Poppcorn Pinselspitzen mit Adobe Brushes

-Werbung weil Links- ich nutze das Tool Adobe Capture schon eine ganze Zeit und bin immer wieder begeistert. Mit Adobe Brushes welches mittlerweile in die App-Collection Adobe Capture CC integriert wurde kann man sich seine eigenen Pinselspitzen für Photoshop CC und andere Programme selbst erstellen. Das schöne dabei ist u.a. das die mit dem Smartphone erstellte Pinselspitze gleich mit der Adobe Cloud synchronisiert wird und man nicht erst umständlich die Pinselspitze erst irgendwie vom Smartphone auf den Computer transferieren muß oder so.

Vorbereitung: Der Pentel Stift

Man kann im Grunde alles als Vorlage verwenden was sich fotografieren läßt. Ich wollte ein paar Brushes haben, die ich für Stempelarbeiten ebenso wie für künstlerische Schreibarbeiten verwenden kann. Hier gibt es die sog. Pentel Brush Pens, die man z.B. bei amazon oder Jetpens bekommt. Ich habe mir hier zum einen den Pocket Pilot mit Schwammartiger Spitze und einmal den Pentel Standard Brush Pen Medium zum wieder auffüllen (auswechselbarer Tintentank) geholt.

Hiermit habe ich einfach diverse Pinselstrokes auf Papier gemalt. Unter anderen kann man damit sehr realistische Nuppsies selbst malen um diese dann für fliegende Staubpartikel, SciFi artige Partikel in der Luft, Schnee oder andere Partikelchen zu verwenden.

Die beiden Stiftarten verhalten sich hier wegen der unterschiedlichen Spitzen Materialien auch auf Papier unterschiedlich und man erhält schöne Texturen.

Man kann hierbei also ein bisschen rumspielen und verschiedene Formen malen.

Brushes in Adobe Capture CC

Danach öffnet man einfach in Adobe Capture CC den Bereich „Brushes“ und bekommt die Kamera angezeigt. Hier einfach eine Pinselspitze grob auswählen. Dann hat man noch einen Regler mit dem man den Freistellungsgrad einstellen kann. Nachdem man dann das Bild aufgenommen hat kann man noch den Ausschnitt anpassen um die Spitze dann ab zu speichern.

Danach kann man der Spitze noch einen Namen geben unter dem man dann später in z.B. Photoshop diese Spitze dann auch wieder findet.

Achja, mein Favorit ist natürlich mein Poppcorn Brush, der immer wieder gut ankommt.

Gratis Brushpen Download

Und wer jetzt seine eigenen Brushpen Spitzen zusammen mit Adobe Capture CC erstellen möchte, aber keinen Pentel Brushpen Stift zur Verfügung hat für den habe ich hier einmal ein paar meiner Malarbeiten zur kostenlosen Nutzung hinterlegt.

Bild am besten runterladen oder gewünschte Pinselspitze vom Bildschirm abfotografieren – wie man das auch möchte und danach eben in Adobe Capture CC weiter bearbeiten. Enjoy.

Farbtrends für Kreative

Bild: Adobe

Immer so zum Ende des Jahres kommen viele Seiten auf die Idee die Trends des nächsten Jahres voraus zu sehen. Dies kann Designern, Fotografen und allen möglichen Kreativen helfen Ihre Projekte auf das kommende Jahr auszulegen und ggf. eine grobe Linie vor zu geben. Warum soll mir das helfen? Nun, zum einen muss man nicht lange herum suchen wenn es um eine Art Startpunkt für kommende Projekte geht. Man kann also eben die entsprechende Farbe oder Farbpalette als Anhaltspunkt für z.B. kommende Stockfotos, die man erstellen möchte nehmen oder wenn man Kleidung designt hier eine entsprechende Kollektion anfangen.

Man kann sich aber auch nur von den Farben und Fotogalerien inspirieren lassen. Hier einmal ein paar der bekannteren:

WIE man diese Farben nun einsetzt bleibt jedem selbst überlassen. Ein guter Einstig wäre z.B. die Farben mit Adobe Capture einzulesen oder mit Photoshop die entsprechende Farbpalette zu erstellen. Damit kann man dann entsprechende Looks kreieren, Farben anpassen, Bilder einfärben, Regale anmalen oder oder oder.

Man MUSS natürlich nicht danach vorgehen, aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen bei der Ideenfindung. Viel Spaß.

Ausblick 2018 / 2019

Man kann es nicht Gute Vorsätze fürs neue Jahr nennen, aber vielleicht doch eine Art Ideensammlung was man alles vorhat und ein Rückblick.

Das Ocoloy Projekt also Eine Kamera mit einem Objektiv ein Jahr lang durch zu verwenden hat nicht ganz geklappt. Ich hatte die Kamera zwar IMMER im Auto, aber wenn es drauf ankam hatte ich meine reguläre Kamera mit. Aber ich lasse die Tasche im Auto und vielleicht ergibt sich ja noch das ein oder Andere.

Im Jahr 2019 möchte ich noch mehr Konzerte fotografieren auch wenn das im Zuge der DSGVO gerade für freie Fotografen, sagen wir mal ein Stückchen umständlicher geworden ist, da Veranstalter doch eher zu redaktionell gebundenen Fotografen greifen, weil Sie wohl glauben das es dann einfacher ist. Ich find das Thema Konzertfotografie gerade nach den Gesprächen mit Guido Karp spannender denn je. Auch werde ich im neuen jahr wieder Bücher zum Thema Fotografie und Computer lesen, davon berichten und möglichst viele der Autoren versuchen zu treffen um die entsprechenden Bücher signieren zu lassen. Auch an dieser Stelle einen Dank an Guidp Karp, der mir und einigen Anderen seinerzeit ein Exemplar von „Behind Photographs“ signiert von Tim Mantoani mitgebracht hatte und auf dem letzten Adobe Event ich dann noch seine Unterschrift unter seinem Bild dazu einsammeln konnte.

Ein weiteres Anliegen von mir ist zumindest ein bis zwei Projekte oder Events zu planen. Ich habe hier schon einige Veranstaltungen im Kopf bei denen es ggf. ein Vortrag oder ein Workshop werden könnte aber auch ein Projekt welches über einen längeren Zeitraum geht.

Wie im Beitragsbild zu sehen wird es wohl auch wieder mehr Artikel geben. Ich hoffe hier noch das ein oder andere Magazin für einige Artikel von mir begeistern zu können. Dazu kann auch ein bisschen mehr Reviews von Equipment gehören. Mal sehen wo die Reise hingeht.

 

welche Fotozeitschriften soll ich lesen?!

– kann Spuren von Werbung enthalten – Gerade heute erreichte mich diese Frage wieder von einer ehemaligen Klassenkameradin:

Ich brauche mal deinen fachmännischen Rat: mein 16 jähriger Neffe fotografiert gern und gut und ich überlege, ihm zu Weihnachten ein Abo für eine Fotografie Zeitschrift zu schenken. Hast du vielleicht eine Empfehlung für mich?

Dies ist eine typische Anfrage, die ich häufiger bekomme. Deshalb versuche ich das einmal etwas strukturierter zusammen zu fassen.

Viele sind der Meinung, das man doch eh alles Online und über Suchmaschinen finden kann. Wenn man sich dann aber die Suchergebnisse anschaut sind das meistens nur irgendwelche Kurzen Artikel nach dem Motto „meine 3 Tipps zu wie ich einen Dackel fotografiere“ oder „die 1,5 Fehler wie man den Winter falsch fotografiert“ oder „warum es Deutsche nicht wert sind Porträtiert zu werden“  oder ähnliches. Dann bekommt man eher kurze Videos oder Blogbeiträge angeboten, die vom informativen Inhalt eher in 1-2 Sätzen abgehandelt wären, aber künstlich für Klickraten, SEO oder sonstige Buzzwords aufgeblasen werden. Tiefgang und Informationsgehalt fehlen hier oft – nicht immer, aber die Zeit, die man investiert um zu den für Einen wirklich sinnhaften Ergebnissen zu kommen ist recht hoch, wenn man nicht tagtäglich mit Recherchieren beschäftigt ist.

Deshalb sind nicht zuletzt Magazine eine gute und günstige Möglichkeit gerade als Anfänger in das Ganze Thema Fotografie rein zu kommen, erste Infos zu Online Ressourcen zu erhalten wo man noch so alles nachschauen kann, Grundlagen lernen ohne gleich dicke Bücher kaufen zu müssen (obwohl man das eh tun wird…)

Als Einsteigermagazine die zudem recht günstig sind kann ich z.B.

empfehlen. Hier geht es meist eher breit gefächert um Technik und Fotografie. Natürlich ist der Werbeanteil auch entsprechend ein klein wenig höher.

Wer etwas mehr Fotolastig und ggf. Bildbearbeitungslastig lesen möchte kann sich auch mal

anschauen. Diese sind ein bisschen teurer, aber auch hochwertiger. Natürlich gibt es noch einige andere Zeitschriften am Markt, aber diese sind denke ich so die verbreitetsten.

Wer ein Abo als weiter verschenken will kann zusätzlich noch schauen was derjenige ggf. noch als Equipment braucht. Bei den Zeitschriften sind zum großen Teil auch Abo-Prämien dabei, die man dem Beschenkten dann auch zukommen lassen kann.

Auch unterschätzt ist sind die sogenannten RSS-Feeds der Magazine. man MUSS also nicht immer das Magazin sofort kaufen sondern kann sich die Online-Artikel per RSS Feed mit dem entsprechenden Reader anschauen und ist auch täglich mit News versorgt. Im Screenshot sieht man meine RSS Feeds, die ich mit meinem mail Programm dem Mozilla Thunderbird schon seit Jahren pflege. Wenn ich dann etwas zu einem bestimmten Thema suche finde ich dies schön aufgeräumt immer wieder.

Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen für welche Magazine man sich entscheidet, aber gerade am Anfang oder auch wenn man sich auf längere Zeit informieren möchte was am Markt gerade so abgeht und wie Foto- und Bildbearbeitungstrends aussehen ist es immer ganz gut eine Zeitschrift als Bindeglied zwischen Online und Buch zu lesen.

Rezension das große Buch der Objektive

-Werbung- Wer schon immer einmal so wirklich richtig ALLES über Objektive wissen wollte ist denke ich bei „Das Große Buch der Objektive“ von Christian Westphalen aus dem Rheinwerk Verlag garnicht mal so verkehrt. Ich hätte nicht gedacht, das es so viel Wissenswertes über Objektive, deren Grundlagen, Aufbau und Verwerwendungszwecke zu Wissen gibt. Am Anfang wird natürlich der Aufbau von Objektiven erklärt, wie das mit Licht und Lichtstrahlen ist, was Streuung, Reflexion, Absorbtion, etc. bedeutet, welches die wichtigsten Begriffe wie z.B. Brennweite, Bildwinkel, Cropfaktor, etc. ist um sich dann mit Schärfe, Focussierung zu beschäftigen. Hiernach geht es zum großen Kapitel über die einzelnen Objektivarten vom Weitwinkel bis zum Teleobjektiv und eben deren Anwendungen. Hierbei finde ich die dazugehörigen Fotos sehr gelungen. Es werden natürlich auch die Themen Bokeh, Makro, TiltShift, Smartphones, Streulichtblende, Filter und diverse Tipps und Tricks beschrieben. Eine Besonderheit dieses Buches ist, das es sehr viele DIY- und Exkurs Blöcke in den jeweiligen Kapiteln gibt sei es nun, das man sich eine Lochkamera oder Tiltshift Objektiv selbst baut oder man etwas über Focuss-Staking oder die Verschiedenen Kameraverschlußarten im Zusammenspiel mit den Objektiven praktisch ausprobiert. Am Ende der Kapitel sind jeweils Anregungen wie man mit dem gelernten nun umgeht und wie man diese grundlagen z.B. im praktischen Nutzen auch wirklich anwenden kann. Auch werden z.B. Kultartike Objektive wie z.B. das Meyer Görlitz Primotar 135mm F3,5 in einer Art Objektivportrait vorgestellt was das Ganze nochmal lebendiger macht. Es gibt auch ein ganzes Kapitel zum Thema Bokeh, welche Formen es da gibt und eben wie man es gezielt anwednen kann. Danach folgen noch Kapitel über die Bildgestaltung, alte Objektive aus der Analogzeit und wie man Sie an modernen Kameras verwendet, verschiedene Bajonett- und Anschlußarten und was man beim Gebrauchtkauf und der Objektivpflege beachten sollte. Sehr schön finde ich, das es wirklich Herstellerunabhängigin dem Buch zugeht und alle Erklärungen sehr umfassend stattfinden.
Es wird wirklich kein Aspekt ausgelassen und mir ist keine Frage offen geblieben. Ich hätte mir sogar noch einige der Objektivportraits gewünscht, da es hier ja z.B. von Canon neben dem im Detail vorgestellten 16-35mm Objektiv auch das „NiftyFifty“ gibt. Hier hätte man sich ggf. auch noch ein paar mehr Praxisblöcke z.B. zur Verwendung des Bildstabilisators und wann dieser z.B. nicht sinnvoll wäre gewünscht. Aber alles in Allem merkt man, das dieses Buch mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben wurde. Das Buch umfasst rund 380 Seiten und es ist jede Seite ein Genuß zu lesen. Wer sich wirklich mit der Technik beschäftigen will oder auch nur ein neues Objektiv sucht bzw. nicht so genau weiss was man alles in der Kameratasche brauchen könnte ist hier natürlich gut bedient.

Review Smart Home mit open HAB2

-Werbung- Ich wollte mein Zuhause etwas smarter gestalten und Dinge wie Rolladen, Heizungstemperatur, Licht, etc. automatisiert steuern. Hierzu gibt es ja eine Menge Smarthome Lösungen die eines gemeinsam haben und von einer zentralen Schnittstelle aus gesteuern werden müssen. Hier setzt openHab 2 an, welches als Dach über all den einzelnen Modulen sitzt und sehr individuell gestaltet werrden kann. Das Buch „Smart Home mit open HAB2 der Autorin Marianne Spiller setzt genau hier an und erklärt die Installation der frei verfügbaren Software und wie man anhand eines Demohauses verschiedene Komponenten einbindet. Das Buch ist hierbei in die 3 Teile Grundlagen, Einsatz von openHAB 2 im Demohaus und weitere Konzepte und Theorie unterteilt. Im ersten Teil bekommt man schoneinmal einen guten Überblick wie man openHAB 2 auf einem Raspberry Pi, einem Synology NAS System oder einem eignenen Computer unter Windows istalliert um danach die entsprechenden Konfigurationen und Koppelungen mit den einzelnen Modulen zu erstellen.
Im zweiten Teil geht es dann um die Integration von z.B. Phillips Hue Lampensteuerungen, Sensoren und Aktoren z.B. zur Rolladensteuerung, Multimediaintegration zum automatischen Film- und/oder Musikwiedergeben via Kodi, Szenenerstellungen mit Apple HomeKit incl. Sprachsteuerung über Siri und vieles mehr.
Hier wird einem relativ einfach die Angst vor allzu kompliziertem konfigurieren genommen da vieles über ein einfaches Webinterface erklärt wird.
Im letzten Teil welches fast die Hälfte des Buches ausmacht geht es dann ins Detail und die Konfiguration von Items, Actions, Services, Graphen erstellen, Regelwerken, openHAB 2 API und dem Support über die entsprechende Community. Hier ist es dann wirklich eher sehr Techniklastik. Das Buch beschränkt sich bis auf die angesprochenen Beispiele der namenhaften Hersteller auf den reinen Softwarepart. Wer andere Geräte ins Smarthome einbinden will wird dies können, aber es werden hier nicht alle möglichen Konfigurationen aufgeführt da sich auch der Markt sehr rasant und ständig ändern. Aber auch hier gibt es neben bekannten Marken auch diverse Standards bei denen man ggf. etwas mehr z.B. auf WLAN Funktsteckdosen aus dem Baumarkt oder entsprechende Lampen, die man in bestehende Fassungen schrauben kann hätte eingehen können.

Mir hat das Buch trotz der entsprechenden textlastigkeit Spaß gemacht und das einrichten auf dem Raspi ging hiermit leicht von der Hand. Wer sich also kein Gerät von amazon oder google ins haus stellen möchte und die Kontrolle über sein Smarthome behalten möchte ist hier genau richtig.

Review manche Fehler muß man selber machen

-Werbung- Das Buch des Fotografen Patrick Ludolph „manche Fehler muss man selber machen“ aus dem dpunkt Verlag kommt mit dem Untertitel „oder wie ich Menschen fotografiere“ daher. Es beschreibt auf rund 240 Seiten Die Gedanken des Autors zu Themen rund um seine Art der Fotografie. Das Inhaltsverzeichnis ist ersteinmal etwas verwirrend, weil hier nur 134 Seiten davon aufgeführt sind. Der komplette 2. Teil „Meine Bilder und Ihre Entstehung“ tauchen hier nicht auf.
Zuersteinmal fällt auf, das das Buch nicht lackiert ist sondern auf normalem Papier bzw. Pappe. Hier sollte man ggf. gerade beim Transport oder Lagerung aufpassen, denn Kaffeeflecken lassen sich hier nicht wieder abwischen und ziehen gleich ins Papier ein!
Ich hatte das Buch z.B. in der Tasche und ein paar Flyer im Buch deren Farbe sich ins Buch reingerieben hat was nicht sehr schön ist!
Der guten Qualität des Druckes und der Farben ansich tut dies aber keinerlei Abbruch.
Der erste Teil ist hierbei in die verwendete Technik, Licht, Bildgestaltung, Kreativität, Umgang mit Menschen, Retusche, Locations, Posing, Schwarz-weiss, Bildauswahl, FAQ und über mich (also den Autor) aufgeteilt. Hier bekommt man also einen sehr guten Eindruck in die Arbeitsweise und den Stil des Fotografen Patrick Ludolph. Das Buch ist hierbei nicht als Lehrbuch im eigentlichen Sinne zu verstehen. Vielmehr als eine spielerische Art sich mit dem Thema Fotografie und wie Patrick Ludolph Sie versteht. Die hierbei entstandenen Bilder zeigen immer recht gut worum es Ihm gerade geht. Neben der Technik geht es in dem Buch auch um die persönliche Note also wie man mit dem Model umgeht, wie man das richtige Posing zusammen erarbeitet, etc.
Jedes Bild egal ob im ersten oder zweiten Teil des Buches enthält kurz die entsprechend verwendete Brennweite, Belichtungszeit, Blende und ISO Wert Angaben.

Was mir nicht so ganz gefallen hat ist an manchen Stellen die Art „Der Fotograf SOLL, der Fotograf MUSS…“ wobei dies eben nur die Ansicht eines Fotografen ist. Manch anderer macht dies nun mal eteas anders und das ist ebenso Ok. Auch kommen viele Punkte recht kurz auf nur einer Seite oder weniger dran. Viele Seiten sind garnicht mit Text oder Bild weiter ausgefüllt, es sind also viele freie Flächen, die hätten gefüllt werden können mit z.B. weiterführenden Links.
Auch Teile zur Retusche, Bildauswahl und Location sind mit wenigen Seiten abgehakt.
Im zweiten Teil werden dann insgesamt 48 Bilder und die dazugehörigen Entstehungsgeschichten erzählt. Hierbei sind die jeweiligen Texte eher unterhaltender Natur. Es wird manchmal weniger auf Aufbau, Retusche, Technik, etc. eingegangen als eher auf die Stimmung, wie es überhaupt dazu gekommen ist, usw.
Das Buch ist im gesammten wirklich sehr persönlich und man hat das gute Gefühl, das Patrick „Paddy“ Ludolph neben einem sitzt und einem nebenbei seine Bilder in einer Art Lagerfeuerromantik erzählt.
Für die kalten Tage oder als Geschenk für einen lieben Fotografen ist das Buch hervorragend geeignet. Wer allerdings ein etwas tiefergehendes Buch zum lernen sucht oder tiefergehende Einblicke in Bildgestaltung, etc. sucht wird hier nur sehr oberflächlich bedient.

Rezension Absolut Analog

-Werbung- Das Buch von Monika Andrae und Chris Marquardt „Absolut analog “ beschäftigt sich auf rund 285 Seiten mit der analogen Fotografie. Hier wird zuersteinmal sehr schön und anschaulich einige Grundlagen wie das Filmkorn, Schärfe, Filmtyp sowie Grundlagen der Kameratypen im Hinblick auch auf Belichtungsmöglichkeiten und zu verwendende Filme.
Dann geht es zur Verarbeitung im Fotolabor, die zu verwendenden Chemikalien und die Weiterverarbeitung mit dem Vergrößerer. Dazu kommen natürlich noch Weiterverarbeitungstipps wie z.B. wie man am besten scannt oder scannen läßt und wie man z.B. mit Passpartouts oder Rahmen Bildern noch mehr Ausdruck verleihen kann.
Hierbei dient für mich das Buch als Praxisbuch und Inspirationsbuch. Man lernt hier also im gesammten wie man selbst analoge Fotos macht, diese entwickelt, im Computer einscannt und dort dann auch weiter verarbeitet. Da der Punkt es ausbelichten auf Papier etwas aufwendiger ist und man am Ende meistens doch den entwickelten Film einscannt und digital bearbeitet ist dieser Punkt im Buch fast komplett ausgelassen worden. Der Leser wird allerdings mit diesem Buch viel Freude haben um mit einer analogen Kamera Bilder zu machen und diese bis zur digitalen Nachbearbeitung komplett selbst in der Hand zu haben.
Neben vielen Tipps und Tricks enthält das Buch auch im Anhang viele Bezugsquellen, die gerade bei diesem Hobby überaus hilfreich sein können wenn man nicht Tagelang suchen möchte.
Dem Fotofreund kann man dieses Buch also nur empfehlen und wer eine analoge Kamera im Keller gefunden hat wird damit viel Spaß haben.

Rezension Docker

-Werbung – Da ich viel in virtuellen Umgebungen arbeite wollte ich auch einige Programme bzw. Entwicklungsumgebungen und Schulungsumgebungen erstellen. Das Buch Docker – Das Praxisbuch für Entwickler und DevOps Teams kam mir da gerade recht. Bei Docker handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung um Software-Komponennten innerhalb von Containern ohne den Overhead einer kompletten virtuellen Maschine ausführen zu lassen. Nach Download des rund 500MB großen Paketes war die Installation mit Hilfe des Buches kein Problem und ab da kann man eigentlich alles Mithilfe des Buches durcharbeiten um danach seine eigenen Container zu erstellen. Das rund 426 Seiten starke Buch, welches von Bernd Öggl und dem sehr bekannten Autor Michael Kofler (diverse Linux Bücher) geschrieben wurde und aus dem Rheinwerk Verlag stammt, ist leicht verständlich und klassisch aufgebaut. Zu Anfangs wird nach einer kurzen Einführung die Docker Umgebung installiert und die Grundlagen und Docker-Images erklärt. Danach wird im Kapitel „Werkzeugkasten“ Webserver, Datenbanken, Programmiersprachen sowie Webapplikationen und CMS Systeme angerissen um dann im Praxiskapitel diverse Beispiele erstellt. Das Buch ist allerdings eher für bereits erfahrenere Programmierer im Umgang mit virtuellen Umgebungen gedacht. Auch Linux und der Umgang mit diversen Distributionen sollte man in den Grundzügen kennen. Es ist auch für Anfänger geeignet, allerdings wird man dann an der ein oder anderen Stelle einiges nachlesen müssen. Es handelt sich ja hierbei auch um ein Praxisbuch und kein Grundlagenbuch. Der große Vorteil des Buches ist die Praxisnähe. Es sind wirklich viele Beispiele im Buch enthalten und alle werden gut erklärt. Alle verwendeten Materialien stehen auch zum direkten Download oder per github bereit.
Für mich ist diese Buch eines der besten Docker-Praxisbücher und ich kann es nur jedem Entwickler empfehlen.

Review Streetfotografie

– Werbung – Das Buch Streetfotografie aus dem Rheinwerk Verlag zeigt auf über 300 Seiten Straßenfotografien vieler Fotografen. Zu jedem Bild gibt es eine vom Fotografen bzw. Autor gewählte Überschrift, einen erklärenden Text zur Entstehungsgeschichte oder Hintergründe bzw. Gedanken zu dem Bild und die technischen Angaben (Belichtungszeit, Blende, verwendete Kamera, etc.). Die Kapitel wurden versucht Thematisch aufzuteilen um eine gewisse Struktur zu erhalten. Hier geht es bei dem entscheidenden Moment los, dann etwas zum schmunzeln, ich sehe doppelt, Spiegelbilder, Geheimnisvolle Silhouetten, Flüchtige Bewegungen Geschichten, die das Leben schreibt, Die Geometrie der Straße, Was sehe ich hier, Weniger ist mehr, gut versteckt, wo Licht ist ist auch Schatten, sowie zu guter Letzt Alles so schön und bunt hier. Man merkt schon an den Überschriften, das die Aufteilung nicht wie in einem klassischen Lehrbuch nach Schwarzweiss, Farbe, Geometrie oder so ist sondern eher nach Gefühlen. Auch fühlt sich das Buch im gesamten eher wie ein Inspirationsbuch an, denn auch viele der erklärenden Texte gehen eher auf die Gefühlsebene des Künstlers zurück und wie man sich Gedanken gemacht hat um das entstandene Foto. Das Buchformat ist mit dem fast quadratischen und sehr großen Format gut zum anschauen geeignet.
Es wird eher wenig erklärt wie man sich technisch vorbereiten kann/sollte, welche Kamera man bräuchte oder wie die Bearbeitung ist. Es geht hier vielmehr um die reine Inspiration.
Zum Schluß gibt es noch ein paar Seiten, die den rechtlichen Aspekt in der Streetfotografie betrachten sowie einige Infos über die insgesamt 10 Fotografen. Ich bin bei dem Buch eher hin und hergerissen. Es sind wirklich viele Streetfotos zu denen man sich inspirieren lassen kann, aber auf der einen Seite fehlen mir entweder die eher technischen Hintergründe wie man solche Fotos macht oder wie dann wirklich die einzelnen Fotos zustande gekommen sind, wie man das angegangen ist oder so und zum anderen wäre mir für ein wirklich reines Inspirationsbuch zu viel Text und technische Infos aussenrum. Ich glaub letztendlich muß es jeder für sich entscheiden.
Wer ein Inspirationsbuch als Geschenk sucht ist hier denke ich genau richtig.