Rezension Suchmaschinenoptimierung das umfassende Handbuch

 

Wenn man das Buch „Suchmaschinenoptimierung das umfassende Handbuch“ aus dem Rheinwerk Verlag des Autors Sebastian Erlhofers das erste Mal in den Händen hat wird man förmlich von den über 1140 Seiten erschlagen. In den insgesamt 18 Kapiteln geht es u.a. um die Themen Zieldefinition und Workflows, Keyword Recherche, Architektur von Suchmaschinen, Suchprozess, Gewichtung und Relevanz, Suchmaschinen optimierte Website Struktur, Webauftritte, Spam, Monitoring und Controlling bis hin zu SEO und Recht. Somit ist wirklich jeder Winkel des Themas sehr ausführlich im Detail abgedeckt.
Besonders gut haben mir die erklärenden Grafiken und Bilder gefallen, die den vielen Text etwas auflockern.
Wer als Anfänger zu dem Thema SEO stößt wird hierbei sicher noch etwas Nachholbedarf beim lesen haben und an vielen Stellen überfordert sein, aber nach einer Weile wird man auch hier sicher mit dem Buch gut klar kommen. An vielen Stellen wirkt das Buch trotzdem recht nüchtern und überladen. man hätte sich hier vielleicht an der ein oder anderen Stelle einfach mal praktischere HowTos oder Praxisbeispiele gewünscht. Alles in allem ist das Buch allerdings als eines der umfangreichsten Standardwerke anzusehen und sollte in keinem SEO Buchschrank fehlen.

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Videokonferenz Hintergrund Karten

Wer öfters an Videokonferenzen teilnimmt oder diese durchführt ist sicher schon auf das Problem gestoßen, das ja meist Eine Person redet, alle anderen hören zu. Wenn man dann aber z.B. etwas sagen möchte oder man den Vortragenden auf etwas aufmerksam machen möchte kann das u.U. schwer im Redefluss sein.
Hier gibt es entweder Karten zum hochhalten wie z.B. https://www.amazon.de/dp/B01MYBM520/
 
 
oder als fertige Karten bestellen wie z.B. bei https://videokonferenzkarten.de
 
Eine Option, die ich aber noch nicht weiter gesehen habe und die für den ein oder Anderen zum direkten Einsatz oder zur Weiterentwicklung dienen kann ist diese Karten, als Hintergrundbild einzubinden. Aus diesem Grund habe ich nach den unter CC-BY-SA 4.0 Lizenz stehenden Karten, die unter dem GMK Link oben zu finden sind, entsprechende Hintergründe erstellt.
 
 
Wenn man jetzt während der Videokonferenz öfters die Hintergrund-Karten Grafiken ändern möchte dann geht das ggf. direkt über die entsprechend verwendete Software oder über das Tool OBS. Hier kann man dann einfach verschiedene Szenen mit den entsprechenden Hintergründen anlegen. Über das OBS Plugin virtual Cam kann dann OBS wiederum als Webcam angesteuert werden und ist in der verwendeten Videokonferenz Software sei es Skype, Zoom, Teams oder was anderes als Videoquelle auszuwählen. OBS bietet dann die Möglichkeit die zuvor angelegten Szenen per Tastaturkombination oder per extra Geräten, die ggf. der ein oder andere Gamer oder youtuber eh hat wie z.B. Elgato Streamdeck oder Loupdeck CT, umzuschalten. Wenn jemand eine elegantere Möglichkeit kennt während der Videokonferenz schnell den Hintergrund zu wechseln oder entsprechende Bilder einzublenden kann ja gerne mal Bescheid sagen.
 

Rezension Hacking & Security Handbuch

Wer IT Security verstehen will muss eigentlich selbst Hacker werden. Das Buch „Hacking & Security – Das umfassende Handbuch“ von Michael Kofler aus dem Rheinwerk Verlag gibt es mittlerweile in der 2. Auflage und kann hierbei somit sehr nützlich sein. Der Autor ist aus dem Linux und Administrationsumfeld hinlänglich seit Jahren für seine guten und umfangreichen Bücher bekannt. So verwundert es nicht, das dieses Buch 1134 Seiten auf die Waage bringt. Aufgeteilt zum besseren durcharbeiten ist das Ganze in 3 große Teile. In Teil 1 werden nach einer Einführung in die Thematik die Tools wie die Linux Distribution Kali Linux vorgestellt in dem die meisten Tools wie Metasploid, nmap, Wireshark und andere Frameworks vorgestellt werden. Im 2. Teil zum Thema Hacking und Absicherung geht es im klassischen Sinne um das Hacking am und im lokalen Netzwerk, Passwörter, WLAN Sicherheit, Client-Side Penetration Testing, Windows und Linux Server absichern sowie Software Exploitation. Im letzten Teil geht es dann alles rund um die Cloud, Smartphones und IoT. Auch, wenn das Buch wirklich sehr viel Grundwissen und tiefergehendes Wissen über Security beinhaltet bekommt man eben auch alle Informationen wie man Dienste absichert und wo man dann hierzu die weiterführenden Infos findet.
Das Buch ist für den erfahrenen Praktiker gemacht, der Sicherheitslücken im eigenen Netzwerk oder in der Firma erkennen bzw. aufdecken möchte und / oder das Netzwerk, die Server und Programme darin sicherer machen möchte. Das gelernte wird sofort umgesetzt und in der Testumgebung ausführlich ausprobiert. Man lernt also sehr gut wo Schwachstellen liegen können und ebenso wie man diese am besten beseitigt. Das Buch ist hierbei SEHR umfangreich deckt dabei aber auch wirklich alle Details ab und man erhält neben der jeweils kurzen theoretischen Einführung auch einen Weg wie man die Schwachstellen findet und eben danach auch schließt. Zusatzinformationen, Tipps wo man weiterführende Infos findet oder ganze Befehlszeilen sind jeweils in grauen Kästchen aufgeführt was das reine lesen sehr erleichtert, weil man danach beim Ausprobieren bzw. ausführen diese dann gezielt und schnell wiederfindet.

Man lernt hier also alles um seinen eigenen Computer, Netzwerk und Firma sicherer zu machen.
Für mich ein wahres Meisterwerk das seinesgleichen sucht! Sollte in keinem Bücherschrank eines Admins fehlen.

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Buch Review Collaboration mit Microsoft 365

In der heutigen Zeit wo Homeoffice immer wichtiger wird war auch die Nachfrage nach einer eigenen Plattform zum zusammenarbeiten in Gruppen gefragt. Da kam das Buch Collaboration mit Microsoft 365 von Nicole Enders aus dem Rheinwerk Verlag genau recht. Es soll hier also geklärt werden wie man mit dem Office Tool Teamräume, Aufgaben, Social Intranet und noch einiges mehr mit den Microsoft eigenen Tools Microsoft Teams, SharePoint, OneDrive und anderen Power Apps aufbaut und verwaltet. Dabei geht das Buch am Anfang zuerst einmal auf Collaborationstools und deren Aufgaben im Allgemeinen ein. Danach werden einzelne Teams in Microsoft Teams erstellt und deren Arbeitsweise, Programmverknüpfungen und diverse Unterstützungen zu Kanban, Trello und anderen Collaborationstools erklärt. Hierbei werden viele verschiedene Aspekte in kleinen Arbeitsgruppen bis hin zu Unternehmensweiter Kommunikation incl. Dateimanagement samt Videoeinbindung, Messaging Vertriebstools, Einsatz- und Schichtplanung, Lagerverwaltung ebenso wie die mobilen Anwendungen beleuchtet und im Details gezeigt.
Mir hat besonders gut gefallen, das das Buch recht klar und einfach erklärend in der Wortwahl geschrieben ist. Viele Begriffe und Zusammenhänge werden in Zusatzkästchen erklärt, wenn z.B. Zusatzoptionen angezeigt werden, die man aber für die Vorgehensweise im Buch nicht benötigt oder wie man Emojis im Arbeitsalltag verwendet. Zusätzlich gibt es noch viele Kurzübersichten in den Kapiteln.
Das Buch eignet sich also hervorragend als Arbeitsbuch zum Einrichten und Verwalten von Teams mit Microsoft Office 365 bzw. Microsoft Teams.

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Adobe Creative Cloud kostenlos

Um die Adobe Creative Cloud nutzen zu können muss man sich nur die App herunterladen und kann bereits viele Programme und Dienste von Adobe völlig unkompliziert kostenlos nutzen. Ok, die meisten Kostenlos nutzbaren Adobe Apps gehen auch ohne die Creative Cloud, aber mit ist es nochmal ein bisschen angenehmer. Aber fangen wir mal vorne an. Genau wie bei google, amazon oder Facebook ist an die sogenannte Adobe-ID einiges an Diensten und Leistungen gekoppelt. Man MUSS aber kein Abo abschließen, sondern kann bereits in der kostenlosen Variante viele Dienste nutzen und nur, wenn man dann mehr möchte, kann man eben mit zusätzlichen Abos den vollen Umfang nutzen. Das System baut hier von oben nach unten auf, aber im Gegensatz zu anderen Abo- oder Lizenzmodellen wird nicht einfach irgendwas im Programm weggelassen was dann zwar angezeigt wird, aber eben ohne Lizenz oder ohne Abo nicht nutzbar ist, sondern man kann kostenlose Programme komplett ohne Einschränkung kostenlos nutzen. Ich kann also Photoshop Express, Adobe Rush oder Lightroom mobile KOSTENLOS eigenständig nutzen. Damit die Daten über die Cloud synchronisiert werden benötigt man eine Adobe-ID. Wenn man sich DANN dazu entscheidet weitere Adobe Produkten nutzen zu wollen, die im Abo erhältlich sind dann kommt das eben noch dazu. Die vorher benutzen Tools sind aber nicht eingeschränkt im Funktionsumfang sondern erweitern sich lediglich.

In der kostenlosen Version kann man die Creative Cloud mit 2GB freiem Speicher nutzen. Das klingt nach nicht viel, aber zum testen und bearbeiten einiger Fotos, dem Austausch von Lightroom Katalogen, Pinselspitzen, Plugins und Assets ist dies durchaus ausreichend. Man kann diesen Cloudspeicher natürlich auch als reinen Cloud Speicher ohne Nutzung der Adobe Produkte unter Windows oder MacOS als reine Dateiablage nutzen. Gerade wenn man z.B. mit jemand Anderem etwas austauschen möchte, der auch eine Adobe-ID bzw. CreativeCloud hat macht das arbeiten hierüber noch mehr Spaß.

Neben dem Cloudspeicher lassen sich aber eben auch die kostenlos verfügbaren Adobe Tools wie Adobe Rush, Behance, Photoshop Express, Adobe Capture, PS Camera und noch einige andere Programme nutzen.

 

Der Vorteil der Nutzung mit einem CreativeCloud Account anstatt ohne einem Adobe-ID Account ist die Austauschbarkeit von Arbeitsdateien zwischen z.B. dem Smartphone oder Tablet über die Desktop App. Ebenso kann man mit der Desktop App die Clound Dateien besser verwalten und z.B. den Cloudspeicher oder Assets. Auch das Zusammenarbeiten über Adobe eigene Dienste wie Behance, Portfolio, Adobe Stock oder Adobe Connect Webinaren und Online Veranstaltungen gestaltet sich einfacher. Mit Adobe Capture erstellte Pinselspitzen oder Farbzusammenstellungen sind sofort in der Bibliothek für ALLE Adobe Produkte verfügbar. Selbst wenn man über Adobe Trainings über die verschiedenen Tools was lernen will benötigt man die Adobe-ID. Ein weiterer Vorteil ist, das dieser Account nicht mit anderen Verknüpft ist. Wenn man sich z.B. mit seinem Facebook Account auch bei Adobe anmelden würde und der Facebook Account gehackt wäre dann wäre auch der Adobe-Account kompromittiert.

Anwendungsbeispiele

Ein Beispiel Workflow sähe nun also z.B. so aus, das man mit dem Smartphone ein paar Bilder macht. Diese mit Adobe Rush oder Photoshop Express oder Lightroom mobile schonmal bearbeitet. Diese landen dann in der CreativeCloud. Am Rechner zu Hause kann man die Bilder dann z.B. in Adobe XD zu verschiedenen Bildserien für Instagram, TikTok oder Twitter weiterentwickeln, in Adobe Spark zu einer kleinen Präsentation oder Webseite zusammenbauen, mit Bildern aus Adobe Stock die man auch zuvor schon in seiner Bibliothek gespeichert hat in eine eigene Gallerie zusammen auf seine Homepage laden oder einen Banner für eine Facebook Seite kreieren.

Als weiterführendes Beispiel stelle man sich vor, das man auf Pinterest einige schöne Plakate mit interessanten Farben und Schriften gefunden hat. Diese Inspiration soll für ein eigenes Schulprojekt dienen um ein Abschlußball Plakat samt Flyer zu entwickeln. Mit Adobe Capture kann man dann aus den Bildideen eine Farbpalette zusammenstellen, die Schriftarten (Fonts) können ebenso mit Adobe Capture ermittelt werden. Das Schul-Logo wird von einem Aushang in der Pausenhalle abfotografiert und ebenso in Adobe Capture in eine Pinselspitze umgewandelt. All das teilt man dann über die CreativeCloud mit z.B. dem Lehrer, der eine Edu Lizenz von Adobe Photoshop hat und hier mit der Pinselspitze mit dem Schul-Logo, den ermittelten Fonts und den Farben einen einheitlichen Flyer UND Plakat erstellen kann. Das Ganze kann dann als PDF und JPG gespeichert wieder zurück über die Cloud an die Schüler verteilt werden so das diese Infos dann in den sozialen Medien ausgetauscht werden können.

Das Ganze geht natürlich auch mit Ton- und/oder Videomaterial genauso.

Adobe Stock Fotos kostenlos

Rechtzeitig zur diesjährigen Adobe MAX Online Veranstaltung öffnet Adobe Stock nun auch mit rund 70.000 kostenlos zur Verfügung gestellten Fotos und Videos Vielen die Welt der Stockfotografie.

Hierbei handelt es sich nicht nur um Bilder und Videos sondern auch um Vektorgrafiken. Das schöne dabei ist auch, das die bei Adobe bekannte hohe Qualität der Fotos und die entsprechende Rechtssicherheit gegeben ist. So braucht man sich keine Sorgen zu machen, das wie bei manch anderen kostenlosen Anbietern bei denen die rechtlichen Richtlinien und Lizenzen nicht gut dokumentiert sind, das im Nachhinein doch noch schlechte Nachrichten kommen nur, weil man für seinen privaten Blog ein nettes Eyecatcher Foto gesucht hat. Das heißt alle entsprechenden Model Release und Property Release Vereinbarungen sind enthalten und die kommerzielle Nutzung ist ebenso zulässig.

Ebenso hat man den Vorteil mit einem entsprechenden Creative Cloud Account die entsprechend für sich lizenzierten Fotos in der eigenen Bibliothek abzulegen, zu verwalten und falls benötigt mit anderen zu teilen um so an gemeinsamen Projekten arbeiten zu können.

Wer also möchte, kann in der kostenlosen Adobe Stock Library bei Adobe Stock vorbeischauen. Viel Spaß.

 

Adobe Max 2020

Auf Adobes alljährlicher Hausmesse – der Adobe MAX – stellt das Unternehmen Adobe traditionell neue Versionen Ihrer Software und Kreative aus aller Welt vor. Hierzu gibt viele Workshops zu Inspiration, Technik und Tools.

Normalerweise findet diese Veranstaltung in den USA statt und ist ein Geheimtipp unter allen Kreativen egal, ob es um Foto- und Bildbearbeitung, Video oder Musik basierte Themen geht. Im Frühjahr sollte sie sogar auch in Europa stattfinden – Es kam anders. Nun ist die MAX dafür online, kostenlos und für alle zugänglich. Vom 20. bis am 22. Oktober 2020.

Dabei verspricht die Adobe MAX auch in diesem Jahr wieder ein Feuerwerk der Kreativität:

Drei Tage lang gibt es exklusive Einblicke in innovative Produkt-Sneaks und die neueste technologische Entwicklung rund um Adobe Creative Cloud.

Hierzu ist es sehr ratsam um nicht den Überblick zu verlieren sich die Übersicht der Vorträge vorher an zu schauen und sich einen entsprechenden Plan zusammen zu stellen was man wann gerne sehen möchte. Die Auswahl ist sehr groß!

Es gibt aber auch schon entsprechend zusammengestellte Beiträge damit man sich ggf. schneller zusammenfinden kann.

Inspirierende Keynotes mit hochkarätigen Redner*innen wie Ava DuVernay, Keanu Reeves,
Tyler The Creator und Annie Leibovitz sowie vielen anderen Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen

  • Kollaborative Kreativprojekte und –Herausforderungen sowie unzählige weitere virtuelle
    Networking-Möglichkeiten mit Kreativen aus der ganzen WeltOnline Chat (während der Veranstalltung offen)
  • Zusätzlich dazu mehr als 350 Live- und On-Demand-Sessions voller Inspiration für alle
    Kompetenzstufen der Kreativ-Community.

Und nicht zu vergessen kann man natürlich auch entsprechende Fan-Artikel, T-Shirts, etc. im Swag Shop bekommen. Man kann auch seine Social Media Accounts mit entsprechenden Bildern und Stickern im Adobe MAX Style aufhübschen. Wer vor der Adobe MAX schon kreativ sein möchte findet entsprechende Challenges in verschiedensten Disziplinen. Schaut einfach vorbei, kostet ja nix. Es ist also für alles gesorgt!

Noch Fragen? Fragen!

Update:

Nachdem ich die ganzen Adobe Kanäle durchgeschaut habe, ist mir aufgefallen, das es anscheinend trotz sehr guten SocielMedia Kanälen keine Art Live-Engagement gibt. Man kann also nicht direkt und parallel mit anderen Interagieren. Deshalb habe ich kurzerhand einen Discord unter dem Namen „AdobeNinja“ erstellt. Dies ist natürlich kein offizieller Kanal, aber vielleicht hat der ein oder andere ja Spaß daran sich während und nach den Veranstaltungen noch per Discord zu unterhalten.

 

Euer Adobe Ambassador & Ninja
Henrik

Das Wacom Intuos S als mobile Worker

Seit längerem habe ich schon ein Auge auf das Wacom Intuos S mit Bluetooth geworfen. Nicht zuletzt, weil ich öfters als mobile Worker, digitaler Nomade oder einfach unterwegs am Arbeiten bin und hier trotzdem kreativ und möglichst flexibel sein möchte. Also habe ich mir das Gerät für im Moment knapp EUR 76,- in schwarz bestellt … leider nicht von Wacom gesponsort 😉 Das Gerät gibts auch noch in der Farbe „Pistatiengrün“ aber nur das Gehäuse auf der Unterseite ist dann farbig.

Zu Hause bzw. stationär arbeitet man ja gerne mit großen Grafiktablett wie dem Intuos PRO M welches ich eben auch im „Büro“ liegen habe oder viele Fotografen oder Grafikdesigner tendieren gerne sogar hin zum Wacom Cintiq. In vielen Fällen ist man damit aber weit über das Ziel hinaus geschossen, denn meiner Meinung nach verdeckt man sich gerade beim Cintiq mit der Zeichenfläche auf bzw. direkt über dem Bild viel von dem was man eigentlich bearbeiten möchte und zum anderen – der viel wesentlichere Grund – ist, das man hier VIEL weitere Hand und Armwege auf dem Tablett zurückzulegen hat und somit Muskeln und Gelenke viel schneller ermüden. So eignet sich ein kleineres Grafiktablett in den meisten Fällen zur Bildbearbeitung und Bildretusche vollkommen aus. Wer allerdings unbedingt ein paar mehr Funktionstasten an der Seite und etwas mehr Bildfläche benötigt wird auch hier sicher super zufrieden sein. Aber zurück zum Intuos S.

Das Gerät ist mit gerade mal 20 x 16 x 0,88 cm klein und dünn, aber sehr stabil und Verwindungssteif. Die aktive Fläche in der der Sift reagiert beträgt hierbei 152 x 95 mm. Es ist also kleiner als ein zu ca. 2/3 gefaltetes DIN-A4 Blatt, passt wunderbar in jede Tasche, hat keinerlei abstehende Teile die abbrechen könnten und ist mit knapp 250Gramm extrem leicht. In der Verpackung ist das Tablett selbst (meine Bluetooth-Version war beim auspacken halb voll geladen), der Stift, ein Micro USB Kabel zum Laden und eine Schnellstartanleitung. nach dem Download des Treibers wurde das Gerät natürlich wie nicht anders zu erwarten war sofort erkannt und in der Software kann man dann einige Einstellungen zum Verhalten des Stifts und die Belegung der 4 Expresskeys machen. 

Der Stift an sich liegt wie man es von Wacom gewohnt ist sehr gut in der Hand, ist im vorderen Bereich leicht gummiert was allerdings auch den Staub gut anzieht. Auch ist der Stift recht leicht was beim arbeiten nicht weiter tragisch ist, aber im vergleich zu den anderen Stiften natürlich auffällt. Es ist ungefähr so als, wenn man einen Parker oder Mont Blanc Kugelschreiber im Vergleich zu einem Werbe Kugelschreiber in der Hand hält. Wer also von den etwas hochwertigeren Stiften umsteigt wird sich schnell an den leichteren Stift gewöhnen, aber den Unterschied deutlich merken. Ebenso sind im Stift selbst im oberen Bereich dann die 3 Ersatzspitzen zu finden.

Auch liegt dem Paket kein Stifthalter bei in den man den Stift aufrecht stellen könnte. Dafür besitzt das Wacom Intuos S wiederum eine Mulde an der Oberseite und zum Transport eine Schlaufe in der der Stift fest und sicher seinen Halt findet und nicht abhanden kommt.

Das Grafiktablett kann man per Kabel am Mac, Windows oder mit einem OTG Adapter an einem Android Device (Smartphone oder Tablet) betreiben. Per Bluetooth funktioniert das ganze am Mac und Windows PC.

Das Tablet liegt durch vier Gummifüße sicher auf jedem Tisch auf, aber man kann auch wenn man es mal etwas lockerer mag das Tablett wie einen Block halten und mit dem Stift Freihand in der Luft zeichnen oder Notizen machen. Da das Intuos S wirklich sehr leicht und dünn ist fällt das nicht weiter schwer.

Im täglichen Gebrauch finde ich es hervorragend. Die Akkulaufzeit ist wirklich mehr als ausreichend man kommt locker 3-4 Tage damit aus und man kann ja wie gesagt jederzeit per Micro USB Kabel damit arbeiten und das Gerät laden. Das es wirklch sehr klein und Platzsparend auf dem Tisch ist kann man damit auch super in der Schule/an der Uni oder am kleinen Schreibtisch oder im Camper arbeiten. Ich arbeite mittlerweile eben fast lieber damit, weil sich meine hand viel weniger bewegen muß um z.B. von der unteren linken Ecke des Bildschirms zur rechten oberen Ecke zu gelangen. Auch arbeitet das ganze hervorragend mit einem 2 oder Mehrmonitor System. Die Wacom Desktop Software erkennt das und man kann sich das auch hier noch einrichten und anpassen.

Sehr schön finde ich auch, das man die Expresskeys natürlich für verschiedene Programme mit verschiedenen Actionen belegen kann. So lässt sich das Tablett neben den Standardprogrammen wie Adobe Photoshop, Illustrator, Lightroom,, etc. auch als eine Art kleine Multimedia Fernbedienung verwenden oder zum browsen im Internet. Gerade Abends im Hotel oder im Camper wenn man noch die letzten Mails durchgearbeitet hat und die Fotos des Tages zu Ende bearbeitet hat ist das noch ein schöner Zusatznutzen. Ebenso ist im Paket noch die Auswahl an 3 grafischen Software Produkten zum Malen und zeichnen dabei. Diese sind allerdings teilweise mit Lizenzen, die nach einer gewissen Zeit ablaufen versehen, aber um das volle Potenzial zu testen und ggf. nach dem Ende des Testzeitraumes sich für eines der Produkte zu entscheiden ist das mehr als ein gutes Angebot.

Für mich ist das Intuos S mit Bluetooth für im Moment etwas weniger als 80,- eines der besten Grafiktabletts und bevor man sich vielleicht für ein großes günstiges Bildschirm-Tablett irgendeiner ausländischen nicht genauer bekannten Marke entscheidet, würde ich klar lieber wenn das Budget nicht so üppig ist und man flexibel kreativ sein möchte zum Intuos S greifen. Ich hab das kleine Gerät bisher immer bei mir egal ob im Büro, im Auto oder im Homeoffice. Preis-Leistung, Verarbeitungsqualität, Softwareunterstützung, Treiber, Updates, Support … hier stimmt einfach alles. Man macht hier auf alle Fälle nichts verkehrt. Das gerät wird somit noch lange Zeit in Henriks Flying Circus bleiben.

Editing Night – Adobe x tPIC

Immer wieder schön sind die Adobe Nights. So auch dieses mal im Zuge der tPic 2020, der Konferenz für professionelle Fotografen. Die tPIC – the Professional Imaging Conference richtet sich dabei an aktive und (angehende) professionelle Fotografinnen und Fotografen.

Hier gab es am 13.08. einen super Livestream mit vielen Speakern der diesjährigen Online-Konferenz.

Durchs Programm führten wie bei fast allen Adobe Fotonächten Sven Doelle, Principal Business Development Manager, und Matthias Schulze, Principal Solutions Consultant bei Adobe.

Gäste wie DomQuichotte, Maike Jarsetz, Florian W. Müller, Dennis Schmelz, Lisa Hantke und weitere Überraschungsgäste wie u.a. Uli Staiger waren Online zugeschaltet. Mit Talks, Vorträgen, Videos und jeder Menge Tipps war die Veranstaltung gleichermaßen kurzweilig wie informativ. Fotos in der Cloud, Mobile Workflows, Erstellung von Signature Looks, Video Editing Basics, Nutzung von Stock Content, Layer Tennis und auch viel fotografische Inspiration sind nur einige der geplanten Themen dieser Nacht. Dazu gibt es im Live-Chat über den tPIC-Discord-Server die Möglichkeit mit zu diskutieren und viele Fragen zu stellen.

Wie man sieht: Es hat riesigen Spaß gemacht! Und man hat viel gelernt. Auf dem youtube Kanal von Adobe ist natürlich noch viel mehr solcher und anderer Videos zu finden.

Zusätzlich kann man noch bis Ende September noch an einem Gewinnspiel bei DOCMA mitmachen.

Review PKI und CA in Windows-Netzwerken Das umfassende Handbuch

Ich hatte selbst am Rande öfters Berührung mit Verschlüsselung und digitalen Signaturen aber jetzt wollte ich mich da etwas tiefer einarbeiten. Deshalb bin ich über das Buch „PKI und CA in Windows-Netzwerken – Das umfassende Handbuch“ von Peter Kloep gestolpert. Das Buch aus dem Rheinwerk Verlag verspricht auf rund 725 Seiten ein allumfassendes Werk zu sein. Aufgeteilt ist das Ganze in 5 große Abschnitte. Zuerst geht es um Public Key Infrastructure (PKI) und Certificate Authority (CA), Aufbau einer Wincows-CA-Infrastruktur, Konfiguration der Zertifizierungsstelle und Zertifikatsveteilung, Umgang und Verwendung der CA-Infrastruktur und letztendlich Betrieb und Wartung derselbigen.
Hierbei fängt es natürlich zuerst einmal bei den Grundlagen wie z.B. was ein Zertifikat eigentlich ist, welche Protokolle es hier gibt, die Zertifikatsstelle an sich von der Installation bis zur Zertifikatsverteilung und natürlich Wartung und Pflege. Ebenso wird genauestens erklärt wie man dann die Zertifikate z.B. bei einem Webserver, Smartcards, VPN oder im WLAN einbindet.
Alles wird recht verständlich erklärt und wenn man in einer Firma bereits damit sogar schon zu tun hat, ist der Aufbau leicht umsetzbar. Es gibt viele gut erklärte Beispiele so, das man als ungeübter Administrator auch gut damit zurechtkommt. -Werbung-