Event

Adobe Stock Fotos kostenlos

Rechtzeitig zur diesjährigen Adobe MAX Online Veranstaltung öffnet Adobe Stock nun auch mit rund 70.000 kostenlos zur Verfügung gestellten Fotos und Videos Vielen die Welt der Stockfotografie.

Hierbei handelt es sich nicht nur um Bilder und Videos sondern auch um Vektorgrafiken. Das schöne dabei ist auch, das die bei Adobe bekannte hohe Qualität der Fotos und die entsprechende Rechtssicherheit gegeben ist. So braucht man sich keine Sorgen zu machen, das wie bei manch anderen kostenlosen Anbietern bei denen die rechtlichen Richtlinien und Lizenzen nicht gut dokumentiert sind, das im Nachhinein doch noch schlechte Nachrichten kommen nur, weil man für seinen privaten Blog ein nettes Eyecatcher Foto gesucht hat. Das heißt alle entsprechenden Model Release und Property Release Vereinbarungen sind enthalten und die kommerzielle Nutzung ist ebenso zulässig.

Ebenso hat man den Vorteil mit einem entsprechenden Creative Cloud Account die entsprechend für sich lizenzierten Fotos in der eigenen Bibliothek abzulegen, zu verwalten und falls benötigt mit anderen zu teilen um so an gemeinsamen Projekten arbeiten zu können.

Wer also möchte, kann in der kostenlosen Adobe Stock Library bei Adobe Stock vorbeischauen. Viel Spaß.

 

Adobe Max 2020

Auf Adobes alljährlicher Hausmesse – der Adobe MAX – stellt das Unternehmen Adobe traditionell neue Versionen Ihrer Software und Kreative aus aller Welt vor. Hierzu gibt viele Workshops zu Inspiration, Technik und Tools.

Normalerweise findet diese Veranstaltung in den USA statt und ist ein Geheimtipp unter allen Kreativen egal, ob es um Foto- und Bildbearbeitung, Video oder Musik basierte Themen geht. Im Frühjahr sollte sie sogar auch in Europa stattfinden – Es kam anders. Nun ist die MAX dafür online, kostenlos und für alle zugänglich. Vom 20. bis am 22. Oktober 2020.

Dabei verspricht die Adobe MAX auch in diesem Jahr wieder ein Feuerwerk der Kreativität:

Drei Tage lang gibt es exklusive Einblicke in innovative Produkt-Sneaks und die neueste technologische Entwicklung rund um Adobe Creative Cloud.

Hierzu ist es sehr ratsam um nicht den Überblick zu verlieren sich die Übersicht der Vorträge vorher an zu schauen und sich einen entsprechenden Plan zusammen zu stellen was man wann gerne sehen möchte. Die Auswahl ist sehr groß!

Es gibt aber auch schon entsprechend zusammengestellte Beiträge damit man sich ggf. schneller zusammenfinden kann.

Inspirierende Keynotes mit hochkarätigen Redner*innen wie Ava DuVernay, Keanu Reeves,
Tyler The Creator und Annie Leibovitz sowie vielen anderen Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen

  • Kollaborative Kreativprojekte und –Herausforderungen sowie unzählige weitere virtuelle
    Networking-Möglichkeiten mit Kreativen aus der ganzen WeltOnline Chat (während der Veranstalltung offen)
  • Zusätzlich dazu mehr als 350 Live- und On-Demand-Sessions voller Inspiration für alle
    Kompetenzstufen der Kreativ-Community.

Und nicht zu vergessen kann man natürlich auch entsprechende Fan-Artikel, T-Shirts, etc. im Swag Shop bekommen. Man kann auch seine Social Media Accounts mit entsprechenden Bildern und Stickern im Adobe MAX Style aufhübschen. Wer vor der Adobe MAX schon kreativ sein möchte findet entsprechende Challenges in verschiedensten Disziplinen. Schaut einfach vorbei, kostet ja nix. Es ist also für alles gesorgt!

Noch Fragen? Fragen!

Update:

Nachdem ich die ganzen Adobe Kanäle durchgeschaut habe, ist mir aufgefallen, das es anscheinend trotz sehr guten SocielMedia Kanälen keine Art Live-Engagement gibt. Man kann also nicht direkt und parallel mit anderen Interagieren. Deshalb habe ich kurzerhand einen Discord unter dem Namen „AdobeNinja“ erstellt. Dies ist natürlich kein offizieller Kanal, aber vielleicht hat der ein oder andere ja Spaß daran sich während und nach den Veranstaltungen noch per Discord zu unterhalten.

 

Euer Adobe Ambassador & Ninja
Henrik

Editing Night – Adobe x tPIC

Immer wieder schön sind die Adobe Nights. So auch dieses mal im Zuge der tPic 2020, der Konferenz für professionelle Fotografen. Die tPIC – the Professional Imaging Conference richtet sich dabei an aktive und (angehende) professionelle Fotografinnen und Fotografen.

Hier gab es am 13.08. einen super Livestream mit vielen Speakern der diesjährigen Online-Konferenz.

Durchs Programm führten wie bei fast allen Adobe Fotonächten Sven Doelle, Principal Business Development Manager, und Matthias Schulze, Principal Solutions Consultant bei Adobe.

Gäste wie DomQuichotte, Maike Jarsetz, Florian W. Müller, Dennis Schmelz, Lisa Hantke und weitere Überraschungsgäste wie u.a. Uli Staiger waren Online zugeschaltet. Mit Talks, Vorträgen, Videos und jeder Menge Tipps war die Veranstaltung gleichermaßen kurzweilig wie informativ. Fotos in der Cloud, Mobile Workflows, Erstellung von Signature Looks, Video Editing Basics, Nutzung von Stock Content, Layer Tennis und auch viel fotografische Inspiration sind nur einige der geplanten Themen dieser Nacht. Dazu gibt es im Live-Chat über den tPIC-Discord-Server die Möglichkeit mit zu diskutieren und viele Fragen zu stellen.

Wie man sieht: Es hat riesigen Spaß gemacht! Und man hat viel gelernt. Auf dem youtube Kanal von Adobe ist natürlich noch viel mehr solcher und anderer Videos zu finden.

Zusätzlich kann man noch bis Ende September noch an einem Gewinnspiel bei DOCMA mitmachen.

Adobe MAX 2019 Highlights

Die welweit größte Konferenz für Kreative mit über 15.000 Teilnehmern aus 62 Ländern ist die Adobe MAX und Sie findet zur Zeit gerade in Los Angeles vom 4.-6.November statt. Es wird hier neben vielen Vorträgen auch einige Highlights und Neuerungen geben die ich hier einmal kurz zusammenfassen möchte. Auf der MAX werden Erfahrungsgemäß wie in den letzten Jahren z.B. einige Neuigkeiten bzw. Highlights wie z.B. Inhalts-basiertes füllen in Adobe After Effects, der Textur Regler in Lightroom, Update der Creative Cloud Desktop App, das neue Zeichentool Adobe Fresco und Adobe Rush auf Android vorgestellt.

Auch dieses Jahr gibt es viel Neues wie z.B. Adobe Photoshop auf dem iPad. Gerade das mobile Orts-unabhängige Arbeiten wird immer wichtiger und hierzu trägt die Verwendung von Photoshop auf dem iPad natürlich wesentlich bei.

Die Arbeit ist hier sehr ähnlich der Arbeit auf dem Desktop was die Einarbeitung bzw. Eingewöhnung wesentlich beschleunigt.

Auch findet man natürlich all die gewohnten Tools, Ebenen, Pinsel, etc. an den gewohnten Stellen wieder. Neuerungen in Photoshop auf dem iPad sowie Photoshop 2020 werden u.a. inhaltsbasierte Auswahl und Masken sein mit dem das freistellen und Auswählen von Objekten aus einem gegebenen Bild wesentlich einfacher sind. Auch hier hilft Sensei ungemein gut.

Ebenso wird wohl in Photoshop 2020 (hier ist das CC in der Bezeichnung weggefallen) schnell das neue Objektauswahlwerkzeug auffallen mit dem man dann Objekte mit einem Mausklick direkt auswählen kann. Dazu kommt noch das Inhaltsbasierte Füllen sowie das hinzufügen von zusätzlichen Transformationspunkten unter Frei Transformieren – Verformen.

Ein weiterer großer Punkt ist die Vorstellung des Mal- und Zeichenprogrammes Adobe Fresco für Windows.

Dieses Sensei unterstütze Tool integriert sich hervorragend in Adobe Photoshop zur Übername der erstellten Zeichnungen sowie die Einbindung von bereits vorhandenen Photoshop Pinseln und vektorisierter Pinsel.

Das teilen der erstellten Inhalte mit Timelapse Videos direkt in die sozialen Netze ist ebenso möglich wie die
gemeinsame Nutzung mit Kommentarfunktion und In-App Livestreaming soll es ebenso in Zukunft geben.

Erhältlich natürlich auch für Windows Surface und Wacom Mobile Studio Geräten.

Auf der Adobe MAX frisch vorgestellt wurde Adobe Illustrator auf dem iPad als beta Version. Die endgültige Version wird es dann ab Anfang nächsten Jahres geben.

Auch wird die Adobe Creative Cloud Desktop App zur Adobe MAX wieder aktualisiert und hier ist besonders interessant  Integration der Creative Cloud Assets und Adobe Stock in Microsoft Word und Powerpoint. Wie man Adobe Stock in Powerpoint per Plugin integriert habe ich ja bereits beschrieben. Ähnlich sieht es dann mit den anderen Diensten aus.

Ebenso Interessant sind die Themen 3D und AR sodass es kein Wunder ist, das Adobe Aero nun am Start ist.

Die Version 1.0 wird zur MAX gestartet, es sind keine Programmierkenntnisse notwendig und es wird eine intuitives selbsterklärende Oberfläche haben. Achja, und Adobe Photoshop Camera ist auch in der beta auf der MAX draußen und wird bald als Download verfügbar sein.

Weitere Updates mit neuen Features wird es auch über die nächsten Tage und Wochen geben. Mehr dazu natürlich auch im Adobe Blog. Es bleibt spannend.

 

Der GUITAR SUMMIT 2019

Der GUITAR SUMMIT 2019

Europas größter Gitarren-Event geht in die dritte Runde!

Am 27.09.2019 geht Europas neue Gitarren-Show in die dritte Runde. Der GUITAR SUMMIT – eine Veranstaltung, die sich voll und ganz dem Thema Gitarre widmet. Ein ausgedehntes Wochenende lang, von Freitag bis Sonntag, wird Mannheim zum Mittelpunkt der nationalen und internationalen Gitarrenwelt und steht dabei ganz im Zeichen von E-Gitarren, Akustik-Gitarren, Bässen, Effektpedalen, Amps, Zubehör und natürlich Musik!

Mehrere Tausend Gitarren-Begeisterte werden an diesem Wochenende beim größten europäischen Gitarren-&-Bass-Event in der Location Rosengarten erwartet. Über 450 Marken zeigen auf 4 Etagen Produkte, das stark erweiterte Rahmen-Programm präsentiert sich mit über 100 Workshops auf 7 Bühnen. Erweitert wurde das beliebte Masterclass-Konzept, bei denen Gitarristen und Bassisten in kleinen Gruppen direkt von ihren Idolen lernen können – in diesem Jahr sind schon Wochen vor der Veranstaltung der Großteil der Tickets vergriffen und ein erheblicher Teil der Masterclasses ist ausverkauft. Auch der beliebte Do-It-Yourself-Bereich, wo man unter fachkundiger Anleitung Gitarrenbausätze, Effektpedale und sogar ganze Gitarrenverstärker bauen kann, erfreut sich wieder großer Beliebtheit – auch hier sind nur noch wenige Plätze frei. Kurzentschlossene Pedal-Bauer mögen sich vor Ort melden.

 

Adobe Influencer Meet-Up 2019 Düsseldorf

Auch dieses Jahr war es wieder soweit und nach dem Erfolg des letzten Influencer Treffens in Berlin hat man sich dieses Mal in Düsseldorf getroffen.

Lustige Anekdote am Rande: Das Meeting fand genau zum Finale von Germanys-Next-Topmodel statt welches auch in diesem Hotel war. Als ich dann am Empfang stand und man mich fragte „gehören Sie auch zu GNTM?“ und ich an meinen 100Kg auf 160cm verteilt herabschaute fand ich das dann schon lustig … der Mensch am Empfang dann auch.

Dieses Mal ging es neben allerlei Neuheiten rund um die Adobe Produkte auch um die Lizenzänderungen, die zu allerlei Verwirrungen geführt hat. Hier wurden wir Influencern zumindest an die Hand genommen und wir konnten die Sorgen der User sowie unsere Wünsche für zukünftige PR direkt mit Adobe Vertretern besprechen.

Dann gab es natürlich allerlei Neues aus dem Bereich Digital Video, Document Cloud, UX Design mit Adobe Xd, Adobe Stock, Design und Print sowie Digital Imaging. Auch Interessant war etwas mehr zum Thema Adobe Partnerschaften zu erfahren.

In der Pause konnte man die schicke und passende Location im 25hours Hotel etwas geniessen. Kurz vor dem gemeinsamen Abendessen gab es dann noch kurzweilige Vorträge der Influencer selbst zu den Themen Mobile Dokumentation interaktiv und alternativ umsetzen, wie Instagram mein Leben veränderte, Xd Plugins und Unterwasser Composings.

Leider war wie immer die Zeit wie immer viel zu knapp aber es gab danach ja noch genügend Zeit um auf das ein oder andere Thema untereinander ein zu gehen.
Ich hoffe das das Meeting beim nächsten Mal auf zwei Tage verteilt werden kann um ggf. kleine Arbeits-Workshops mit den KollegInnen durchführen zu können, mehr Zeit für Fotos und Videos sowie Interviews zu haben und ggf. intensiver mit den Adobe-Kollegen diskutieren zu können.
Es war auf alle Fälle wieder ein Erlebnis und einen Dank gilt dem gesamten Team rund um die Organisation und Durchführung.
 
Randnotitz: Als Goodie gab es für alle Influencer das Buch „Super-Modified: The Behance Book of Creative Work“ und ein Adobe Moleskine Notitzbuch welches von Birgit Palma Illustriert wurde und in dem in der Mitte einige Tastatur Shortcut Seiten zu Photoshop, Indesign und Illustrator vorhanden sind. Auch hier ein herzliches Dankeschön für die Inspiration.
 

* Weitere Bild vom Event sind bei Behance zu finden.

 

Adobe Experience Festival 2019

Das Internet. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019 und kreatives Marketing umgibt uns allgegenwärtig. Die erste interaktive Online-Konferenz für Digital- und Marketing-Verantwortliche wurde von einem der Innovativsten Unternehmen dieses Planeten – Adobe – ins Leben gerufen und findet am 3. und 4. April statt. Das Adobe Experience Festival 2019. Hier werdem einem Erfolgsgeschichten der besten Brands im Bereich Customer Experience Management präsentiert und wertvolle Tipps und Einblicke geliefert. Und das ganz ohne Beweihräucherung und den teilweise etwas übertriebenen Untertin manch anderer Veranstaltungen die man vielleicht so kennt. Hier erzählen u.a. erfolgreiche und erfahrene Unternehmen wie man digital erfolgreich ist. 

Nach dem ersten Tag kann ich schon sagen „Cool“. Man hat das Gefühl wie auf einer dieser durchgestylten Konferenzen zu sein, kann in den Chats mit den Experten reden ABER hier wird einem nicht sofort ALLE über 500 gleichzeitigen Teilnehmer gezeigt sondern man erlebt das eben wir auf einem Kongress: Da läuft man ja auch lang und spricht erstmal immer nur eine Person an. Dies hat z.B. für mich den Vorteil, das ich solch einem Chat gerade wenn ich den nebenbei laufen lasse besser folgen kann, es rauscht nicht so viel im Chat vorbei was  eh unwichtig ist, man ist konzentrierter bei der Sache. Ein echt innovatives Konzept.

Die Konferenz an sich findet in zwei virtuellen Konferenzräumen (Keynote Room und Breakout Room) statt. Zu den Vorträgen und Gesprächen gibt es natürlich die entsprechenden Downloadmöglichkeiten. Also wirklich alles so wie auf einer echten Konferenz – allerdings gemütlich vom Bürostuhl oder der Couch aus.

Natürlich kommen wie sollte es anders sein die sozialen Medien auch nicht zu kurz. Unter dem Hashtag #ExpFestival ist auf Instagram und Twitter natürlich alles zu finden. Wer sich bis jetzt noch nicht angemeldet hat (Vorteil: Man kann natürlich die vergangenen Vorträge nochmals anschauen) kann unter https://www.adobe.com/de/events/experiencefestival19/agenda.html schauen ob noch was interessantes dabei ist. Was Microsoft und Twitter so zum Thema AI zu sagen haben wird sicher noch interessant.

Rock meets Classic 2018

Ich glaube das ist der Traum eines jeden eingefleischten Musikfans und jedes Konzertfotografen einmal die Creme de la Creme der Musikgrößen auf einer Bühne zu haben. Bei Rock meets Classic kann dieser Traum wahr werden. Die Besetzung war in diesem Jahr wieder einmal Einzigartig und durch eine sehr glückliche Fügung hatte ich sogar die Ehre diese Show im Rahmen eines Workshops von Guido Karp in Mannheim (das Abschlußkonzert der Tour) fotografieren zu können.

Hier erst einmal das Lineup:

von STATUS QUO: Francis Rossi
von GOTTHARD: Leo Leoni & Nic Maeder
von SUPERTRAMP: John Helliwell & Jesse Siebenberg
von THE HOOTERS: Eric Bazilian
from SAGA: Michael Sadler
& The Mat Sinner Band & RMC Symphony Orchestra

Wenn man dann so wie ich auch noch selbst langjähriger Gitarrist ist und selbst schon auf der Bühne gestanden hat kann man dieses Gefühl gleich nochmal so gut nachempfinden wenn ein ganzer Saal elektrisiert applaudiert. Wahre Emotionen!

Ebenso darf ich mich an dieser Stelle nicht nur bei Guido Karp und seiner Frau für die gute Betreuung bedanken sondern natürlich auch beim Veranstalter Manfred Hertlein und alle, die hinter den Kulissen die Show zu dem macht was Sie ist. Danke.

Hier also ohne viel Blabla einige Impressionen dieses wunderbaren Abends.

Wem diese Bilder nun gefallen haben dem kann ich nur wärmstens solch einen Workshop bei Guido Karp oder auch anderen Konzertfotografen wie z.B. Martin Black empfehlen. Auch wenn man so wie ich schon eine Zeit lang dabei ist kann es nie schaden seinen Horizont zu erweitern und einfach mal in Ruhe mit den Kollegen zu quatschen.

Weitere Bilder hab ich wie immer auch in Event – Galerie eingestellt.

was ich als Konzertfotograf so alles gelernt habe

Bereits im letzten Beitrag zum Thema „Events fotografieren“ hab ich schon das ein oder andere was ich so gelernt habe als Tipp weiter gegeben. Heute möchte ich davon noch etwas mehr preisgehen. Ich bin zwar kein professioneller Konzertfotograf, aber ich hoffe, das meine Erfahrungen dem ein oder anderen einen besseren Einblick geben. Nennt es einfach einen Behind the Scenes Bericht.

Wer schon einmal versucht hat als Gast aus dem Publikum Fotos bei einem Konzert zu machen wird danach feststellen, das es einen Grund hat, das es Konzertfotografen gibt. Die Bilder werden auch mit guten Handykameras nie so gut wie die eines dedizierten Fotografen vom Bühnenrand bzw. vor der Bühne. Da gehört immer einiges an Vorbereitung dazu, man benötigt lichstarke Objektive (f2.8 und „besser“), Ohrenstöpsel, genug leere Speicherkarten, am besten dunkle Klamotten um möglichst unauffällig in der Menge unter zu gehen und und und.

Nun darf man nicht vergessen, das man als Konzertfotograf oft nicht weiß wie es am Konzertabend vor der Bühne aussieht. Wie groß ist der Platz vor der Bühne, hat man überhaupt Raum vor der Bühne gelassen (allgemein als Fotograben bekannt) oder gibt es ausser dem üblichen „nur die ersten 3 Lieder, kein Blitz“ noch andere Regelungen, wieviele andere Fotokollegen sind noch vor Ort, wie sind die Künstler auf der Bühne verteilt, wie ist das Bühnenlicht, etc.
Man muß also mit möglichst wenig Equipment und in kurzer Zeit mit maximaler Performance und eine möglichst hohe Bildausbeute herausholen.

Nehmen wir z.B. das Bild von Victor Smolski welches ich auf dem Guitar Summit 2018 gemacht habe. Auf dem Bild weiter oben sieht man die Randbedingungen ganz gut:

  • Das Publikum stand eng an der Bühne
  • Zwischen Bühne und Publikum war kein Platz
  • Selbst die Filmkameras, die vor der Bühne im Publikum standen hatten Probleme über die Köpfe hinweg zu filmen
  • Es war Tag (große Fenster, kein Licht von vorne / oben nur von schräg hinten)

Diese Situation ist eher Typisch für Festivals oder Volksfeste. Man muß sich also versuchen etwas auf die Situation einzustellen. Auch die Fotos von der Treppe die man im oberen Bild die man im Hintergrund sieht waren eher normal und man hat oft das Mikrofon im Bild gehabt was gerade bei Künstler mit Instrumenten unschön ist.

Das ist sowieso IMMER ein Problem: Das Mikrofon. Jeder Sänger nutzt es und bei den anderen Bandkollegen steht auch oft eines davor. Auf seinem Bild möchte man das aber lieber nicht sehen also muß man von der Seite fotografieren oder warten bis der Künstler ein Solo spielt und sich dabei vom Mikrofon weg bewegt.

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Hier ist dann Fingerspitzengefühl und Rythmus gefragt. Man möchte ja zum einen etwas Dynamik im Bild und nicht sehen wie irgendein Typ regungslos auf der Bühne steht sondern, das der Sänger auch wirklich singt oder der Gitarrist auch wirklich mit vollem Einsatz spielt.

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Man lernt dabei auch schnell, das es wichtig ist auf die Augen zu fokussieren incl. Followfocus, die Zeit möglichst kurz zu drehen und die Blende so, das der Hintergrund unscharf ist. Das kann von Kamera zu Kamera unterschiedlich sein.

Der Tod eines jeden Konzertfotografen ist eigentlich EINFARBIGES Licht. Man kann zwar häufig noch was rausholen und versuchen das Licht zu seinem Vorteil zu nutzen, aber wenn z.B. das Ganze Konzert in rotes oder blaues Licht getaucht ist dann wird es schwer später bei der Bildauswahl auf Abwechslung zu achten. Da kommt dann oft die schwarzweiss Konvertierung zum Einsatz.

Auch sollte man natürlich versuchen während des Konzertes so die Location und die Zeit von eben 3 Liedern das zulässt die Position zu wechseln. Hierbei sollte man natürlich immer auch auf die Kollegen achten, das man denen nicht im Weg steht, zu lange auf einem Spot steht und andere blockiert, etc.

Rechter Bühnenrand, Mittelgang (vor dem Sänger) falls vorhanden und linker Bühnenrand sind die Positionen, die man hier einfach ablaufen kann. Dabei auch am besten alle Bandmitglieder einzeln ablichten und die Setlist falls man die nicht schon vor dem Konzert erhalten hat (liegt oft auf der Bühne).

Wie hier zu sehen neigt man dazu sich auch mal auf der Bühne oder den Boxen abzustützen. Dies ist mit Vorsicht zu geniessen, denn je nachdem wie gut der Bildstabilisator der Kamera und/oder dem Objektiv ist reichen di Vibrationen schon aus um eine Unschärfe zu produzieren, die man oft auf dem Kamerabildschirm nicht sieht sondern erst später am Rechner.

Ein Tipp noch zur Kameraeinstellung damit man schneller/besser arbeiten kann: Am besten die Bildschirmhelligkeit hoch drehen damit man das Bild und die Schärfe schnell beurteilen kann, falls möglich FocusPeeking einschalten und die Anzeigezeit der Vorschau auf Unendlich. Wenn man mal eben schnell kontrollieren möchte ob das letzte Bild gut war und man erst umständlich in die Bildvorschau gehen muß nimmt das alles nur unnötig Zeit weg, die man eben sinnvoller mit abdrücken genutzt hätte. Danke an dieser Stelle an Guido Karp von dessen Workshop ich diesen Tipp mitnehmen durfte.

Was man eigentlich garnicht möchte ist den Sänger oder die Sängerin DIREKT vor sich zu haben UND dann eben noch mit einem Mikro davor. Diese sogenannten „Nasenlochfotos“ sind auch für den Künstler eher unvorteilhaft (Anmerkung, es sei denn man heißt Jennifer Rostock dann sieht man eh immer gut aus). Hier kann es dann oftmals helfen einfach die Position um 2-3 Schritte zur Seite zu ändern um einen besseren freieren Blick zu bekommen. Auch hier merkt man wer viel Bühnenerfahrung hat. Die „guten“ oder „erfahreneren“ Künstler wissen sich auf der Bühne entsprechend zu präsentieren, nehmen das Mikro öfter und weiter vom Körper weg, das man diese Action Shots auch machen kann und Der Bassist steht auch mal weiter vorne und schaut nicht nur immer nach unten auf den Boden oder „versteckt“ sich hinter dem Mikro.

Wenn man die Location nicht vorher schon kennt ist es immer gut heben einem Weitwinkel für Nahaufnahmen auch ein Tele dabei zu haben. Sollte eh Standard sein, aber man weiss ja nie.

Bei dem Auftritt von Bülent Ceylan waren die Randbedingungen wieder ganz anders:

  • In der mittelgroßen Saarlandhalle waren die Laufwege etwas größer
  • Der Saal war bestuhlt, sprich man mußte mehr oder weniger aussen herum laufen
  • Es gab sogar Sitzplätze für die Presse.
  • die Bühne war recht hoch so das man (wie zu sehen) hier eher von der Seite fotografiert hat
  • Das Licht war fast durchgängig weiß

Hier hatte man also mit dem Weitwinkel Objektiv garnichts zu tun und da man eigentlich fast den ganzen Abend mit dem Teleobjektiv fotografierte, hatte man am Ende einen lahmen Arm.

In den meisten kleineren Locations kommt man aber mit einem lichstarken Weitwinkel ganz gut aus. Hier ist dann auch oft der sog. Fotograben vor der Bühne ausreichend, das zwei Fotografen aneinander vorbei können ohne sich zu behindern.

Der Nachteil ist hier allerdings auch, das man oft wirklich SEHR nahe am Künstler ist. Für Fans sicherlich eine coole Sache, für Fotografen oft nicht immer die beste Position.Da hilft dann wie immer der Positionswechsel.

Ideal ist wenn man eine Bühne mit ausreichend Platz davor und gutem Licht hat. Dann schafft man es sogar auch mal den Schlagzeuger hinter seinem Instrument zu erwischen.

Man sieht also das es viele Ecken und Kanten gibt und die Bilder am Ende nicht immer das sind was man sich erhofft hat. Es ist eben auch viel Ausschuß dabei, aber wenn man am Ende ca. 5-10 richtig gute Bilder hat dann ist das oft wirklich gut.

Wer also als Besucher auf einem Konzert oder Festival ist darf also gerne sein Handy zu Hause oder in der Hosentasche lassen die Bilder werden nie das einfangen können was Konzertfotografen hier einfangen.

In diesem Sinne noch viel Spaß auf dem kommenden Konzert.

 

 

Guitar Summit 2018

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit in in Mannheim fand das Alljährliche Guitar Summit 2018 statt. Es war wie immer SEHR gut besucht, man konnte viele Marken ausprobieren und an den Food Trucks vor dem Congress Zentrum des Mannheimer Rosengartens gab es gutes zu Essen.

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Mein persönliches Highlight war, das man es u.a. geschafft hat dieses jahr ganz leise auf mehreren Bühnen dem Publikum die neuesten Gitarren, Techniken, etc. vor zu führen. Jeder Besucher konnte sich am Bühnenrand einen Kopfhörer aufsetzen und der Live Performance des Künstlers folgen. Dies gehört wohl zur Regelung des Rosengartens und es wurde meiner Meinung nach brillant umgesetzt. Das Klangvergnügen war in keinster Weise getrübt und das lauteste was man in den hallen gehört hat war der jeweilige Applaus nach den Vorführungen und Auftritten. Auch gab es neben all der Technik auch Dinge, die eher am Rande etwas mit Musik zu tun hatten wie z.B. Hersteller für Gehörschutz und man konnte sich die Technik eines Verstärkers von Grund auf von Universitätsmitarbeitern erklären lassen.

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Hier Elena Seagalova am Sigi Braun Guitars Stand.

Es war u.a. ein großes Vergnügen eine so ruhige Performance von Victor Smolski zu fotografieren OHNE einen Gehörschutz tragen zu müssen.

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Es hat wie immer viel Spaß gemacht und ich kann es nur JEDEM Gitarristen egal ob Hobby, in einer Band oder Profi empfehlen. Es war sehr familiär und jeder hat irgendwie jeden gekannt. Es war nicht so wie man sich eine steife Musikmesse wie z.B. die in Frankfurt vorstellt sondern eher wie eine große Jam Session. Jeder hat Spaß, man probiert neue Sachen aus, trifft sich und verabredet sich vielleicht für spätere Projekte. Einfach ein schönes Wochenende unter Gitarrenverrückten.

Achja, und nicht vergessen: Nächstes Jahr gibts hoffentlich wieder ein Guitar Summit!