Rezension Docker

-Werbung – Da ich viel in virtuellen Umgebungen arbeite wollte ich auch einige Programme bzw. Entwicklungsumgebungen und Schulungsumgebungen erstellen. Das Buch Docker – Das Praxisbuch für Entwickler und DevOps Teams kam mir da gerade recht. Bei Docker handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung um Software-Komponennten innerhalb von Containern ohne den Overhead einer kompletten virtuellen Maschine ausführen zu lassen. Nach Download des rund 500MB großen Paketes war die Installation mit Hilfe des Buches kein Problem und ab da kann man eigentlich alles Mithilfe des Buches durcharbeiten um danach seine eigenen Container zu erstellen. Das rund 426 Seiten starke Buch, welches von Bernd Öggl und dem sehr bekannten Autor Michael Kofler (diverse Linux Bücher) geschrieben wurde und aus dem Rheinwerk Verlag stammt, ist leicht verständlich und klassisch aufgebaut. Zu Anfangs wird nach einer kurzen Einführung die Docker Umgebung installiert und die Grundlagen und Docker-Images erklärt. Danach wird im Kapitel „Werkzeugkasten“ Webserver, Datenbanken, Programmiersprachen sowie Webapplikationen und CMS Systeme angerissen um dann im Praxiskapitel diverse Beispiele erstellt. Das Buch ist allerdings eher für bereits erfahrenere Programmierer im Umgang mit virtuellen Umgebungen gedacht. Auch Linux und der Umgang mit diversen Distributionen sollte man in den Grundzügen kennen. Es ist auch für Anfänger geeignet, allerdings wird man dann an der ein oder anderen Stelle einiges nachlesen müssen. Es handelt sich ja hierbei auch um ein Praxisbuch und kein Grundlagenbuch. Der große Vorteil des Buches ist die Praxisnähe. Es sind wirklich viele Beispiele im Buch enthalten und alle werden gut erklärt. Alle verwendeten Materialien stehen auch zum direkten Download oder per github bereit.
Für mich ist diese Buch eines der besten Docker-Praxisbücher und ich kann es nur jedem Entwickler empfehlen.

Review Streetfotografie

– Werbung – Das Buch Streetfotografie aus dem Rheinwerk Verlag zeigt auf über 300 Seiten Straßenfotografien vieler Fotografen. Zu jedem Bild gibt es eine vom Fotografen bzw. Autor gewählte Überschrift, einen erklärenden Text zur Entstehungsgeschichte oder Hintergründe bzw. Gedanken zu dem Bild und die technischen Angaben (Belichtungszeit, Blende, verwendete Kamera, etc.). Die Kapitel wurden versucht Thematisch aufzuteilen um eine gewisse Struktur zu erhalten. Hier geht es bei dem entscheidenden Moment los, dann etwas zum schmunzeln, ich sehe doppelt, Spiegelbilder, Geheimnisvolle Silhouetten, Flüchtige Bewegungen Geschichten, die das Leben schreibt, Die Geometrie der Straße, Was sehe ich hier, Weniger ist mehr, gut versteckt, wo Licht ist ist auch Schatten, sowie zu guter Letzt Alles so schön und bunt hier. Man merkt schon an den Überschriften, das die Aufteilung nicht wie in einem klassischen Lehrbuch nach Schwarzweiss, Farbe, Geometrie oder so ist sondern eher nach Gefühlen. Auch fühlt sich das Buch im gesamten eher wie ein Inspirationsbuch an, denn auch viele der erklärenden Texte gehen eher auf die Gefühlsebene des Künstlers zurück und wie man sich Gedanken gemacht hat um das entstandene Foto. Das Buchformat ist mit dem fast quadratischen und sehr großen Format gut zum anschauen geeignet.
Es wird eher wenig erklärt wie man sich technisch vorbereiten kann/sollte, welche Kamera man bräuchte oder wie die Bearbeitung ist. Es geht hier vielmehr um die reine Inspiration.
Zum Schluß gibt es noch ein paar Seiten, die den rechtlichen Aspekt in der Streetfotografie betrachten sowie einige Infos über die insgesamt 10 Fotografen. Ich bin bei dem Buch eher hin und hergerissen. Es sind wirklich viele Streetfotos zu denen man sich inspirieren lassen kann, aber auf der einen Seite fehlen mir entweder die eher technischen Hintergründe wie man solche Fotos macht oder wie dann wirklich die einzelnen Fotos zustande gekommen sind, wie man das angegangen ist oder so und zum anderen wäre mir für ein wirklich reines Inspirationsbuch zu viel Text und technische Infos aussenrum. Ich glaub letztendlich muß es jeder für sich entscheiden.
Wer ein Inspirationsbuch als Geschenk sucht ist hier denke ich genau richtig.

Rezension GIMP 2.10

– Werbung – Wenn es um Bildbearbeitung geht gibt es im Opensourcebereich als DAS Programm schlechthin eigentlich nur GIMP. Da man sich aber oft etwas schwer mit dem Einstieg tut ist mir das Buch „GIMP 2.10 Praxiswissen für Einsteiger“ von Winfried Seimert aus dem mitp Verlag über den Weg gelaufen und ich habe es mir einmal näher angeschaut.
Das Buch fängt hierbei ganz klassisch bei den ersten Schritten an und gibt einen kurzen Überblick über die ersten Schritte, die Benutzeroberfläche, Tastenkombinationen, Ansichten, Werkzeuge, Auswählen und Ebenen. Danach geht es zum bearbeiten von Bildern und wie man mit Raster, Lineal, Journal und diversen Korrekturen wie Transformationen, Linien, Farben, Auswahlen und Freistellen von Bildbereichen, etc. Arbeitet. Hiernach folgt ein umfangreicheres Kapitel zu Ebenen und wie man hiermit umgeht gefolgt von einem Kapitel zum Thema Belichtung, Farbabgleich, Sättigung, Schatten, Lichter, Gradiationskurven, etc. Nach dem Kapitel zu Filtern und weiteren Werkzeugen kommt zum Schluß noch das Thema Farbmanagement, Plugins und Animationen dran. Obwohl das Buch nur knapp 316 Seiten umfasst ist es doch voll gespickt mit Wissen welches sehr gut und auch für den Laien sehr verständlich erklärt ist. Es gibt viele Hinweise und Tipps im Text selbst und alle Bilder sind in Farbe was das navigieren sehr erleichtert. Mir persönlich hat hier sehr gut gefallen, das der Autor eine Balance zwischen dem erklären der Grundlagen und der Praxisorientieren Umsetzung im Programm gefunden hat. Man lernt so wie man mit dem Programm umgeht aber auch warum man das so macht wie man das macht ohen zu arg in die Tiefe einsteigen zu müssen.
Als Nachschlagewerk auch weit über die Version 2.10 hinaus ist dieses Nachschlagewerk von meiner Seite aus uneingeschränkt empfehlenswert. Ich möchte es nicht mehr in meinem Bücherschrank missen!

mechanische Tastaturen

Schreiben oder nicht schreiben das ist hier die Frage. Im Zeitalter von Alexa, Siri, VR Brillen und Touchscreen wirkt es fast schon Retro mit einer Tastatur vor sich da zu sitzen, aber für viele Gamer und Computerarbeitsplätze ist Sie eben unerlässlich und für manche möchten Ihre heissgeliebte Tastatur nicht mehr missen. Da verwundert es dann auch nicht, das der Urvater der Tastatur nämlich die sogenannte mechanische Tastatur einen waren Hype dieser Tage erfährt. Auch ich habe meinen Schatz eine Model M Tastatur aus dem Jahre 1993  – also 25 Jahre – wieder aus dem Keller aus einem gut verschlossenen Koffer, eingepackt in Decken und Wachspapier, damit auch ja nichts passiert ausgepackt extra für diesen Artikel in der Zeitschrift c’t Ausgabe 21/2018 herausgeholt. Im Zuge dessen sind natürlich noch viele weitere Informationen und Quellen angesammelt die aus redaktionellen Gründen nicht Platz in den Artikel finden konnten und so teile ich diese hier mit den Lesern.

Zusätzlich zu dem erschienenen Artikel kann ich also noch Keychatter empfehlen. Hier sind auch mehrere Foren u.a. bei reddit verlinkt in denen auf weitere Group-Buys hingewiesen wird. Hier findet man dann auch z.B. Tastaturen im Apple Stil aber auf Basis der Microsoft Ergonomie Modelle oder die sog. 68er oder gar 40er Tastaturen die nur knapp 68% bzw. 68 Tasten bzw. 40% der „Originalgröße“ einer Tastatur haben.

Ich selber bevorzuge z.B. die Cherry MX Blue Tasten in meiner Razer Blackwidow Tournament Edition Tastatur. Alternativ noch die Qisan Magicforce 68 mit braunen Switches.

Desweiteren ist es natürlich noch sehr beliebt die entsprechende Tastatur zu verändern und auf seine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dazu sind sogenannte Keycaps sehr beliebt. Diese gibt es in vielen verschiedenen Farben und Formen. Bei Kono im Kono Store bzw. Input Club gibt es ständig neue Tastaturkappen Kit’s. Wer darüber informiert sein möchte kann sich bei Facebook auf der Seite mal genauer umschauen. Weitere Sets gibts u.a. auch bei KBDfans oder auch mechanicalkeyboards.

Da die Cherry MX Tasten sozusagen DER Standard sind an dem sich alle anderen halten ist es relativ einfach hier selbst gestaltete Tasten bzw. Keycaps zu verwenden. Im reddit Forum weiter oben findet man sogar in Harz gegossene Kappen, die dann wenn von unten beleuchtet besonders schick sind.

Ich habe hier z.B. mit einem guten Bekannten (Danke Patrick) gesprochen da er einen eigenen 3D Drucker hat. Er so „klar, schick mir das 3D File zu“. Ich hab dann einfach mal bei Thingiverse nach „Keycap“ gesucht und was passendes gefunden, ausdrucken lassen, fertig. Man sieht es auf dem Bild nicht so genau, aber die einzelnen Layer sind schon SEHR fein und man sieht das im Normalfall fast garnicht. Auch hier kann man sich natürlich was Farben und Formen angeht entweder was passendes suchen oder selbst etwas gestalten.

Wer dann NOCH etwas verrückter werden möchte kann sich sein USB Kabel selbst gestalten bei cool cable. Da sind dann auch Zwischenstecker möglich.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr eure Tastatur einfach mal zeigt. Bei Fragen einfach Fragen.