Adobe Capture Desktop

Wer mich kennt weiß, das ich absoluter Fan von Adobe Capture bin. Egal ob es darum geht Farbpaletten aus Filmen oder Prospekten zu erstellen oder selbst erstellte Brushes damit zu erhalten. Das Tool ist für Kreative einfach in meinen Augen ein MUß.

Nun konnte man schon eine Zeit lang über die Libarys in Adobe Photoshop oder anderen Tools wie z.B. Adobe Illustrator auf diese Assets zugreifen, aber so richtig integriert war es (noch) nicht. Das ist nun vorbei. Adobe hat das Tool nun endlich für Desktop-Programme bzw. konkret Photoshop freigegeben. Man kann die Erweiterung aktivieren und hat dann Zugriff auf die Farbpaletten, Verläufe, Formen und Muster. Weitere Infos kann man wie immer im Adobe Blog nachlesen. Hier wird auch erklärt wie das Tool in der Praxis am besten benutzt wird. Viel Spaß.

Review Stile & Looks Design-Ideen für Print und Web

-Werbung- In Ihrem Buch „Stile & Looks Design-Ideen für Print und Web“ möchte die Autorin Gudrun Wegener Rezepte für verschiedene Designbereiche im Print und Web bereich aufzeigen. Hierbei ist das Buch grob in die Bereiche Flat Design, Vinateg, Glamourös, Dekorativ, Bohemian, Modern, Minimalistisch, Auffällig, Typografisch, Illustrativ und Handgemacht aufgeteilt. In jedem dieser Bereiche werden jeweils der Stil beschrieben, was diesen Stil ausmacht und die Farben, Schriften, Grafiken und Symboliken dieses bereiches. Im Anschluß eines jeden Bereiches wird als Tutorial jeweils noch eine Visitenkarte in diesem Bereichsformat erstellt. Die Workshop Dateien stehen auch zum Download bereit.
In der Einleitung werden einige Tipps wie z.B. „13 typische Gestaltungsfehler“ gegeben, über das Farbrad gesprochen. Hiernach geht es dann direkt mit den verschiedenen Stilen los.
Jeder Bereich bzw. Stil wird anhand von Beispielen gut und detailliert erklärt. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir allerdings doch etwas mehr Beispiele gerade aus aktuellen Marketingkampagnen oder der Werbung gewünscht. Gerade z.B. entsprechende vertreter dieses Stils noch genauer verfolgen zu können , Links zu weiteren Beispielen, etc. hätte dem Buch hier gut getan.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, allerdings fehlen meiner Meinung nach an einigen Stellen ein paar mehr Grundlageninfos wie Formgebung, Typografie, Farblehre, Gestaltungstipps, etc.

Etwas bedenklich sind meiner Meinung nach allerdings einige Stellen im Buch wie das z.B. auf kostenlose Stockfoto Angebote wie z.B. Unsplach hingewiesen wird obwohl hier bekannt ist, das es rechtlich bei Lizenzfragen alles andere als klar sind und es hier u.U. zu rechtlichen Fragen kommen kann. Desweiteren wird in der EInleitung extra darauf hingewiesen Print und Web nicht als eins zu sehen und getrennt zu behandeln, aber später wird diese Trennung oft nicht klar. Auch sehr schade ist, das im Tutorial NUR jeweils eine Visitenkarte und dann eben in den verschiedenen Stilen erstellt wird, aber z.B. kein Webseiten Layout oder Plakat. Auch bei den eingesetzten Toolvorschlägen wird z.B. auf Adobe Color hingewiesen, welches aber schon seit geraumer Zeit in das umfassendere Tool Adobe Capture überführt wurde und darüberhinaus die Verwaltung komplett in Adobe Photoshop und die Libarys der Adobe Cloud verwaltet werden können.

Dies sind aber nur kleine Verbesserungsvorschläge. Im großen und Ganzen ist das Buch doch sehr gut designed und man bekommt viel Inspiration.

Razer Blackwidow Tournament Edition 2014 vs. Razer Blackwidow Lite

-Werbung- Zwei Tastaturen derselben sagen wir mal Gewichtsklasse aber mit Unterschieden im Detail. Im Büro wollte ich meine Razer Blackwidow Tournament Edition 2014 mit Razer Green Switchen (entsprechen Cherry MX Blue) gegen die etwas leisere Razer Blackwidow Lite Tastaur mit Razer Orange Switchen (entsprechen Cherry MX Brown) tauschen da diese doch etwas leiser sind. Ich muß sagen an vielen Stellen war ich doch überrascht. Zum einen durch die massive Bauform bzw. das Gewicht der Blackwidow Lite durch die Metallplatte aber auch weil die Lautstärke wegen der eher offenen Bauform doch lauter als gedacht ist. Das Anschlagverhalten der Tasten ansich ist allerdings super. Leichtgängig aber doch mit dem merklich taktilen Druckpunkt.

Bild1: oben Razer Blackwidow Tournament 2014 Edition – unten Blackwidow Lite

Wie auf den Vergleichsbildern zu sehen ist die Größe gleich sodass auf dem Schreibtisch der Tausch kein Problem war. Die Schrift und die Beleuchtung der Razer Blackwidow Lite finde ich etwas dezenter und angenehmer. Die Beschriftung der Tournament Edition mit den eher SciFi artigen Schrift ist/war doch etwas Gewöhnungsbedürftig.

Was dann aber eher erstaunlich war ist die Tastsache, das die Lautstärke nicht ganz so leise ist wie ich das gedacht habe. Das „KLICK“ der Razer Tournament ist bei der Lite nicht da, aber die Laustärke der Tasten ansich ist gefühlt um ledilich 20-30% leiser und nicht so stark wie gedacht. Auch das unterlegen der O-Ringe hat nicht zu so einem massiven Unterschied beigetragen wie gedacht.

Schade ist, das die Tournament noch den ganz alten Mini USB Anschluß hat während die neuere Lite schon einen USB Micro Anschluß hat. Somit muß man zwangsläufig das USB Kabel tauschen.

Im Langzeit Test der Razer Blackwidow Tournament 2014 Edition muß ich sagen das keinerlei Abnutzung der Gummierung oder so zu sehen ist. Tastenabnutzungen gibt es wegen der Doubleshot Kappen ebenso wie bei der Razer Blackwidow Lite ja nicht was natürlich ein wensentlicher Vorteil ist. Auch das Einstellen der blauweissen tastaturbeleuchtung klappt dank der Razer Synapse Software hervorragend.

Alles in allem ist dieses „Upgrade“ schon gelungen. Letzendlich kommt es auf die Schreibpräferenzen an und wie man im Büro so arbeitet und wie der workflow so ist. Ich werde vielleicht mal schauen ob man das Ganze noch irgendwie dämpfen kann und ob das „ölen und fetten“ der Tasten (lubbed Switche) hier noch was bringt.

Razer Blackwidow Lite Keyboard

Ok, es ist noch nicht allzu lange her mit der letzten Tastatur aber ich habe im Büro bereits seit längerem die Razer Black Widow Tournament Edition 2014 mit den sogenannten Green Switches welche den Cherry MX Blue entsprechen. Sehr schöner Anschlag, sehr robuste Bauweise, aber fürs Büro mit anderen Kollegen ist Sie mir im Laufe der Zeit etwas laut geworden. Nun ergab es sich, das ich ja immer mal schau was es so auf dem Tastaturmarkt so gibt. Was bei mir immer bei dieser Suche gegeben sein musste war

  • mechanische Tasten nach Cherry MX brown Standard
  • Deutsches QWERTZ (ISO-DE) Tastaturlayout
  • abnehmbares Kabel
  • einfaches Design, keine RGB Discobeleuchtung
  • Optional: Makros / programmierbar

Und da kam mir die Razer Blackwidow Lite genau recht.

Deutsches Tastaturlayout, TKL Version, einfarbige Tastenbeleuchtung, die Razer Orange Switche entsprechen Cherry MX brown Tasten, die Kappen sind voll kompatibel, programmierbar über Razer Synapse Software, abnehmbares Kabel, passt also.

Das Gehäuse ist aus Metall und verwindet sich nicht. Die Razer Orange Tasten sind zwar nicht lautlos, aber genauso taktil wie MX Blue bzw. Razer green aber eben ohne das klicken. Somit ist aber eine wesentliche Lautstärkeminderung im Gegensatz zur Razer Tournment mit Razer green Switchen zu merken. Das wird die anderen Bürokollegen freuen.

Die Tastatur ist trotz flachem gehäuse recht hoch. Das Tastaturkabel mit Mikro USB Anschluß ist seitlich angebracht und steht nach hinten ab. Einen Kabelkanal gibt es hier ebensowenig wie bei der älteren Tournament Edition.

Der Tastatur liegen noch farblich passende O-Ringe und ein Keycap Puller bei. Ich habe die O-Ringe testweise an 4 Tasten verbaut aber keinen Lautstärkeunterschied bemerkt. Lediglich das Aufsetzen der Tastenkappe auf dem Stemp wird etwas abgefedert, der Anschlag ist sozusagen etwas weicher aber der Sound kommt hauptsächlich aus dem Switch selbst und da kann man kaum was dämpfen.

Von der Größe her ist die Razer vergleichbar mit der Magicforce wobei diese noch etwas kompakter gebaut ist. Hier im Bild sieht man die Royak Kludge RK61 mit modifizierten Tasten zum Größenvergleich. Auf dem Schreibtisch macht das letztenlich nicht mehr sooo viel aus ich wollte hier nur nicht mehr eine GANZ große Tastatur mit Nummernpad haben da ich wenig Zahlenkolonnen eintippe und eher kurze Wege beim tippen bevorzuge.

Ich würde mir von Razer solch eine Tastatur mit zusätzlicher Bluetooth 5.0 (Stromsparend) mit einer Möglichkeit sein Tablet oder Smartphone nochkant anzuklemmen wirklich wünschen. So sehr ich meine RK61 mag, aber die Akkulaufzeit könnte um einiges höher sein (vielleicht bau ich das irgendwann mal noch um….) und eine ausklappbare Klammer /Halterung um sein Device dran zu hängen wäre praktisch. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Bis dahin ist die Razer Blackwidow Lite wohl mein zukünftiges Büro Arbeitstier und die RK61 wird mich auf allen anderen Wegen begleiten.

 

Nachtrag zum Fotojahresplaner

Es gibt ja einige Methoden sich das Jahr hindurch Fotografisch interessant zu halten. Man kann sich ein 365 Tage Projekt vornehmen und JEDEN Tag ein Foto machen und veröffentlichen. Man kann sich dem OCOLOY Projekt stellen, Es gibt Fotoaufgaben Kartensets wie The Bigger Picture oder Inspiracles und man kann sich natürlich einen eigenen Plan machen. Das kann entweder per extra Buch geschehen oder man führt einfach einen elektronischen Kalender mit wöchentlichen Aufgaben bei sich im Smartphone bzw. Computer. Somit hat man in diesem Fall die Aufgabe bzw. Erinnerung immer bei sich und immer im Blick, kann sich kurze Notizen machen oder mit Tools wie Joplin, Evernote oder OneNote die entsprechenden Notizen und Bilder gleich verknüpfen um diese später weiter verarbeiten zu können und das Ganze besser organisieren zu können.

Ich habe hier einmal einen solchen (google)Kalender mit entsprechenden Aufgaben für ein Jahr erstellt. Diese Aufgaben kann man natürlich nach belieben abändern und seinen Bedürfnissen anpassen. Ich habe versucht auch Saisonelle Ereignisse wie Ostern oder Halloween zu beachten und auch ein wenig die Wetter bedingten Gegebenheiten. Diesen Kalender kann man sich also herunterladen und im google Kalender oder Outlook importieren und danach eben nach Bedarf anpassen oder einfach so verwenden. Viel Spaß

Der Kalender kann dann entweder zusammen mit dem Foto-Planer oder einem anderen Tool verknüpft bzw. zusammen verwendet werden. Ganz nach belieben. Somit ist solch ein Kalender sehr flexibel anpassbar und einsetzbar.

 

Review Mein Foto-Planer

-Werbung- Der Mein Foto-Planer von Monika Andrae ist eine Art Planungskalender für einen 12 Monats Zeitraum wobei es egal ist zu welchem Zeitpunkt man im Jahr anfängt. Er dient also dazu fotografische Ziele das Jahr hindurch im Auge zu behalten und eine gewisse Strategie zu planen und abzuarbeiten. Das Buch ist recht klassisch im DIN-A-5 Format, schwarz in der Art eines Moleskine Jahresplaners gehalten und somit recht unauffällig. Hierbei helfen dann immer der Wochen und Monatsplaner am Ende der jeweiligen Periode. Man erstellt sich also am Anfang eines Jahres welches natürlich auch im Mai oder September anfangen kann einen Jahresplan, schreibt dann auf was man die Woche erledigt hat, macht eine monatliche Rückschau und bekommt zwischen drin noch Tipps und kleinere Aufgaben, die einem helfen. Ebenso sind hier am Monatsende Seiten enthalten auf denen man seine Lieblingsbilder festhalten und zusätzliche Notizen machen kann. Somit kann man sehr organisiert ein Kalenderjahr hindurch seine Aufgaben angehen ohne sich zu verzetteln. Die Idee hat mir sehr gefallen und als Geschenk für einen Fotografen, der schon ziemlich alles hat gefällt mir die Idee gerade zum Jahresanfang richtig gut.
Ich hätte mir ggf. hierzu eine App gewünscht die mit dem Buch zusammenarbeitet, denn gerade kleine Aufgaben wie „mein Lieblingsbild“ dann in Textform NOCHMAL in ein Buch schreiben oder ein Bookmark setzen fand ich recht umständlich. Ebenso eine „Mindmap“ analog zeichnen und später arbeitet man eigentlich eher am Rechner….

Alles in allem ist dies aber eine gutes Hilfsmittel und als Geschenk für einen Fotofreund hervorragend geeignet.

Review Buch Businessfotografie

-Werbung- Vielleicht ist der ein oder andere Fotograf ja an dem Punkt das man gefragt wird von den Mitarbeitern der eigenen Firma Fotos zu machen oder das man sich selbstständig mit der Fotografie machen möchte. Das Buch von Alexander Klebe mit dem Titel Businessfotografie aus dem dpunkt Verlag schien mir hier genau das Richtige zum nachlesen der Materie zu sein. Der Autor hat versucht richtig viel Inhalt rein zu bringen. Die Kapitel sind sehr kurzweilig geschrieben und mit vielen Tipps und „Aus dem Alltag“ Kästen versehen. Die „Aus dem Alltag“ Kästen sollen wohl einen Kontext zum täglichen Geschäft geben und hier werden eben Dinge wie „heute hat mich ein Kunde angesprochen. Nach ein paar Minuten waren wir uns einig“ eingeschoben. Dadurch wirkt das Ganze recht vertraut und persönlich. Ebenso gibt es viele Checklisten, die einzelne Kapitel recht gut abschließen. Das Buch fängt mit Themen wie Business Basics, Selbstständigkeit, Künstler vs. Manager, Rechnungen und Angebote an. Danach geht es um Marketing und die Selbstvermarktung, Studio und Technik, Kommunikation und Psychologie beim Shooting, die Praxis beim Shooting selbst und die verschiedenen Business-Porträt Arten im Überblick, die Nachbearbeitung nach dem Fotoshooting und zum Schluß das Thema wie man sein eigener Chef ist. Das Thema wird an vielen Stellen nur in der Oberfläche angekratzt und soll wohl als eine Art Leitfaden für angehende junge Fotografen dienen. Keines der einzelnen Bereiche wird wirklich in der Tiefe betrachtet womit man sich natürlich auch eine Menge einzelner Bücher spart. Um aber die einzelnen Themen wie z.B. die Bildbearbeitung oder Buchhaltung richtig zu erlernen eignet sich das Buch eher nicht. Die Zielgruppe ist hier der geneigte Fotograf, der Stichpunkte und erste Schritte in die einzelnen Bereiche wagt und hier ein bisschen in das Gesamte Thema reinschnuppern möchte. Dies kann auch nicht der Anspruch eines lediglich rund 330 seitigen Buches bei dem dann pro Kapitel lediglich rund 50 Seiten verbleiben sein. Für die Menge an Einzelthemen sind allerdings viele Stichworte abgearbeitet worden.
Im gesamten sicherlich ein interessantes Buch, aber zum Titel passend hätte ich mir noch so 50 Seiten gewünscht in denen einzelne Unterschiedliche Herangehensweisen an die Portraits gezeigt würden da im Buch Pro Bereich nur z.B. ein Lichtsetup vorgestellt wird.
Für angehende Fotografen und Anfänger in dem Bereich ist das Buch wirklich eine Zugewinn, da hier fast alle Bereiche des Jobs abgearbeitet werden.

Royal Kludge RK61 mechanische Tastatur

-Werbung- Ich glaube ich habe endlich meine Traumtastatur gefunden. Ich wollte immer eine kleine Tastatur mit Kabel UND Bluetooth als mechanische Tastatur. Die Royal Kludge RK61vereint genau das.

  • Cherry MX Brown Switche
  • Wired UND Bluetooth 3.0 Modus
  • Multigeräte Konnektivität bis zu drei Geräte Umschaltbar
  • 60% Keyboard
  • stabile Verarbeitung
  • Hintergrundbeleuchtung (blau)
  • Deutsches ISO-DE Tastaturlayout
  • interne Batterie mit 10h Laufzeit / 360h Standby

Nachdem ich einige Dinge erst mühsam herausfinden musste ist die Tastatur eine echte Wohltat zum langen tippen.

Was ich herausbekommen habe und was nirgendwo steht: Wenn die Tastatur nicht voll geladen ist dann dauert es vom Tastenanschlag bis zur Darstellung auf dem Bildschirm MEHRERE Sekunden. In der Zeit hat man aber normalerweise mehrere Tasten hintereinander gedrückt. Deshalb kommt die Tastatur durcheinander. Deshalb: ERST komplett laden, DANN ausprobieren.

Das @ Zeichen: Da mit FN + q die verschiedenen Devices der Kopplung ausgewählt werden können ist unter ALTGR+q nicht wie gewohnt das @ Zeichen zu finden. Das erhält man mit STRG+ALT+Q (Achtung: geht auch erst wenn Tastatur voll geladen. Vorher spinnt das komplett!). Unter Android erhält man das @-Zeichen übrigens mit STRG+L.

Der Rest ist wie im Manual beschrieben. Die Tastatur ist für knapp 60,- ein echtes Schnäppchen. Zumal es eine der wenigen mechanischen Tastaturen mit deutschem Tastaturlayout ist. Die Hintergrundbeleuchtung ist speziell für mich als Vielschreiber, der auf die Tastatur schaut eine Wohltat, weil einfarbig hellblau hintergrundbeleuchtet. Die braunen Tasten (keine Original, aber die Tastenkappen passen und der Anschlag sind SEHR Cherry MX brown mässig!) sind sehr sanft und taktil, aber dennoch recht weich. Die Tastatur ist durch die Metallplatte recht schwer und sitzt durch die Gummifüße sehr sicher auf dem Schreibtisch.

Die Größe ist ideal für mobiles arbeiten, als Digitaler Nomade oder um mal eben schnell etwas längeres im Cafe zu tippen.. Das Tippen macht tierisch Spaß und ist ermüdungsfrei.

Die Hintergrundbeleuchtung kann vom Modus her und der Helligkeit Stufenweise geregelt werden. der USB-C Anschluß ist zeitgemäß und mittig hinten an der Tastatur angebracht. Beim laden leuchtet die Leertaste zusätzlich neben blau noch in rot. Dies hört dann auf sobald die Tastatur vollkommen geladen ist. Die rote LED scheint auch auf zu leuchten wenn der Akku langsam nachlässt (siehe Hinweis oben Stichwort laden…). Dadurch, das es sich hier um eine 60% Tastatur also ohne Nummernblock handelt und die Länge von 29cm knapp so klein wie ein DIN-A 4 Blatt ist passt die Tastatur in jeden Rucksack rein.

Wer mehr über mechanische Tastaturen wissen möchte kann sich auch einmal meinen Artikel in der Zeitschrift c’t Ausgabe 21/2018 anschauen.

Review Adobe Premiere Pro CC Das umfassende Handbuch

-Werbung- Was Videobearbeitung angeht bin ich ein absoluter Anfänger. Deshalb habe ich nach einem umfangreichen Buch gesucht um Videos richtig gut bearbeiten zu können. Das Buch Adobe Premiere Pro CC Das umfassende Handbuch vom Autor Robert Klaßen aus dem Rheinwerk Verlag klang hierzu sehr vielversprechend. Zuallererst hat mir der Aufbau sehr gut gefallen. Es ist grob in 3 Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es um den grundsätzlichen Aufbau, Grundlagen, die Arbeitsoberfläche um das Programm kennenzulernen. Im zweiten Teil geht es sehr ausführlich um die eigentliche Arbeit. Also Videos schneiden, Sequenzen und Übergänge erstellen, Effekte und Bewegungsanimationen, Masken, Bildkorrekturen, Audiobearbeitungen, Titel hinzufügen und der Export werden hier im Detail gezeigt. Gut hat mir hierbei gefallen, das viel mit Screenshots gearbeitet wurde und man genau gezeigt bekommt welchen Knopf man drücken muss. Somit ist es auch kein Wunder das von den knapp 490 Seiten sich 300 mit Videoschnitt, Bearbeitung und Ausgabe beschäftigen. Im dritten Teil geht es dann um den reibungslosen Arbeitsablauf. Themen wie Import, Korrekturen mit Adobe Audition, Premiere Pro und die Creative Cloud und ein bisschen Fachkunde finden hier Ihren Platz. Somit ist das Buch wirklich sehr umfassend und lässt kaum Wünsche offen. Allerdings hätte ich mir einen weiteren Teil mit einem kompletten Workflow von vorn bis hinten wie man z.b. ein yt Video, einen Kurzfilm incl. Color Correction und ggf. Eine Art Doch oder Nachrichtenszene gewünscht. Ebenso hätte meiner Meinung nach Adobe Rush als mobile Premiere Pro Variante auch nicht etwas mehr Erwähnung verdient. Das hätte das Ganze wirklich abgerundet. Trotzdem ist das Buch als Arbeits, lern und Nachschlagewerk super geeignet egal ob für Anfänger oder den schon etwas erfahreneren User. Ich hab auf jeden Fall sehr viel gelernt und das Videoschneiden macht jetzt richtig Spass.
Auch das man mit den Beispieldateien aus dem Buch die man natürlich runterladen kann arbeiten kann erleichtert das üben doch gewaltig.

Rezension Adobe Aftereffects CC das umfassende Handbuch

-Werbung- Nachdem ich mich umfassend mit Adobe Premiere beschäftigt hätte wollte ich natürlich auch alles zu After Effects wissen. Das Buch Adobe Aftereffects CC das umfassende Handbuch von Philippe Fontaine ist mit rund 880 Seiten fast doppelt so dick wie das Buch zum Thema Adobe Premiere aber da es hier stark um Animationen geht enthält es einige Abbildungen mehr. Ebenso sind sehr oft zusätzliche Erklärungen und Schritt für Schritt Anleitungen eingebaut sodass das Buch im Grunde aus zwei Büchern besteht. Besonders gut hat mir gefallen das die Screenshots und Arbeitsschritte gut erklärt wurden und man immer weiss wo man hingucken muss ohne gross zu suchen. Auch die Aufteilung des Buches ist sehr gut. Nach einer Grundlagen Einführung und Tour durch das Programm geht es mit dem Importieren der Rohdaten, Komposition und ZeitleisteEbenen, Keyframes, Texte und Rendern weiter. Danach geht es um die etwas anspruchsvolleren Themen Masken, Alphakanàle, Effekte, Korrekturen, Retusche, Motion Tracking, 3D, Expressions. Zu guter Letzt geht es dann noch um den Workflow und das Zusammenspiel mit Adobe Photoshop und Illustrator. Besonders gut haben mir neben der Downloadmöglichkeit des Übungsmaterials die Infokästen mit wichtigen Zusatzinfos gefallen. Es ist wirklich keine Frage unbeantwortet geblieben und den nahen Praxisbezug und die Erfahrung und Liebe des Autors zu dem programmiert wirklich zu spüren. Echt Klasse Buch.