Adobe Creative Cloud kostenlos

Um die Adobe Creative Cloud nutzen zu können muss man sich nur die App herunterladen und kann bereits viele Programme und Dienste von Adobe völlig unkompliziert kostenlos nutzen. Ok, die meisten Kostenlos nutzbaren Adobe Apps gehen auch ohne die Creative Cloud, aber mit ist es nochmal ein bisschen angenehmer. Aber fangen wir mal vorne an. Genau wie bei google, amazon oder Facebook ist an die sogenannte Adobe-ID einiges an Diensten und Leistungen gekoppelt. Man MUSS aber kein Abo abschließen, sondern kann bereits in der kostenlosen Variante viele Dienste nutzen und nur, wenn man dann mehr möchte, kann man eben mit zusätzlichen Abos den vollen Umfang nutzen. Das System baut hier von oben nach unten auf, aber im Gegensatz zu anderen Abo- oder Lizenzmodellen wird nicht einfach irgendwas im Programm weggelassen was dann zwar angezeigt wird, aber eben ohne Lizenz oder ohne Abo nicht nutzbar ist, sondern man kann kostenlose Programme komplett ohne Einschränkung kostenlos nutzen. Ich kann also Photoshop Express, Adobe Rush oder Lightroom mobile KOSTENLOS eigenständig nutzen. Damit die Daten über die Cloud synchronisiert werden benötigt man eine Adobe-ID. Wenn man sich DANN dazu entscheidet weitere Adobe Produkten nutzen zu wollen, die im Abo erhältlich sind dann kommt das eben noch dazu. Die vorher benutzen Tools sind aber nicht eingeschränkt im Funktionsumfang sondern erweitern sich lediglich.

In der kostenlosen Version kann man die Creative Cloud mit 2GB freiem Speicher nutzen. Das klingt nach nicht viel, aber zum testen und bearbeiten einiger Fotos, dem Austausch von Lightroom Katalogen, Pinselspitzen, Plugins und Assets ist dies durchaus ausreichend. Man kann diesen Cloudspeicher natürlich auch als reinen Cloud Speicher ohne Nutzung der Adobe Produkte unter Windows oder MacOS als reine Dateiablage nutzen. Gerade wenn man z.B. mit jemand Anderem etwas austauschen möchte, der auch eine Adobe-ID bzw. CreativeCloud hat macht das arbeiten hierüber noch mehr Spaß.

Neben dem Cloudspeicher lassen sich aber eben auch die kostenlos verfügbaren Adobe Tools wie Adobe Rush, Behance, Photoshop Express, Adobe Capture, PS Camera und noch einige andere Programme nutzen.

 

Der Vorteil der Nutzung mit einem CreativeCloud Account anstatt ohne einem Adobe-ID Account ist die Austauschbarkeit von Arbeitsdateien zwischen z.B. dem Smartphone oder Tablet über die Desktop App. Ebenso kann man mit der Desktop App die Clound Dateien besser verwalten und z.B. den Cloudspeicher oder Assets. Auch das Zusammenarbeiten über Adobe eigene Dienste wie Behance, Portfolio, Adobe Stock oder Adobe Connect Webinaren und Online Veranstaltungen gestaltet sich einfacher. Mit Adobe Capture erstellte Pinselspitzen oder Farbzusammenstellungen sind sofort in der Bibliothek für ALLE Adobe Produkte verfügbar. Selbst wenn man über Adobe Trainings über die verschiedenen Tools was lernen will benötigt man die Adobe-ID. Ein weiterer Vorteil ist, das dieser Account nicht mit anderen Verknüpft ist. Wenn man sich z.B. mit seinem Facebook Account auch bei Adobe anmelden würde und der Facebook Account gehackt wäre dann wäre auch der Adobe-Account kompromittiert.

Anwendungsbeispiele

Ein Beispiel Workflow sähe nun also z.B. so aus, das man mit dem Smartphone ein paar Bilder macht. Diese mit Adobe Rush oder Photoshop Express oder Lightroom mobile schonmal bearbeitet. Diese landen dann in der CreativeCloud. Am Rechner zu Hause kann man die Bilder dann z.B. in Adobe XD zu verschiedenen Bildserien für Instagram, TikTok oder Twitter weiterentwickeln, in Adobe Spark zu einer kleinen Präsentation oder Webseite zusammenbauen, mit Bildern aus Adobe Stock die man auch zuvor schon in seiner Bibliothek gespeichert hat in eine eigene Gallerie zusammen auf seine Homepage laden oder einen Banner für eine Facebook Seite kreieren.

Als weiterführendes Beispiel stelle man sich vor, das man auf Pinterest einige schöne Plakate mit interessanten Farben und Schriften gefunden hat. Diese Inspiration soll für ein eigenes Schulprojekt dienen um ein Abschlußball Plakat samt Flyer zu entwickeln. Mit Adobe Capture kann man dann aus den Bildideen eine Farbpalette zusammenstellen, die Schriftarten (Fonts) können ebenso mit Adobe Capture ermittelt werden. Das Schul-Logo wird von einem Aushang in der Pausenhalle abfotografiert und ebenso in Adobe Capture in eine Pinselspitze umgewandelt. All das teilt man dann über die CreativeCloud mit z.B. dem Lehrer, der eine Edu Lizenz von Adobe Photoshop hat und hier mit der Pinselspitze mit dem Schul-Logo, den ermittelten Fonts und den Farben einen einheitlichen Flyer UND Plakat erstellen kann. Das Ganze kann dann als PDF und JPG gespeichert wieder zurück über die Cloud an die Schüler verteilt werden so das diese Infos dann in den sozialen Medien ausgetauscht werden können.

Das Ganze geht natürlich auch mit Ton- und/oder Videomaterial genauso.

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