Unseriöse Websites erkennen – Das Tutorial

Immer wieder wird man gefragt „Hey, kennst Du schon diese Website. Die find ich super“ Das MUSS nicht IMMER die alt bekannte Phishing Anmache sein bei der man relativ plump nach irgendwelchen Accountdaten gefragt wird das kann auch in Zeiten des Doxings eine vermeintlich gut aussehende Seite oder auch Smartphone App zum sammeln von persönlichen Daten sein.

Ich bin kein Rechtlich arg bewanderter Mensch, aber mir kommen immer wieder Bekannte mit eben diesen und ähnlichen Fragen. Deshalb hier einfach mal einige Tipps wie man sich besser schützen kann.

Grundsätzlich gilt für ALLE Internetangebote auf denen man Daten angeben soll / will, das diese

  • ein Impressum haben sollten in dem verifizierbare Kontaktdaten des Webseitenbetreibers stehen. Umsatzsteuer IDs kann man ebenso wie Firmenadressen per einfacher Suche zumindest auf Plausibilität prüfen
  • Bei Seiten auf denen man was kaufen oder bestellen kann sollte eine AGB vorhanden sein auf die man sich berufen kann.
  • Anmelde sowie Bestellseiten sind zwingend mit https verschlüsselt (gerade bei Seiten im Ausland nicht immer Standard)
  • Als Bezahlmethode sollte nicht nur Kreditkarte oder so dastehen sondern am besten mehrere zu Auswahl sein. Paypal und Überweisung sind schonmal ein guter Anhaltspunkt.
  • Man kann nach „Erfahrungsbericht“ und dann den Namen suchen. Wenn es eine Verkaufsplattform oder Hersteller oder so ist wird es sicher Einträge auf entsprechenden Bewertungsportalen geben (auch die sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, aber wenn zumindest keine zig Einträge mit „Vorsicht vor dem! “ kommt ist das schonmal ein gutes Zeichen.

Grundsätzlich gilt ebenso, das wenn man ein ungutes Gefühl hat dann sollte man eh die Finger davon lassen.

Beispiel1: jemand präsentiert eine Seite mit hochwertigen Damenhandtaschen, Uhren oder Sneaker. Eine nagelneue Uhr beim Hersteller kostet z.B. 1200,- und auf dieser Website steht dann ein Preis um die 600,- oder 800,- oder so also auf jeden Fall WEIT unter den üblichen Straßenpreisen.

Nach erster Durchsicht gibt es oft eine AGB (die bei genaueren Hinsehen oft z.B. arge Fehler enthält oder gar irgendwoanders her kopiert wurde und vielleicht sogar im Text noch den Firmennamen der Originalseite enthält) und ein Impressum. Wenn jetzt die Website Den Eindruck macht, das es sich um Schuhgeschäft handelt man per google Maps aber dann irgendein Hochhaus in London als Firmensitz findet passt das nicht wirklich zusammen.

Es wird auf solchen Seiten oft auch bei den Bezahlmethoden mit kleinen Icons geworben, das es SICHER ist hier zu bezahlen, aber beim Einkaufsprozess findet alles OHNE Sicherheitszertifikat (kein HTTPS in der URL) oder es werden Bezahlmethoden angegeben, die dann garnicht zur Auswahl stehen.

Beispiel2: Eine Webseite wirkt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt, seriös und hat zuersteinmal alle Merkmale wie die Angabe eines Impressums, AGB, etc. Allerdings kann man Inhalte erst sehen wenn man sich registriert bzw. angemeldet hat.

Dies ist meiner Meinung nach ein Absolutes NoGo und Warnhinweis. Hier sollen auf jeden Fall persönliche Daten zur Weitergabe gesammelt werden. Oftmals wird das abgreifen der Daten zusätzlich durch eine entsprechende Smartphone App unterstützt.

Bekannt sind hier in Abwandlung des Beispiels2 z.B. die Seiten die mit „In 10 Tagen zum Internet Millionär“ oder „Ich habe es geschafft. Auch DU kannst das“ oder „Ich verrate den Trick wie man ohne Eigenkapital in 30 Tagen reich werden kann. Den Trick, den sonst keiner verrät“ oder ähnliches werben. Auch hier wird man mit Lockangeboten dazu gebracht Daten von sich an zu geben, irgendwelche eBooks, Gesundheitstipps zum Abnehmen, etc. abzuschliessen. Oft bekommt man dann entweder beim Eintrag in einen Newsletter der „die Geheimnisse des persönlichen Erfolges“ oder ähnliches verspricht mehr oder weniger oberflächliche Tipps, die aus einer Datenbank automatisiert versendet werden und ggf. ein eBook (aus ca. 5-10 Seiten … also eher ein Faltblättchen) ohne wirklichen Mehrwert. DENN danach kommts erst und man wird nachdem man angefixt wurde weiter mit Newslettern und „kostenlosen Videos die Dir zeigen wie es geht“ bombardiert. Das soll dann dazu führen, das man sich entweder DAS Buch was einem WIRKLICH Zeigt wie es geht, das einem nicht nur die Tipps gibt sondern für einen noch die Arbeit macht oder das Nahrungsergänzungsprodukt was einem WIRKLICH die Pfunde purzeln lässt oder DAS Coaching Paket was einem die Selbstständigkeit ermöglicht … Egal ob es jetzt eine Website oder ein youtube Video ist welches einem das blaue vom Himmel betet sollte man sich fragen wenn das so einfach ist warum machen es dann nicht noch zig andere? Weil letztendlich nur der Newsletter Versender oder der der diese Angebotsseite einmal gebastelt hat etwas davon hat, denn man selbst geht Ihm auf den Leim.

Beim obigen Beispielscreenshot einer Website die arg an eine der bekannten SocialNetwork Seiten angelehnt ist sollte man sich auch hier fragen warum man auf eine Alternative Seite wechseln sollte, welchen Mehrwert diese hätte und auch Alleinstellungsmerkmal. Nur weil es nachgemacht ist, ist es ja nicht „besser“. Auch die nachgemachte Seite erhofft sich ja etwas von den „Usern“. Irgendwie finanzieren die sich ja auch und und und. Genauso wie man auf seine Ernährung, Qualität der Kleidung, Auswahl des Autos, Smartphones, etc. achtet sollte man eben auch hier auf einen entsprechenden Qualitätsanspruch achten. Wie wichtig die Eigenen Daten sind sollte mittlerweile klar sein.

Augen auf beim Websiteaufruf!

  • Für die Anmeldung auf einer Website ist ausser dem Namen und der Mailadresse NICHTS weiter notwendig. Auch zur „Verifizierung“ sollte immer  eine Alternative zur SMS angeboten werden damit man seine Handynummer die ansonsten mit Werbung überhäuft werden könnte eben lahmgelet ist.
  • Persönliche Daten sollten IMMER nur freiwillig (optional) sein. Sich immer selbst fragen ist die Angabe nun wirklich zur Erbringung der Leistung notwendig?
  • Wer etwas kostenlos verspricht sollte es auch ohne Gegenleistung direkt zur Verfügung stellen. Wenn es ein Abo ist sollte das eben gleich am Anfang klar sein und nicht erst später.
  • Seiten die vom Design her schon an andere bekannte Seiten erinnern führen oft nichts gutes im Schilde, denn diese haben von sich aus kein Alleinstellungsmerkmal und zielen auf die Ähnlichkeit ab
  • Wenn etwas ZU schön klingt immer sich selbst und auch die Produkt/Seitendetails hinterfragen was WIRKLICH angeboten wird.

Hier noch ein paar Allgemeingültige Tipps:

  • Am besten natürlich KEINE persönlichen Daten angeben.
  • Wo immer möglich Zweifaktor Authentifizierung (2FA) verwenden. Auch hier gibt eine entsprechend seriöse Webseite über diese Möglichkeiten bereitwillig Auskunft.
  • Anmeldedaten regelmässig prüfen und ändern.
  • keine Accountdaten / Mailadressen gleichzeitig ÜBERALL und womöglich mit dem gleichen Passwort verwenden!
  • Möglichst nicht aus Bequemlichkeit „mit Facebook / Twitter… anmelden“ verwenden. Auch hier kann wenn jemand ein Passwort raus hat auf ALLE Accounts zugegriffen werden…
  • Einen guten sicheren Passwortmanager verwenden wenn man sic nicht alle unterschiedlichen Accounts merken kann

Ehrliche Werbung und ehrliches Marketing präsentiert einem eben was es auf einer Webseite oder App oder so wirklich gibt und führt einen DIREKT zum Abo oder Kauf Button ohne Umwege.

Dies sind wie gesagt nur meine persönlichen Erfahrungen über die Jahre, aber ich hoffe dem ein oder anderen Hilft es.

Cloudspeicher mit Cloudevo zusammefassen

ich hatte mich ja bereits in meinem Beitrag zum virtuellen NAS etwas näher mit Cloudspeicher beschäftigt. Anscheinend gibt es jetzt ein noch nützliches alternatives Tool namens Cloudevo mit dem man noch einfacher verschiedene (kostenlose) Cloudspeicher von google, 4shared, Dropbox, Onedrive und noch einigen andere mehr zu einem großen Cloudspeicher zusammenfassen und als ein Laufwerk nutzen kann. Hier sind natürlich auch WebDav, SFTP, Cifs/Samba und andere eigene mehr oder weniger generischen Lösungen möglich.

Der Vorteil ist, das man hier GLEICHZEITIG mehrere Cloudspeicher eines Anbieters nutzen kann und nicht jeweils nur ein Speicher verwenden kann und mehrere mischen muß. Wie hier zu sehen habe ich innerhalb weniger Minuten einige neue Accounts angelegt und hatte dann rund 100GB Cloudspeicher for free. Gerade wenn man mal größere Dateien relativ Zeitnah von A nach B transportieren möchte kann das ganz praktisch sein.

Die einfach zu installierende kostenlose App kann u.a. verschlüsselte Container erstellen und die Daten auch im RAID Verbund ablegen. Sicherheit wird hier also groß geschrieben. Verwenden kann man das ganze natürlich auch unter iOS, Android, Linux und als Webapplikation. Man kann auch angeben wieviel lokaler Speicher als Zwischenspeicher genutzt werden soll. Das kann bei der Smartphone Installation wo ggf. der lokale Speicher recht knapp ist interessant sein.

Auch das Anlegen von weiteren Freigaben und benutzern ist hier kein Problem. In der kostenlosen version können bis zu 3 Geräte synchronisiert werden was für viele Anwendungsfälle bereits ausreicht.

Den Synchronisationsfortschritt sieht man in einer kleinen tastleisten App ganz gut. Ich habe hier eigentlich eine ganz gute Direktanbindung über eine synchrone Anbindung mit 155MBit aber die Übertragung hat sich bei ca. 500Kb/s eingependelt. Somit dauert die Synchronisation etwas aber alles in allem recht Zuverlässig. Wer sich nicht erst einen Nextcloud oder Opnecloud Server aufsetzen und ein eigenes NAS betreiben möchte um von überall auf größere Datenmengen zuzugreifen ist hier vielleicht ganz gut bedient.

 

Lightroom Alternativen gratis

Seit einigen Tagen ist die neue Ausgabe der Chip Foto Video 01/2019 draußen. Diesmal mit einem Artikel von mir mit der Überschrift Lightroom Alternativen.

Hier stelle ich die beiden Alternativen RawTherapee und Darktable (beides OpenSource und für die gängigen Plattformen erhältlich) vor und vergleiche diese eben zum Platzhirschen Adobe Lightroom. Ich versuche in dem Artikel Hauptpunkte in der Arbeit und im Workflow wie Programmaufbau und Abarbeitung der Bilder genauer gegenüber zu stellen. Wer sich also gefragt hat ob sich eine solche Alternative zu Lightroom lohnt kann sich den Artikel durchlesen und hat hier einen Anhaltspunkt.

Review Printdesign

-Werbung- Mit dem Buch „Printdesign Das umfassende Handbuch“ scheint der Autor Ralph Burkhardt das Thema etwas anders als andere Bücher anzugehen. In den 4 Kapiteln wird jeweils das erstellen von Flyern, Broschüren, Plakaten und Corporate Design bzw. Geschäftsausstattung besprochen. In jedem dieser Kapitel wird zuerst das jeweilige herangehen an das Konzept, die Gestaltung und letztendlich die Produktion erklärt. Somit hat man einen recht aufgeräumten und Fallbasierten Überblick über das jeweilige Thema, welches man abarbeiten möchte. Es wird also nicht so allgemein wie in manch anderen Büchern sondern eher speziell auf die Thematiken eingegangen. Man bekommt jeweils viele Checklisten, hochwertige beispiele und Praxisnahe Informationen. Dabei werden auch die Unterschiede und die verschiedenen Herangehensweisen an die jeweiligen Themen erörtert. Wie wirken z.B. Farben und Texte einmal auf einem Plakat oder eben in einem Flyer. Solche und ähnliche Fragen kommen hier sehr gut rüber.
Besonders gut hat mir gefallen, das die Beispiele immer aus der Praxis kommen und Einem auch Abwandlungen z.B. mit verschiedenen Seitenaufteilungen und Fraben gezeigt werden. Gerade wo es dann z.B. zu den Druckereien geht und man eben die Vorlage liefen muß und Abmessungen, Farbwahl, Schnitt, etc. stimmen sollte zeigt einem das Buch wo es dann im Zusammenspiel darauf ankommt.
Darüberhinaus werden natürlich auch Punkte wie das Briefing, Nutzungsrechte, Farbwahl, Schrift, Vor- und Nachteil der verwendeten Art, etc. aufgeführt. Somit ist diese Buch hervorragend als Praxisbuch für Selbstständige, Unternehmer, Marketingabteilungen oder Grafikabteilungen geeignet. Das Buch ist sehr gut Verständlich egal ob man als Anfänger oder mit entsprechender Vorbildung an das Thema herangeht.
Für mich persönlich war die Anschaffung des Buches ein echter Gewinn und ich schaue öfters einfach wieder rein um Abmessungen zu prüfen, Textanordnungen nachzuschlagen oder Farbkombinationen auszuwählen. Ein echtes Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit.

Rezension Podcasting

-Werbung- Eigentlich ist das Thema Podcasting für mich ja nicht wirklich neu. Bereits vor einigen Jahren zur Pionierzeit habe ich Podcasts für die Fedora Weekly News erstellt und hatte sogar das große Glück kurze Zeit als Radiomoderator bei RadioDarmstadt bzw. C-RadaR unterwegs zu sein.

Nun habe ich die Idee für einen neuen Podcast. Aus diesem Grund habe ich mir das Buch „Podcasting!“ von Larissa Vassilian geholt und bin mehr als angetan. Hier ist von der Technik über den Inhalt und Aufbau bis zur Vermarkung alles drin. Im ersten Kapitel get es daher auch nicht wie man denkt um die Technik sondern um das wesenliche. Über was will ich überhaupt podcasten, was gibt es für Arten, wie erzähle ich über was auch immer richtig, etc. DANN geht es erst um die technik angefangen vom Smartphone bis hin zum kleinen Studio kann man sich hier sein entsprechendes Equipment zusammenstellen. Danach geht es zur eigentlichen Aufnahme und wie man Texte auch mit Leuten, die weiter weg sind zusammen erstellt. Danach geht es um den Schnitt, Verbessserungen des tons, Einfügen der metadaten und zum Schluß wie und wo man das Ganze veröffentlicht. Das Thema Recht gerade zum Thema Urheberrecht, etc. kommt aber ebenso nicht zu kurz wie auch das bekanntmachen und Geld verdienen mit dem Podcast. Kurzum man hat hier wirklich ein schönes Rundumsorglos Paket.

Im Grunde genommen kann man das Buch einfach Kapitel für Kapitel durcharbeiten und hat am Ende einen gut funktionerienden Podcast der jedem Spaß macht.

Poppcorn Pinselspitzen mit Adobe Brushes

-Werbung weil Links- ich nutze das Tool Adobe Capture schon eine ganze Zeit und bin immer wieder begeistert. Mit Adobe Brushes welches mittlerweile in die App-Collection Adobe Capture CC integriert wurde kann man sich seine eigenen Pinselspitzen für Photoshop CC und andere Programme selbst erstellen. Das schöne dabei ist u.a. das die mit dem Smartphone erstellte Pinselspitze gleich mit der Adobe Cloud synchronisiert wird und man nicht erst umständlich die Pinselspitze erst irgendwie vom Smartphone auf den Computer transferieren muß oder so.

Vorbereitung: Der Pentel Stift

Man kann im Grunde alles als Vorlage verwenden was sich fotografieren läßt. Ich wollte ein paar Brushes haben, die ich für Stempelarbeiten ebenso wie für künstlerische Schreibarbeiten verwenden kann. Hier gibt es die sog. Pentel Brush Pens, die man z.B. bei amazon oder Jetpens bekommt. Ich habe mir hier zum einen den Pocket Pilot mit Schwammartiger Spitze und einmal den Pentel Standard Brush Pen Medium zum wieder auffüllen (auswechselbarer Tintentank) geholt.

Hiermit habe ich einfach diverse Pinselstrokes auf Papier gemalt. Unter anderen kann man damit sehr realistische Nuppsies selbst malen um diese dann für fliegende Staubpartikel, SciFi artige Partikel in der Luft, Schnee oder andere Partikelchen zu verwenden.

Die beiden Stiftarten verhalten sich hier wegen der unterschiedlichen Spitzen Materialien auch auf Papier unterschiedlich und man erhält schöne Texturen.

Man kann hierbei also ein bisschen rumspielen und verschiedene Formen malen.

Brushes in Adobe Capture CC

Danach öffnet man einfach in Adobe Capture CC den Bereich „Brushes“ und bekommt die Kamera angezeigt. Hier einfach eine Pinselspitze grob auswählen. Dann hat man noch einen Regler mit dem man den Freistellungsgrad einstellen kann. Nachdem man dann das Bild aufgenommen hat kann man noch den Ausschnitt anpassen um die Spitze dann ab zu speichern.

Danach kann man der Spitze noch einen Namen geben unter dem man dann später in z.B. Photoshop diese Spitze dann auch wieder findet.

Achja, mein Favorit ist natürlich mein Poppcorn Brush, der immer wieder gut ankommt.

Gratis Brushpen Download

Und wer jetzt seine eigenen Brushpen Spitzen zusammen mit Adobe Capture CC erstellen möchte, aber keinen Pentel Brushpen Stift zur Verfügung hat für den habe ich hier einmal ein paar meiner Malarbeiten zur kostenlosen Nutzung hinterlegt.

Bild am besten runterladen oder gewünschte Pinselspitze vom Bildschirm abfotografieren – wie man das auch möchte und danach eben in Adobe Capture CC weiter bearbeiten. Enjoy.

Farbtrends für Kreative

Bild: Adobe

Immer so zum Ende des Jahres kommen viele Seiten auf die Idee die Trends des nächsten Jahres voraus zu sehen. Dies kann Designern, Fotografen und allen möglichen Kreativen helfen Ihre Projekte auf das kommende Jahr auszulegen und ggf. eine grobe Linie vor zu geben. Warum soll mir das helfen? Nun, zum einen muss man nicht lange herum suchen wenn es um eine Art Startpunkt für kommende Projekte geht. Man kann also eben die entsprechende Farbe oder Farbpalette als Anhaltspunkt für z.B. kommende Stockfotos, die man erstellen möchte nehmen oder wenn man Kleidung designt hier eine entsprechende Kollektion anfangen.

Man kann sich aber auch nur von den Farben und Fotogalerien inspirieren lassen. Hier einmal ein paar der bekannteren:

WIE man diese Farben nun einsetzt bleibt jedem selbst überlassen. Ein guter Einstig wäre z.B. die Farben mit Adobe Capture einzulesen oder mit Photoshop die entsprechende Farbpalette zu erstellen. Damit kann man dann entsprechende Looks kreieren, Farben anpassen, Bilder einfärben, Regale anmalen oder oder oder.

Man MUSS natürlich nicht danach vorgehen, aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen bei der Ideenfindung. Viel Spaß.

Ausblick 2018 / 2019

Man kann es nicht Gute Vorsätze fürs neue Jahr nennen, aber vielleicht doch eine Art Ideensammlung was man alles vorhat und ein Rückblick.

Das Ocoloy Projekt also Eine Kamera mit einem Objektiv ein Jahr lang durch zu verwenden hat nicht ganz geklappt. Ich hatte die Kamera zwar IMMER im Auto, aber wenn es drauf ankam hatte ich meine reguläre Kamera mit. Aber ich lasse die Tasche im Auto und vielleicht ergibt sich ja noch das ein oder Andere.

Im Jahr 2019 möchte ich noch mehr Konzerte fotografieren auch wenn das im Zuge der DSGVO gerade für freie Fotografen, sagen wir mal ein Stückchen umständlicher geworden ist, da Veranstalter doch eher zu redaktionell gebundenen Fotografen greifen, weil Sie wohl glauben das es dann einfacher ist. Ich find das Thema Konzertfotografie gerade nach den Gesprächen mit Guido Karp spannender denn je. Auch werde ich im neuen jahr wieder Bücher zum Thema Fotografie und Computer lesen, davon berichten und möglichst viele der Autoren versuchen zu treffen um die entsprechenden Bücher signieren zu lassen. Auch an dieser Stelle einen Dank an Guidp Karp, der mir und einigen Anderen seinerzeit ein Exemplar von „Behind Photographs“ signiert von Tim Mantoani mitgebracht hatte und auf dem letzten Adobe Event ich dann noch seine Unterschrift unter seinem Bild dazu einsammeln konnte.

Ein weiteres Anliegen von mir ist zumindest ein bis zwei Projekte oder Events zu planen. Ich habe hier schon einige Veranstaltungen im Kopf bei denen es ggf. ein Vortrag oder ein Workshop werden könnte aber auch ein Projekt welches über einen längeren Zeitraum geht.

Wie im Beitragsbild zu sehen wird es wohl auch wieder mehr Artikel geben. Ich hoffe hier noch das ein oder andere Magazin für einige Artikel von mir begeistern zu können. Dazu kann auch ein bisschen mehr Reviews von Equipment gehören. Mal sehen wo die Reise hingeht.

 

welche Fotozeitschriften soll ich lesen?!

– kann Spuren von Werbung enthalten – Gerade heute erreichte mich diese Frage wieder von einer ehemaligen Klassenkameradin:

Ich brauche mal deinen fachmännischen Rat: mein 16 jähriger Neffe fotografiert gern und gut und ich überlege, ihm zu Weihnachten ein Abo für eine Fotografie Zeitschrift zu schenken. Hast du vielleicht eine Empfehlung für mich?

Dies ist eine typische Anfrage, die ich häufiger bekomme. Deshalb versuche ich das einmal etwas strukturierter zusammen zu fassen.

Viele sind der Meinung, das man doch eh alles Online und über Suchmaschinen finden kann. Wenn man sich dann aber die Suchergebnisse anschaut sind das meistens nur irgendwelche Kurzen Artikel nach dem Motto „meine 3 Tipps zu wie ich einen Dackel fotografiere“ oder „die 1,5 Fehler wie man den Winter falsch fotografiert“ oder „warum es Deutsche nicht wert sind Porträtiert zu werden“  oder ähnliches. Dann bekommt man eher kurze Videos oder Blogbeiträge angeboten, die vom informativen Inhalt eher in 1-2 Sätzen abgehandelt wären, aber künstlich für Klickraten, SEO oder sonstige Buzzwords aufgeblasen werden. Tiefgang und Informationsgehalt fehlen hier oft – nicht immer, aber die Zeit, die man investiert um zu den für Einen wirklich sinnhaften Ergebnissen zu kommen ist recht hoch, wenn man nicht tagtäglich mit Recherchieren beschäftigt ist.

Deshalb sind nicht zuletzt Magazine eine gute und günstige Möglichkeit gerade als Anfänger in das Ganze Thema Fotografie rein zu kommen, erste Infos zu Online Ressourcen zu erhalten wo man noch so alles nachschauen kann, Grundlagen lernen ohne gleich dicke Bücher kaufen zu müssen (obwohl man das eh tun wird…)

Als Einsteigermagazine die zudem recht günstig sind kann ich z.B.

empfehlen. Hier geht es meist eher breit gefächert um Technik und Fotografie. Natürlich ist der Werbeanteil auch entsprechend ein klein wenig höher.

Wer etwas mehr Fotolastig und ggf. Bildbearbeitungslastig lesen möchte kann sich auch mal

anschauen. Diese sind ein bisschen teurer, aber auch hochwertiger. Natürlich gibt es noch einige andere Zeitschriften am Markt, aber diese sind denke ich so die verbreitetsten.

Wer ein Abo als weiter verschenken will kann zusätzlich noch schauen was derjenige ggf. noch als Equipment braucht. Bei den Zeitschriften sind zum großen Teil auch Abo-Prämien dabei, die man dem Beschenkten dann auch zukommen lassen kann.

Auch unterschätzt ist sind die sogenannten RSS-Feeds der Magazine. man MUSS also nicht immer das Magazin sofort kaufen sondern kann sich die Online-Artikel per RSS Feed mit dem entsprechenden Reader anschauen und ist auch täglich mit News versorgt. Im Screenshot sieht man meine RSS Feeds, die ich mit meinem mail Programm dem Mozilla Thunderbird schon seit Jahren pflege. Wenn ich dann etwas zu einem bestimmten Thema suche finde ich dies schön aufgeräumt immer wieder.

Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen für welche Magazine man sich entscheidet, aber gerade am Anfang oder auch wenn man sich auf längere Zeit informieren möchte was am Markt gerade so abgeht und wie Foto- und Bildbearbeitungstrends aussehen ist es immer ganz gut eine Zeitschrift als Bindeglied zwischen Online und Buch zu lesen.

Rezension das große Buch der Objektive

-Werbung- Wer schon immer einmal so wirklich richtig ALLES über Objektive wissen wollte ist denke ich bei „Das Große Buch der Objektive“ von Christian Westphalen aus dem Rheinwerk Verlag garnicht mal so verkehrt. Ich hätte nicht gedacht, das es so viel Wissenswertes über Objektive, deren Grundlagen, Aufbau und Verwerwendungszwecke zu Wissen gibt. Am Anfang wird natürlich der Aufbau von Objektiven erklärt, wie das mit Licht und Lichtstrahlen ist, was Streuung, Reflexion, Absorbtion, etc. bedeutet, welches die wichtigsten Begriffe wie z.B. Brennweite, Bildwinkel, Cropfaktor, etc. ist um sich dann mit Schärfe, Focussierung zu beschäftigen. Hiernach geht es zum großen Kapitel über die einzelnen Objektivarten vom Weitwinkel bis zum Teleobjektiv und eben deren Anwendungen. Hierbei finde ich die dazugehörigen Fotos sehr gelungen. Es werden natürlich auch die Themen Bokeh, Makro, TiltShift, Smartphones, Streulichtblende, Filter und diverse Tipps und Tricks beschrieben. Eine Besonderheit dieses Buches ist, das es sehr viele DIY- und Exkurs Blöcke in den jeweiligen Kapiteln gibt sei es nun, das man sich eine Lochkamera oder Tiltshift Objektiv selbst baut oder man etwas über Focuss-Staking oder die Verschiedenen Kameraverschlußarten im Zusammenspiel mit den Objektiven praktisch ausprobiert. Am Ende der Kapitel sind jeweils Anregungen wie man mit dem gelernten nun umgeht und wie man diese grundlagen z.B. im praktischen Nutzen auch wirklich anwenden kann. Auch werden z.B. Kultartike Objektive wie z.B. das Meyer Görlitz Primotar 135mm F3,5 in einer Art Objektivportrait vorgestellt was das Ganze nochmal lebendiger macht. Es gibt auch ein ganzes Kapitel zum Thema Bokeh, welche Formen es da gibt und eben wie man es gezielt anwednen kann. Danach folgen noch Kapitel über die Bildgestaltung, alte Objektive aus der Analogzeit und wie man Sie an modernen Kameras verwendet, verschiedene Bajonett- und Anschlußarten und was man beim Gebrauchtkauf und der Objektivpflege beachten sollte. Sehr schön finde ich, das es wirklich Herstellerunabhängigin dem Buch zugeht und alle Erklärungen sehr umfassend stattfinden.
Es wird wirklich kein Aspekt ausgelassen und mir ist keine Frage offen geblieben. Ich hätte mir sogar noch einige der Objektivportraits gewünscht, da es hier ja z.B. von Canon neben dem im Detail vorgestellten 16-35mm Objektiv auch das „NiftyFifty“ gibt. Hier hätte man sich ggf. auch noch ein paar mehr Praxisblöcke z.B. zur Verwendung des Bildstabilisators und wann dieser z.B. nicht sinnvoll wäre gewünscht. Aber alles in Allem merkt man, das dieses Buch mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben wurde. Das Buch umfasst rund 380 Seiten und es ist jede Seite ein Genuß zu lesen. Wer sich wirklich mit der Technik beschäftigen will oder auch nur ein neues Objektiv sucht bzw. nicht so genau weiss was man alles in der Kameratasche brauchen könnte ist hier natürlich gut bedient.