Adobe

Adobe Creative Cloud kostenlos

Um die Adobe Creative Cloud nutzen zu können muss man sich nur die App herunterladen und kann bereits viele Programme und Dienste von Adobe völlig unkompliziert kostenlos nutzen. Ok, die meisten Kostenlos nutzbaren Adobe Apps gehen auch ohne die Creative Cloud, aber mit ist es nochmal ein bisschen angenehmer. Aber fangen wir mal vorne an. Genau wie bei google, amazon oder Facebook ist an die sogenannte Adobe-ID einiges an Diensten und Leistungen gekoppelt. Man MUSS aber kein Abo abschließen, sondern kann bereits in der kostenlosen Variante viele Dienste nutzen und nur, wenn man dann mehr möchte, kann man eben mit zusätzlichen Abos den vollen Umfang nutzen. Das System baut hier von oben nach unten auf, aber im Gegensatz zu anderen Abo- oder Lizenzmodellen wird nicht einfach irgendwas im Programm weggelassen was dann zwar angezeigt wird, aber eben ohne Lizenz oder ohne Abo nicht nutzbar ist, sondern man kann kostenlose Programme komplett ohne Einschränkung kostenlos nutzen. Ich kann also Photoshop Express, Adobe Rush oder Lightroom mobile KOSTENLOS eigenständig nutzen. Damit die Daten über die Cloud synchronisiert werden benötigt man eine Adobe-ID. Wenn man sich DANN dazu entscheidet weitere Adobe Produkten nutzen zu wollen, die im Abo erhältlich sind dann kommt das eben noch dazu. Die vorher benutzen Tools sind aber nicht eingeschränkt im Funktionsumfang sondern erweitern sich lediglich.

In der kostenlosen Version kann man die Creative Cloud mit 2GB freiem Speicher nutzen. Das klingt nach nicht viel, aber zum testen und bearbeiten einiger Fotos, dem Austausch von Lightroom Katalogen, Pinselspitzen, Plugins und Assets ist dies durchaus ausreichend. Man kann diesen Cloudspeicher natürlich auch als reinen Cloud Speicher ohne Nutzung der Adobe Produkte unter Windows oder MacOS als reine Dateiablage nutzen. Gerade wenn man z.B. mit jemand Anderem etwas austauschen möchte, der auch eine Adobe-ID bzw. CreativeCloud hat macht das arbeiten hierüber noch mehr Spaß.

Neben dem Cloudspeicher lassen sich aber eben auch die kostenlos verfügbaren Adobe Tools wie Adobe Rush, Behance, Photoshop Express, Adobe Capture, PS Camera und noch einige andere Programme nutzen.

 

Der Vorteil der Nutzung mit einem CreativeCloud Account anstatt ohne einem Adobe-ID Account ist die Austauschbarkeit von Arbeitsdateien zwischen z.B. dem Smartphone oder Tablet über die Desktop App. Ebenso kann man mit der Desktop App die Clound Dateien besser verwalten und z.B. den Cloudspeicher oder Assets. Auch das Zusammenarbeiten über Adobe eigene Dienste wie Behance, Portfolio, Adobe Stock oder Adobe Connect Webinaren und Online Veranstaltungen gestaltet sich einfacher. Mit Adobe Capture erstellte Pinselspitzen oder Farbzusammenstellungen sind sofort in der Bibliothek für ALLE Adobe Produkte verfügbar. Selbst wenn man über Adobe Trainings über die verschiedenen Tools was lernen will benötigt man die Adobe-ID. Ein weiterer Vorteil ist, das dieser Account nicht mit anderen Verknüpft ist. Wenn man sich z.B. mit seinem Facebook Account auch bei Adobe anmelden würde und der Facebook Account gehackt wäre dann wäre auch der Adobe-Account kompromittiert.

Anwendungsbeispiele

Ein Beispiel Workflow sähe nun also z.B. so aus, das man mit dem Smartphone ein paar Bilder macht. Diese mit Adobe Rush oder Photoshop Express oder Lightroom mobile schonmal bearbeitet. Diese landen dann in der CreativeCloud. Am Rechner zu Hause kann man die Bilder dann z.B. in Adobe XD zu verschiedenen Bildserien für Instagram, TikTok oder Twitter weiterentwickeln, in Adobe Spark zu einer kleinen Präsentation oder Webseite zusammenbauen, mit Bildern aus Adobe Stock die man auch zuvor schon in seiner Bibliothek gespeichert hat in eine eigene Gallerie zusammen auf seine Homepage laden oder einen Banner für eine Facebook Seite kreieren.

Als weiterführendes Beispiel stelle man sich vor, das man auf Pinterest einige schöne Plakate mit interessanten Farben und Schriften gefunden hat. Diese Inspiration soll für ein eigenes Schulprojekt dienen um ein Abschlußball Plakat samt Flyer zu entwickeln. Mit Adobe Capture kann man dann aus den Bildideen eine Farbpalette zusammenstellen, die Schriftarten (Fonts) können ebenso mit Adobe Capture ermittelt werden. Das Schul-Logo wird von einem Aushang in der Pausenhalle abfotografiert und ebenso in Adobe Capture in eine Pinselspitze umgewandelt. All das teilt man dann über die CreativeCloud mit z.B. dem Lehrer, der eine Edu Lizenz von Adobe Photoshop hat und hier mit der Pinselspitze mit dem Schul-Logo, den ermittelten Fonts und den Farben einen einheitlichen Flyer UND Plakat erstellen kann. Das Ganze kann dann als PDF und JPG gespeichert wieder zurück über die Cloud an die Schüler verteilt werden so das diese Infos dann in den sozialen Medien ausgetauscht werden können.

Das Ganze geht natürlich auch mit Ton- und/oder Videomaterial genauso.

Adobe Max 2020

Auf Adobes alljährlicher Hausmesse – der Adobe MAX – stellt das Unternehmen Adobe traditionell neue Versionen Ihrer Software und Kreative aus aller Welt vor. Hierzu gibt viele Workshops zu Inspiration, Technik und Tools.

Normalerweise findet diese Veranstaltung in den USA statt und ist ein Geheimtipp unter allen Kreativen egal, ob es um Foto- und Bildbearbeitung, Video oder Musik basierte Themen geht. Im Frühjahr sollte sie sogar auch in Europa stattfinden – Es kam anders. Nun ist die MAX dafür online, kostenlos und für alle zugänglich. Vom 20. bis am 22. Oktober 2020.

Dabei verspricht die Adobe MAX auch in diesem Jahr wieder ein Feuerwerk der Kreativität:

Drei Tage lang gibt es exklusive Einblicke in innovative Produkt-Sneaks und die neueste technologische Entwicklung rund um Adobe Creative Cloud.

Hierzu ist es sehr ratsam um nicht den Überblick zu verlieren sich die Übersicht der Vorträge vorher an zu schauen und sich einen entsprechenden Plan zusammen zu stellen was man wann gerne sehen möchte. Die Auswahl ist sehr groß!

Es gibt aber auch schon entsprechend zusammengestellte Beiträge damit man sich ggf. schneller zusammenfinden kann.

Inspirierende Keynotes mit hochkarätigen Redner*innen wie Ava DuVernay, Keanu Reeves,
Tyler The Creator und Annie Leibovitz sowie vielen anderen Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen

  • Kollaborative Kreativprojekte und –Herausforderungen sowie unzählige weitere virtuelle
    Networking-Möglichkeiten mit Kreativen aus der ganzen WeltOnline Chat (während der Veranstalltung offen)
  • Zusätzlich dazu mehr als 350 Live- und On-Demand-Sessions voller Inspiration für alle
    Kompetenzstufen der Kreativ-Community.

Und nicht zu vergessen kann man natürlich auch entsprechende Fan-Artikel, T-Shirts, etc. im Swag Shop bekommen. Man kann auch seine Social Media Accounts mit entsprechenden Bildern und Stickern im Adobe MAX Style aufhübschen. Wer vor der Adobe MAX schon kreativ sein möchte findet entsprechende Challenges in verschiedensten Disziplinen. Schaut einfach vorbei, kostet ja nix. Es ist also für alles gesorgt!

Noch Fragen? Fragen!

Update:

Nachdem ich die ganzen Adobe Kanäle durchgeschaut habe, ist mir aufgefallen, das es anscheinend trotz sehr guten SocielMedia Kanälen keine Art Live-Engagement gibt. Man kann also nicht direkt und parallel mit anderen Interagieren. Deshalb habe ich kurzerhand einen Discord unter dem Namen „AdobeNinja“ erstellt. Dies ist natürlich kein offizieller Kanal, aber vielleicht hat der ein oder andere ja Spaß daran sich während und nach den Veranstaltungen noch per Discord zu unterhalten.

 

Euer Adobe Ambassador & Ninja
Henrik

Editing Night – Adobe x tPIC

Immer wieder schön sind die Adobe Nights. So auch dieses mal im Zuge der tPic 2020, der Konferenz für professionelle Fotografen. Die tPIC – the Professional Imaging Conference richtet sich dabei an aktive und (angehende) professionelle Fotografinnen und Fotografen.

Hier gab es am 13.08. einen super Livestream mit vielen Speakern der diesjährigen Online-Konferenz.

Durchs Programm führten wie bei fast allen Adobe Fotonächten Sven Doelle, Principal Business Development Manager, und Matthias Schulze, Principal Solutions Consultant bei Adobe.

Gäste wie DomQuichotte, Maike Jarsetz, Florian W. Müller, Dennis Schmelz, Lisa Hantke und weitere Überraschungsgäste wie u.a. Uli Staiger waren Online zugeschaltet. Mit Talks, Vorträgen, Videos und jeder Menge Tipps war die Veranstaltung gleichermaßen kurzweilig wie informativ. Fotos in der Cloud, Mobile Workflows, Erstellung von Signature Looks, Video Editing Basics, Nutzung von Stock Content, Layer Tennis und auch viel fotografische Inspiration sind nur einige der geplanten Themen dieser Nacht. Dazu gibt es im Live-Chat über den tPIC-Discord-Server die Möglichkeit mit zu diskutieren und viele Fragen zu stellen.

Wie man sieht: Es hat riesigen Spaß gemacht! Und man hat viel gelernt. Auf dem youtube Kanal von Adobe ist natürlich noch viel mehr solcher und anderer Videos zu finden.

Zusätzlich kann man noch bis Ende September noch an einem Gewinnspiel bei DOCMA mitmachen.

Creative Wacom Stifthalter

-Werbung- Was haben ein Wacom Tablet und ein Kugelschreiber gemeinsam? Richtig, man hält den Stift in der Hand um damit oft was kreatives zu erstellen.
Wenn man in den Kreativpausen den Stift aber aus der Hand legt ist der oft weil man in Gedanken ist, man sich einen Kaffee holt oder einfach Geistig abwesend und schon im nächsten Denkprozess ist nicht mehr da wo man Ihn vermutet und man muß Ihn erst auf oder unter dem Schreibtisch suchen. Wäre es da nicht cool wenn der Stift IMMER am selben Platz ist?

Nun ist mir dieser Pen Holder den viele GTD Enthusiasten und Moleskin Fans wohl kennen über den Weg gelaufen.

Hiermit ist der Wacom Stift, ein Kugelschreiber oder jeder andere Stift an der Stelle wo man Ihn braucht. Und im Gegensatz zu der Methode den Stift hinter das Ohr zu klemmen wo dieser runterfallen kann sitzt der Stift hier immer an derselben Stelle fest und sicher.

Wie zu sehen kann man den Halter auch an andere Kopfbedeckungen anbringen. Und ja, es ist natürlich nur eine Klitzekleinigkeit … aber vieleicht freuts ja jemand. Also, viel Spaß bei weiteren kreatven Ideen.

Adobe Stock in Microsoft Powerpoint

[Werbung] Jeder kennt es: Man ist kurz vor Präsentationsstart und sucht noch Bilder um sein Werk noch besser zu gestalten. Ein Bild sagt schliesslich mehr als 1000 Worte.Das was man präsentiert und als Mitarbeiter, Vortragender, Trainer, etc. zeigt soll dann auch visuell überzeugen und Emotionen wecken. Adobe Stock eignet sich dafür natürlich hervorragend.

Nun will man ja nicht erst lange über eine Webseite ein Foto über eine Suchmaske suchen, das Bild in irgendeinem Ordner ablegen, Microsoft Powerpoint öffnen, das Bild in der Präsentation platzieren, zurechtrücken und dann dann wieder auf die Webseite wechseln um das nächste passende Bild zu suchen. Das ist eher uneffizient und man muß viel zwischen den Applikationen wechseln.

Deshalb gibt es im Microsoft Office Store ein Plugin für Microsoft Powerpoint welches Adobe Stock DIREKT in Powerpoint einbindet.

Dieses einfach herunterladen und in Powerpoint öffnen. Klicken Sie in Powerpoint auf „Einfügen“ in der Menüleiste und wählen Sie das Adobe Stock Add-In (im Office Store kann man danach auch einfach suchen). Dann auf den Unterpunkt „Add-Ins einfügen“ klicken.

Hier im Beispiel habe ich das PlugIn sogar im etwas älteren Office 2016 eingebunden, aber es funktioniert ebenso in Office365.

Man kann dann wie hier im Beispiel einfach ein Stockfoto aussuchen und entweder direkt lizensieren um es verwenden zu können oder um es ersteinmal ausprobieren zu können ob es vom Stil und Inhalt passt auf „Vorschau in Powerpoint“ klicken. Damit wird das Bild mit einem Vermerk versehen in das Powerpoint Dokument übernommen und man kann sich das in der Vorschau anschauen. sobald man die Datei letzendlich lizensiert wird dieser vermerk auch entfernt und man das das Originalbild ohne störenden Inhalt.

Somit ist der Umgang mit Adobe Stock Medien innerhalb Powerpoints wirklich einfach.

Tipps zur Suche in Adobe Stock

Adobe Sensei versteht Boole‘sche Operatoren wie „und“, „oder“ und „kein“ und diese helfen, Suchbegriffe miteinander zu verbinden oder zu modulieren, um Ihre Suche auszuweiten oder noch weiter einzugrenzen.

Sogenannte „Candid“ (aufrichtig/ehrlich) Fotos in Verbindung mit anderen Suchbegriffen liefern lebensnahe Bilder von Menschen in authentischen Alltagssituationen. Bei der Suche nach „Business“ im Gegensatz zu „candid Business“ sieht man sehr gut den Unterschied obwohl beide sich mit demselben Grundthema beschäftigen.

Ebenso können „Conceptual Keywords“ Ihnen die Suche nach Material erleichtern, welches auf bestimmte visuelle Trends eingeht. Denn Adobe Stock kennt auch „Foodies“, die eine „Bucketlist“ an „Stylegoals“ haben.
Mehr dazu findet man z.B. HIER oder HIER.

Mit einer Bildvorlage suchen Sie in Adobe Stock ganz einfach per Drag and Drop.

Ziehen Sie ein Beispielbild von Ihrem Desktop oder aus Adobe Stock in die Suchleiste und lassen Sie sich ähnliches Material vorschlagen.

Adobe Influencer Meet-Up 2019 Düsseldorf

Auch dieses Jahr war es wieder soweit und nach dem Erfolg des letzten Influencer Treffens in Berlin hat man sich dieses Mal in Düsseldorf getroffen.

Lustige Anekdote am Rande: Das Meeting fand genau zum Finale von Germanys-Next-Topmodel statt welches auch in diesem Hotel war. Als ich dann am Empfang stand und man mich fragte „gehören Sie auch zu GNTM?“ und ich an meinen 100Kg auf 160cm verteilt herabschaute fand ich das dann schon lustig … der Mensch am Empfang dann auch.

Dieses Mal ging es neben allerlei Neuheiten rund um die Adobe Produkte auch um die Lizenzänderungen, die zu allerlei Verwirrungen geführt hat. Hier wurden wir Influencern zumindest an die Hand genommen und wir konnten die Sorgen der User sowie unsere Wünsche für zukünftige PR direkt mit Adobe Vertretern besprechen.

Dann gab es natürlich allerlei Neues aus dem Bereich Digital Video, Document Cloud, UX Design mit Adobe Xd, Adobe Stock, Design und Print sowie Digital Imaging. Auch Interessant war etwas mehr zum Thema Adobe Partnerschaften zu erfahren.

In der Pause konnte man die schicke und passende Location im 25hours Hotel etwas geniessen. Kurz vor dem gemeinsamen Abendessen gab es dann noch kurzweilige Vorträge der Influencer selbst zu den Themen Mobile Dokumentation interaktiv und alternativ umsetzen, wie Instagram mein Leben veränderte, Xd Plugins und Unterwasser Composings.

Leider war wie immer die Zeit wie immer viel zu knapp aber es gab danach ja noch genügend Zeit um auf das ein oder andere Thema untereinander ein zu gehen.
Ich hoffe das das Meeting beim nächsten Mal auf zwei Tage verteilt werden kann um ggf. kleine Arbeits-Workshops mit den KollegInnen durchführen zu können, mehr Zeit für Fotos und Videos sowie Interviews zu haben und ggf. intensiver mit den Adobe-Kollegen diskutieren zu können.
Es war auf alle Fälle wieder ein Erlebnis und einen Dank gilt dem gesamten Team rund um die Organisation und Durchführung.
 
Randnotitz: Als Goodie gab es für alle Influencer das Buch „Super-Modified: The Behance Book of Creative Work“ und ein Adobe Moleskine Notitzbuch welches von Birgit Palma Illustriert wurde und in dem in der Mitte einige Tastatur Shortcut Seiten zu Photoshop, Indesign und Illustrator vorhanden sind. Auch hier ein herzliches Dankeschön für die Inspiration.
 

* Weitere Bild vom Event sind bei Behance zu finden.

 

Adobe Experience Festival 2019

Das Internet. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019 und kreatives Marketing umgibt uns allgegenwärtig. Die erste interaktive Online-Konferenz für Digital- und Marketing-Verantwortliche wurde von einem der Innovativsten Unternehmen dieses Planeten – Adobe – ins Leben gerufen und findet am 3. und 4. April statt. Das Adobe Experience Festival 2019. Hier werdem einem Erfolgsgeschichten der besten Brands im Bereich Customer Experience Management präsentiert und wertvolle Tipps und Einblicke geliefert. Und das ganz ohne Beweihräucherung und den teilweise etwas übertriebenen Untertin manch anderer Veranstaltungen die man vielleicht so kennt. Hier erzählen u.a. erfolgreiche und erfahrene Unternehmen wie man digital erfolgreich ist. 

Nach dem ersten Tag kann ich schon sagen „Cool“. Man hat das Gefühl wie auf einer dieser durchgestylten Konferenzen zu sein, kann in den Chats mit den Experten reden ABER hier wird einem nicht sofort ALLE über 500 gleichzeitigen Teilnehmer gezeigt sondern man erlebt das eben wir auf einem Kongress: Da läuft man ja auch lang und spricht erstmal immer nur eine Person an. Dies hat z.B. für mich den Vorteil, das ich solch einem Chat gerade wenn ich den nebenbei laufen lasse besser folgen kann, es rauscht nicht so viel im Chat vorbei was  eh unwichtig ist, man ist konzentrierter bei der Sache. Ein echt innovatives Konzept.

Die Konferenz an sich findet in zwei virtuellen Konferenzräumen (Keynote Room und Breakout Room) statt. Zu den Vorträgen und Gesprächen gibt es natürlich die entsprechenden Downloadmöglichkeiten. Also wirklich alles so wie auf einer echten Konferenz – allerdings gemütlich vom Bürostuhl oder der Couch aus.

Natürlich kommen wie sollte es anders sein die sozialen Medien auch nicht zu kurz. Unter dem Hashtag #ExpFestival ist auf Instagram und Twitter natürlich alles zu finden. Wer sich bis jetzt noch nicht angemeldet hat (Vorteil: Man kann natürlich die vergangenen Vorträge nochmals anschauen) kann unter https://www.adobe.com/de/events/experiencefestival19/agenda.html schauen ob noch was interessantes dabei ist. Was Microsoft und Twitter so zum Thema AI zu sagen haben wird sicher noch interessant.

Adobe XD Plugin Developer

War das ein Tag! Da denkst Du das wird so ein normaler „ich zeig euch ein „Hello World“ und das wars und dann kommts knallhart mit „wir programmieren uns gleich was vernünftiges“. Aber der Reihe nach.

Adobe hat zum Adobe XD Plugin Developer Workshop Tag geladen. Das hört sich schon sehr speziell an, aber da mich als nicht-Developer das schnelle erstellen von UI’s interesiert hat und man mit plugins in Adobe XD nun mal eine ganze Menge machen kann bin auch ich diesem Ruf gefolgt. Anwesend waren rund 25 Leute und der Meetingraum im C-Hub in Mannheim war somit voll.

Nach der kurzen Einführung ging es auch gleich los mit dem erstellen des ersten plugins und einigen Übungen. Das was einem hier innerhalb von 2 Stunden beigebracht wurde dafür würde man bei einer „normalen“ Developer Schulung gleich mal einen Tag brauchen und der Trainer geht dann noch gemütlich rum. Wer also eine gemütlich langweilige Verkaufspräsentation irgendeines Vertrieblers erwartet hatte war hier definitiv falsch. Wissen pur wurde unter Druckbetankung vermittelt. Einfach WOW!

Innerhalb des halben Tages hat man also bereits ein funktionierendes Plugin mit einer Dialogbox und einer Abfrage. Für eingefleischte Developer im Adobe XD Bereich war das natürlich Kinderkram, aber es zeigt auch wie schnell man was herzeigbares sogar als Anfänger erstellen kann. Nur mit ein kleinbisschen Programmiererfahrung.

Um die Mittagszeit haben einige Plugin Developer einmal über Ihre Schultern schauen lassen wie Sie einige bekannte Plugins entwickelt haben bzw. was der workflow dabei war.

Nach der Mittagspause wurde dann an den eigenen Plugin Ideen gebastelt und zusammen mit den erfahrenen XD Developern an Fehlern oder einzelnen Plugin Teilen gearbeitet.

Am späten Nachmittag hat man dann das Ganze nach einigen Plugin Demos zum gemütliche Teil hin ausklingen lassen. Zwischendrin blieb natürlich noch mehr als genug Zeit zum Netzwerken.

Mir ist beim Workshop dann aufgefallen, das man gerade mit plugins viel automatisieren kann. Dadurch kann man XD nicht nur als reines Rapid Prototyping Tool verwenden sondern mit den entsprechenden Plugins auch produktiven Content hinten raus fallen lassen. Hier sind dann natürlich auch diverse Kopplungen an andere Produktive Systeme sei es andere Adobe Produkte, wordpress, Trello, etc. machbar. 

Wer also selbst Lust hat sich tiefer mit dem programmieren von Adobe XD Plugins zu beschäftigen für den habe ich hier noch einige Infoquellen:

 

Wer jetzt nicht so arg der Developer ist, aber dennoch was im Bereich der kreativen Adobe Produkte dazulernen will sollte sich den Adobe Blog oder die diversen Facebook Gruppen und Seiten zu den jeweiligen Produkten genauer anschauen. Hier werden immer wieder entsprechende Veranstaltungen geteilt.

Einen offiziellen Bericht zum Event ist von Ingo Eichel Ingo Eichel auch schon verfasst.

Nette Beobachtung: rund 95% der Teilnehmer hatten ein Macbook dabei. Davon hatte ein Großteil die Kamera mit Gaffa abgeklebt. Drei Leute hatten Lenovo Notebooks und der Rest bunt gemischt samt Surface Geräten. Fast die Hälfte hatte Logitech Mäuse dabei … ob die meinen Artikel gelesen haben?!

 

Midi Controller mit Adobe verwenden

-Werbung da Link- Bereits in der vergangenheit habe ich mich ja schon mit dem Thema Alternative Eingabegeräte für Kreative beschäftigt. Produkte wie Loupdeck, Palette Gear, Wacom Grafiktabeletts und andere haben sich hier ja schon etabliert. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Geräten die man noch viel Flexibler einsetzen kann wie nämlich sogenannte MIDI-Controller.

Es gibt hier sehr viele Geräte zur Auswahl wie z.B. Behringer X-Touch Mini oder Korg nanoKontrol 2. Ich habe mich vor einiger Zeit bereits für das worlde Easykontrol 9 entschieden. Dies wird auch unter verschiedenen Bezeichnungen u.a. auch bei amazon von Ammoon angeboten.

Auf das Gerät selbst möchte ich garnicht weiter eighene. Es ähnelt sehr stark den bereits genannten Geräten von Behringer oder Korg. Ich wollte nun diesen MIDI-Controller stellvertretend für alle Midi-Controller zur Steuerung von Adobe Produkten verwenden. Dies geht im Moment male mehr, mal weniger gut.

Für Adobe Lightroom benötigt man z.B. das Plugin MIDI2LR (kostenlos). Es gibt für Windows und Apple IOS Benutzer noch PFixer (kostenpflichtig).

Für Adobe Photoshop scheint es eher schwer zu sein und eher über Umwege, das man den Midi Controller extern mit Tasten belegt und die dann nach Photoshop umleitet. Hierzu habe ich allerdings keinen wirklich brauchbaren Weg gefunden (bisher!).

Für Adobe Audition scheint es bis dato nichts zu geben obwohl man sich eigentlich denkt das ein Audio Programm damit umgehen kann.

Für Adobe Premiere ist dies wiederum kein Problem und wird hier nativ unterstützt.

Alles in allem bleibt es nach wie vor einem selbst überlassen ob er NUR und AUSSCHLIESSLICH z.B. mit Adobe Lightroom und z.B. Loupdeck arbeiten möchte, man recht flexibel mit PaletteGear und einer vielzahl vorgefertigter und selbst erstellbarer profile arbeiten möchte oder mit einem Standard Midi-Controler arbeitet, weil man eh schon aus dem musikalischen bereich das ein oder andere Gerät besitzt und dies hier weiterverwenden kann. Die Möglichkeiten sind da – man muß Sie nur nutzen.

 

Weiterfühende Links zu externen Seiten:

ausführlicher Blogbeitrag zu Midi2LR und dessen Workflow: https://www.making-of-fotografie.de/mof001-lightroom-midicontroller/

Midi mit Adobe Audition: https://www.cinemasound.com/audition-midi-hack/

Midi mit Adobe Premiere: https://helpx.adobe.com/de/premiere-pro/using/control-surface-support.html

Wie man Midi-Controller mit Videosoftware verwendet: https://www.provideocoalition.com/tutorial-using-any-midi-controller-as-a-video-controller-in-your-editing-software/

 

 

Farbtrends für Kreative

Bild: Adobe

Immer so zum Ende des Jahres kommen viele Seiten auf die Idee die Trends des nächsten Jahres voraus zu sehen. Dies kann Designern, Fotografen und allen möglichen Kreativen helfen Ihre Projekte auf das kommende Jahr auszulegen und ggf. eine grobe Linie vor zu geben. Warum soll mir das helfen? Nun, zum einen muss man nicht lange herum suchen wenn es um eine Art Startpunkt für kommende Projekte geht. Man kann also eben die entsprechende Farbe oder Farbpalette als Anhaltspunkt für z.B. kommende Stockfotos, die man erstellen möchte nehmen oder wenn man Kleidung designt hier eine entsprechende Kollektion anfangen.

Man kann sich aber auch nur von den Farben und Fotogalerien inspirieren lassen. Hier einmal ein paar der bekannteren:

WIE man diese Farben nun einsetzt bleibt jedem selbst überlassen. Ein guter Einstig wäre z.B. die Farben mit Adobe Capture einzulesen oder mit Photoshop die entsprechende Farbpalette zu erstellen. Damit kann man dann entsprechende Looks kreieren, Farben anpassen, Bilder einfärben, Regale anmalen oder oder oder.

Man MUSS natürlich nicht danach vorgehen, aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen bei der Ideenfindung. Viel Spaß.