Rezension

Rezension 50 Wege zur kreativen Fotografie

 
 
Michael Freeman ist als Autor ein Begriff. Der Bestseller Autor des Werkes „Der fotografische Blick“ hat mit diesem Buch „50 Wege zur kreativen Fotografie“ aus dem mitp Verlag auf über 220 Seiten ein Meisterwerk an Inspiration gepaart mit Lerneffekten geschaffen.
Die Überschriften der Kapitel sind Programm. Keine Regeln, Eine Idee einbetten, Seele & Meinung, Das Übersehene, Hommage, Schock, Zufall, Comedy, Reduzieren, Ausführlicher sein sind nur einige der 50 Kapitelüberschriften. Anhand jeweiliger Meisterwerke der Fotokunst werden dann diese Erfahrungen, Erkenntnisse und fotografische Lebensweisheiten weitergetragen. Allein die Kraft der meisterhaften Fotos ist schon überwältigend. Michael Freeman schafft es dann noch in den dazugehörigen Texten viel Wissen weiter zu geben und das ganze noch spannender und lebendiger erscheinen zu lassen. In kleinen eingestreuten zusätzlichen Informationskästchen gibt es dann noch weitere Stichworte so das man zu den 50 Wegen noch einige Abzweigungen erhält.
 
 
Einige Bildserien werden etwas detaillierter besprochen und auch warum z.B. bei einer Bildserie von Teeblätter Pflückerinnen bei den 70 Bildern die innerhalb von mehreren Minuten entstanden sind eine gewisse Dynamik vorhanden ist und wie die unterschiedlichen Variablen miteinander agieren und das Bild sich dadurch verändert. Somit bleibt das gelernte weder zu abstrakt und technisch aber auch nicht zu philosophisch. Sehr gut hat mir gefallen, das das Buch eben vor Bildern nur so strotzt und die Qualität der Bilder ist wirklich bemerkenswert. Egal ob Inspirationsquelle oder Lehrbuch das Buch eignet sich hier für den Anfänger ebenso wie für den langjährigen Fotografen bzw. Foto Enthusiasten.
Michael Freeman hat meiner Meinung nach wieder ein Meisterwerk abgeliefert. Als Fotograf ist es als sicher nicht verkehrt solch ein Buch in seinem Schrank zu haben. Klare Kaufempfehlung.

Rezension fotografieren für Blogger

 
Ich bin schon seit mehreren Jahren als Fotograf unterwegs und wollte mich nun aber mal etwas spezieller über das Thema zum Fotografieren fürs bloggen informieren und ob es da ggf. etwas mehr zu beachten gibt. Hier kam mir das Buch „Fotografieren für Blogger“ gerade Recht. Die Autorin Katharina Dielenhein beschreibt hier auf rund 260 Seiten alles was man als Anfänger oder auch Fortgeschrittener wissen sollte. 
Im ersten Drittel des Buches geht es erstmal um die eher technischen Grundlagen, welche Kamera man für was nehmen sollte, welches Zubehör man ggf. braucht, was man über Licht und Belichtung wissen sollte, etc. Im zweiten größeren Abschnitt geht es dann um die verschiedenen gängigen Aufnahmebereiche der Bloggerthemen wie Food & kochen, Fashion & Beauty, Porträt & Familie, Living & Lifestyle, DIY & Design, Reise & erleben um dann im letzten größeren Abschnitt das Thema wie man die Bilder für das Veröffentlichen vorbereitet abzuschließen  Ich persönlich hatte an dieser Stelle einige Schwierigkeiten meine Ideen für Fotos von Gegenständen (Gadgets, Reviews), Veranstaltungen und Events (die nicht mit Reisefotografie zu tun haben) und Fotoprojekte zur allgemeinen thematischen Unterstützung (Richtung Stockfotografie) ein zu ordnen aber man findet hier dann doch das ein oder andere Kapitel wo das passt. Ebenso fehlen natürlich andere Bereiche wie Technik, Sport, Wirtschaft, etc. Was mir gut gefallen hat sind die verschiedenen Blogger, die zu einigen der Themen gepasst haben mit eingebaut und als „Best Practice“ Einschüben gefeatured sind. Wenn man noch so gar keine Ahnung hat was und wie man fotografieren soll gibt es in jedem der Bereiche auch eine kurze Liste mit Equipment, die man ggf. braucht was nützlich sein kann. Wer schon etwas erfahrener ist oder eh schon seine Fotoausrüstung hat wird auf das ein oder andere auch verzichten können oder bei z.B. DIY Projekten den Reflektor zum aufhellen von Gegenständen auch mit einem weißen Blatt oder einer großen weißen Platte selbst basteln können. Ein bisschen kurz ist mir das letzte Kapitel zum bearbeiten von Blogfotos geraten, da hier an vielen Stellen von Tonwertkorrektur, Komplementärfarben und Sättigung gesprochen wird aber nicht genug auf deren Wirkung eingegangen wird. Auch hätte mir neben der Schritt-für-Schritt Anleitung wie man eine Collage baut auch gefallen wie man diverse Blogbanner, Überschriftenbilder, etc. auswählt und ggf. mit Text versieht. Ebenso fehlt mir eine Tabelle mit Bildgrößenangaben für die verschiedenen social networks wie Facebook, Twitter, Instagramm, etc. das man so etwas schnell im Zugriff hat. Man findet diese und ähnliche Angaben zwar verteilt im Text, aber man muss es sich dann eher umständlich zusammensuchen. 
Mein Fazit ist, das das Buch sehr gut für Einsteiger geeignet ist die sich auf einen Bereich des bloggens spezialisieren wollen. Wer also nicht mehrere Bücher also eines für das erlernen der Fotografie, eines zur Bildbearbeitung und eines zum Thema Arbeiten in und mit sozialen Netzwerken lesen möchte hat hier ggf. einen Einstieg. 

Rezension Stockfotografie

 
Da es ja schon zu DEM Standardwerk im Bereich Stockfotografie gehört und da ich im Laufe der Jahre viele Bilderserien auf meiner Festplatte angesammelt habe wollte ich nun meine Werke auch der breiteren Öffentlichkeit nicht vorenthalten und habe mir deshalb das Buch „Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos“ von Robert Kneschke geholt. Ich hatte erst mit einem dünnen Taschenbuch gerechnet war dann aber doch fast erschlagen von den über 550 Seiten. Man bekommt aber auch einiges geboten. Erst fängt es mit dem Fotos machen an. Man denkt ja immer, das es einfach ist für Stockfotografie eben Bilder zu machen, aber man sollte hier das Thema eben aus einem anderen Blickwinkel sehen und der Autor bringt einem dieses nahe und erklärt einem wo man hier anhand der Ausrüstung, Beleuchtung, Gestaltungsregeln, Motivwahl, Requisiten, Orte und weiterer Rahmenparameter diese zuerst einmal passend für die ganzen Stock-Anbieter erstellen kann. Im zweiten Teil geht es dann um das Arbeitsabläufe, Bildbearbeitung und Auswahl, Metadaten und Verschlagwortung zum besseren wiederfinden, Archivierung, dem Überblick über die Bilder zu behalten sowie Zusatzinfos zu Themen wie Recht, Versicherungen, Steuern, Einnahmen, etc.
Sehr schön an dem Buch finde ich die unzähligen zu den Themen passenden Fotos und die farbliche Unterteilung der Kapitel um schneller zum Ziel zu kommen. Anhand der Seitenzahlen merkt man auch, das die Gewichtung der Themen fast gleich zu sehen ist, denn beide Teile haben annähernd den gleichen Umfang an Seiten. Es bleibt wirklich kein Thema unbeantwortet und durch die vielen Tipps aus der Praxis, den Linktipps und Vorlagen aus der praxis im Anhang wird das Ganze abgerundet. Auch vom Schreibstil ist das Ganze recht locker geschrieben und es wird trotz des umfangreichen Inhaltes nie langweilig. Für mich letztendlich eine Investition und ein absolutes MUSS für jeden, der seine Bilder im Stockbereich zu Geld machen möchte. 

Rezension Podcasting

Da ich schon seit längerem hin und wieder youtube hangouts mache diese aber oft für unterwegs und zum nebenbei hören eher ungeeignet waren dachte ich mir, das ein Podcast zu meinen Themen Fotografie und ggf. Technik Schnickschnack ganz interessant wäre. Das kleine Taschenbuch mit dem Titel „Podcasting“ von Brigitte Hagedorn aus dem mitp Verlag kam mir dabei gerade recht. Der Aufbau ist recht klassisch angefangen von einer kleinen Übersicht zu dem Thema und das konsumieren, also hören von Podcasts dann geht es um die Themen Technik, welches Equipment man so braucht um den Podcast zum einen aufzunehmen und dann auch Online zur Verfügung zu stellen. Dann geht die Autorin etwas genauer auf den Inhalt, wie man also einen Podcast aufbaut damit er interessant bleibt denn man kann ja neben Monologen auch Interviews, gebaute Beiträge oder Live Berichte machen. Dazu kommen noch solche Dinge wie Intos und Outros und rechtliche Aspekte die man beachten sollte. Darüber hinaus gibts noch Tipps zum Hosting der Podcasts und wie man das ganze vermarktet, das es andere auch finden, Tipps und eine kleine Einführung in eines der meist verwendeten Audioprogramme nämlich Audacity. Mir persönlich haben die zwischen den Kapiteln angesiedelten „Drei Fragen an…“ recht gut gefallen obwohl der Lesefluss oftmals gestört war, da es recht abrubt kommt und auch farblich nicht weiter hervor sticht. Erst dachte ich nach dem durchblättern, das es ein wenig ind er Tiefe fehlen würde, aber nach dem kompletten durchlesen kam ich letztendlich zum Schluß, das man garnicht mehr braucht. Im Grunde genommen ist das Buch ein rundum Sorglos Paket zum Thema Podcasting von Anfang bis zum Ende. Es ist nicht zu langatmig geschrieben und man kann hier einfach Schritt für Schritt die Kapitel durcharbeiten und kommt so schnell zu hörbar guten Ergebnissen. Ebenso ist der Preis von knapp 20,- für die rund 235 Seiten mehr als gut. 

 

Rezension Das Authentische Porträt

 
Ich habe mich für ein Buch zum Thema Porträtfotografie interessiert, welches zur Abwechslung nicht zu technisch ist und einem das Thema Menschenfotografie und wie man die Emotionen zu Bild bringt nahe bringt. Das Buch „Das Authentische Porträt – Bild für Bild erklärt!“ aus dem Rheinwerk Verlag kam mir dabei gerade recht.
Über 150 Fotografien werden von den 9 Autoren Felix Brokbals, Michael Färber, Moritz Fuchs, Sabrina Guthier, Marina Kloess, Corwin von Kuhwede, Ute Mans, Anton Rothmund, Ronald D. Vogel in diesem Buch beleuchtet, gezeigt und erklärt.
 
Dabei kann es einmal ein junges Anfänger Model sein, einmal die eigene Familie oder das Nachbars Baby. Dabei sieht man die verschiedenen Macharten ob nun vor einem großen Fenster, im Wald, im Studio gestellt oder natürlich.
Sehr gut hat mir dabei die Kapitelartige Unterteilung gefallen, die eher nach emotionalen Themen aufgebaut ist:
 
  • Klassisch und seriös
  • Schön und zart
  • Verträumt und Melancholisch
  • Entspannt und lässig
  • Kühl und unnahbar
  • Fröhlich und verrückt
Darunter kommen dann Bildtitel passend zu diesen Stimmungen dann Fotos am Strand, Die Verkäuferin, Tea Time, die neue Kappe, etc.
Man hat also schon anhand des Bildtitels und wo die Stimmung hingehen soll eine Ahnung. Fast jedes Porträt hat jeweils eine Seite Platz und auf der gegenüberliegenden Seite ist dann jeweils der erklärende text zum Bild in dem man dann nachlesen kann was einen zu diesem Bild bewogen hat, wie man das aufgebaut hat oder wie es zu dem Foto in freier Natur gekommen ist. So kommen über 150 Porträts auf knapp 300 Seiten zustande. Auch jeweils beim text dabei stehen die Eckdaten der kamera wie Brennweite, Zeit und ISO. Diese sind aber eher nebensächlich und unterstützend gemeint. Wichtiger ist den Autoren wie es eben u den Bildern gekommen ist, weil es ja eben um ganz persönliche Porträts geht. Ob man jetzt das Buch einfach als eine Art Inspirationsbuch oder eine Art Lehrbuch nimmt ist denke ich jedem selbst überlassen. Es ist für ambitionierte Fortgeschrittene aber auch Anfänger auf dem Gebiet gut geeignet. 
Als Porträtfotograf ein Muss.

Rezension Expedition ins Licht

Das Inspirationsbuch „Expedition ins Licht“ aus dem Rheinwerk Verlag Ist für alle Fans außergewöhnlicher Bilder eine wahre Augenfreude. Die einzelnen Kapitel bzw. Themengebiete Tropfenfotografie von Andreas Drobny, Lightpainting von Bernhard Rauscher, Mikrofotografie von Karl E. Deckart, Sternenfotografie von Christian Westphalen, Extremwetterfotografie von Dennis Oswald und Luftbildfotografie von Timo Lieber werden dabei hervorragend abgedeckt, zeigen Meisterwerke und die Autoren geben Einblicke zur Entstehungsgeschichte und Tipps zum selbst fotografieren. Hierbei ist das Buch nicht als Lehrbuch im eigentlichen Sinne zu verstehen, da hier nur in Ansätzen berichtet wird wie die Bilder entstanden sind. Entsprechende Fachbücher werden für den ein oder anderen da sicherlich noch weitere Tipps liefern müssen. Das Buch ist auch von der Aufmachung her eher ungewöhnlich. Man kann bis zur Mitte blättern und sich inspirieren lassen. Dann ist das Buch sozusagen verkehrt herum und man muß es einfach um 180 Grad drehen und dann von der anderen Seite lesen. Mir persönlich hat dieses herumdrehen eher nicht so arg gefallen. Zum einen, weil ich gerne unterschiedliche Bilder parallel betrachte und beim hin und herblättern dann immer dieses rumdrehen eher störend fand und man nie weiß wo der Anfang ist um sich zu orientieren. Es macht inhaltlich auch eher weniger Sinn und gerade in der Mitte wird teurer Bildplatz durch geschwärzte Seiten verschenkt. Nichts desto trotz sind durchweg alle dargestellten Fotos von höchster Qualität und es ist eine wahre Freude sich diese anzuschauen und als Inspiration zu verwenden. Egal ob man im heimischen Keller mit ein paar Farbklecksen Tropfenfotos machen will oder am Wochenende Nachts den Sternenhimmel ablichten möchte. Eine wahre Pracht.

Rezension Raspberry Pi Der Video-Kurs

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Da ich seit einigen Wochen schon den Kleincomputer Raspberry Pi bin suchte ich natürlich auch eine Möglichkeit etwas dazu zu lernen. Das Videotraining „Raspberry Pi – Der Videokurs für Entdecker und Bastler“ aus dem Rheinwerk Verlag erschien mir dazu sehr interessant. Der Trainer Tobias Hübner ist selbst Lehrer und weiss so wie man den Lehrstoff gut vermittelt. Inhaltlich fängt das Ganze mit einem Überblick über die verschiedenen Versionen des Raspberry Pi und die Installation an, geht dann weiter zu ersten Schritten in der Softwareinstallation, Installation eines Smart-TV Systems, programmieren lernen mit Scratch, Musik machen mit dem Piano-HAT Soundboard, Minecraft steuern mit Python Programmen, Bauteile wie Taster und Wiederstände ansteuern, den Raspberry Pi als Foto- und Videokamera nutzen, Spielekonsolen basteln bis hin zur Steuerung von Motoren und Sensoren in der Robotik und anderen Projekten in Beispielen.
 
So bekommt man hier einen recht breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und kann mit den Raspberry Pi gleich durchstarten. Mir persönlich hat die Art des Trainers Tobias Hübner sehr gut gefallen und das wirklich breite Spektrum. Es wird wirklich sehr behutsam an die Thematik des Programmierens und bastelns herangeführt so das die Berührungsängste falls man noch nie vorher was gebastelt hat oder programmiert hat wegfallen. Man bekommt dann sehr schnell Lust mehr zu machen. 
Ich persönlich hätte mir hier zwar noch ein oder zwei Kapitel mehr mit etwas tiefer gehenden Projekten wie z.B. etwas zu den Themen Hausautomation, eigenes Cloudsystem mit NAS, Serverkomponenten, etc. gewünscht aber ich denke das reicht vielen auch erst einmal um dann selbstständig nach weiteren Projekten zu suchen und umzusetzen. 
Mir persönlich hat die DVD im Gesamten sehr gut gefallen und es macht Spaß Sie sich anzuschauen und dazu seinen Raspberry Pi gleich zu programmieren. Zum Einstieg und Überblick egal ob man nun blutiger Anfänger ist oder bereits ein gewisses Vorwissen besitzt eine gute DVD, die man seinem Kind zusammen mit dem Raspberry Pi schenken kann oder wenn man sich in die Gesamtmaterie einarbeiten will zum Selbststudium gut geeignet ist. 

Review Das Buch für Ideensucher

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Einmal ein ganz anderes Buch in der Aufmachung und Inhalt ist Das Buch für Ideensucher von Philipp Barth aus dem Rheinwerk Verlag. Danach sucht sicher jeder Kreative sei es schreibend, malend, fotografierend, filmend oder anderweitig nach Ideen suchend. Oft ist es da ja so, das man kreativ sein möchte, aber dieses Potential genau dann wenn man es braucht nicht ausnutzen kann und dann vor dem berühmten leeren Blatt Papier sitzt. Hier setzt das Buch an und gibt einem als eine Art Lesebuch und Lehrbuch viele Tipps angefangen von der Definition und der Richtigen Einstellung zum Ideen finden. Dann geht es darum wie man erst mal anfängt, denn aller Anfang ist schwer. Danach geht es um all die Ideen, die eh schon um einen herum sind diese richtig zu erkennen und zu nutzen, Kreativtechniken in der Praxis anzuwenden, Leitsätze für die Kreativität bis hin zur richtigen Präsentation von Ideen und wie man damit nachhaltig erfolgreich sein kann. 
 
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Das Buch liest sich dabei sehr locker und nicht irgendwie anstrengend. Es macht Spaß die Ideen zum Ideenfinden wie eine Art Roman oder Kochbuch in sich auf zu nehmen. Auch das Buch selbst sticht aus der breiten Masse hervor. 
 
Die Buchseiten und das Buchcover schließen bündig ab und wie in einem Arbeitsbuch sind bereits wichtig erscheinende Textstellen gelb hinterlegt.
 
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Überall im Buch sind Checklisten die man gut umsetzen und für seine Arbeit adaptieren kann. Auch lenken nicht zu viele Grafiken ab. Sie sind jeweils nur am Anfang eines Kapitels sozusagen als Musegeber vorhanden. Jedes Kapitel ist recht kurz und prägnant geschrieben. Trotz der viele Beispiele ist das Buch nicht irgendwie zu speziell und man kann egal ob man nun eine Einmannfirma ist und wasweissich T-Shirts bedruckt oder ein weltweites Unternehmen mit Kreativabteilungen ist von diesen Tipps profitieren. Es erweitert einfach den Horizont ungemein. Selbst wenn man typisch Lustlos mit einem Auftrag dasitzt und so garnicht weiss wo man anfangen soll oder wie man in der Kürze der Zeit überhaupt fertig werden soll findet man mit den Tipps doch noch den roten Faden, die Idee, die Motivation und die richtige Umsetzung. Egal ob es jetzt um eine neue Brötchenform oder ein Auto handelt. Viel Spaß mit neuen Ideen!

Review Low-Budget-Fotografie

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Der Fotokurs für Experimentierfreudige steht schön auf der Rückseite und Thomas Kuhn gibt sich in dem Videotraining „Low-Budget-Fotografie“ auch alle Mühe.
Das geht los bei der Studioeinrichtung mit Folien und Hintergründen, Wasserspritzer im Aquarium, eingefrorene Blüten und Früchte, fliegende Objekte, über die Outdoor Fotografie mit Spiegeln und diversen Weichzeichnereffekten bis zu diversen Licht Setups mit nur einem oder zwei Systemblitzen und zu guter letzt diverses Equipment im Eigenbau wie z.B. Aufheller, Abschatter und ein Lichtzelt. Sehr gut hat mir im Gesamten gefallen, das es eben wie ein Fotokurs aufgebaut ist. Das heißt man kann gut und gerne seine eigenen Motive hernehmen und jedes Kapitel durcharbeiten aber sich auch das Fotoequipment zusammenbauen und damit seine eigenen Ideen unabhängig umsetzen.
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Es wird also gezeigt wie man mit wenig Equipment und anstatt teuren Studioblitzen auch mal mit einem Aufsteckblitz und einem Reflektor gute Portraits hin bekommt.
Auf der DVD sind ca. 5 Stunden Gesamtspielzeit untergebracht, was im Verhältnis zu anderen Lehrvideos ein bisschen länger sein könnte. Das liegt aber auch eher daran, das die Videos dann ja eher zum selbst machen anregen und der DIY-Part ist jeweils nur in Grundzügen vorhanden ist. Es sind aber auch keine ich sag mal diese DIY-Bauvideos auf youtube oder so. Der etwas höhere Anspruch an das Thema ist schon gut zu erkennen. Aufwendigere Bauprojekte wie selbst gebaute Reflektoren aus einer Rettungsfolie und PVC Rohren werden aber ebenso wenig angesprochen wie den Bau von „Apfelkisten“ also Sitzgelegenheiten fürs Studio.
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Auch fehlt mir persönlich ein klein bisschen das wirklich experimentelle wie z.B. das man auch mit Vaseline auf einem Filter oder Stahlwolle vor der Linse noch effektvollere Fotos machen könnte. Im gesamten ist die DVD aber sehr lehrreich und auch wenn ich vieles schon kannte und einiges an Ideen vermisst habe, die man natürlich auch als Einzelfälle auf youtube & Co. findet ist das rübergebrachte Wissen zusammen mit der späteren Bearbeitung in der Bildbearbeitung echt eine Menge wert und spart viel Zeit beim suchen und ausprobieren. Die Zielgruppe ist hier klar der Anfänger und Hobbyfotograf mit ein bisschen handwerklichem Geschick, der eben nur hin und wieder eben ein bisschen mehr aus seinen Bilder machen möchte. Auf jeden Fall interessant für Einsteiger und Leute, die nach neuen Ideen einfach suchen und nicht lange in Foren oder Videoportalen herum irren wollen.
P.S.: Ich könnte mir hier gut einen zweiten Teil oder noch weitere Projekte vorstellen. Ideen dazu hab ich genug! Wer Interesse hat kann sich auch gerne bei mir melden.

Review Fotograf und Model

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Der erfolgreiche und erfahrene Fotograf Jens Burger und das Model Tessa Achtermann sind in der Fotoszene sicher keine unbekannten Namen. So passt es natürlich gut, das das Videotraining „Fotograf und Model“ heißt. Klar.
Aufgebaut ist das Training oder besser gesagt das lockere Mitnehmen auf eine Reise von der Idee über das eigentliche Shooting bis hin zur Bildübergabe in mehrere Kapitel. Angefangen von der Model bzw. Fotografenauswahl, den ersten Gesprächen, dem ausarbeiten der Bildidee, das Moodboard, dem Umgang im Studio und am Set über die Visa also wie das MakeUp gemacht wird – hier mit praktischen Tipps fürs Model das man alles nachmachen kann – über die Frisur bis zum Set Aufbau im Studio oder Outdoor, dem erstellen des Moodboards und der Equipmentauswahl, der Lichtführung bis hin zum wichtigen Thema der verschiedensten Posen.
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Es kommen jeweils schön die Sichtweise des Fotografen und auch des Models zur Sprache. Dann kommt das Durchführen des eigentlichen Shootings wo dann all diese Dinge ebenso wie die Vorbereitung aus technischer wie organisatorischer Sicht für solch ein Shooting zusammenkommen. Aber auch Dinge wir Rechtliches bei z.B. einem TfP Shooting und die richtige Bildübergabe und Archivierung der Bilder kommen nicht zu kurz. Jens und Tessa haben hierbei einen sehr lockeren und harmonischen Erzählstil, der einen so richtig schön berieselt. Dabei ist das Ganze weder zu trocken noch zu langatmig. Gut finde ich die Aufteilung der Kapitel. Man hat als Model egal ob Anfänger oder schon etwas Fortgeschrittener andere Fragen bzw. möchte andere Dinge wissen wie der Fotograf.
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Beide Seiten werden hier gleichermaßen betrachtet, für Alle ist hier etwas dabei und da beide zusammen arbeiten macht es auch Sinn eben über den Tellerrand raus zu schauen. Man hat also wirklich von A bis Z alles an Wissen was man zu einem Fotoshooting mit einem Model sei es als Portraitshooting, Paarshooting oder gar Bodouir Shooting braucht.
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Auch Themen wir das klare abstecken der Shootingbereiche und die grundsätzliche Nachbearbeitung in Photoshop kommen nicht zu kurz und Stolpersteine  – wie z.B. der Umgang und das ansprechend des Models – über die man allzu leicht gerade als Anfänger stolpern könnte werden gleich aus dem Weg geräumt. Echt Hut ab, das die Beiden es geschafft haben auch noch mit zwei Outdoor und mehreren Indoor Sets auf 6 Stunden so kurzweilig und richtig schön zu präsentieren.
Mein persönliches Fazit: Ich bin echt begeistert von der Menge an Wissen was einem vermittelt wird! Ein echtes Highlight .