Ein Mikrofonvergleich Stellar X3 vs SC440

Vielleicht ein etwas unfairer Vergleich, aber ich wollte einfach mal für mich wissen, wie sich zwei Großmembranen Mikrofone im Vergleich anhören, die aber in einer komplett anderen Preisklasse spielen. Beide sollten darüber hinaus per USB angeschlossen werden können, z.B. für Podcasts oder andere Sprachaufnahmen.

Natürlich gibt es sicher andere Mikrofone die man hier miteinander vergleichen kann, aber das sind nun mal die zwei die ich hier habe.

Das t-bone SC440 von Thomann gibt es schon seit langem auf den Markt und ist zum Zeitpunkt dieses Artikels noch für rund 50,- zu bekommen. Genaue Daten können hier wie auch beim Stellar X3 auf den jeweils verlinkten Seiten gefunden werden.

Angeschlossen wird das Ganze über ein USB-A Kabel wie es bei Druckern oft der Fall ist also mit dem älteren noch etwas quadratischen Anschluß an der Geräteseite.

Das Ganze klingt auch wirklich sehr gut, da kann man sich nicht beschweren. Die Qualität reicht allemal für professionelle Aufnahmen. Beim anhören der Aufnahme wird man aber auch feststellen, das ein Poppschutz hier erforderlich ist.

Der Vollständigkeit halber habe ich einfach einen Testtext genommen damit man das Ganze besser vergleichen kann.

Wer sich die Aufnahmen anhört sollte möglichst gute Kopfhörer oder (Monitor) Boxen verwenden. Auch sei erwähnt, das zum Zeitpunkt der Aufnahme das Notebook auf dem Tisch den Lüfter laufen hat was man ggf. als ganz leichtes Rauschen wahrnehmen könnte.

Das TZ Stellar X3 welches der Nachfolger des X2 mit verbesserter Elektronik ist fällt mit einem Preis von knapp unter 500,- fast 10mal so teuer aus. Auch dieses ist ein Großmembran Mikrofon, wird mit Spinne und einer zusätzlichen Tasche in einem Koffer geliefert (beim SC440 ist dieser aus Plastik, hier ist dieser aus Alu und Holzimitat).

Das Mikrofon benötigt eine Phantomspeisung und einen XLR Anschluß da es für den prof. Bereich im Tonstudio gemacht ist. Da ich öfters mal „normale“ Mikrofone am Computer betreiben möchte habe ich mir hierzu das t.bone Mic Plug USB Interface für knapp unter 35,- zugelegt. Dieses ermöglicht es zum einen die Phantomspeisung zu übernehmen (wenn eingeschaltet leuchtet der Ring um den USB Plug rot, wenn ausgeschaltet leuchtet es blau), ich kann zum vorhören einen Kopfhörer per kleiner Klinkenbuchse anschließen und den Gain also das Vorverstärkungssignal noch mit einem kleinen Regler anpassen.

Zusammen mit dem Highpass Filter und dem -10dB Schalter am Stellar X3 hat man hier mehr als genug Kontrollmöglichkeiten.

Nun kann sich jeder bei diesem zugegebenermaßen etwas ungleichen Vergleich ein Bild machen inwieweit einem ein günstigeres (Großmembran) Mikrofon ausreicht oder man doch etwas mehr Qualität des Sounds benötigt. Nach oben hin können Mikrofone von Sennheiser, Shure oder Neumann auch locker mal vierstellige Beträge kosten. Da lohnt es sich vielleicht mal drüber nach zu denken.

– Werbung – auch wenn die Links lediglich allgemein zu den Verkaufsplattformen führen und ich diese Geräte nicht gesponsort bekommen habe füge ich diese Info vorsichtshalber mal hinzu, damit sich keiner daran stört 😉

Rezension Lightroom Classic – Das umfassende Handbuch

 

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Ich arbeite eigentlich schon eine ganze Zeit lang mit Lightroom wollte aber ein Buch haben, mit dem ich mich noch so richtig Tief in das Thema einarbeiten kann. „Lightroom Classic – Das umfassende Handbuch“ des Autors István Velsz aus dem Rheinwerk Verlag versprach hier auf über 860 Seiten genau das richtige zu sein.
In Teil Eins geht es zuerst einmal um die Grundlagen mit einer kurzen Einführung in Lightroom Classic, einem Kapitel zum Thema Farbmanagement und einem Kapitel zum Thema RAW-Daten. Danach geht es dann in Teil Zwei um die komplette Arbeitsoberfläche, dem arbeiten mit Katalogen und der Kompatibilität zu Adobe Photoshop. In Teil Drei geht es dann um die Bilderverwaltung, Import, HDR und Panorama, dem Karten Modul und dem Export der Bilder. Im Vierten und letzten Teil geht es dann um die Module wie Entwickeln, Buch, Diashow, Drucken, Web und einem kurzen Ausflug zu Lightroom mobile und dem Web.
Das Buch ist hierbei wirklich sehr umfangreich, die einzelnen Teile werden mit Screenshots unterstützt erklärt und alle Werkzeuge werden hier gut erklärt. Hierbei hat mir gut gefallen, dass die Auswirkung der jeweiligen Regler und Einstellungen anhand von Beispielbildern gut wiedergegeben wurden und man dann gleich weiß, was die Auswirkungen sind.
Alles in allem ein wirklich gelungenes Werk und wer ernsthaft und nachhaltig mit Adobe Lightroom Classic arbeiten möchte, wird an diesem Standardwerk nicht vorbeikommen. Mir hat es sehr geholfen und ich schau immer wieder nach.

Review Porträtfotografie – Die große Fotoshule

 

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Die Königsdisziplin der Fotografie ist das Abbilden von Menschen und hier im speziellen Porträts, da diese Einblicke in die Seele des Menschen geben. Aus diesem fand ich es wichtig mich hier mit möglichst vielen Grundlagen ein zu lesen um danach eben gute Porträtaufnahmen machen zu können. Das Buch „Porträtfotografie – Die große Fotoschule“ der Autorin Sarah Kastner aus dem Rheinwerk Verlag kam mir hier gerade recht. Das Buch fängt hierbei bei den Grundlagen an was ein Porträt ist und worum es bei der Menschenfotografie ankommt, die Kommunikation und auch zu Anfang gleich rechtliches zum Thema Urheberrecht, etc. Dann geht es um die Ausrüstung wie Kamera, Objektive, Licht und ein paar fotografische Grundlagen. Im Kapitel zum Thema Licht, Lichtführung und Beleuchtungsstile geht es dann u.a. um die Unterschiede zwischen hartem und weichem Licht, Lichtformer, Blitzlicht und Available Light. Im Abschnitt zur Bildgestaltung werden Themen wie Bildgliederung, Farbkonzepte, Dynamik sowie Tiefenschärfe im Bild bearbeitet. Danach geht es noch um das Posing und Styling, verschiedene Arten von Porträts sowie zum Schluss um die Bildbearbeitung.
Mir hat hierbei sehr gut gefallen, dass das Buch sehr allgemein gehalten ist und alle Arten der Porträtfotografie im und außerhalb des Studios besprochen werden. Auch sind die Vermittlung vieler Grundlagen und auch Tipps in Exkursen wie man z.B. sein eigenes kleines Homestudio schnell zusammenstellt oder man mit Accessoires umgeht sehr erfrischend. Für mich ein rundum gelungenes Buch, mit vielen inspirierenden Fotos und guten Erklärungen.

Rezension Adobe Indesign Das umfassende Handbuch

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Ich kenne Indesign von der Arbeit, wenn man Prospekte oder Plakate erstellt. Ich wollte hier ein Standardwerk haben um mich richtig in das Programm einarbeiten zu können und das Buch „Adobe Indesign Das umfassende Handbuch“ des Autors Hans Peter Schneeberger aus dem Rheinwerk Verlag versprach auf rund 1200 Seiten wirklich nur das Beste.Angefangen von der Einrichtung des Programms, das Anlegen des ersten Layouts, dem Inhalt für das Layout samt Bilder und andere Objekte, über das Einfügen von Texten, bis hin zur Printproduktion mitsamt Preflight und PDF, multimedialem Layout und Automatisierung von Indesign mit Skripten ist wirklich alles drin. Besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass viele Zusatzinfos in Merkkästchen dabei sind und alle Funktionen an relevanten Stellen mit kleinen Beispielen gezeigt werden. Somit macht das Durcharbeiten der über 1000 Seiten Spaß. Ebenso sind alle Beispieldateien auch als Download zum direkten Ausprobieren vorhanden.
Für mich eines DER Standardwerke in dem Bereich, was in keinem Designer Bücherschrank fehlen sollte.

Linkdump KW3

 

Das neue Jahr ist schon etwas fortgeschritten und ich hab wieder ein paar interessante Links:

 

Sucht euch einen Punkt auf der Weltkarte und die passende Musik dazu: https://radio.garden

Kennt ihr eigentlich das COVID Impf-Dashboard? https://impfdashboard.de Gut gemacht, verbessert sich regelmäßig und jeden Tag ein kleines bisschen Optimismus, weil die Impfzahlen täglich steigen (und die Steigerung steigt auch).

Die Braindump-Methode zum besseren Schlafen: https://t3n.de/news/endlich-ruhig-schlafen-methode-1216524/

Review Portraits on Location

Für viele Fotobegeisterte ist das Fotografieren von Personen oder auch Porträts die Königsdisziplin. Hier kommt das Buch „Portraits on Location“ von dem Autor Vitali Brikmann aus dem Rheinwerk Verlag genau richtig. Gerade Anfänger können hier auf rund 220 Seiten ziemlich viel in den 5 Kapiteln lernen. Angefangen bei den Grundlagen wie Kamera- und Objektwahl, Licht, Schärfe, Kommunikation mit dem Model sowie dem workflow über die richtige Locationwahl ob in der Stadt, Parkhaus, Straßenzug, Treppenhaus, Cafe, im Wald über die Tageszeitwahl, Bis hin zu fortgeschrittener Technik wie Reflektoren, Prisma und verschiedene Kreativitätstipps. Hierbei richtet sich der Schreibstil an junge Fotoanfänger. Man bekommt neben dem technischen Umgang auch viel Inspirationen geliefert. Besonders gut haben mir die hinteren Kapitel mit Ideen für kreative Shootings und den Einsatz von Props gefallen.
In dem Buch wird auch nicht so arg auf die Bildbearbeitung eingegangen. Der Focus liegt hier klar auf dem eigentlichen fotografieren.
Alles in allem ein empfehlenswertes Buch für Einsteiger mit vielen Ideen zum Umsetzen mit dem eigenen Model.

 

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Rezension Amazon Marketplace Das Handbuch für Hersteller und Händler

Wer seine Produkte verkaufen will kommt natürlich früher oder später an Amazon und am Amazon Marketplace nicht vorbei. Gerade die ganze Abwicklung via FBA, also Fullfillment by Amazon kann dabei kompliziert werden. Ich habe mir deswegen das Buch „Amazon Marketplace Das Handbuch für Hersteller und Händler“ geholt. Auf den rund 660 Seiten der Autoren Trutz Fries und Stephan Bruns steht in diesem Buch aus dem Rheinwerk Verlag so ziemlich alles was man wissen muß. In den 15 Kapiteln bekommt man alles über die Amazon Philosophie, Einrichtung des Verkäuferkontos, die Einstellung der Produkte, Amazon SEO, Logistik, Amazon Marketing, Organisation des Tagesgeschäftes, Amazon Brand Registry bis hin zu Buchhaltung und Warenwirtschaft und nicht zuletzt die rechtlichen Aspekte erklärt. Somit ist es selbst als Anfänger kein Problem einen entsprechenden Shop zu erstellen und die Grundlagen zu schaffen. Besonders gut hat mir hierbei gefallen, das auch eben weiterführende Themen wie Buchhaltung, Warenwirtschaft außerhalb von Amazon und eben das Rechtliche angesprochen und ausführlich erklärt werden. Das Buch ist gut und ausreichend detailliert geschrieben. Alles in allem kann ich das Buch somit nur empfehlen.

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Review OneNote Die verständliche Anleitung

Da ich Microsoft Office schon längere Zeit beruflich wie privat im Einsatz habe und in letzter Zeit das Erstellen von Notizen egal ob bei Online Meetings oder als Gedankenstütze immer wichtiger geworden sind kam mir das Buch „OneNote Die verständliche Anleitung“ gerade recht. Das rund 350 Seiten starke Buch des erfahrenen Fachbuchautors Jürgen Wolf aus dem Vierfarben Verlag ist für Einsteiger wie Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. In den 11 Kapiteln geht es angefangen vom Einstieg, dem Erstellen von Notizbüchern, einfügen von texten, Zeichnungen und weiteren Inhalten sowie dem freigeben und teilen der Notizbücher bis hin zur täglichen Arbeit samt Desktop Integration und Praxisbeispiele. Gerade diese Beispiele und die gut und schrittweise Erklärungen haben mir gefallen. Auch, wenn das Buch wirklich sehr einfach geschrieben ist so das man als absoluter Anfänger keine Probleme hat, kann aber auch ein erfahrener Benutzer viel Wissen herausziehen. Das Buch ist farbig, mit vielen Screenshots bebildert und eignet sich für privat, Schule und Beruf gleichermaßen. Ich kann das Buch also nur empfehlen.

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Rezension Logic Pro das umfassende Handbuch

Wer Musik macht bzw. diese auch aufnehmen und abmischen möchte hat sicher schon oft vom Programm Logic Pro gehört. Das professionelle Programm für Mac OS wird in vielen Musikstudios verwendet. Für mich als Musikbegeisterten ein Grund mehr sich dies zuzulegen und da mal genauer reinzuschauen.
Das Buch von Heiner Kruse mit dem passenden Namen „Logic Pro das umfassende Handbuch“ wird mit seinen 1212 Seiten aus dem Rheinwerk Verlag dem voll und ganz gerecht. Aufgeteilt in 20 Kapiteln bekommt man die Details und Arbeitsweise des Programms Schritt für Schritt beigebracht. Angefangen vom Umgang und der Installation auf dem Mac, Midi-Hintergrundwissen, Programmübersicht und Aufbau, aufnehmen und editieren, Audiobearbeitung, Tempo, Instrumente wie Synthesizer, Drums, etc., Harmonielehre, Skalen, Mixer und Routing, Effekte, Automationen, Smart Controlls bis hin zu Mixing Strategien, Tipps und Tricks bei Filmmusik, Live-Performance, Mastering, Meta Events bis hin zu Troubleshooting, Workarouns und Fehleranalysen ist eben alles dabei.
Besonders gut hat mir gefallen, das die Beispielprojekte und Soundvorlagen zum Download mit dabei sind und das anhand der Beispiele eben die Unterschiede bei z.B. dem Mixing und was sich eben bei den unterschiedlichen Einstellungen ändern gezeigt wird und man das dann eben auch gleich selbst üben kann. So hat man alles beisammen um mit dem Programm üben zu können, selbst wenn man noch nicht das ganze Equipment wie Keyboards, Studiomonitore oder sonstiges da hat.
Da hier auch viele Musik Grundlagen vermittelt werden kann man hier sehr schön, ohne viel Grundwissen anfangen gleich Musik professionell zu machen.
In dem Buch steckt viel Arbeit, es ist gut geschrieben und vermitteln sehr viel Wissen. Eine absolute Empfehlung.

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