Adobe Express Basis Formen

Ich spiele ja jetzt nun schon eine ganze Zeit mit dem kostenlosen Tool Adobe Express rum. Hätte nicht gedacht, das man hier schnell und Flexibel fast JEDE Art von … wie soll man es nennen … kreativem Werk erstellen kann. Egal ob SocialMedia Posting, Blogbeitrag, Logo, Flyer, Plakat, Banner, Facebook Story, youtube TikTok, etc. es ist ein Ort wo ALLES zusammenfließt und man schnell was erstellen kann.

Ein Beispiel:

Dieses „Social Media Post“ habe ich innerhalb von 1 Minute (in Worten eine Minute) erstellt und auf Instagram hochgeladen. Einfach eine Vorlage auswählen, ich hab dann nur das Foto durch mein Porträt ersetzt und fertig war das Posting. Natürlich kann man das dann gleichzeitig auch auf den anderen Social Media Kanälen wie z.B. Twitter teilen.

Schnell, einfach, flexibel

So muß das sein!

Was seit neuestem nun dazugekommen ist, sind anpassbare Grundformen.
Formen sind ja einer der grundlegenden Bausteine jedes Designprojekts. Adobe ist der Bitte aus der Community nachgekommen und hat eine Bibliothek mit „Grundformen“ hinzugefügt, die im Web und auf Mobilgeräten angepasst werden kann. Klickt man beim Bearbeiten eines Projekts auf „Symbole“ und dann sieht man die neuen Formen, Rahmen, Pfeile und Linien, die gedehnt und in der Größe geändert werden können. Eine Reihe neuer Grundformen, die man auf der Registerkarte „Symbole“ findet, ermöglichen eine freie Größenänderung, während andere ihre Proportionen beibehalten, wenn sie vergrößert oder verkleinert werden. Die neuen Grundformen können weiter angepasst werden, indem man die Füll- und Randfarben ändert und die Randbreite bearbeitet, um sicherzustellen, dass Sie genau das richtige Aussehen für die Inhalte erhalten.

Somit kann man sich eben schnell seine Vorlagen anpassen und das Ganze dann exportieren oder als Vorlage für weitere Arbeiten abspeichern. Ich werde in Zukunft sicher noch mehr über Adobe Express berichten, seid gespannt!

Mehr Neuigkeiten sind bei den Adobe Express News zu finden.

P.S.: Nicht vergessen, die Adobe MAX findet kostenlos vom 18-20. Oktober statt. Mehr Infos HIER.

Linkdump KW 39 2022

Es sind schon wieder ein paar Tage her und es haben sich wieder VIELE Links angesammelt, die man sich ruhig mal anschauen kann.

lalala.ai – Acapella from every song
https://moises.ai/de/ Stimmen oder Instrumente aus Songs extrahieren (Karaoke, etc.)
https://www.remove-vocals.com/ Noch eine Website um die Stimme zu extrahieren.
https://vocalremover.org/ und noch ein Link zur Stimmenextraktion.

Hintergrundinfos zum Instagram Projekt „Ich bin Sophie Scholl“ zum 100jährigen Jubiläum (wenn man das leider so nennen soll) – https://www.swr.de/unternehmen/ich-bin-sophie-scholl-instagram-serie-102.html

Max kommt

Bald ist es wieder so weit neben der alljährlichen Apple Konferenz ist wohl die Adobe MAX eine der aufregendsten Veranstaltungen für Kreative aller Art, vielleicht sogar NOCH aufregender und spannender.

Verpasst also dieses Jahr nicht die Adobe MAX vom 18.-20 Oktober. MAX 2022, die kostenlose und virtuelle Veranstaltung, bietet Live- und On-Demand-Inhalte, darunter mehr als 300 Vorträge, Labs, Keynotes, musikalische Darbietungen, besondere Auftritte von Prominenten und einen kleinen Einblick in die Dinge, an denen in den Adobe-Labs gearbeitet wird.

Ich freue mich z.B. besonders auf Kevin Hart, Jeff Koons und Steve Aoki.

 

Besonders freue ich mich auf die Sessions zum Thema wie baue ich eine Marke mit Adobe Express auf oder die Kunst des Storytellings mit Photoshop. Wer jetzt schon auf den Eventkalender geschaut hat, wird feststellen, dass dieser fast zu viel enthält um sich alles zu behalten. Deshalb mein Tipp: wer sich mit seinem Adobe-Account hier angemeldet hat, kann sich die Sessions ganz einfach favorisieren und daraus seinen eigenen Kalender basteln. Dann verpasst man auch nix und muß nicht lange suchen.

An der Veranstaltung werden natürlich auch viele Neuerungen in den Adobe Produkten vorgestellt und wer dann während oder nach der Veranstaltung seine eigenen Programme wie Adobe Photoshop, Lightroom, Indesign, Illustrator, Premiere, Express, Audition oder sonstige Apps aktualisiert wird direkt an den Neuheiten Spaß haben. Da ist dieses Mal wieder eine Ganze Menge dabei!

Mehr Infos gibt es auch unter https://max.adobe.com/sessions/social/ oder auf allen möglichen Social-Media-Plattformen

Wäre schön, wenn man sich da irgendwie online sieht. Wer auch an der Konferenz teilnimmt, kann sich ja mal melden.

P.S.: Die Sessions der Adobe MAX vom letzten Jahr sind übrigens alle Online abrufbar. Da kann man sich schonmal einen kleinen Vorgeschmack holen.

 

Visa Pour L’Image 2022 Perpignan – 34. internationales Festival des Photojournalismus

Zum 34. mal fand dieses Jahr wieder das Festival des Photojournalismus in Perpignan statt. Es ist verglichen mit anderen Veranstaltungen ein eher ruhiges und familiäres Event. Auch wenn es vor Ort vom 27.August bis zum 11.September sowie Online 25 Ausstellungen, zahlreiche Vorträge und Portfolio Reviews gab war die Stimmung wie immer sehr ruhig und bedächtig. Das hängt nicht unbedingt mit den eher düsteren Reportagen aus den vielen Kriegsgebieten zusammen als vielmehr mit dem Ambiente und dem Drumherum um dieses Festival. Viele der Ausstellungen finden im alten Perpignan verteilt über mehrere Orte statt wie z.B. Chapelle du Tiers-Ordre, Église des Dominicains, Couvent des Minimes oder Caserne Gallieni. Allein zwischen diesen Orten hin und her zu pendeln entschleunigt und gibt eine gewisse innere Ruhe. Auch der Palais des Congrès der eben viele Vorträge beherbergt, liegt in einem wunderschönen alten Park. Wer schon einmal beim Fotofestival in Zingst war, wird sich zwar auch hier wohlfühlen, es ist aber eben viel entschleunigter und familiärer. Wer also im Bereich Fotojournalismus und Pressefotografie unterwegs ist und dieses Event noch nicht kennt, sollte hier mindestens einmal im Leben hinreisen. Es lohnt sich!

Darüber hinaus wurden auch dieses Jahr wieder einige Awards verliehen wie z.B. den Visa d’or News Award oder auch den ICRC Humanitarian Visa d’or Award – International Committee of the Red Cross der dieses  an Sameer Al-Doumy / AFP für seine Reportage über Flüchtlinge und deren Weg im Norden Frankreichs über die „Death Route“ im  Ärmelkanal von England nach Frankreich.

Das zweiundzwanzigste Jahr in Folge verleihen Canon und Visa pour l’Image den prestigeträchtige Canon Female Photojournalist Grant an eine herausragende Fotografin in Anerkennung Ihrer Arbeit zum Fotojournalismus. Die Gewinnerin von 2022, Natalya Saprunova / Zeppelin, erhält die Auszeichnung, das Preisgeld von 8.000 €, um ihr bei der Durchführung Ihres Projektes über die indigenen Völker der Evenki und ihre Kultur in Jakutien im russischen Fernost zu berichten.

Der Verein namens Camille Lepage – On est Ensemble wurde am 20. September 2014 gegründet, nur Monate nach dem Tod von Camille Lepage, als sie in der Zentralafrikanische Republik unterwegs war. Der Verein erinnert an Camille, ihre Arbeit und Verpflichtung. Zum sechsten Mal die Verwertungsgesellschaft la Saif* unterstützt den Preis (8.000 €), der bietet Unterstützung für Fotojournalisten, die sich für ein langfristiges Projekt engagieren. Die Gewinnerin des Preises 2022 ist Rebecca Conway, die hiermit ihre Arbeit fortsetzen und über die Auswirkungen des Bürgerkriegs in Sri Lanka auf die psychische Gesundheit der Menschen berichten wird.

Etwas überrascht war ich auch ein deutsches Projekt nämlich den Fotobus hier zu sehen, der direkt vor dem Congress Zentrum geparkt hat, leider zu dem Zeitpunkt als ich vor Ort war war keiner am Bus, aber dennoch schön auch mal mehr Leute aus dem deutschsprachigen Raum zu sehen.

Ebenso angenehm ist es bei dem Portfolio Review auch wieder deutsche Foto-Editoren aus der Branche als Reviewer dabei zu haben wie Kollegen vom Spiegel, Stern, Die Zeit, Neue Züricher Zeitung und der FAZ,

Ein rundum gelungenes Programm mit viel Raum für Gespräche und der Möglichkeit auf Tuchfühlung mit vielen Kollegen zu gehen, die sonst ja im Job oft unterwegs sind. Man kennt sich und jahrelange Freundschaften über Kontinente hinweg werden hier immer wieder gepflegt.

Nächstes Jahr findet die 35. VISA pour L’Image statt. Man darf gespannt sein. Die Ausstellungen sind noch bis 30.09. unter https://www.visapourlimage.com/festival/expositions Online und frei zugänglich.

Link: Visa pour l’Image

Fotoevent Lightpainting auf der Grimburg

Ein eher außergewöhnliches Fotoevent für Fotografen und Lightpainting Begeisterte findet am 12.August 2022 auf der Grimburg zwischen Hermeskeil in Rheinland-Pfalz und Weiskirchen im Saarland statt. Die Fotowerkstatt Saarland veranstaltet zusammen mit Nadine und Sascha Becker auch bekannt unter LPM57 dieses Event.

Das Event ist für Fotoanfänger ebenso wie für Profis geeignet, da eine ca. 30minütige Einführung an dem Event alle entsprechenden Dinge erklärt die notwendig sind um danach Atemberaubende Fotos zu bekommen.

Termin: 12.8.2022 ab 21:00
Wo: 54413 Grimburg Kreis Hermeskeil
Kosten: EUR 55,- (via Paypal, Infos gibt es nach der Anmeldung via Formular)

Alle weiteren Infos zum Event sind dann auf der Seite der Fotowerkstat-Saarland zu finden.

 

Vorab Informationen zum Thema Lightpainting allgemein auf dem Online-Fotostaimmtisch

Um noch ein paar allgemeine Infos zusätzlich zu bieten und vorab Fragen zum Thema Lightpainting allgemein zu geben findet am Donnerstag, 21.Juli 2022 um 19Uhr der Onine-Fotostammtisch statt. (Link zum entsprechenden Facebook Event).

Hier können natürlich nicht nur Fragen rund um das Thema Lightpainting im Zusammenhang mit dem Lightpainting-Fotoevent besprochen werden sondern auch alle anderen Fragen rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung.

Hinweis: Der Online-Fotostammtisch finden regelmässig jeden 3. Donnerstag im Monat statt. Wer sich nicht schon in die entsprechende Facebook Gruppe begeben hat in der hier vorab immer über die jeweiligen Themen informiert wird kann sich auch den Link zum google-meet Event auch selbst im Kalender eintragen. Weitere Infos zum Online-Fotostammtisch sind auch unter https://fotowerkstatt-saarland.de/online-digitaler-fotostammtisch/ zu finden. Wir freuen uns!

Linkdump KW 29

 

Es hat wieder ein paar Tage gedauert, bis ich einige nette Links zusammengetragen habe. Viel Spaß damit.

Die Tools der Hacker – https://www.golem.de/news/it-sicherheit-die-lieblingstools-der-hacker-2103-155073.html (incl. Voip, etc.)

Curl ist 23 Jahre alt geworden – https://daniel.haxx.se/blog/2021/03/20/curl-is-23-years-old-today/

Spatial Chat. Eine Art Clubhouse mit Video. Gut geeignet um schnell eine Art virtuelle Messe oder ähnliches aufzubauen. https://spatial.chat

 

Haribo macht Wacken Froh

Ich habe gesündigt. Ich hab mir Gummibärchen gekauft. Und nicht nur eine Tüte sondern eine Kiste. Schließlich wird es nicht oft vorkommen, das eine limitierte Jubiläumsedition in Kooperation mit dem größten Hard Rock Festival Wacken zustande kommt.

Mein Review

Zu kaufen gibts die Sonderedition „Wacken“ ausschließlich beim Festival selbst oder im Haribo Online-Shop. Ich hab mir also gleich 5 Tüten a 175g geholt (man weiß ja nie). Ich hatte erst Zweifel, das die schwarzen Gummibären irgendein ganz dunkles dunkelrot sein könnten, aber hier hat Haribo es geschafft. Die Dinger sind schwarz! Auch gegen das Licht gehalten! So muß das.

Das gefällt schonmal SEHR gut. An der Stelle hätte ich mir noch gewünscht, das das rot auch etwas mehr ins dunkelrot bzw. mit hohem Schwarzanteil gehen würde, aber vom Kontrast her passt es auch so.

Die Verpackung ist typisch Haribo, kein Schnickschnack, keine nervenden „Glutenfrei, Tierversuchsfrei, Genderneutral, ohne Zusätze von wasweissich, etc.“ also wirklich schön schlicht.

Vom Biss her sind die Gummibärchen schön hart. Nicht ZU hart, aber eben mit schön festem Biss. Passt also auch zum Thema.

Geschmacklich passt es auch mit den Geschmacksrichtungen Fassbrause Zitrone (schwarz) und Fassbrause Holunder (rot). Wirklich schöne Kombination wie ich finde. Ich kann mir jetzt schon diverse Festivalgetränke Kreationen mit den Bärchen vorstellen.

Alles in allem eine runde Sache. Ich hatte mir überlegt ggf. eine Tüte so aus Nostalgie gründen aufzuheben und in 20 Jahren bei ebay zu versteigern oder so, aber während ich das hier schreibe ist bereits eine halbe Tüte leer geworden .. ich glaube die 5 Tüten überstehen keinen Monat!

Das Marketing

Danke. Glückwunsch an wen auch immer die Idee hatte „Lass uns doch mal Gummibären auf Wacken packen“. Wie man sieht geht es auch für sagen wir mal wirklich alt eingesessene Firmen sich auch mal was gutes überlegen. nach den ganzen InfluenderEintagsfliegen Produkt wo der Name mehr Grips gekostet hat als das minderwertige Produkt selbst, wo Geiz ist Geil eher im Vordergrund steht als langfristiges Marketing, wo das Produkt und der Kunde zur Nebensache geworden ist. Wacken ist eine kulturelle Institution ebenso wie Haribo. Insofern passt das schonmal wie die Faust aufs Auge.

Dann hier wirklich mit einem EINFACHEN Design wo man eben NUR eine thematisch passende Rezeptur entwickelt hat und die Verpackung ein klein wenig angepasst hat … fertig. Nix mit Fanfaren und Trompeten ein Produkt Monatelang wie bei Indigogo & Co. anpreisen und am Ende kommt nix. Nein, einfach das Produkt rausbringen und ZEITGLEICH die Pressemitteilungen rausschicken, abwarten, fertig. Ich wette das ich nicht der erste alte De*** gewesen bin, der sich da eingedeckt hat nach dem Motto „Wenn die ganzen Wacken Festivalgänger erstmal eingekauft haben krieg ich wieder nix“ hihihi.

Natürlich kenne und liebe ich die Haribo Goldbären seit meiner Kindheit, die auch schon über 40 Jahre her ist und natürlich spielt dieses „Oh, das kennste doch. hach waren das schöne Zeiten. lass mal probieren“ -Gefühl da eine große Rolle. Aber es verbindet ja auch! Die heutige Jugend mit der schnell schnell immer was neues zack zack Mentalität hat vielleicht von Haribo von Opa und Oma gehört, aber ist eher mit so fancy „speziell auf DICH und DEINE Bedürfnisse“ zugeschnittenen Wohlfühlprodukten aufgewachsen. Jetzt gibts halt was wo der Sohn oder Enkel das mal Mama und Papa oder Oma und Opa unter die Nase halten kann (wenn was übrig bleiben sollte bzw. so ne halbe Tüte in der zugeschwitzen Reisetasche ganz unten dann wieder auftaucht beim waschen von Mutti… ) und dann zusammen wohlige Gefühle und dieses „Hach, das waren schöne Zeiten“ zusammen denken. Also eigentlich modernes Marketing so wie es sein soll.

Falls das nicht schon in der Mache ist würd ich mir jetzt nur noch als I-Tüpfelchen so ein T-Shirt in schwarz mit „B * Ä * R“ statt „W * A * C * K * E * N“ und einen kleinen Headbangenden Goldbären drunter wünschen. DAS hatte ich im Haribo Online-Shop irgendwie vermisst.

Auch darf man jetzt natürlich gespannt sein ob es irgendwann sagen wir mal in ein paar Monaten/nächstes Jahr auch eine Andere „Sorte“ als Normale Sorte aber eben in schwarz geben wird, denn vom farblichen Kontrast sieht das schonmal spitze aus.

Es ist wirklich erfrischend mal solch Bodenständiges und vollendetes Marketing ohne lautes Geschreie und rumwedele in den Medien außer eben den „normalen“ Meldungen zu sehen. Danke dafür.

Achja, und wenn Mama und Papa sagen man soll sich gesund ernähren kann man beruhigt sagen „Ich hab viel Obst und Gemüse zu mir genommen“ denn zu den Zutaten zählen neben Sonnenblumenöl und Rettich auch eben diverse Fruchtkonzentrate. Viel Spaß.

P.S.: Das ist keine Werbung. Ich hab mir das Zeug selbst gekauft und schreib hier nur meine Meinung.

ein halbes Jahrhundert

Ich glaube wenn man gerade ein halbes Jahrhundert jung geworden ist wird es Zeit die bisher gesammelten Weisheiten an das Jungvolk zu verbreiten. Ja, Ihr da draußen seid gemeint! Leider ist es in den letzten Jahren irgendwie ausser Mode gekommen auf Weise Menschen zu hören und Ihr Wissen umzusetzen und weiter zu geben, aber ich hab irgendwie noch nicht die Hoffnung aufgegeben. Deshalb hier mal einiges für die Nachwelt.

Apropos Mode … Sobald Ihr auf die Straße geht überlegt euch GENAU was Ihr anzieht. Jungs und Mädels aus er Sturm und Drang Zeit lasst euch gesagt sein Ihr ärgert euch mehr als das es den Lacher wert ist wenn Ihr meint das schicke ausgefallene Outfit was gerade sooooo arg angesagt ist an zu ziehen. Sobald Ihr vor die Tür geht lauft Ihr ja IMMER potentiell Gefahr, das ein Bild von euch im Internet landet UND DA BLEIBT ES AUCH! Irgendein Algorithmus wird euch dann nach 20-30 Jahren verfolgen und diese Jugendsünde wieder ausgraben und euch wird diese Schreckenstat vorgehalten und Ihr werdet euch in grund und Boden schämen (sofern Ihr noch einen halbwegs brauchbaren IQ habt … wer jetzt IQ mit einem SocialNetwork oder Energieriegel in Verbindung bringen will … Ihr seid dann raus). Ihr werden dann eh zum Gespött einer ganzen Generation und jeder wird mit dem Finger auf euch zeigen „Boah, so schei**** ist man früher echt rumgelaufen?! krass“.

Mode war bei den Kids vor 20-30 Jahren eh noch VIEL stärker angesagt und gehörte zur Lebenseinstellung der Teenager als Heute. Dennoch hätte man sich auch damals denken können, das Schulterpolster in Bomberjackenartigen Blousons aus Seide für Männer irgendwann mal aus der Mode kommt und dazu noch überaus dämlich aussieht.

Und Ja, auch ich hatte solche Verwirrungen sogar mit eng anliegenden schwarzweiß gestreiften Leggings und blonden Strähnen. ABER zu früheren Zeiten gabs noch keine digitalen Fotoapparate geschweige denn Handys und so kleben diese Bilder lediglich in den Gehirnen meiner Eltern und der Klassenkameraden.

Sehr interessant ist auch die Entwicklung in der Popkultur. Während Musik viel weichgespühlter geworden ist, kaum innovation bei Sounds, weniger echte Musiker und mehr „ich klicke mir Beats zusammen“ am Computer.

Bei Fernsehserien gabs früher innerhalb von 45 Minuten eine abgeschlossene Geschichte innerhalb eines Geschichtenstrangs. Heute tut sich innerhalb einer Folge einer Serie eigentlich recht wenig, es gibt mehr Dialoge, weniger Szenenwechsel und am Ende weiß man eigentlich nicht was passiert und wie es in der nächten Folge weiter geht.

Früher gab es viele Fernsehshows für die ganze Familie. Man saß mehr miteinander zusammen und schaute sich die Shows an. In den Shows wurde mehr miteinander gelacht anstatt übereinander. Seit den Anfängen von BigBrother und Co. geht es in den Shows aber eher darum sich gegenseitig fertig zu machen. Selbst in irgendwelchen Gameshows bei denen Gruppen gebildet werden ist eigentlich die Frage wer den anderen aus der Gruppe ausgrenzt, damit man sich darüber das M*** zerreißt.

Man hat das Ende des kalten Krieges, Mauerfall, Fremdenhass, Pandemie und gestreifte Leggings sowie blonde Strähnen im Haar mitgemacht. Rauchen gehörte zum guten Ton, Benzin hat noch eine Mark und später lange Zeit um EUR 1,20 gekostet. Zigaretten haben am Automaten DM 4,- gekostet und wenn man am Kiosk welche gekauft hat dann wurde man nicht nach einem Ausweis oder so gefragt. Plastiktüte beim Einkauf kostenlos dazu war selbstverständlich und bunte Plastik Strohhälme in der Cola beim Kindergeburtstag ein Muß. Ich bin noch in die USA gereist ohne von oben bis unten überprüft worden zu sein und 1990 hab ich mir ein Stück der Berliner Mauer selbst mit einem Zimmermannshammer, den ich mir von einem an der Mauer arbeitenden Bauarbeiter geliehen habe abgeklopft. Ich hing an einem Bungie Seil und wurde von einem Brückenkopf in einer Bergwachtstrage abgeseilt, habe Nachts besoffen auf dem Friedhof übernachtet und bin danach pünktlich in der Schule erschienen. Ich bin froh in der Schule Gitarre spielen gelernt zu haben, als Radiomoderator, Sanitäter, Musiker und Fotograf unterwegs sein zu dürfen und im Elektrotechnik Studium meine eigenen Gitarrenverstärker berechnen gelernt zu haben. Danke hier an meine Eltern, die mir das ermöglicht haben, meinem Vater, der mir neben vielem Anderen auch das löten und Handwerken beigebracht hat.

So, und nun bin ich gespannt auf die nächsten 50 Jahre.

Linkdump KW23 2022

Hier mal wieder ein paar interessante Links zum Durchschauen.

808 und TR303 Beatmaking:
https://808303.studio/
https://roland50.studio

TR808 Drum Machine Patterns
https://www.google.de/search?q=tr+808+pattern+sheet&source=hp&iflsig=AINFCbYAAAAAYH985lrZMMR7C4AERWc_EDAbwx2I5MvO&oq=TR808+patter&sclient=gws-wiz

 

Planet Rock:
https://www.youtube.com/watch?v=_rlUQsC8ECk
dazugehöriger Pattern:
https://www.pinterest.de/pin/531143349780660368/

Reuters Zertifikat digitaler Journalismus

Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben den Reuters Schulungskurs „Einführung in den digitalen Journalismus“ abgeschlossen.

So begrüßte mich eben das Letzte Fenster des selbstfahrenden Kurses mit Multiple Choice Zwischenprüfungen. Es ersetzt sicher keine komplette journalistische Ausbildung und es enthält auch nicht wirklich viel tiefergehende Journalistische Grundlagen (Grundlagen schon, aber eben nur GANZ Grundlegende Dinge), aber es ist vielleicht der Weg in die richtige Richtung vom etwas angestaubten Berufsbild hin zum Online-Journalist.

Ich persönlich zähle mich ja zu den freien Journalisten oder Freelancern wie man oft auch sagt. Hier muß man sich ja selbst die Grundlagen, Informationen und Hintergründe des Berufes aneignen. Das führt oft selbst wenn man eben an den Journalstischen Grundsätzen, Presserecht, Verschwiegenheitserklärungen, etc. festhält und sich eben an den Codex hält trotzdem schwer sich neben den fest angestellten Kollegen behaupten zu müssen. Es ist IMMER ein Kampf obwohl es keiner sein müsste. Es gibt mehr als genügend Platz im Journalismus, das auch seriös arbeitende Freie Journalisten, die nicht fest angestellt bei irgendeiner Agentur, Zeitschrift oder Sender sind eben etwas zu den tagtäglichen Nachrichten Beitragen können.

Der ein oder andere etwas erfahrenere „Kollege“ wird jetzt hier natürlich die Nase rümpfen und sich seinen eigenen Teil denken. Aber jedes „Zertifikat“ das mir ein klein wenig hilft auszudrücken, das ich nach den journalistischen Regeln arbeite aber eben NICHT fest angestellt bin, da ich dies aus Passion und Lust am Fotojournalismus, hilft mir das ich mich nicht jedesmal neu erklären muß.

 

 

 

 

Ich freue mich zumindest diesen kleinen Teil jetzt abgeschlossen zu haben und wieder einen zumindest kleinen Teil „nachweisen“ zu können.