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Rezension GIMP 2.10

– Werbung – Wenn es um Bildbearbeitung geht gibt es im Opensourcebereich als DAS Programm schlechthin eigentlich nur GIMP. Da man sich aber oft etwas schwer mit dem Einstieg tut ist mir das Buch „GIMP 2.10 Praxiswissen für Einsteiger“ von Winfried Seimert aus dem mitp Verlag über den Weg gelaufen und ich habe es mir einmal näher angeschaut.
Das Buch fängt hierbei ganz klassisch bei den ersten Schritten an und gibt einen kurzen Überblick über die ersten Schritte, die Benutzeroberfläche, Tastenkombinationen, Ansichten, Werkzeuge, Auswählen und Ebenen. Danach geht es zum bearbeiten von Bildern und wie man mit Raster, Lineal, Journal und diversen Korrekturen wie Transformationen, Linien, Farben, Auswahlen und Freistellen von Bildbereichen, etc. Arbeitet. Hiernach folgt ein umfangreicheres Kapitel zu Ebenen und wie man hiermit umgeht gefolgt von einem Kapitel zum Thema Belichtung, Farbabgleich, Sättigung, Schatten, Lichter, Gradiationskurven, etc. Nach dem Kapitel zu Filtern und weiteren Werkzeugen kommt zum Schluß noch das Thema Farbmanagement, Plugins und Animationen dran. Obwohl das Buch nur knapp 316 Seiten umfasst ist es doch voll gespickt mit Wissen welches sehr gut und auch für den Laien sehr verständlich erklärt ist. Es gibt viele Hinweise und Tipps im Text selbst und alle Bilder sind in Farbe was das navigieren sehr erleichtert. Mir persönlich hat hier sehr gut gefallen, das der Autor eine Balance zwischen dem erklären der Grundlagen und der Praxisorientieren Umsetzung im Programm gefunden hat. Man lernt so wie man mit dem Programm umgeht aber auch warum man das so macht wie man das macht ohen zu arg in die Tiefe einsteigen zu müssen.
Als Nachschlagewerk auch weit über die Version 2.10 hinaus ist dieses Nachschlagewerk von meiner Seite aus uneingeschränkt empfehlenswert. Ich möchte es nicht mehr in meinem Bücherschrank missen!

Review Analoge Fotografie

-Werbung- Da ich schon in meiner Kindheit auf analogem 35mm Film mit Vaters Kamera fotografiert habe hat mich das auch heute noch sehr interessiert. da kam mir dieses recht kleine Büchlein von Autor Ludwig Schuster mit dem gleichnamigen Titel „Analoge Fotografie“ aus dem mitp Verlag genau richtig. Obwohl das Thema in allen Einzelheiten sicherlich noch viel umfangreicher ist steht auf den rund 130 Seiten schon eine ganze Menge. Angefangen von der Kameratechnik welche analogen Kameras man heute noch bekommt, welche File und wie man mit Kamera und Film umgeht sind ebenso Thema das entwickeln der Filme im eigenen Labor zu Hause mit Entwickler, Stoppbad und Fixierer bis hin zu den eigentlichen Abzügen auf Papier. Es wird alles ausreichend aber nicht zu arg in die Tiefe angesprochen. Schön fand ich, das z.B. auch die Entwicklung mit Kaffee und Soda angesprochen wird. Als kleines Schmanckerl liegt dem Büchlein noch ein kleiner manuell fotografieren Spickzettel dabei mit dem man auf einen Blick den Zusammenhang zwischen Zeit, Blende, ISO, Belichtungskorrektur und Weissabgleich erfassen kann. Insgesamt ist alles sehr kompakt beschrieben. Wer hier mit dem Hobby anfangen möchte ist hier sicherlich gut bedient und bekommt einen guten Einblick in die Thematik. Allerdings werden Feinheiten wie unterschiedliche Chemikalien und deren Anwendung, diverse Spezialfilme, Unterschiedliche Techniken beim ausbelichten, kunstvolles gestalten mit z.B. Laubblättern und Mehrfachbelichtungen auf dem Fotopapier, etc.  auch wegen der Kompaktheit des Büchelchens nicht weiter angesprochen.
Für einen groben Überblick und damit man mit dem Hobby anfangen kann reicht das Buch aber allemal. Ich kann das Buch jedem als kompakten Einstieg empfehlen, der danach keine Angst hat auch mal selbst einiges auszuprobieren und Mithilfe von z.B. Workshops oder Videos zu dem Thema neben der praktischen Arbeit sein Wissen zu erweitern und so zu schönen selbstentwickelten Bildern vom eigenen 35mm Film zu kommen.

 

Rezension Farbe in der Bildgestaltung Mit Photoshop und Lightroom

-Werbung- Jeder der sich etwas mehr mit der Bildbearbeitung in Photoshop und / oder Lightroom beschäftigt wird über Stichworte wie Farbkorrektur, Farbgestaltung oder Farblook stolpern. Das Buch „Farbe in der Bildgestaltung Mit Photoshop und Lightroom“ von Thomas Hoppe aus dem mitp Verlag Edition Profifoto soll hier einen tieferen Einblick geben. In den insgesamt sechs Kapiteln geht es zuerst einmal um die Farbtheorie, Kontrast, Farbharmonien und das Zusammenspiel der Farben. Danach geht es jeweils um die verschiedenen Methoden dieses einmal in Adobe Lightroom und einmal in Adobe Photoshop anzuwenden. Hier kommen dann die Themen Werkzeuge, Entwicklung, Farben ändern und anpassen, Tonwerte, Kurven, Kanäle und Filter ebenso wie in den nächsten Kapiteln Themen zur eigentlichen Korrektur wie dem Weißabgleich, Farbstiche korrigieren, Einstellungsebenen in schwarzweiss anpassen sowie Leuchtkraft von Farben erhöhen oder Farben angleichen zur Sprache. Im abschliessenden Kapitel geht es dann noch um Farblooks und wie man diese Looks auf verschiedene Fotos anwenden kann. Das Buch zeigt hierbei jeweils anhand der Menueinträge welche Parameter man wie ändern kann und dazu dann immer an Beispielbildern wie das fertige Foto aussehen kann. Besonders gut  finde ich hierbei, das neben der Theorie diese gleich umgesetzt werden kann wie z.B. das kalibrieren des Monitors oder eben das Verwenden der verschiedenen Werkzeuge in Lightroom und Photoshop ohne aber zu spezifisch zu werden. Alle Beispiele sind allgemein gehalten und nicht spezifisch z.B. nur für Landschaft oder nur für Personenfotografie. Ebenso sind die Beispiele weder zu Professionell noch zu einfach gestrickt so das man als Laie wie auch als erfahrener Fotograf hieraus seine Inspiration ziehen kann. Die Beispiele und Korrekturen lassen sich sehr einfach auf die eigenen Fotos anwenden und gerade für den Hobbyfotografen gut umsetzen. Aber auch erfahrenere Fotografen haben hier ein mit rund 260 Seiten starkes Grundlagenwerk um schnell nochmal das Grundwissen auffrischen zu können.
Wer nicht gerade Unmengen von Theorie lernen möchte und einfach nur seinen Arbeitsplatz und seinen Workflow anpassen und optimieren möchte ist hier genau richtig aufgehoben. Mir hat das Buch gerade als Lektüre neben dem Rechner zum aktiven Arbeiten damit sehr gut gefallen.