Vinyl knistern in Adobe Audition

Genauso wie es bei der Fotobearbeitung die Möglichkeit gibt Ebenen basiert z.B. Analog Film Overlays über ein Bild zu legen um eine Stimmung im Vintage Stil zu erzeugen gibt es dieselbe Möglichkeit natürlich auch im Audio Bereich.

Wer z.B. seiner Musik ein Schallplattenspieler knistern und knacken mitgeben möchte kann dies in Adobe Audition sehr einfach erledigen. Hierzu kann man sich einfach das kostenlose Vinyl knistern und Rauschen Pack herunterladen, eine neue Audio Spur in die Multitrack Aufnahme einfügen und hier dann eines der Samples dort einfügen.

Natürlich kann man das Schallplattengeräusch auch wiederholen oder eines der anderen Sounds mit dazu nehmen. So bekommt man eine schöne warme Stimmung in der Aufnahme. Es empfiehlt sich ebenso diese und ähnliche Effekte nach dem Mixing „drüber“ zu legen bzw. dazu zu schalten. Bei anderen Audiobearbeitungstools sieht die Vorgehensweise ähnlich aus.

Aber hier genauso wie bei der Bildbearbeitung gilt diesen Effekt gezielt und nicht zu stark einzusetzen damit er nicht überladen wirkt oder das Stück überfrachtet.

Analog Film Overlays

Um Bilder etwas spannender und Interessanter zu bearbeiten gibt es viele Möglichkeiten. Neben dem Anpassen der Farben, anwenden von verschiedenen Filtern und Color Lookups gibt es natürlich auch noch Overlays. Der ein oder andere kennt hier vielleicht Light Leaks bzw. Light Flares, die dem Bild den Look von seitlich einfallendem Licht geben kann.

Eine weitere Methode wäre dem Bild das Aussehen von alten Fotos zu geben, indem man hier per Overlay Staub bzw. kleine Dreck Partikelchen und Fusseln über das Bild legt wie man es von den analogen Filmen früher kennt.

Hier ein kleines Beispiel zuerst einmal ohne das Overlay:

und danach mit dem sogenannten Kodak Gold 200 Overlay1:

Wie man sieht, bekommt das Bild durch die hinzugefügten Unreinheiten und Fusseln eine gewisse Stimmung. Die Anwendung ist relativ simpel: Man kopiert das Overlay auf eine neue Ebene in Adobe Photoshop über der Bildebene. Danach den Modus der Ebene von „Normal“ auf einen anderen Modus wechseln. In diesem Fall habe ich „hellere Farben“ gewählt, aber es geht auch z.B. „negativ multiplizieren.

Auch hier gibt es wie auch bei dem kostenlosen Light Leak & Flares Pack von Krolop und Gerst ein entsprechendes Analog Film und Brushes Overlay Pack von SVNX. Hier gibt es sicherlich noch viele Andere, aber ich denke mit diesen beiden Packs kommt man schon sehr weit.

Aber Vorsicht ist wie bei allen Effekten, die man verwendet geboten, das es nicht ZU VIEL wird und eben Situationsbedingt und dezent angewendet wird. Viel Spaß.

Blast to the Past DigitalRev TV

Vielleicht kann sich der ein oder andere ja noch an diesen YouTube Kanal mit Kai und Lok erinnern, der leider recht abrupt aufgehört hat nachdem die beiden „Hauptdarsteller“ nicht mehr dabei waren und danach mit weitaus weniger Erfolg Ihre eigenen kleinen YouTube Kanäle aufgebaut haben.

Nichts desto trotz wollte ich hier einfach mal die Top Projekte festhalten für den Fall, das der ein oder andere noch Inspiration benötigt.

Pro Photographer, Cheap Camera Challenge

Hier traten über die Jahre wirklich viele gute Fotografen an. bei den wirklich guten kam am Ende auch was schickes bei raus.

Sogar David Hobby, Chase Jarvis oder der Deutsche Carsten Schael war dabei.

10 Reasons why…

Der Stil war ja immer irgendwie derselbe. Erkläre etwas allgemeines, packe ein bisschen lustigen Text und Klamauk dazu samt der typischen Gitarrenmusik und voila, Kai Wong und Lok haben wieder ein perfektes Video fertig.

Testberichte

Ich glaub mit den Tests wo Kamerataschen die Treppe runtergeworfen werden oder angezündet haben die Jungs sich echt einen Namen gemacht. Und man bekommt sogar Anleitungen wie man seine Kamera rosa anmalt. Die Pinketa wurde danach zum running Gag.

Battle of the Bokeh

Vorher hat sich keiner weiter Gedanken um solche Kleinigkeiten gemacht. Bis es diese Serie gab.

Im Grunde genommen kann man sich den kompletten Kanal auch heute noch anschauen und hat eine Erfolgsvorlage. Man nehme ein paar junge Kamera begeisterte, schicke diese zu Kamera Events, lasse diese zwischendrin ein paar neue Kameras und Zubehör testen gibt denen aber nichts an die Hand wie das aussehen soll und lasse die sich voll entfalten und voilà kommt ein bisschen was chaotisch, lustig informatives bei raus. Viel Spaß


Edit 12.04.2021: Gerade erst vor etwas weniger als 2 Wochen hab ich diesen Artikel geschrieben und heute kommt auf Lok’s Kanal nachdem Kai auf seinem Kanal schon ein Video mit „New Direction“ veröffentlich hat die Meldung, das beide wieder zusammen arbeiten werden.

Ich HOFFE; das Sie zumindest einiges von den alten Konzepten einfach aufgreifen und wieder beleben. Also die oben erwähnten Erfolgsrezepte. Dazu vielleicht noch ein paar coole Gäste verziert mit ein paar neuen Ideen und Produktionstechniken. Es wird sicher lustig.

 

Tooltipp Klebeband und Beschriftung

Ich gebe es zu mir ist keine bessere Überschrift eingefallen, aber das Thema an sich kann für den einen oder anderen schon interessant sein und mit ein bisschen Planung macht das Fotoshooting oder die nächste Aufnahme vom Podcast oder die Homerecording Studio Session nochmal so viel Spaß. Also…

Wer kennt das nicht: Man hat beim Porträtshooting eine Auswahl an Klamotten, die man in einer bestimmten Reihenfolge abfotografieren möchte oder Kameraakkus, Objektive oder sonstiges Zubehör was man sich vielleicht sogar ausgeliehen hat oder welches man in einer geordneten Weise verwenden möchte. Dazu kommen diverse gleich aussehende Koffer und/oder Kästen mit Zubehör, Kabel, etc. Gleiches gilt für den nächsten Podcast mit mehreren Gastrednern, mehreren Mikrofonen und gefühlt zig Kilometer Kabel die an das Mischpult angeschlossen werden wollen und man da dann noch den Überblick behalten will. Zum nächsten Fotoshooting oder Gig mit der Band, nimmt man mal wieder die undurchsichtigen stapelbaren Plastikboxen mit all dem Zubehör mit aber da man die immer neu packt weiß man ja nicht wo was drin ist und muss das neu beschriften. Das CAT5 Kabel für den nächsten Admin Einsatz muß mal schnell zusammengelegt werden und da man ja immer ein 1m, 3m, 5m und 10m Kabel dabei hat will man die dann auch noch schnell unterscheiden. Und so weiter.

Dann fällt meist der Spruch „gib mal was zum Beschriften sonst blick ich hier nicht mehr durch„. Und DANN geht der Spaß los! Man braucht irgendwas Klebebandartiges wo man was draufschreiben kann. DIREKT aufs Equipment möchte man nicht unbedingt rummalen (es sei denn man möchte es dauerhaft markieren worüber ich HIER bereits geschrieben habe). DANN ist großer Rat teuer, denn die Beschriftung soll ja wieder weggehen, man soll es GUT lesen können, es soll also auch nicht verschmieren, etc. Also was tun?

Für mein folgendes BestOf hab ich die Platzierung von der schlechtesten Methode bis zur (zur Zeit) Besten Methode gewählt.
Ausschlaggebend war bei allen Methoden, das man möglichst viele Stiftarten (Bleistift aka Pica Dry Marker (siehe auch HIER) und eine möglichst gute Lesbarkeit egal ob bei gutem oder schlechtem Licht gegeben ist. Zusätzlich sollte die Methode in möglichst vielen Umfeldern bei mir im Computer, Musik bzw. Studiobereich (Live-Mixing, etc.) und Fotobereich (Studio, On Location, Filmproduktionen, etc.) gleich gut verwendbar sein, trotz allem gut kleben, nicht verrutschen oder abgehen und ohne Rückstände verwendbar sein. Zum Test habe ich als Vertreter der Bleistifte (auch bunt) den PicaDry genommen, dann einen normalen Kugelschreiber und die allseits beliebten, weil egal ob auf schwarzem oder grauen Gaffa Tape sichtbaren, orangenen und hellblauen Lackstifte (Marke ist hierbei ebenso egal).

Platz 3: Hansaplast

Meist geht der Griff gerade unterwegs schnell mal zum Verbandskasten und das Gewebeklebeband da raus holen. Ist meistens weiß, also kann man mit einem Marker Stift da wohl gut drauf schreiben. Nachteil ist wie man sieht, das der Klebstoff meist recht weich ist und man mit dem Kugelschreiber je nachdem aus welchem Material das Hansaplast bzw. Wundpflaster ist gar nicht gut schreiben kann und der Lackstift verläuft. Bleistift geht auf den Dingern gleich gar nicht. Einziger Vorteil man hat es eben ZUR NOT in jedem Auto.

Platz 2: Gaffa Tape

In meinem Beispiel habe ich um den Schwierigkeitsgrad etwas zu erhöhen nicht graues oder schwarzes Gaffa genommen sondern das schicke rosafarbene. Das sieht man schon von weitem wenn man das also auf einen schwarzen Koffer klebt weiß man eh wem der gehört, aber außer den Lackstiften hält leider kein anderer Stift darauf. Je nachdem von welcher marke kann solch ein Gaffa bzw. Gewebeband auch recht teuer werden wenn man größere Mengen braucht. Das Gaffatape ist natürlich sehr Reißfest und Wiederstandsfähig, klebt auch sehr gut kann aber auch je nach Art Kleberückstände zurücklassen. Bei etwas zerbrechlicherem Fotoequipment oder Gerätschaften mit feinen Plastikteilen ist hier u.U. Vorsicht geboten.

Platz 1: Papierklebeband

Nicht zu verwechseln mit Maler Crep- oder Maskierungsklebeband ist das sog. Papierklebeband (Packaging Tape Paper). Wie zu sehen kann man da gut mit Kugelschreiber, Lackstift und Bleistift drauf schreiben, es klebt gut ist aber leicht abreißbar. Beim Lösen bleiben keine Kleberückstände zurück und es ist im Verhältnis ebenso am günstigsten (weniger als 2,- pro 50m Rolle). Einziger Nachteil, der mir einfällt ist, das es nicht so robust und Reißfest ist wie Gaffa. Das kann aber auch ein Vorteil sein wenn man z.B. Kabel schnell mal zusammenkleben möchte aber nach dem Verlegen das Klebeband ebenso schnell wieder lösen muss.

Bei der Produktfotografie kann man mal schnell was festkleben und rückstandsfrei wieder entfernen. Markieren auf teuren Steinböden oder an Fenstern lassen sich gut bewerkstelligen. Der Zettel mit den Stücken, die man auf dem Konzert am Abend spielt, lassen sich damit ebenso gut auf dem Boden oder auch auf der Innenseite des Bühnenvorhangs festmachen. Das Shure SM58 Mikrofon kann man damit super am Stativ festkleben wenn der eigentliche Mikrofonhalter kaputtgegangen ist. Bei allen möglichen Szenarien, die ich hier durchgespielt habe, war das Papierklebeband IMMER am flexibelsten einsetzbar. Also ein absoluter Geheimtipp (wer es noch nicht kennt). Wenn man aber am Utility Gürtel oder in der Zubehör-Box mindestens zwei Arten dabei hat, macht die kreative Arbeit gleich doppelt so viel Spaß.

Wenn Du noch andere interessante Helferlein kennst, coole Tipps und Tricks aus dem kreativen Alltag hast oder eine Frage hast lass es mich einfach wissen. Würde mich über Feedback freuen!

Linkdump KW08 2021

Ist zwar schon wieder einige Wochen her, aber ich hab zwischenzeitlich natürlich fleissig Links gesammelt.

Kameras sind für Rechtshänder gebaut – https://dietergreven.de/schon-gewusst-kameras-sind-fuer-rechtshaender-gebaut/

Portrait im Disney Cartoon Stil – https://toonme.com

Skype und Teams aufzeichnen für z.B. Podcasts oder Interviews: https://amolto.com/

Blast from the Past. Bouncing DVD Logo – https://bouncingdvdlogo.com/

Linkdump KW01 2021

Das Jahr ist schon wieder eine Woche älter und deshalb hier mal wieder ein paar interessante Links zum stöbern.

Wird oft vergessen, ist aber eben wichtig. How to write documentations Crash Course.

Windows Hilfe Dateien (chm files) erstellen LINK. Dazu kann man sich auch Sandcastle genauer anschauen.

Etwas für mich alten Nostalgiker was Musik angeht hier noch ein paar alte Beats aus dem YOUFM Clubnight Archiv.

Das legendäre Dorian Gray. Ich war dabei.

Wer wegen erhöhter Inzident Zahlen den 15Km Umkreis wissen will oder wie groß ein Areal in Quadratmetern auf google Maps ist kann HIER mal schauen.

Rombo Plektren

Jeder Gitarrist hat massenweise Plektren. Diese sind so alt wie das Gitarre spielen selbst. Und immer wieder kommen neue Designs auf den Markt und man will sich hier im Zeitalter der Influencer irgendwie ja auch immer selbst neu erfinden.

Aus diesem Grund hab ich mir einmal weil man ja auch nicht alle Tage Werbung dazu angezeigt bekommt (der Markt ist trotz allem nicht allzu groß IMHO) ein Test Set von Rombo Picks bestellt. Es wurde vollmundig beschrieben und ich hab mich natürlich gefreut was Bahnbrechendes zu erhalten. 4 Plektren für knapp 8,- Plus Versand. Ist Preislich so im mittleren Segment anzusiedeln.

Alles in allem macht das Ganze einen guten Eindruck. Leider habe ich nicht auf der Seite entdecken können welches Material hier genau verwendet wurde. Es scheint hier aber auch lediglich um das Design und Farben zu gehen. Die Farben scheinen aber auch nicht die Plektren Dicken wieder zu spiegeln und auch die Farben scheinen im Mix zu sein. Ich hab bei der Durchsicht der anderen Testberichte auf deren Seite irgendwie keine einheitliche Linie finden können.

Leider fehlt mir auch ein wenig, das man weder an der Farbe noch der Form die Plektrendicke sehen kann. Auch ist kein Aufdruck ersichtlich oder erfühlbar. Wenn ich nicht vorher ein Bild gemacht hätte wüsste ich im Nachhinein nicht den Unterschied zwischen 1.25 und der 2mm Version. Auch spielen sich gerade diese beiden Plektren recht gleichwertig was die Gitarrensaiten (egal ob Akustik oder E-Gitarre) angeht. Das neue oder eher herausragende ist eher die Form der Bereiche des Griffbereiches für Daumen und Zeigefinger. Hier sieht man die unterschiedlichen Diamant förmigen Muster. Die gelbe Version hatte in meinem Test-Set noch ein Loch in der Mitte wo man wahrscheinlich auch gut eine Kordel durchziehen kann und das Ganze dann um den Hals wie ein Anhänger tragen kann. Griffig waren alle Versionen durch die die aufgerauhten Fingerflächen allemal.

Von Form und Spielbarkeit haben mir in meinem Testset die rote Variante 0.45mm Model „Rombo Classic“ von der Dicke und die grüne 0.75mm „Rombo Origami“ von der Fingerform her am besten gefallen. Allerdings hatte die dünnste Version zwei kleine Probleme. Zum einen bleibt das Plastik recht lange in der Form „hängen“ was gerade beim schnellen spielen zu Problemen führen kann.

Dazu kommt noch, das bei diesem Plektrum am hinteren Teil eine Spitze übrig geblieben ist. Das scheint aber nicht produktionsbedingt (bei den anderen Plektren ist das nicht der Fall) sondern eher Designbedingt (vielleicht vergessen in der Datei weg zu machen … wer weiß) auf jeden Fall stört auch das.

Was noch etwas irritierend ist, ist das die Plektren alle unterschiedlich groß sind. Auch das ist nicht weiter beschrieben.

Es scheint sich hierbei um ein noch junges Unternehmen zu handeln insofern sind diese „Anfangshürden“ durchaus Verständlich. Irgendwie mag ich die Plektren ja auch. Sie spielen sich recht gut, Langzeitprognosen kann und mag ich dazu aber nict abgeben.

Ein bisschen enttäuscht war ich dann auch als ich gesehen habe, das man dem Paket zwar eine schicke Postkarte beigelegt hat, die gleichzeitig als Hintergrund für Instagram Postings dienen soll was eine gelungene Idee ist, dann aber die Plektren mit Klebepunkten auf das Recyclte Papier aufgeklebt war. Da wäre es durchaus besser gewesen einfach hier Schlictze rein zu schneiden, das man den Karton als Aufbewahrungsmäppchen in den Gitarrenkoffer oder Gig-bag stecken kann. Im Programm ist hier auch noch ein Aufbewahrungsmäppchen aus Steinpapier … auch das wäre ja als Muster nicht verkehrt gewesen. Aber so ein Mäppchen kann man sich aus normalem Papier auch selbst bauen und dazu gibt es auf deren Seite eine schöne Anleitung. Ich hatte mir zwar gewünscht, das eines der Plektren aus 100% recycltem Plastik gewesen wäre, aber der Zusatz „ECO“ stand leider bei keinem Plektrum dabei obwohl genau das hätte ich echt cool gefunden. Ebenso schick wäre es gewesen zu dem Test-Set z.B. eine Version mit dem Pick Halter zu haben oder das man die Plektren noch bedrucken kann. Aber das sind vielleicht alles Wünsche und Updates, die in den nächsten Monaten noch kommen (Stichwort User Experience).

Mein Fazit hierzu ist, das es Spaß macht mit den Plektren und wenn die Kinderkrankheiten weg sind, die Marke Fuß gefasst hat, ein par mehr Farben kommen sowie entsprechende Partnerschaften und Produkte da sind wird das was. Als Musiker spielen sich die Plektren ganz gut, aber wenn ich im Shop oder als Giveaway die Wahl hätte würden mir auch die ganz normalen vollkommen ausreichen. Hier fehlt mir noch ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal. Am Ende sind es eben nur Centbeträge und und ein neues Plektrum hat noch niemanden zum Satriani oder Vai gemacht … ausser vielleicht  Tenacious D in The Pick of Destiny.

P.S.: Auch wenn ich mir das zeug selbst gekauft hab Kennzeichne ich das hier mal grundsätzlich als „Werbung“ damit das nicht irgendwer falsch verstehen könnte.

 

Loupedeck CT – The Stand

// For english readers please use Translation Service like google Translate or any other. Thanks. //

Ich nutze das Loupedeck CT nun schon einige Wochen und bin immer mehr begeistert. Bereits ganz am Anfang wurden ja schon viele Presets für eine Menge Programme mitgeliefert, aber mittlerweile gibt es nicht nur einige zusätzliche Custom Profiles zum download sondern man kann sich nun auch selbst für eigene Programme entsprechende Profile basteln und das Loupedeck Tool wird immer weiter entwickelt.

Nun liegt das Loupedeck CT die meiste Zeit flach auf dem Tisch was für die meisten Arbeiten auch vollkommen Ok ist. Allerdings bin ich als Musiker diese leicht erhöhte Mischpultposition gewöhnt und gerade wenn ich mit Adobe Audition oder Audacity arbeite vermisste ich so ein wenig diesen Winkel. Ich hab das Loupedeck CT auch im Laptophalter im Magicarm eingeklemmt genutzt, aber der Coolnessfaktor wollte sich da nicht so richtig einstellen.

Deshalb habe ich mir ein ca. 18mm starkes Buche Leimholz Brett aus dem Baumarkt für sagenhafte EUR 1,- aus der Restekiste geholt und es in die 5 im Bild folgenden Teile geschnitten um einen Loupedeck Stand draus zu bauen. Arbeitszeit: ca. 2-3h.

Wie man sehen kann ist für die beiden identischen Seitenteile lediglich ein Winkelschnitt notwendig. Mit einer Tischkreissäge geht dies perfekt, aber auch mit einer Stichsäge sollte dies funktionieren. Ich habe die Vorderkantenhöhe bewußt mit 4cm etwas höher belassen falls ich hier später z.B. passend zu anderen Geräten noch etwas einbauen möchte (USB Hub, Lichtregelung, etc.).

Auf dem nächsten Bild ist oben die obere Kante, die das Loupedeck CT vor dem herunterrutschen schützt zu sehen. Unten Links die vordere Blende die ich oben ursprünglich etwas angeschrägt habe da ich erst ohne die obere Kante arbeiten wollte. Dies hat aber nicht so gut gehalten weshal diese Kante einfach oben auf gesetzt wurde.

Das größere rechte Teil ist dann an der Hinterseite zur Stabilisierung angebracht.

Die nächsten Bilder zeigen dann das fertige Gestell für das Loupedck CT.

Wie hier bereits zu erkennen habe ich auch das original schwarze Kabel durch ein etwas farbigers ausgetauscht da ich doch öfters mal Geräte wechseln muß und man so schneller das richtige Kabel erwischt.

Ebenfalls habe ich den hinteren Abschluß nicht bis ganz nach oben gezogen. So ist das aufsetzen des Loupedeck CT einfach gehalten und man kann noch eine Kabelführung, Stifthalter, Beleuchtung oder sonstiges Zubehör anbringen.

Man kann auch an den recht dicken Wanduneg erkennen, das man das Loupeck CT auch IN den Rahmen einlassen könnte. Damit hätte man sich die vordere obere Kante gespart und der Abschluß hätte ggf. etwas aufgeräumter gewirkt. Zum einen hatte ich aber keinen entsprechenden Fräser um die ca. 7-8mm aus den beiden Seitenteile heraus zu fräsen, dann wäre es Fräsen in einem Winkel gewesen damit es wirklich ordentlich sitzt und es hätter NUR das Loupedeck CT gepasst. Mit der Kante kann ich auch ein Smartphone, Tablet oder kleines Notebook mit diesem schicken Holzständer verwenden.

Auch hätte man ein nur ca. 10mm starkes Brett nehmen können dann hätte das Loupedeck komplett auf der Kante aufgesessen. Das Reststück welches ich im Baumarkt für EUR 1,- bekommen hatte war aber eben so dick und die Kosten von einer neuen Platte ein Stück abschneiden zu lassen (Zusatzkosten Zuschnitt) wären den Aufwand nicht wert gewesen.

Wer jetzt noch seinen Schreibtisch oder Homestudio hiermit aufwertet wird sicher noch mehr Spaß mit seinem Loupedeck CT haben. Viel Spaß!

Radio x Interview mit Ralf Scheffler

Hallo Ihr Menschen da draußen – am kommenden Dienstag den 29. Dezember von 17 – 18 Uhr, wird endlich das Interview mit Ralf Scheffler von der Batschkapp gesendet – schaltet ein – VirusMusikRadio auf radio x – 91.8 Mhz –

So lautet Sepp’l Niemeyer aktuelle Ankündigung zu seinem Interview. Hierbei dürfte es recht interessant werden. Bereits im Mai 2020 gab es diverse Aufrufe zur Unterstützung der lokalen Kultur- und Veranstaltungsszene und bisher ist hier gefühlt nichts passiert und der zweite Lockdown hat dazu sicher nicht positiv beigetragen. Wie sieht es in der musikalischen Landschaft rund um Clubs, Musik-Kneipen, Discos, etc. zurzeit überhaupt wirklich aus? Wird man überhaupt wieder öffnen können oder gibt es diverse Locations gar nicht mehr? Gibt es überhaupt noch eine Clubszene? 

Ralf Scheffler ist ja nun schon seit langer Zeit im Geschäft und wird deshalb in dieser schweren Zeit viel zu erzählen haben.

Die Batschkapp kenne ich noch aus meiner Jugend. Selbst als Darmstädter war man am Wochenende oft dort und hat die coole Atmosphäre genossen. Da ich ja selbst lange Zeit Moderator bei Radio Darmstadt dem privaten nichtkommerziellen Radiosender aus Darmstadt war, kann ich ganz kollegial radio x nur empfehlen.
Also: Einschalten/Streamen und dabei sein!

Und noch ein weiterer Tipp: Wer noch ein wenig Live Stimmung weiterhin schnuppern möchte, kann und sollte gerne den youtube Kanal vom Capitol Mannheim abonnieren! Dort gibt es diverse Konzerte die trotz Lockdown dieses Jahr stattgefunden und gestreamt wurden mit echt guter Musik.

Linkdump KW 51

Eigentlich ganz einfach, aber meistens denkt man nicht dran wenn man mal eine Videokonferenz (oder auch eben Interview) aufnehmen möchte. Einfach https://skype.com/meetnow verwenden.

Wenn man einfach und schnell ein VPN auf einem eigenen Server erstellen möchte geht das ganz gut mit https://getoutline.org/de/home denn hier hat man die Schlüssel unter Eigenkontrolle und die Verwaltung ist einfach.

Wer unter Linux unterwegs ist sollte sich ggf. mal WeeChat als IRC Tool anschauen. Hierzu gibt es auch eine schöne Anleitung (sogar auf deutsch übersetzt).

Und noch etwas lustiges: macht doch mal eine eigene Blob Oper.