Adobe Photoshop Script „Save as“ angepasst

Wer in Adobe Photoshop etwas bearbeitet und das dann abspeichern möchte kenn das: Es taucht eine endlos lange Liste an Dateiformaten auf wenn man „speichern unter“ auswählt. Hierzu bietet sich (im Moment jedenfalls, Stand 2019) keine Möglichkeit an diese Liste zu verkleinern, das man z.B. NUR PSD, JPG und PNG zur Auswahl hat – was wohl die gängigsten Formate sind.

Hier hat sich Jürgen Mayr von Photobooth-Deluxe die Mühe gemacht und ein entsprechendes Script zusammengestellt welches beim Aufruf das „speichern unter“ Menu in einer bereinigten Form eben NUR mit den Auswahlmöglichkeiten PSD, JPG oder PNG zur Verfügung stellt.

HIer ein kurzes Video wie das dann aussieht:

Hierzu ist das Script lediglich in den Adobe Photoshop Skriptordner (unter Windows ist das C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CC 2019\Presets\Scripts unter MAC sieht das ähnlich aus) abzulegen. Danach Photoshop neu starten und unter dem Menupunkt „Bearbeiten – Tastaturbefehle“ im Bereich „Datei“ dann im Unterabschnitt „Skripten“ den Befehl „custom save as V1“ auswählen und einer Tastenkombination zuweisen (ich habe hier STRG + ß gewählt, weil ich den „normalen“ speichern unter Dialog noch zusätzlich beibehalten wollte). Danach wird beim Aufruf der vorher festgelegten Tastenkombination das mit dem Skript reduzierte „speichern unter“-Menu aufgerufen. Wie das Ganze dann in Aktion und im Vergleich zum normalen „speichern unter“ aussieht ist dann im kurzen Video oben nochmals zu sehen.

Hier noch eine Info von Jürgen für diejenigen, die das Skript gerne haben wollen:

Gegen eine Spende in beliebiger Höhe an die Aktion www.dein-Sternenkind.eu

Paypal: spende@dein-sternenkind.eu
Verwendungszweck: Photoshopaktion

bekommst man das Script von mir bzw. Jürgen gerne zugeschickt.
Schick Jürgen Mayr von Photobooth-Deluxe oder mir an wonderer [at] gmd [dot] de einfach einen Screenshot von Paypal.
Eine Kurzanleitung wie man das Skript einbindet ist nochmals dem Downloadpaket beigelegt.

 

Mach es endlich digital – GTD

Irgendwie ein blöder Titel und irgendwie will es auch keiner so richtig. Aufräumen. Hat schon als Kind keiner gern gemacht. Und deshalb müllt man sich auch Online und im Digitalen alles voll.

Jeder hat auf seinem Rechner zig Spiele wovon er/sie am Ende nur ein oder zwei WIRKLICH spielen. jeder hat zig Schreibprogramme installiert aber im Grunde würde das Betriebssystemeigene Notepad für über 90% der Arbeiten die man damit macht vollkommen ausreichen. Wir surfen zig Stunden im Internet, vergessen aber wieder die wichtige Seite über den Kaffe Siphon wo man gestern das coole video dazu gesehen hat und stellt dann lieber zeitverschwendend die Frage in irgendeinem sozialen Netzwerk wo man so eine Hippster Kaffeemaschine herbekommt, usw.

Irgendwann kommt man dann auf den Trichter: Das muß doch auch einfacher und effizienter gehen. Ja.

Früher hies es immer „schalt Dein Hirn ein“, später gabs und gibt es dazu Methoden wie man sich selbst besser erziehen kann sich und seine digitale Umgebung auzuräumen.

Eines der Schlagwörter zu denen man sich da gerne mal googeln kann ist „GTD“ (steht für „Getting Things Done“) und daraus entstanden dann so Dinge wie Livin in One Textfile, Hippster PDA, Bullet Journal, etc.

Auch diverse Online Tools wie Evernote, Joplin oder Instapaper bilden selbiges ab.

Ziel all dieser Tools und Methoden ist es lediglich, das man den ganzen Ballast an unnötigen Daten um die wirklich wichtigen Informationen ausfiltert.

Das coole ist, das keines dieser Methoden oder Tools einem direkt vorschreibt WIE man WAS zu tun hat, sondern jeder kann das so anwenden und umsetzen wie er will.

Ich sammele z.B. in Joplin in verschiedenen Unterabschnitten Infos, Snippets, Screenshots, Ideen, Texte, etc. Das kann ich dann später viel leichter wiederfinden, auf dem Handy oder Desktop, kann es vor allen Dingen sehr leicht sichern (alles liegt als kleine Dateien in einem Ordner ab) und auf einem anderen Rechner wieder herstellen, etc.

Und wie man an dem Screenshot sieht könnte man das jetzt auch noch verbessern, unterteilen, etc. Aber ich mag lieber flache Hierarchien.

Natürlich kann man damit ganze Rezeptbücher, Malideen, MakeUp und Schminktipps sammeln und organisieren, Checklisten für Einkauf und Urlaub sowie Tabellen für Rechnungen oder andere Dinge im Job anlegen, verteilen, etc. Ist eben genau wie mit einem Pinsel, Schraubendreher oder Küchenmesser – alles super Werkzeuge was aber am Ende rauskommt dafür sind wir selbst verantwortlich.

Ebenso habe ich auch schon seit Jahren immer ein analoges Notizbuch so richtig aus Papier im DIN-A-5 oder A-6 Format dabei und noch meist irgendwo das oben angesprochene Hippster PDA oder wenn man so will ein paar Blätter mit einer Büro-Klammer-Klemme Dingens  zusammengehalten. Kann man dann sogar noch das Altpapier verwenden.

Wie man sieht hat sich nicht viel geändert und man hat sogar das Gefühl wenn man z.B. andere Tools aus anderen Bereichen – hier mein Kombiwinkel – dazu nimmt das alles irgendwie zusammen passt … wie hier in eine Kartentasche aus dem Foto-Bereich.

Ob man dazu jetzt Selbstorganisation, Minimalismus oder GTD sagt es bleibt dasselbe. Einfach locker durch die Hose atmen. Vielleicht hilfts dem ein oder anderen ja. Enjoy.

Review Deep Learning mit Microsoft Azure

-Werbung- Das Thema KI Netze, Neuronale Netze und die Entwicklung drumherum hat mich so interessiert, das ich mir das Buch „Deep Learning mit Microsoft Azure“ aus dem Rheinwerk Verlag doch mal genauer angeschaut habe. Das Autorentrio Mathew Salvaris, Danielle Dean und Wee Hyong Tok hat hier versucht auf rund 260 Seiten ein komplexes Thema dar zu stellen.
Zuerst wird einem natürlich erst einmal erklärt was KI, Neuronale Netze, Deep Learning, etc. ist. Danach geht es in Teil 2 um die KI-Plattform Azure und dessen Werkzeugkasten. Dann geht es um KI-Netzwerke in der Praxis und zu guter Letzt gibt es noch ein paar Best Practice Ansätze.
Das Buch ist sehr kompakt geschrieben und enthält durch den lehrenden Charakter viele Informationen, die am Ende jedes Kapitels nochmal zusammenfassend dargestellt werden. Gerade die Unterschiede in den verschiedenen Neuronalen Netzen werden gut erklärt. Gut finde ich auch,m das der praktische Bezug im Maschine Learning innerhalb Azure gegeben ist. Was das Buch nicht leistet ist der praktischere Bezug bzw. viele praktische Beispiele. Dies ist auch wegen der Vielfältigkeit von gegebenen Problemstellungen oft schwierig und das Taschenbuchformat von etwas weniger als 300 Seiten würde dann bei weitem überschritten werden. Das Buch ist also ein gutes Einstiegswerk – ggf. mit etwas Vorkenntnissen damit das Thema einfacher ist – in die Thematik Deep Learning, Maschine Learning mit Microsoft Azure sodass man einen guten Überblick hat was man damit alles machen kann.

Smartphone Kameras überbewertet

Alle Jahre wieder geht die Jagd los. Man bekommt von der Werbung suggeriert, das es ein wirklich Neues und suuuupertolles Neues Smartphone gibt, das die Geschwindigkeit NOCH schneller ist, das die Kamera NOCH besser ist … und spätestens ab da rennen wie Fotobegeisterten in den Laden und kaufen das Neueste und Teuerste.

Aber wie ich bereits in einem älteren Artikel gezeigt habe ist der Hype doch etwas übertrieben. Nun gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und bin der Meinung das es alles maßlos übertrieben ist und man im Alltag wirklich keinen Unterschied merkt. Wirklich nicht! Und im wirklich extrem zu testen habe ich hier einmal Bilder eines Lenovo Tab E10 (5 Megapixel Auflösung, 2592×1944 Pixel) und des iPhone X (12 Megapixel Auflösung, 4272×2848 Pixel) einfach mal gegenüber gestellt.  Ich wollte wissen ob der Unterschied der gemachten Fotos zwischen einem günstigen Einsteiger Tablet bei dem Erfahrungsgemäß eh die Kamera eher im Hintergrund steht und dem Flagschiff der Smartphones weit auseinander ist.

Wenn man beim ersten Bild nämlich ehrlich ist und einfach jeweils eine Seite zuhält würde ich sagen „sieht gut aus“. Natürlich haben sich die Lichtverhältnisse während der Aufnahme der Blume auf dem verstaubten Armaturenbrett durch die Bäume im Wind darüber etwas geändert und natürlich ist der Vergleich zwischen den Betriebssystemen und der Verbesserung innerhalb der jeweiligen FotoApp (ich habe bei beiden natürlich die mitgelieferte StandarApp verwendet) nicht Kerzengerade wie bei einem Benchmarktest, soll es auch garnicht sein. Es geht mir hier wie oben beschrieben nur um das was hinten raus kommt, ob das brauchbar ist für z.B. die typischen Bilder in Social Media und das wars auch schon.

Sobald man sich die Fotos natürlich ranzoomt und im Detail anschaut sieht man (siehe Bild 2) natürlich schon rein technisch entsprechende Unterschiede, Pixel Artefakte und Unschärfe kommen zum Vorschein sowie Details gehen bei der geringeren Auflösung des Tablets verloren.

In den wenigsten Fällen kommt das allerdings zum Tragen. Selbst ich als Fotograf mache bei Schnappschüssen keine  Ausschnittsvergrößerungen bei denen man das sehen würde. Für das schnelle Foto vom Essen im Schnellrestaurant oder dem Cocktail Abends an der Bar wären beide Kameras gleichgut geeignet.

Selbst die Farbwiedergabe (siehe Bild 3) ist bei beiden sehr ähnlich, Licht und Schatten werden gut dargestellt und die Farbunterschiede fällt nachdem man Instagram Filter und sonstige Bearbeitungen gemacht hat eh nicht mehr ins Gewicht.

Zum Abschluß nochmal die Ansicht der Bilder auf den jeweiligen Gerätedisplays aufgenommen mit meinem Huawei P Smart. Auch hier hat sich meine Meinung seit dem letzten Test nicht weiter geändert und es war IMHO eine gute Entscheidung das Geld gespart zu haben.

Fazit

Für mich hat dieser Extremtest gezeigt, das wirklich kaum ein Grund besteht sich beim nächsten Smartphone Einkauf von den Werbeversprechen der Hersteller einlullen zu lassen und mich für ein günstiges Gerät zu entscheiden. Die Wichtigkeit der Kamera wird also viel zu überbewertet und in den Geräten egal welcher Preisklasse sind sehr ähnliche Sensoren verbaut bei denen man die Unterschiede nur sieht wenn man nahe rangeht. Auch sind die Unterschiede zwischen dem letztjährigen Modell und den kommenden Modell egal von welchem Hersteller auch so minimal, das sich die Mehrausgaben bei einem „Upgrade“ des bereits bestehenden Modells meist kaum bemerkbar machen. Letztendlich muß es jeder selbst entscheiden und ich freue mich trotz allem schon auf kommende Smartphones, Tablets und was noch so kommen mag. Denn irgendwann werden auch diese meine Geräte einmal kaputt gehen und wer weiß was dann kommt. Enjoy.

 

 

Adobe Influencer Meet-Up 2019 Düsseldorf

Auch dieses Jahr war es wieder soweit und nach dem Erfolg des letzten Influencer Treffens in Berlin hat man sich dieses Mal in Düsseldorf getroffen.

Lustige Anekdote am Rande: Das Meeting fand genau zum Finale von Germanys-Next-Topmodel statt welches auch in diesem Hotel war. Als ich dann am Empfang stand und man mich fragte „gehören Sie auch zu GNTM?“ und ich an meinen 100Kg auf 160cm verteilt herabschaute fand ich das dann schon lustig … der Mensch am Empfang dann auch.

Dieses Mal ging es neben allerlei Neuheiten rund um die Adobe Produkte auch um die Lizenzänderungen, die zu allerlei Verwirrungen geführt hat. Hier wurden wir Influencern zumindest an die Hand genommen und wir konnten die Sorgen der User sowie unsere Wünsche für zukünftige PR direkt mit Adobe Vertretern besprechen.

Dann gab es natürlich allerlei Neues aus dem Bereich Digital Video, Document Cloud, UX Design mit Adobe Xd, Adobe Stock, Design und Print sowie Digital Imaging. Auch Interessant war etwas mehr zum Thema Adobe Partnerschaften zu erfahren.

In der Pause konnte man die schicke und passende Location im 25hours Hotel etwas geniessen. Kurz vor dem gemeinsamen Abendessen gab es dann noch kurzweilige Vorträge der Influencer selbst zu den Themen Mobile Dokumentation interaktiv und alternativ umsetzen, wie Instagram mein Leben veränderte, Xd Plugins und Unterwasser Composings.

Leider war wie immer die Zeit wie immer viel zu knapp aber es gab danach ja noch genügend Zeit um auf das ein oder andere Thema untereinander ein zu gehen.
Ich hoffe das das Meeting beim nächsten Mal auf zwei Tage verteilt werden kann um ggf. kleine Arbeits-Workshops mit den KollegInnen durchführen zu können, mehr Zeit für Fotos und Videos sowie Interviews zu haben und ggf. intensiver mit den Adobe-Kollegen diskutieren zu können.
Es war auf alle Fälle wieder ein Erlebnis und einen Dank gilt dem gesamten Team rund um die Organisation und Durchführung.
 
Randnotitz: Als Goodie gab es für alle Influencer das Buch „Super-Modified: The Behance Book of Creative Work“ und ein Adobe Moleskine Notitzbuch welches von Birgit Palma Illustriert wurde und in dem in der Mitte einige Tastatur Shortcut Seiten zu Photoshop, Indesign und Illustrator vorhanden sind. Auch hier ein herzliches Dankeschön für die Inspiration.
 

* Weitere Bild vom Event sind bei Behance zu finden.

 

Rezension Adobe Illustrator CC

-Werbung- Mit Adobe Illustrator gekonnt umgehen mag gelernt sein. Das Buch „Adobe Illustrator CC – der praktische Einstieg“ Des Autors Kai Flemming aus dem Rheinwerk Verlag scheint hierzu perfekte Schritt für Schritt Anleitungen zu liefern.
Auf rund 460 Seiten wird das Adobe Tool zum erstellen und bearbeiten von Vektorbasierten Zeichnungen erklärt. Nach einer kurzen Einführung in die Programmoberfläche geht es dann mit Pfaden, Objekte erstellen, Bilder und Grafiken, Farben und Verläufe, Ebenen, Muster, Pinsel, Transparenz und Effekte, Text, Diagrammen weiter bis hin zu 3D Objekten in Illustrator, Zusammenspiel mit der Adobe Creative Cloud und der Ausgabe für den Druck.
Die 14 Kapitel sind dabei farblich markiert sodass einzelne Themen schnell auffindbar sind. Auch werden die einzelnen Schritte sehr gut und ausführlich erklärt. Das Buch ist somit für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. DIe Beispielmaterialien werden dazu noch als Download angeboten sodass auch hier keine Sucherei nach Übungsmaterial stattfinden muß.
Besonders gut hat mir die Menge an Beispielen und Tipps gefallen. Es ist nicht irgendein trockenes Grundlagen Buch sondern man sieht was passiert wenn man etwas macht. Das ist sicherlich oft schwierig bei einem Kreativtool – aber hier hervorragend umgesetzt.

Review Shell-Programmierung das umfassende Handbuch

-Werbung- Als Systemadministrator habe ich Tagtäglich mit der Shell zu tun. Hier habe ich nach einem Buch gesucht mit dem ich die Shell-Programmierung wirklich ausführlich lernen kann. Das gleichnamige Buch der Autoren Stefan Kania und Jürgen Wolf, der bereits einige Bücher im Bereich OpenSource geschrieben hat, ist mit rund 830 Seiten aus dem Rheinwerk Verlag wirklich allumfänglich. Alle Codebeispiele sind auch zum Download Verfügbar das man gleich loslegen kann. In den 16 Kapiteln geht es nach der obligatorischen Einführung weiter mit Variablen, Parameter und Argumente, Kontrollstrukturen, Terminal Ein- und Ausgabe, Funktionen, Signale, Scripte und Prozesse, Fehlersuche und Debugging weiter mit Reguläre Ausdrücke und grep, Stream-Editor sed, awk-Programmierung bis hin zur Linux Kommandoreferenz, Praxisbeispielen sowie GUIs und Grafiken. Die Kapitel sind übersichtlich und gut verständlich geschrieben. Auch wenn Shellscripte natürlich unabhängig von der verwendeten Shell sind werden diese hier auch gerne angesprochen. Auch wenn das Buch sehr umfänglich und im gesamten sicherlich anspruchsvoller zu lesen ist machen gerade die Beispiele zu Themen wie z.B. Systemadministration und Backup wieder viel Spaß. Das Buch ist für Anfänger und Profis gleichermaßen geeignet. Für mich ein MUß in jedem Administratoren Bücherschrank.

Jetzt werde ich Master-Visagist

Diese Vorgehensweise kommt in vielen Bereichen dran und der Ablauf ist immer gleich oder sehr ähnlich. Durch schöne Versprechungen „Erfolg als xyz – Kostenfrei und unverbindlich“ wird man zur ersten Infoveranstaltung eingeladen. Danach wird man mit einigen eher allgemeinen infos versorgt und es wird einem der Mund mit den Erfolgschancen wässrig gemacht. Es wird natürlich immer wieder darauf hingewiesen, das alles freiwillig ist, das man keine Verpflichtungen hat, etc. aber letztendlich ist das komplette Konzept an EINE Marke gebunden. Wer sich extrem-Beispiele wie z.B. mal Network Marketing bei PulseEmpire oder anderen „Verkaufsprofis“ anschaut erkennt diese Vorgehensweise recht schnell. Ich habe jetzt auch einmal einen Selbstversuch in der Beauty-Industrie gewagt und bin auf ähnliche Erkenntnisse gestoßen. Dies soll nur als ein weiteres Beispiel dienen und ist sicherlich auf viele andere Bereiche ebenso anwendbar.

Ich mag da vielleicht auch komplett falsch liegen und es wird sicher immer Leute geben, die dem was Sie bei solchen oder ähnlichen Firmen- und Vertriebsstrukturen vorfinden meinen glücklich zu werden, aber letztendlich verdient NUR die Pyramidenspitze und keiner untendrunter.

Der Ablauf

Aber mal von Anfang an – dann kann sich jeder ein Bild davon machen:

Ich bin – wie wahrscheinlich viele auf den SocialMedia Kanälen – auf ein Posting in einer Gruppe aufmerksam geworden in dem ein kostenloses Webinar angeboten wurde:

Erfolg als Schellmori Visagist (Anmerkung: Markenname natürlich ebenso wie alle weiteren Namen erfunden) – Webinar / Online
Du spielst immer mal wieder oder schon seit längerem mit dem Gedanken, vielleicht doch die Visagisten Ausbildung zu machen oder kennst jemanden, der sich dafür interessiert? Weisst aber nicht genau ob dieser Schritt überhaupt etwas für Dich ist? Nutz unser Webinar und stell alle möglichen und unmöglichen Fragen. Du erfährst, was man als Visagistin erreichen kann, wie man Kundinnen gewinnt, Empfehlungen bekommt und damit auch ein entsprechendes Einkommen erzielt. Anmalen kann jeder, schminken lernst Du bei Schellmori . Bei Interesse gern PN an mich, ich schick Dir dann die Zugangsdaten. #visagist #traumjob #ausbildung 

Hier sieht man schon sehr gut wie der Aufbau solcher Texte ist: Es wird KEINE Info ansich gegeben sondern NUR eine Call-for-Action Aktion hervorgerufen damit man selbst NOCHMAL aktiv werden muß. Ich kontaktiere hier per PN einfach irgendeine person von der man garnicht weiß wer das ist. Man hätte auch ganz einfach eine Facebook Veranstaltungsseite oder so erstellen können oder direkt auf eine Webseite verweisen können auf der wirklich alle Infos stehe. Das passiert aber in en seltensten Fällen. Gleichzeitig wird mit Reizwörtern und Worthülsen gearbeitet „Efolg … was man erreichen kann … Kundinnen gewinnen … Empfehlungen…traumjob …“ sind so die Triggerwörter. Auch ist die Fragestellung immer ähnlich, das man nur mit „Ja“ antworten kann bzw. möchte.

Wenn man dann der Person – ich nenne Sie mal Helga Z. – per PN kontaktiert hat bekommt man natürlich nicht sofort den Link:

Hier die Antwort von der Helga:

Guten Morgen ich freu mich über Ihr Interesse an unserem Webinar. Damit ich etwas genauer weiss, welche Infos für Sie wichtig sind, wäre mein Vorschlag , dass wir vor dem webinar kurz miteinander telefonieren, dann geb ich Ihnen gern den link und kann Ihre Fragen ins Webinar gleich mit aufnehmen, denn was für Sie interessant ist, ist für die anderen Teilnehmer sicher auch wichtig. Ich freue über Ihren Anruf am besten in der Zeit von 15.00 – 18.00 uhr unter xxxxx-xxxxxxx oder Sie schicken mir Ihre Nummer dann melde ich mich gern. VG Helga Z.

Wie hier zu sehen wurde bisher immer noch nicht einmal der Link zur eigentlichen Firma Schellmori genannt und man wird gebeten die Dame, die in keinem direkten Zusammenhang mit Schellmori steht und auch natürlich nicht im Auftrag der Firma handelt sondern eigenverantwortlich…  zu kontaktieren. Somit hat man hier schon wesentliche Kontakt- und Aquisedaten hinterlassen um entsprechende Geschäftskontakte knüpfen zu können … obwohl man ja noch garnicht weiss worum es überhaupt geht.

Aus diesem Grund habe ich Ihr geantwortet, das ich bis zum webinar Termin unterwegs bin und deshalb nicht anrufen kann. Daraufhin habe ich dann doch den Link zu einem etwas weniger bekannten Webconference Anbieter erhalten, der kostenlose Webconference Zugänge für bis zu 100 Teilnehmern bei einer Maximallänge von 45 Minuten anbietet. Das war in meinem Fall ganz lustig, weil das Webinar letztendlich knapp länger als 35 Minuten gedauert hat und die 5 anderen Teilnehmer neben meiner Wenigkeit dann noch Fragen hätten stellen können.  Aber das nur am Rande.

 

In der Zwischenzeit habe ich mir die Firma Schellmori doch mal etwas genauer angeschaut und danach zuerst einmal über eine Suchmaschine gesucht und bin dann nach ein bisschen suchen (komischerweise findet man DIREKT unter dem Begriff natürlich nichts was bei bekannteren Firmen eigentlich IMMER der Fall ist. Wer nach Chanel, Lancome, Vichy, Dior oder sonst einer entsprechenden seriösen Marke sucht wird gleich auf deren Website gelenkt und findet alle Infos. HIER hab ich z.B. als ich dann auf der Seite war noch nicht einmal direkt Infos zu diesen Webinaren gefunden – kann man auch nicht, weil diese ja wiederum von „Markenbotschaftern“ oder Partnern oder sonst etwas eigenständig durchgeführt werden, weil diese ja eben keine direkten Mitarbeiter des sagen wir mal Mutterkonzerns sind. Was auch oft auffällt, das die Firmensitze im Ausland sind (in diesem Fall in einem Fürstentum in Mitteleuropa) wo es immer schwierig ist entsprechende Ansprüche geltend zu machen falls es mal dazu kommen sollte. auch ist in solchen Ländern das mit dem Impressum und der Nennung entsprechender Personen so eine Sache – in diesem Fall ist darüber auch nichts zu lesen, es steht „Postfachnummer 2″ drin und wenn man auf einer Karte sich diesen Ort genauer anschaut wirkt das Ganze wie ein anonymes Bürogebäude und oftmals sitzen entsprechende Tochterfirmen, etc. an demselben Ort.

Als das webinar dann losging wurde einem schnell klar worum es geht. Ich fasse das einmal zusammen:

– Die „Ausbildung“ zur Schellmori Visagistin dauert 8 Ausbildungstage verteilt auf mehrere Monate (ca. 4 Einzeltermine … ggf. wichtig für die weiter unten anfallenden Übernachtungskosten und jeweilige Anfahrten die nicht weiter im Preis enthalten sind)

– am 1. Tag geht es um die Bedeutung des Schminkens, Makeup Grundlagen, Planung des Makeups, Farbwirkung, Kosmetik, Aufbau des Schminkens bis hin zum abschminken

– am 2. Tag geht es um MakeUp, Powder und Co. u.a. um Themen wie Contouring, Brightener, Pinselkunde bis hin zur Hygiene und Marketingsheets

– am 3. Tag geht es dann um den erfolgreichen Schminktermin wobei der Aufbau eines solchen Termins ist, das man der Kundin wohl nur eine Gesichtshälfte schminkt und die Kundin sich die zweite Seite selbst schminkt. Das alles in ca. 1,5h (dazu komme ich später noch), aus der Bedarfsanalyse der Kndin werden dann die Folgetermine generiert, motivierende Grundlagen des Erfolges, Potenzialgenerierung für Empfehlungen und Neu-Kundengewinnung

– am 4. Tag geht es dann um die Lippen, Cremerouge, Farbtypisierung, etc.

– am 5. Tag geht es dann um Augenbrauen mit Korrekturen, Rouge, Modellieren, Glanzpuder, Reliefpunkt

– am 6. Tag geht es um um das Unternehmen mit Themen wie Persönlichkeitscoaching, Trendbewusstes Erscheinungsbild, Selbstmanagement

– am 7. Tag geht es dann um „das kleine Schwarze“ also um Natürliches, Neutrales, Tages, Business und Braut Makeup

– am 8. Tag geht es um Verschiedenes wie Smokey Eyes, Wet & Dry Techniken und wieder Marketingsheets

Nach den 8 Tagen, die in einem extra Hotel stattfinden in das man reisen muß kann man nach Absprache zu den letzten Terminen sein eigenes Model mitbringen. Man bekommt danach und nach Abgabe von 30 Vorher/Nachher Bildern von den Schminkergebnissen ein von Schermori ausgestelltes Zertifikat. WENN man DANN noch Lust hat diese Ausbildung weiter zu machen kann man das auch noch und bekommt dann nach einer entsprechenden Prüfung eine Abschlußurkunde.

Hiernach wurde einem dann noch ein Rechenbeispiel gezeigt was man denn so alles verdienen kann:

Beispiel nach dem ersten Modul: Foundation (30,-) plus Puder (20,-) plus Conceiler (20,-) = Umsatz: 70,- = Einkommen: 20,-

Auch dieses Beispiel lasse ich mal so stehen. Danach wurden einem nebenbei die Kosten für diese Ausbildung als sehr günstig dargestellt:

  • Kosten für die 8 Ausbildungstage; 280,-
  • Tagungspauschale (also die Hotelkosten): 216,- (wobei hier NICHT gesagt wurde ob das für alle 8 Termine oder nur eine Übernachtung ist, wobei nach einer kurzen Recherche der beiden später genannten Schulungsorte die Übernachtungspreise der Ortsansässigen Hotels- und Landgasthöfe bei ca. 100,-/Nacht liegen also werden die 216,- pro Schulungstermin sein.
  • Die komplette „Dekoausstattung“ von über 130 Produkten kostet statt über 2240,- „nur“ noch knapp unter 1500,-
  • Auch hier werden die Preise immer mit den marktüblichen Preisen von Visagistenschulen dargestellt und das man dann natürlich VIEL günstiger ist.
  • Ebenso wird einem erklärt, das man als Visagist ja ein Dienstleister ist, für seine Aufträge unterwegs ist und von der Zeitvorgabe der jeweiligen Kunden und Auftragseingang abhängig ist und als Schellmori Visagist wird das Einkommen durch die kostenfreie Dienstleistung und durch den Produktverbrauch generiert also auch bei NICHT arbeiten und Nachbestellungen kommt das Geld rein (also ist man eher Verkaufspartner anstatt Dienstleister…), man bestimme seine Arbeitszeit ja selbst wann die Kundinnen zu einem kommen und man hat natürlich noch weitere Berufsmöglichkeiten durch Schellmori MakeUp Artist (Weiterbildung), Schelmori Beauty & Vitalcoach, etc.
  • Wenn jemand ein Coachng über 8 Tage abhält und die Gebühren der Teilnehmer u.a. die eigenen Kosten und Ausgaben sowie ein „Einkommen“ generieren sollen dann wird dieses Einkommen sehr gering ausfallen wenn man nicht eben noch als Coach Produkte an die Workshop-Teilnehmer verkauft …

Zusammenfassende Analyse

An dieser Aufstellung ist natürlich gut zu erkennen, das es sich eben nur um BEISPIEL Rechnungen handelt und die Kosten für die Schulung natürlich NICHT nur 280,- sondern eben vorneweg schon mal 2000,- sind OHNE das man hier Umsatz geschweige denn „Einkommen“ und daraus entsprechenden Gewinn erzielt hat. Auf der Schellmori Website werden z.B. einfache Kosmetik Wattepads für 20,- pro 11 Stück angeboten. Ich habe spaßeshalber mal versucht extra teure Wattepads im normalen Drogeriemarkt zu finden, die an diese Preise heran reichen, aber teurer als knapp 2,- pro 50 Stück kam ich nicht.

Desweiteren findet man keinerlei Inhaltsangaben zu den dort angepriesenen Kosmetik- Vital und MakeUp Produkten.  Es gibt zwar eine Seite die sich „Inhaltsstoffe“ nennt, aber hier wird einem etwas von pflanzlichen Stammzellen erzählt, die sich angeblich beim Schnitt von Pflanzen an deren Schnittstelle bilden und den Heilungsprozess fördern und diese pflanzlichen Stammzellen die aus einer bestimmten Fruchtsorte aus Burgund gewonnen wird werden dann im MakeUp und den anderen Produkten verwendet. Dann wird noch mit einigen wohl mehr oder weniger eingetragenen Markennamen geworben, die u.a. Epi- Sola- Vita- oder Stimu enthalten die man mit bekannten Worten assoziiert. Dann wird noch mit Extrakten eines in der Erde wachsenden Pilzes, der als Lebensmittel recht teuer ist geworben wobei ein kurzer Blick auf wikipedia schon hilft zu erkennen, das hier keinerlei kosmetische Wirkung zu erwarten ist. Auch mit Worten von Edelmetallen Puder wird geworben wobei auch hier kein entsprechender Zusammenhang zu erkennen ist.

 

Wer sich dann noch die Mühe macht einfach mal eine Produktseite einer bekannten MakeUp Firmen und dieser hier miteinander zu vergleichen erkennt bereits an der doch recht eingeschränkten und einseitigen Farbwahl, den hohen und – egal ob Lippenstift, Puder, MakUp, Wimperntusche, etc. – immer ähnlich hohen Preisen das hier was nicht stimmen kann. Ein 250ml Herren Schampoo für knapp 30,- oder ein kleiner Lippenstift (ohne Gewichts bzw. Größenangabe) für über 20,- ist dann doch eine Preisregion wo man sich gerade als VisagistIn mit einer gewissen Verantwortung den Kunden gegenüber doch etwas mehr Informationen zur Zusammensetzung, Gewicht, Verpackungseinheiten, etc. wünschen würde. Nicht zuletzt, weil man diese Produkte ja ersteinmal selbst einkaufen muß um diese dann wieder zu verkaufen. Man merkt eben auch an der Verteilung der Themen der „Ausbildung“ das ein großer Teil eben auf Marketing und Verkauf ausgelegt ist anstatt sich auf das reine schminken zu konzentrieren.

Das „Problem“ dabei ist genau dasselbe wie bei allen anderen MLM (MultiLevelMarketing) Systemen, das man immer neue Kunden gewinnen muß, weil nach 1-3 Mal diese auch wieder weg sind. „Folgetermine“ oder der Verkauf der produkte ergibt sich eben nicht wie so schön angepriesen von allein, sondern man muß hier eben aktiv um die Kunst der BestandskundInnen und auch NeukundInnen wieder und wieder werben. Auch gehört dann eben neben der eigentlichen Visaarbeit (auch wenns nur darum geh ein gesicht nur halbseitig zu schminken) auch Buchhaltung, (Eigen)Werbung, Recht, Marketing, Präsentation, etc. dazu was an und für sich schon alles eigene Schulungen sein sollten und nicht innerhalb von wenigen Stunden erklärt werden kann. Weshalb die „richtigen“ Visagistenausbildungen eben über viele Monate hinweg und oft eben ganztägig/Arbeitswoche gehen. Das es hier eben unter dem Vorwand das man einem helfen will seinen Traum zur Visagistin zu verwirklichen eigentlich nur per Netzwerkmarketing die überteuerten Produkte verkaufen will und weitere handlanger rekrutieren will sollte allerspätestens jetzt klar sein.

Aber selbst wenn das alles so gut klingt ist der „wert“ der 8 Tage Schulung auch eher viel weniger wert, denn wenn man sich nur mal die Themen anschaut, das auf 4-5 Stunden reine Zeit ohne die dazwischenliegenden Pausen, etc. umrechnet und dann die Themen zu Marketing, den Schermori „wir sind toll“-Texten, etc. ausnimmt bleibt nicht mehr viel Zeit für die eigentlichen Makeup Themen geschweige denn Zeit zum üben.

Mein Fazit und goldene Regeln

  • Wenn eine Leistung nicht eindeutig beschrieben wird und so etwas wie „das ist nur eine Beispielrechnung“ oder „ca. Preis“ oder ähnliches verwendet wird ist Vorsicht geboten
  • Lieber etwas mehr in die Ausbildung investieren anstatt in Versprechungen
  • Firmen mit vollmundigen Versprechungen im Ausland und lediglich mit Handlangern, die wenn es zu Reklamationen oder sonstigen Komplikationen kommt eh nicht zuständig sind sollte man auch eher mit Vorsicht genießen
  • man sollte Firmen und Leistungen immer hinterfragen und selbst recherchieren. Produkte und Leistungen sollten anhand von Randdaten IMMER mit Anderen vergleichbar sein wie z.B. Handys oder Autos auch.
  • Gerade am Anfang nicht allzu leichtgläubig persönliche Daten oder Mailadressen rausgeben auf denen man kontaktiert und im Zweifelsfall ungebetene Rechnungen oder anderes Material unaufgefordert zugeschickt bekommt
  • Eine Dienstleistung will auch fair bezahlt sein damit der Dienst etwas leistet.

Wie gesagt für den ein oder anderen mag dieses Konzept passen, aber in Aller Regel ist die erbrachte Leistung der Visagisten Ausbildung vom vermittelten Wissen bei solchen Angeboten wie eben bei Schermori um einiges niedriger als bei vergleichbaren Angeboten anderer bekannter Institutionen.

Ebenso ist mein Beispiel der fiktiven Firma Schermori natürlich nur zu Lernzwecken gedacht und Personen und Orte sind frei erfunden, Abläufe und für die Beispiele wichtige Details stimmen natürlich und sind aus dem Gedächtnisprotokoll erstellt, basieren aber eben auf erlebten Tatsachen.

ich hoffe dieser Erfahrungsbericht und dessen Analyse sowie Fazit konnte dem ein oder Anderen weiterhelfen.

Bildquellen: Unsplash.

 

 

 

Neue Kreativtasche von Compagnon

-Werbung- Ich hatte bereits vor ein paar Monaten das Vergnügen eine der ersten Prototypen der jetzt raus gekommenen Folio Reihe von Compagnon in den Händen zu haben und damit ein wenig rumspielen zu können.

Die neuen Folio-Taschen sind wie ich damals schon feststellen durfte für „den Kreativen“ gemacht. Die Inneneinteilung ist für den Designer, digitalen Nomaden, Influencer oder Businessmann, der das „kleine Besteck“ mitnehmen will gedacht. Mir hat gerade die Aufteilung und die Möglichkeit seine Elektronik Gadgets dabei haben zu können besonders gut gefallen. Neben Platz für SD Karten (hier passt auch mal ein USB Stick rein), EC/Visitenkarten, externe HDD/Powerbank und Kabelschlaufen ist zusätzlich auch genug Platz für einen kleinen Block, ein paar Stifte, etc. Also eben alles was man für ein paar Stunden so braucht.

Die komplett in Leder gefertigte Tasche gibt es in in 3 Größen:

Folio 11 – die „Kleinste“ mit Platz für ein Tablet bis 11 Zoll.

Folio 13 – die „Mittlere“ mit Platz für ein Notebook bis 13 Zoll und mit umlaufendem Reißverschluss sowie Tragegriffen

Folio 15 – die „Große“ mit Platz für Notebooks bis ca. 15 Zoll, Tablet und zusätzlich noch mit Umhängegurt

Ich bin oft nur mit dem Tablet oder meinem Lenovo Yoga 260 unterwegs um bei einem Fototreffen, Präsentation, Design-Meeting, etc. was mitschreiben zu können und brauch da nicht die große Notebooktasche oder gar den Trolly. Die Folio macht hier einen schlanken und schicken Eindruck.

Die Folio gibt es in den Farben schwarz, hellbraun und dunkelgrün.

Auf den Bildern sieht man ungefähr die Folio 15 (da es ein Prototyp war wird sich hier noch einiges an den Einteilungen und Details geändert haben, aber die Abmessungen und der Grundaufbu ist wohl derselbe) und hier hatte ich genug Platz für ein Notebook damit Tablet und Smartphone samt sämtlichem Zubehör. Gut zu sehen ist hier auch die durchdachte Einteilung der Fächer und Halteriemchen, etc. Die Folio 13 und 15 haben neben den Tragegriffen auf der Rückseite auch noch die Schlaufe zum Transport mit einem Trolly – SEHR praktisch. Bei meinem Test-Modell war auch im Gegensatz zu dem Modell welches der Taschenfreak gerade ausführlich getestet hat der Reißverschluß Butterweich und sehr leichtgängig. Es ist also davon auszugehen, das sich dieser noch im Laufe der Zeit etwas einspielt. Über die Verarbeitung braucht man an der Stelle glaube ich auch nichts mehr zu sagen. Beste Lederqualität und Verarbeitung wie bereits bei der Messenger Reihe. Einzig der Umhängegurt bzw. die Ösen hätte ich mir auch beim Folio 13 auch noch gewünscht. In der Folio 15 ist meiner Meinung nach sogar Platz statt eines klobigen Netzteils hier eine kompaktere Kamera mit zu nehmen. Allerdings spannt die Tasche dann schon etwas je nach Kameramodell. Hier hätten ein paar Millimeter mehr oder ein bisschen mehr Dehnfalten oder ähnliches nicht geschadet. Aber das ist eher schon ein spezifischer Wunsch anstatt eines Kritikpunktes.

Ich finde die Folio eine super Ergänzung egal ob man nur mal eben zu einem Meeting muß, Abends zum Geschäftsessen, dem Fotostammtisch, etc. die absolute Empfehlung.

weiterführende Links:

amazon alexa aufräumen

Foto: Alexa by Rish Bamford

Zur Zeit geht ja die Meldung durch die Presse, das Alexa’s Sprachaufzeichnungen durchsucht bzw. abgerufen werden können (Link). Dagegen und gegen andere ungewollte Verteilung von privaten Daten kann und sollte man sich schützen. Wer ein solches Gerät in seinen 4 Wänden stehen hat der sollte zuerst einmal sein Log anzuschauen. Danach kann man das Log getrost löschen. In regelmäßigen Abständen ca. einmal pro Woche bietet sich hier an.

Wenn man dann dabei ist kann man auch gleich bei google vorbeischauen und sich seine Eure Google Activity ansehen. Was man gekauft hat, und wo man so gewesen seid. Auch diese Informationen kann man löschen.

Wer unbedingt einen Sprachassistenten benötigt, weil jemand den Lichtschalter nicht mehr betätigen kann oder ähnliches kann sich einen Sprachassistenten per Open Source bauen. Hier hat man dann die volle Kontrolle über seine Daten.