsprechende Bildkritik für sich oder Andere ableitet. Hier soll es darum gehen gemeinsam zu schauen, was ein Bild „gut“ macht und wie man eben gezielt erkennen kann, wo es noch Möglichkeiten der Verbesserung gibt. Damit soll jeder in der Lage sein seine eigenen Fotos egal, ob das nun Urlaubs Schnappschüsse oder Fotos vom letzten Fotoshooting ebenso wie die typischen Fragen in Foren und Social-Media Plattformen der Art „hier mal mein erster Versuch. Was kann ich besser machen?“ mit fundierten Antworten zu versehen als bloß „is Kacke“ oder „geil“. DAS hilft nämlich kaum einem Fotografen oder einer Fotografin. Wie macht man das aber jetzt richtig?!

Wenn Du nun aber jemand bist, der nur für sich selbst Blumen, den eigenen Hund oder die Katze oder Produktfotos für Deinen ebay Shop im stillen Kämmerchen fotografierst wird dieser Online-Workshop Dir helfen besser zu werden. Das Ganze ist natürlich wie immer kostenlos, keinerlei Anmelderei, etc. notwendig. Einfach mitmachen und dazulernen!

Geplant ist der Online-Workshop für Donnerstag, den 21. April 2022 um 19:00Uhr (weitere Details stehen in
diesem Blogbeitrag HIER). Zur Eintragung in den entsprechenden Facebook Kalender gehts HIER lang.

Der Workshop ist hierbei in zwei Teile aufgeteilt: Am Anfang gibt es eine kurze Einführung mit Erklärungen und eben den Infos wie man das Ganze angehen kann, worauf man achten sollte, Tipps & Tricks, usw. Im zweiten (praktischen) Teil geht es dann natürlich darum das erlernte gleich zu üben und praktisch umzusetzen. Hierzu ist es gut wenn man eben Übungsmaterial hat. Deshalb die Bitte an jeden der teilnimmt und Lust hat entweder Thomas Fuhrmann oder mir so ca. 2-3 Bilder zukommen zu lassen. Das können Bilder sein, die Ihr gerade erst gemacht habt oder Bilder die Ihr schon länger auf der Festplatte habt. Das können unbearbeitete oder retuschierte, eigene Fotos sein. Hauptsache es gibt Fotos an denen man eine Bildbesprechung machen kann. Idealerweise bitte rechtzeitig vorher, das wir die Bilder noch in den Workshop einbauen können, aber auch Schnellentschlossene können die Bilder während des Workshops natürlich noch zeigen.

Man kann diese Bilder entweder direkt (wenn die Bilder zusammen weniger als 10MB sind) an hheigl at gmx Punkt net zumailen, direkte Links zu den Bildern wenn diese schon Online zu sehen sind zuschicken oder einen Dienst wie z.B. Wetransfer nutzen um Bilder mit mehr als 10MB Dateigröße uns zukommen zu lassen (E-Mail Adresse hierzu steht ja in diesem Absatz).

Ebenso gibt es noch eine entsprechende Facebookgruppe. Auch hier können vorher aber auch nach dem Workshop Bilder gezeigt werden und sich dazu entsprechende Meinungen, Tipps und Ideen geholt werden. Und natürlich freuen wir uns auf rege Teilnahme, Fragen, Anregungen und auch Vorschläge für zukünftige Online und auch Offline Veranstaltungen die man zusammen machen kann.